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	<title>Immer schön sachlich</title>
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	<description>Neue Sachbücher</description>
	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:23:05 +0000</pubDate>
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		<title>Das geglückte Leben - Ratgeber in Ihrer Buchhandlung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auch ein Profi braucht mal Hilfe!
G. Umbreit GmbH &#038; Co. KG
Mundelsheimer Str. 3
74321 Bietigheim-Bissiningen
Dienstag, den 27.03.2012
Uhr 10.00 - 17.00
Ratgeber sind eine äußerst vielgestaltige Warengruppe. In diesem Seminar sollen Ratgeber als Publikationen der Bereiche Lebenshilfe, Gesundheit und Hobby in den Blick genommen werden. Durch die elektronischen Medien gelten Ratgeber als eine bald durch das Internet ersetzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_8103-150x200.jpg" alt="" title="img_8103" width="150" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-1108" /></p>
<p>Auch ein Profi braucht mal Hilfe!</p>
<p><strong>G. Umbreit GmbH &#038; Co. KG<br />
Mundelsheimer Str. 3<br />
74321 Bietigheim-Bissiningen</p>
<p>Dienstag, den 27.03.2012<br />
Uhr 10.00 - 17.00</strong></p>
<p>Ratgeber sind eine äußerst vielgestaltige Warengruppe. In diesem Seminar sollen Ratgeber als Publikationen der Bereiche Lebenshilfe, Gesundheit und Hobby in den Blick genommen werden. Durch die elektronischen Medien gelten Ratgeber als eine bald durch das Internet ersetzte Warengruppe. Aber ist es nicht längst so, dass diese elektronischen Medien selbst eine Fülle von Ratgebern haben entstehen lassen? </p>
<p>Ratgeber stellen an ihre Leser die geringfügigsten Anforderungen. Zugang zu verschaffen, Einblick zu ermöglichen, Verständnis zu erzeugen ist ihr Wesen. Die Botschaft eines jeden Ratgebers ist der ungetrübte Optimismus: So geht das! Du schaffst das! Das kannst du auch! Das reduzierte Anforderungsprofil eines Ratgebers sollte aber nicht dazu führen, ihn mit trivialen Überlegungen abzutun. Die Einfachkeit des Ratgebers entsteht nicht dadurch, dass Autoren das Schwierige an der Sache einfach weglassen!   </p>
<p><strong>Im Seminar </strong>werden die Zielgruppen der Ratgeber ausführlich vorgestellt. Von den Kundengruppen lassen sich dann die Möglichkeiten der erweiterten Warengruppenpräsentation ermitteln. </p>
<p><strong>Im Seminar</strong> sollen Ratgeber zur Hand genommen und analysiert werden. Nur so ist zu verstehen, dass Ratgeber mitunter höchst genau ihre Zielgruppe erreichen. </p>
<p><strong>Im Seminar </strong>sollen Ratgeber zudem in Hinsicht auf ihre soziale Funktion erläutert werden, die das Familienleben stabilisieren, kommunikative Geselligkeit unterstützen und dem Selbstverständnis der jeweiligen Kundengruppe legitimen Ausdruck verschaffen. </p>
<p>Schließlich sollen die buchhändlerischen Maßnahmen erläutert werden, Maßnahmen, die eine echte Wertschöpfung des Ratgebers bedeuten und die durch keinen Internetauftritt substituiert werden können.</p>
<p>Inhalt</p>
<p>- Die wichtigsten Trends im Ratgeber<br />
- Wählen und Sortieren: Ordnung in kreativer Unordnung<br />
- Präsentation von Ratgebern in der Buchhandlung<br />
- Ratgeber beraten? Möglichkeiten und Grenzen<br />
- Doppelspitze im Verkauf: Ratgeber und e-Book<br />
- Ratgeber: das Veranstaltungshighlight in der Buchhandlung<br />
- Vorstellung von Neuerscheinungen</p>
<p>Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter in Buchhandlungen,<br />
Warengruppenbeauftragte</p>
<p>___</p>
<p><strong>Literatur zum Seminarthema hier als pdf:</strong></p>
<p>Michael Schikowski:<strong>Bücher entstehen im Gespräch</strong>. Verdrängt das Internet wirklich das Lesen von Büchern? BuchMarkt Februar 2010. S. 42 - 47.<br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/bucher-entstehen-im-gesprach-buchmarkt-20101.pdf"><em>Hier die Datei des Artikels im pdf-Format.</em></a></p>
<p>Stephan Porombka: <strong>„Junge, wenn Du aus dem Haus gehst, steck dir ein Taschentuch ein“</strong>. Michael Schikowski über Ratgeber. Ein Interview. www.lit06.de 2006<br />
Link zum Interview: <em><a href="http://www.lit06.de/archiv_rat/index_ratgeber.html">http://www.lit06.de/archiv_rat/index_ratgeber.html</a></em></p>
<p>Michael Schikowski:<strong>Der aktuelle Sachbuchmarkt. </strong> Vortrag auf dem XV. Kolloquium &#8220;Sachbuch und Sachbuchmarkt&#8221;. Institut für Buchwissenschaft. Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 29.02.2010<br />
<em><a href="http://www.buchwissenschaft.uni-mainz.de/aktuelles/podcastsvidcasts.html">Hier der Link zum Podcast des Vortrags</a></em></p>
<p>Michael Schikowski:<strong>Der ungebetene Ratgeber</strong>. texturen-online.net September 2011<br />
<a href="http://www.texturen-online.net/2011/09/23/der-ungebetene-ratgeber/">http://www.texturen-online.net/2011/09/23/der-ungebetene-ratgeber/</a></p>
