Sinn und Sinnlichkeit des Buches

IMG_1051Bücher sprechen zu uns – lange bevor wir sie lesen. Ihre Gestalt, ihr Format, ihre Farbe und ihr Material sind nicht zufällig. Das gut gemachte Buch ist nicht weniger deutbar als der gut gemachte Text. Ausgerechnet im Zeitalter der Digitalkultur erweisen sich die Texte als ‚bedingt‘.

Welche Unterschiede gibt es auf den ersten Blick? Wann bindet man Bücher in Leinen, wann in Papier und warum gibt es kaum Bücher in Kunststoff? Und welche Unterschiede gibt es auf den zweiten Blick? Was bedeuten gestrichene, was offene Papier? Was ist sonst noch vom Vorsatz bis zum Lesebändchen am Buch drum und dran?

Bücher sind nicht allein Werke, mit denen man sich still beschäftigt, sondern Dinge, deren Ausstattung viel über den Inhalt verrät.

Michael Schikowski ist für Buchhandlungen und Verlage tätig, seit einigen Jahren ist er Lehrbeauftragter für Buchkultur an der Universität Düsseldorf. Er veröffentlichte zuletzt Glanz und Melancholie. Anmerkungen zur Buchgestalt (Bramann)

Leseabende zu: AustenBalzacBöllDie Schwestern BrontëDickensDostojewskiFalladaFontaneGrimmelshausenThomas MannTolstoiTwain / Historische Abende: November 18. Texte zur Revolution in Deutschland –  „Heeresbericht“. Texte zum Ersten WeltkriegNapoleonOktober 17. Texte zur Russischen Revolution / Neuerscheinungen des Jahres / Sinn und Sinnlichkeit des Buches

Bücher zum Leseabend.

Zu Michael Schikowski.


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