<p>Weitere Materialien hier: <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/materialausgabe/">http://www.immer-schoen-sachlich.de/materialausgabe/</a></p>
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		<title>Das beste Sachbuch und die besten Sachbücher 2011</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-beste-sachbuch-und-die-besten-sachbucher-2011/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-beste-sachbuch-und-die-besten-sachbucher-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Borasio]]></category>

		<category><![CDATA[Hampe]]></category>

		<category><![CDATA[Holm]]></category>

		<category><![CDATA[Körner]]></category>

		<category><![CDATA[Radkau]]></category>

		<category><![CDATA[Schaper]]></category>

		<category><![CDATA[Seitz]]></category>

		<category><![CDATA[Werner]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgezeichnet werden Bücher in folgenden Kategorien: erzählendes zeitgeschichtliches Sachbuch, erzählendes historisches Sachbuch, erzählendes naturwissenschaftliches Sachbuch, Jugendsachbuch, Bildsachbuch, Reportage, Biografie und Ratgeber. 
Die besten deutschsprachigen Sachbücher des Jahres wurden bereits 2008, 2009  und 2010 präsentiert. Ein Preisgeld steht nicht zur Verfügung. Jury: Michael Schikowski.
Das beste Sachbuch des Jahres 2011:
Florian Werner
Dunkle Materie.
Die Geschichte der Scheiße
Nagel &#038; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgezeichnet werden Bücher in folgenden Kategorien: erzählendes zeitgeschichtliches Sachbuch, erzählendes historisches Sachbuch, erzählendes naturwissenschaftliches Sachbuch, Jugendsachbuch, Bildsachbuch, Reportage, Biografie und Ratgeber. </p>
<p>Die besten deutschsprachigen Sachbücher des Jahres wurden bereits <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2008/">2008</a>, <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2009/">2009</a>  und <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-beste-sachbuch-und-die-besten-sachbucher-2010/">2010</a> präsentiert. Ein Preisgeld steht nicht zur Verfügung. Jury: Michael Schikowski.</p>
<p><strong>Das beste Sachbuch des Jahres 2011:</strong></p>
<p><strong>Florian Werner</strong><br />
Dunkle Materie.<br />
Die Geschichte der Scheiße<br />
Nagel &#038; Kimche 2011</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/a1-100x165.jpg" alt="" title="a1" width="100" height="165" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1094" /></p>
<p><em>Florian Werner denkt an seine Leser, wie kaum ein anderer Sachbuchautor. Er weiß einfach, sie müssen auch mal.</em> </p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>In der Kategorie<br />
bestes erzählendes zeitgeschichtliches Sachbuch:</strong></p>
<p><strong>Michael Hampe</strong><br />
Tunguska<br />
oder das Ende der Natur<br />
Hanser 2011</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/a2-100x165.jpg" alt="" title="a2" width="100" height="165" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1095" /></p>
<p><em>Michael Hampe ist der wichtigste und mutigste Autor aus dem Entwicklungslabor für das moderne Sachbuch.</em></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>In der Kategorie<br />
bestes erzählendes historisches Sachbuch:</strong></p>
<p><strong>Erwin Seitz</strong><br />
Die Verfeinerung der Deutschen.<br />
Eine andere Kulturgeschichte.<br />
Insel 2011</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/a4-100x166.jpg" alt="" title="a4" width="100" height="166" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1096" /></p>
<p><em>Die schwer gestörte Selbstwahrnehmung der Deutschen arbeitet Erwin Seitz in vierzehn höchst harmonisch gebauten Kapiteln auf: eine Übung in Leichtigkleit und Glück. </em></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>In der Kategorie<br />
bestes erzählendes naturwissenschaftliches Sachbuch:</strong></p>
<p><strong>Joachim Radkau</strong><br />
Die Ära der Ökologie.<br />
Eine Weltgeschichte<br />
C. H. Beck 2011</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/a5-100x160.jpg" alt="" title="a5" width="100" height="160" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1097" /></p>
<p><em>Auf jeder Seite dieses Buchs erweist sich Radkau als der unbestrittene Meister der langen Strecke, die dem Leser nie zu lang wird.</em></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>In der Kategorie<br />
bestes Bildsachbuch:</strong></p>
<p><strong>Patricia Holm</strong><br />
Faszinierende Fische.<br />
Biologie, Bedeutung und Zukunft<br />
Haupt 2011</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/a8-100x112.jpg" alt="" title="a8" width="100" height="112" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1098" /></p>
<p><em>Patricia Holm gelingt schöne Wissenschaft.</em></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>In der Kategorie<br />
beste Reportage:</strong></p>
<p><strong>Torsten Körner</strong><br />
Probeliegen.<br />
Geschichten vom Tod<br />
Scherz 2011</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/a3g1-100x159.jpg" alt="" title="" width="100" height="159" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1100" /></p>
<p><em>Torsten Körner schreibt ohne den spitzen Entlarvungston mancher Kollegen, er recherchiert ohne selbst dauernd im Beobachtungsfeld herum zu stehen und hält einfache Sachen als einfach im Blick ohne sie umständlich aufzublasen. Was alles nicht bedeutet, dass diese Einfachheit einfach wäre. Torsten Körner interessiert sich für die Sache, über die er schreibt, und schon interessiert man sich mit.</em></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>In der Kategorie<br />
beste Biografie:</strong></p>
<p><strong>Rüdiger Schaper</strong><br />
Karl May.<br />
Untertan, Hochstapler, Übermensch<br />
Siedler 2011</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/a7-100x159.jpg" alt="" title="" width="100" height="159" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1101" /></p>
<p><em>Schaper hat nicht den falschen Ehrgeiz über Karl May alles nochmal zu sagen. Er schreibt also nicht alles auf, was er über Karl May weiß, aber was man zu lesen bekommt, ist alles ausgezeichnet durchdacht.</em></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>In der Kategorie<br />
bester Ratgeber:</strong></p>
<p><strong>Gian Domenico Borasio</strong><br />
Über das Sterben<br />
Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen.<br />
C. H. Beck 2011</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/a6-100x160.jpg" alt="" title="" width="100" height="160" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1102" /></p>
<p><em>Wie selten werden die besten Autorentugenden, Knappheit und Stil, im Buchtyp des Ratgebers verwirklicht. Borasio ist ein Meister. Warum? Weil er mit seinen Lesern wirklich spricht.</em></p>
<p>-</p>
<p>Hier zu den besten deutschsprachigen Sachbüchern des Jahres <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-beste-sachbuch-und-die-besten-sachbucher-2010/">2010</a> .<br />
Zu den besten deutschsprachigen Sachbüchern des Jahres <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2009/">2009</a><br />
Zu den besten deutschsprachigen Sachbüchern des Jahres <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2008/">2008 </a></p>
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		<title>Mitte ohne Maß</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/mitte-ohne-mas/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 20:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Winkler]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heinrich August Winkler
Geschichte des Westens
Die Zeit der Weltkriege 1914 - 1945
C. H. Beck 2011
Die Geschichte des Westens beginnt für Heinrich August Winkler in der Antike. So beschrieb er den ungeheuren Zeitraum von der Antike bis 1914 in einem ersten erfolgreichen Werk, das 2009 erschien. Die wichtigsten Bezugspunkte des &#8220;Westens&#8221;, wie ihn Winkler versteht, sind die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/winkler1-150x239.jpg" alt="" title="" width="150" height="239" class="alignleft size-medium wp-image-1073" /><br />
<strong>Heinrich August Winkler</strong><br />
Geschichte des Westens<br />
Die Zeit der Weltkriege 1914 - 1945<br />
C. H. Beck 2011</p>
<p>Die Geschichte des Westens beginnt für Heinrich August Winkler in der Antike. So beschrieb er den ungeheuren Zeitraum von der Antike bis 1914 in einem ersten erfolgreichen Werk, das 2009 erschien. Die wichtigsten Bezugspunkte des &#8220;Westens&#8221;, wie ihn Winkler versteht, sind die Ideen von 1776 und 1789, auf die im Schlusswort und letzten Satz dieses zweiten Bandes der Geschichte des Westens hingewiesen wird, die amerikanische und die französische Revolution, genauer, die aus diesen hervorgegangen Verfassungen. Diese Ideen, deren langwierige Geburt in der Antike beginnt und die Jahrhunderte benötigten, bis sie formuliert und gelebt werden konnten, wurden innerhalb von etwas mehr als dreissig Jahren, dem Zeitraum von 1914 bis 1945, buchstäblich zerrieben.</p>
<p>Nach Winkler ist diese Entwicklung in vier Etappen zu erklären, die sein volumöses Werk gliedern: der Zeitraum des Ersten Weltkriegs, den er &#8220;Urkatastrophe&#8221; überschreibt; die Zeit der Weimarer Republik, die er unter dem bezeichnenden Titel &#8220;Vom Waffenstillstand zur Weltwirtschaftskrise&#8221; abhandelt; die Zeit des Dritten Reichs vor dem Zweiten Weltkrieg, die er auf den Antagonismus von &#8220;Demokratien und Diktaturen&#8221; bringt; und zuletzt den Zeitraum des Zweiten Weltkriegs, den er hinsichtlich der Ideen des Westens als doppelte Vernichtung kennzeichnet: &#8220;Zivilisationsbrüche: Zweiter Weltkrieg und Holocaust&#8221;.     </p>
<p>Dass der &#8220;Waffenstillstand&#8221; sich bis in die Kapitelüberschrift durchsetzt, ist kein Zufall. Es ist eine der Thesen des Buches, die sich unmittelbar mit seinem resümierenden Schlusswort verbinden lässt. In diesem zitiert Winkler General de Gaulle, der bereits im September 1941 in einer Rede feststellte: &#8220;Der Krieg gegen Deutschland hat 1914 begonnen. Der Vertrag von Versailles hat ihn in der Tat keineswegs beendet. Es hat lediglich einen Waffenstillstand gegeben, in dessen Verlauf der Feind seine Angriffskraft wiederherstellte.&#8221;  </p>
<p>Dass Deutschland als aufstrebende Mittelmacht die Ideen von 1776 und 1789 weder zu erhalten noch zu leben wusste, zeigt Winkler an vielen Stellen. Innerdeutsch wurden sie bald durch die &#8220;Ideen von 1914&#8243; ersetzt, die zugleich die Weimarer Republik - von den Nazis als &#8220;Systemzeit&#8221; gekennzeichnet - als bloße Atempause ihrer kurzfristig erschöpften Feinde erscheinen lassen. Nach außen hat Deutschland,  umgeben vom faschistischen Block Spanien und Italien, dem kommunistischen Russland und den &#8220;westlichen&#8221; Ländern USA, Frankreich, Polen und England, als sogenannte Mittelmacht furchtbar versagt. Ein Umfeld allerdings, das zeigt Winklers Geschichtswerk ebenso, das an der Entwicklung Deutschlands ebenso teil hatte, wie es sich von ihr beeinflussen ließ. </p>
<p>Die Mittelmacht Deutschland hat als Macht wie als Mitte versagt. Als Macht war sie stets unzuverlässig, wie als Mitte ohne Maß.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ereigniskarte: Lesen Sie dieses Buch</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 09:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Tönnesmann]]></category>

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		<description><![CDATA[ Andreas Tönnesmann
MONOPOLY
Das Spiel, die Stadt und das Glück
Wagenbach 2011
Vielleicht wäre der Rezensent weniger voreingenommen, wenn nicht der ältere Bruder dieses Spiel immer gewonnen hätte. Während dieser also die Parkstraße frühzeitig besetzte und seine Mitspieler in den Ruin trieb - natürlich machte er auch die Bank! - musste der Rezensent sehen, wo er blieb. Zumeist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/tonnesmann1-150x220.jpg" alt="" title="" width="150" height="220" class="alignleft size-medium wp-image-1068" /> <strong>Andreas Tönnesmann</strong><br />
MONOPOLY<br />
Das Spiel, die Stadt und das Glück<br />
Wagenbach 2011</p>
<p>Vielleicht wäre der Rezensent weniger voreingenommen, wenn nicht der ältere Bruder dieses Spiel immer gewonnen hätte. Während dieser also die Parkstraße frühzeitig besetzte und seine Mitspieler in den Ruin trieb - natürlich machte er auch die Bank! - musste der Rezensent sehen, wo er blieb. Zumeist konnte er nur auf der Turmstraße und Badstraße - wir nannten sie auch Klostraße - Häuser bauen, die Mieten allerdings waren lächerlich. Außerdem war die strategische Lage nach &#8220;Los&#8221;, worauf man durch die Ereigniskarten gelegentlich geschickt wurde, ungünstig. </p>
<p>Andreas Tönnesmann schreibt hier die Kulturgeschichte von Monopoly, das nach Schach, lange Zeit zu den komplexesten Gesellschaftspielen überhaupt gehörte. Allerdings konnte man sofort beginnen zu spielen und während des Spiels die Regeln erklären. </p>
<p>Andreas Tönnesmann beschreibt die Entwicklungsgeschichte des Spiels von Charles Darrow bis zum Siegeszug durch die ganze Welt, die Situierung des Spiels in verschiedene politische Kontexte vom Kalten Krieg bis zum linken Milieu und, dies ist sicherlich das spannendste Kapitel des Buches, die dem Spiel zugrunde liegende Ordnungsvorstellung der Stadt. </p>
<p><strong>Das Spiel der Kapitalisten</strong></p>
<p>Wie sehr der Wagenbach Verlag der linken Milieubindung entwachsen ist und sich zu einem Verlag mit zahlreichen kulturgeschichtlichen Werken entwickelt hat, zeigt ganz nebenbei auch dieses Buch über das Spiel der Kapitalisten. Die linke Variante von Monopoly, die unter dem Titel &#8220;Klassenkampf&#8221; 1978 erschien, beurteilt Tönnesmann so: &#8220;Wenn es je eine durch und durch unterhaltungsfreie, staubtrockene Methode gab, Zeit totzuschlagen, dann das gemeinschaftliche Spiel von Klassenkampf&#8221;. Ein Spiel, vor dessen Beginn die Autoren von damals, Martin E. Süskind und Peter Brandt, einen 32seitige Spielanleitung gestellt haben. Erinnert einen sehr an den Unterricht von damals, der irgendwie immer umständlich war, einen aufhielt, von sich selbst aber behauptete unbedingt &#8220;Spaß zu machen&#8221;!   </p>
<p><strong>Das Glück zu spielen</strong></p>
<p>Monopoly ist für Tönnesmann, genauso wie für den Rezensenten, vor allem eine Erinnerung. Jedoch: &#8220;Man spielt auch dann, wenn man weiß, dass man nie gewinnt&#8221;, schreibt er über sich und seine Mitspieler. Ganz am Ende kommt er, nach der Geschichte des Spiels, der darin verborgenen Stadt- und Kulturgeschichte darauf zurück. Das eigentlich Familiäre des Spiels klingt noch einmal mit Johan Huizinga und Donald Winnicott an. Das Glück im Spiel ist das Glück zu spielen.</p>
<p>Das Buch ist fein gemacht und schön ausgestattet. Andreas Tönnesmann schreibt lehrreich, unterhaltsam und unkomplizert. Monopoly ist ein Glück, selbst dann, wenn man sich nur schmerzhaft der Ereigniskarte des vollständigen Ruins erinnert: &#8220;Rücke vor bis zur Schloßallee.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das deutsche Luftschloss</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-deutsche-luftschloss/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-deutsche-luftschloss/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Hildebrandt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieter Hildebrandt
Das Berliner Schloss. Deutschlands leere Mitte
Hanser 2011
Der unbestrittene Altmeister des populären Sachbuchs, Dieter Hildebrandt, beweist mit diesem Buch endlich wieder wie es geht, wie man das macht, fesselnd und lehrreich zu schreiben. Nach den großartigen älteren Büchern, einigen schwächeren zuletzt, nun endlich wieder ein Sachbuch, wie es besser nicht sein kann. Alles ist abgewogen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/hildebrandt1.bmp" alt="" title="" class="alignleft size-medium wp-image-1063" /></p>
<p><strong>Dieter Hildebrandt</strong><br />
Das Berliner Schloss. Deutschlands leere Mitte<br />
Hanser 2011</p>
<p>Der unbestrittene Altmeister des populären Sachbuchs, Dieter Hildebrandt, beweist mit diesem Buch endlich wieder wie es geht, wie man das macht, fesselnd und lehrreich zu schreiben. Nach den großartigen älteren Büchern, einigen schwächeren zuletzt, nun endlich wieder ein Sachbuch, wie es besser nicht sein kann. Alles ist abgewogen, die Kapitel, die einzelnen Passagen, ja die Absätze untereinander, überall das rechte Maß, nichts zuviel, alles ist aufeinander abgestimmt. Nirgends verweilt Hildebrandt länger als nötig, tracktiert weder die Sache noch seine Leser. Und gegen den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, dessen entschiedener Gegner Hildebrandt ist, wird von ihm nur gelegentlich polemisiert. In der Einleitung beschreibt er, wie die Bewohner dieses Schloss zumeist flohen. &#8220;Denn der monumentale Bau war für viele Generationen derer, denen wir nachtrauern oder als gierige Kulturfolger nachsetzen wollen, eine ungeliebte Festung, ein erdrückendes Ambiente aus Verlorenheit und Zwang.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/dieter-hildebrandt/"><em>Zu weiteren Büchern von Dieter Hildebrandt</em>.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was haben Sie gegen das Wort Sachbuch?</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/was-haben-sie-gegen-das-wort-sachbuch/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/was-haben-sie-gegen-das-wort-sachbuch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 16:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=1078</guid>
		<description><![CDATA[Wolfgang Beck, Verlagsleiter C. H. Beck, beantwortet diese Frage so:
Das Sachbuch spielt bei uns eine eminente Rolle, mehr noch als die Belletristik, die vor elf Jahren dazukam. Aber das Wort »Sachbuch« ist unglücklich gewählt, es deckt die Vielfalt an Genres zu und wertet die Bücher ab. Wie kann man Geisteswissenschaften und Philosophie, wie kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Beck, Verlagsleiter C. H. Beck, beantwortet diese Frage so:</p>
<p><em>Das Sachbuch spielt bei uns eine eminente Rolle, mehr noch als die Belletristik, die vor elf Jahren dazukam. Aber das Wort »Sachbuch« ist unglücklich gewählt, es deckt die Vielfalt an Genres zu und wertet die Bücher ab. Wie kann man Geisteswissenschaften und Philosophie, wie kann man Platon, Aristoteles und Wittgenstein, wie kann man Biografien alle unter dieses dürre Wort subsumieren? Das englische »Non-Fiction« wäre mir da lieber. Die Franzosen sprechen von »Essay«, was ebenfalls besser ist als »Sachbuch«, das nüchtern und menschenfern klingt. Dabei geht es um Schicksale, Historie, menschliche Dramen. Denken Sie nur an Saul. Friedländers »Das Dritte Reich und die Juden« — ein Werk der Geschichte und darstellerisch gesehen ein Kunstwerk.</em></p>
<p>Aus: &#8220;Sachbuch klingt so menschenfern&#8221;, Verleger Wolfgang Beck im Gespräch mit Michael Roesler-Graichen, Börsenblatt, 178. Jahrgang, 22.09.2011, Heft 38, S. 31.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Sachbuchabend</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/der-sachbuchabend/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/der-sachbuchabend/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchhandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=1084</guid>
		<description><![CDATA[
Silvia Maul, Ursula Kracht, Bettina Witt, Bernd Abele, Guido Marquard und Michael Schikowski laden auch in 2012 für die Verlage Bibliographisches Institut, forum independent, Reclam, S. Fischer und Campus zum abendlichen Treff ein. 
Geboten werden Gespräche und Unterhaltung zu den wichtigsten Neuerscheinungen der Verlage. 
Ein gemeinsames Abendessen rundet den Sachbuchabend ab.
Immer schön sachlich - Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/eule-und-star.bmp"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1081" title="eule-und-star" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/eule-und-star.bmp" alt="" width="434" height="320" /></a></p>
<p>Silvia Maul, Ursula Kracht, Bettina Witt, Bernd Abele, Guido Marquard und Michael Schikowski laden auch in 2012 für die Verlage Bibliographisches Institut, forum independent, Reclam, S. Fischer und Campus zum abendlichen Treff ein. </p>
<p>Geboten werden Gespräche und Unterhaltung zu den wichtigsten Neuerscheinungen der Verlage. </p>
<p>Ein gemeinsames Abendessen rundet den Sachbuchabend ab.</p>
<p><strong>Immer schön sachlich - Der 5. Sachbuchabend in Frankfurt</strong><br />
Dienstag, den 25.09.2012, Uhr 20.00<br />
Restaurant Arche Nova im Öko-Haus,<br />
Kasseler Straße 1a<br />
60486 Frankfurt<br />
<a href="http://www.arche-nova.de/">www.arche-nova.de</a></p>
<p><strong>Immer schön sachlich - Der 6. Sachbuchabend in Duisburg</strong><br />
Montag, den 01.10.2012, Uhr 20.00<br />
Restaurant Der kleine Prinz<br />
Schwanenstr. 5<br />
47051 Duisburg<br />
<a href="http://www.wfbm-duisburg.de/index.php?id=29">Der kleine Prinz</a></p>
<p><strong>Immer schön sachlich - Der 7. Sachbuchabend in Bielefeld</strong><br />
Montag, den 22.10.2012, Uhr 20.00<br />
Ort wird noch bekannt gegeben</p>
<p><strong>Immer schön sachlich - Der 8. Sachbuchabend in Köln</strong><br />
Montag, den 29.10.2012, Uhr 20.00<br />
Restaurant Secco<br />
Simrockstraße<br />
Köln-Ehrenfeld</p>
<p>Anmeldung bitte über Ihre Vertreter.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Im Herbst 2011 wurden u.a. folgende Bücher vorgestellt:</strong></p>
<p>Gerhard Paul<br />
Bilder, die Geschichte schrieben<br />
1900 bis heute<br />
V &amp; R 2011<br />
24,95 € ISBN 978 3 525 30024 4</p>
<p>Oskar Gudmundsson: Snorri Sturluson<br />
Homer des Nordens<br />
Eine Biografie<br />
Böhlau 2011<br />
24,90 € ISBN 978 3 412 20743 4</p>
<p>Jean-Claude Kaufmann<br />
Sex@mour<br />
Wie das Internet unser Liebesleben verändert<br />
UVK 2011<br />
19,90 € ISBN 978 3 86764 283 5</p>
<p>Hugh Johnson<br />
Bäume<br />
Die Wald- und Gartenbäume der Welt<br />
Haupt 2011<br />
59,90 € ISBN 978 3 258 07672 0</p>
<p>Mary Beard<br />
Pompeji<br />
Das Leben in einer römischen Stadt<br />
Reclam 2011<br />
29,95 € ISBN 978 3 15 010755 3</p>
<p>Steven Pinker<br />
Gewalt.<br />
Eine neue Geschichte der Menschheit<br />
S. Fischer 2011<br />
€ ca. 26,00 ISBN 3-10-061604-3<br />
ET: 21.10.2011</p>
<p>Tim Flannery<br />
Auf Gedeih und Verderb.<br />
Die Erde und wir: Geschichte und Zukunft einer besonderen Beziehung.<br />
S. Fischer 2011<br />
€ 22,95 ISBN 3-10-021114-9</p>
<p>Simon Sebag Montefiore<br />
Jerusalem<br />
Die Biographie<br />
S. Fischer 2011<br />
€ 28,00 ISBN 3-10-050611-5</p>
<p>Torsten Körner<br />
Probeliegen.<br />
Geschichten vom Tod<br />
S. Fischer 2011<br />
€ 18,95 ISBN 978-3-502-15131-6</p>
<p>Kreatives Schreiben<br />
Stephan Porombka<br />
Schreiben unter Strom<br />
Experimentieren mit Twitter, Blogs, Facebook &amp; Co.<br />
14,95 € ISBN 978-3-411-74921-8</p>
<p>Kreatives Schreiben<br />
Christian Schärf<br />
Schreiben Tag für Tag<br />
Journal und Tagebuch<br />
14,95 € ISBN 978-3-411-74901-0</p>
<p>John J. Mearshheimer:<br />
Lüge!<br />
Vom Wert der Unwahrheit<br />
Campus 2011<br />
€ 14,99 ISBN 3-593-39469-5</p>
<p>Linda Kaplan Thaler, Robin Koval<br />
Erfolg ist eine Kleinigkeit.<br />
Warum schon kleine Dinge Großes bewirken<br />
Campus 2011<br />
€ 17,99 ISBN 3593-39239-4</p>
<p>Catherine Hakim<br />
Erotisches Kapital.<br />
Das Geheimnis erfolgreicher Menschen<br />
Campus 2011<br />
€ 19,99 ISBN 3-593-39468-8</p>
<p>Hermann Scherer<br />
Glückskinder.<br />
Warum manche lebenslang Chancen suchen - und andere sie täglich nutzen<br />
Campus 2011<br />
€ 19,99 ISBN 3-593-39349-0</p>
<p>Michael Lewis:<br />
Boomerang.<br />
Europas harte Landung<br />
Campus 2011<br />
€ 24,99  ISBN 3-593-39471-8<br />
ET 14.11.2011</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Im Herbst 2010 wurden folgende Bücher vorgestellt:<br />
</strong><br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-822" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/speitkamp-100x159.jpg" alt="" width="100" height="159" /></a> <strong>Winfried Speitkamp</strong><br />
Ohrfeige, Duell und Ehrenmord<br />
Eine Geschichte der Ehre<br />
Reclam 2010</p>
<p><strong>Ladislaus Loeb</strong><br />
Geschäfte mit dem Teufel<br />
Die Tragödie des Judenretters Rezsö Kasztner<br />
Ein Überlebender erzählt<br />
Böhlau 2010</p>
<p><strong>Frank Kolb</strong><br />
Tatort &#8220;Troia&#8221;<br />
Geschichte - Mythen - Politik<br />
Schöningh 2010</p>
<p><strong>Patricia Holm</strong><br />
Faszinierende Fische<br />
Biologie, Bedeutung und Zukunft<br />
Haupt 2010</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/klein.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-823" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/klein-100x163.jpg" alt="" width="100" height="163" /></a> <strong>Stefan Klein</strong><br />
Vom Sinnn des Gebens<br />
Warum Selbstlosigkeit in der Evolution siegt<br />
und wir mit Egoismus nicht weiterkommen<br />
S. Fischer 2010</p>
<p><strong>Alexandros Stefanidis</strong><br />
Beim Griechen<br />
Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb<br />
Fischer Taschenbuch 2010</p>
<p><strong>Thilo Bode</strong><br />
Die Essensfälscher<br />
Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen<br />
S. Fischer 2010</p>
<p><strong>Gisela Graichen, Matthias Gretzschel</strong><br />
Die Prussen<br />
Der Untergang eines Volkes und sein preußisches Erbe<br />
Scherz 2010</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-824" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/darwin-100x143.jpg" alt="" width="100" height="143" /></a> <strong>John Darwin</strong><br />
Der imperiale Traum<br />
Die Globalgeschichte großer Reich 1400 - 2000<br />
Campus 2010</p>
<p><strong>Floris Cohen</strong><br />
Die zweite Erschaffung der Welt<br />
Wie die moderne Naturwissenschaft entstand<br />
Campus 2010</p>
<p><strong>Hagen Seidel</strong><br />
Arcandors Absturz<br />
Wie man einen Milliardenkonzern ruiniert<br />
Campus 2010</p>
<p><strong>Michael Lewis</strong><br />
The Big Short<br />
Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte<br />
Campus 2010</p>
<p><em>Leseexemplar verpasst? Einfach bei Ihrem Vertreter per Mail melden!</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Non Fiktion WiSe 2011/12</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/non-fiktion-wise-201112/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/non-fiktion-wise-201112/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 15:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=1058</guid>
		<description><![CDATA[Übung zur praktischen Verlagsarbeit
WiSe 2011/12, Freitag Uhr 8.00 - 10.00
Dozent: Michael Schikowski
Wichtige Informationen: 
Der die Übung begleitende READER kann ab dem 05.10.2011 im
A &#038; A Digital Print Center, Franziskanerstr. 1 in Bonn
ausgedruckt werden.
SPRECHSTUNDE nach Vereinbarung per Mail nach der Sitzung 9.45 Uhr in Raum AR IV, Bibliotheksraum im 2.OG
Link zum SEMINARPLAN
Link zum LITERATURVERZEICHNIS
Seminarbeschreibung
Die genaue Kenntnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Übung zur praktischen Verlagsarbeit</strong></p>
<p>WiSe 2011/12, Freitag Uhr 8.00 - 10.00<br />
Dozent: Michael Schikowski</p>
<p><strong>Wichtige Informationen: </strong></p>
<p><strong>Der die Übung begleitende READER kann ab dem 05.10.2011 im<br />
A &#038; A Digital Print Center, Franziskanerstr. 1 in Bonn<br />
ausgedruckt werden.</strong></p>
<p>SPRECHSTUNDE nach Vereinbarung per Mail nach der Sitzung 9.45 Uhr in Raum AR IV, Bibliotheksraum im 2.OG</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/seminarplan-wise-201112/">Link zum SEMINARPLAN</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-zu-non-fiktion/">Link zum LITERATURVERZEICHNIS</a></p>
<p><strong>Seminarbeschreibung</strong></p>
<p>Die genaue Kenntnis der Formen und Traditionen der Sachliteratur ist für jede praktische Tätigkeit in einem Verlag, ob es sich dabei um das Lektorat, die Presse oder den Vertrieb handelt, unerlässlich.</p>
<p>Im Zentrum dieser Übung stehen die Einzelveröffentlichungen der Sachliteratur, die sogenannten Sachbücher. Dabei werden die sprachlichen Merkmale der einzelnen Grundformen wie Biografie, Reportage, Ratgeber und Streitschrift benannt und auf ihre Funktion hin untersucht. Anhand dieser Grundformen, ihren Konjunkturen zumal, werden die Rezeptions- und Marktbedingungen der Sachliteratur innerhalb der Konsumgesellschaft erläutert.</p>
<p><strong>Literaturbetrieb</strong></p>
<p>Die Geschichte der erzählenden Sachliteratur klärt über die sozialgeschichtlichen Grundlagen des heutigen Literaturbetriebs auf. Durch diese vorbereitenden Erkundungen werden die gegenwärtigen Produktions- und Kommunikationsbedingungen der Sachliteratur deutlich.</p>
<p><strong>Formen</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt des ersten Teils steht eine wichtige Gattung der Sachliteratur: das Portrait. Ein Publikationstyp, der sich bei Lesern großer Beliebtheit erfreute und daher Autoren wie Herbert Eulenberg, Stefan Zweig oder Maximilian Harden große Erfolge bescherte. Als weitere Formen der Non Fiktion werden Reportagen, Ratgeber und Streitschriften besprochen. Im Reader finden sich dazu Beipieltexte, die in der Sitzung gemeinsam analysiert werden.  </p>
<p><strong>Methoden</strong></p>
<p>Die Methoden, die auch in der Verlagspraxis eine Analyse der Sachliteratur erst ermöglichen, werden vorgestellt. Der methodische Zugriff kann durch die Erzähltheorie, Literatursoziologie, Kulturwissenschaft und und Diskurstheorie erprobt werden. Der Reader bietet dazu einführende Texte.</p>
<p><strong>Leistungsnachweise</strong></p>
<p>Teilnahmebedingung ist die Anfertigung eines Kurzreferats. Das Skript des Referats sollte eine Woche vorher abgegeben bzw. gemailt werden an michael.schikowski(at)t-online.de. Das Referat besteht in der Regel darin, einen Text aus dem Reader für das Seminar vorzubereiten. </p>
<p>Der Text muss genau gelesen werden. Fremdworte müssen erklärt werden, Personen, auf die im Text Bezug genommen wird, müssen dem Plenum erläutert werden. Der Text sollte für das Seminar zusammengefasst werden. Das Buch, aus dem der Text stammt, sollte aus der Bibliothek entliehen, der Text im Buch aufgesucht und im Kontext des Buches erläutert werden. </p>
<p>Die wichtigsten Kriterien für ein erfolgreiches Kurzreferat sind: sprachlicher Ausdruck, Gestaltung, Verständlichkeit, Interaktion mit dem Plenum. </p>
<p>Hausarbeit - Der Gegenstand der Hausarbeit ist in der Regel ein Text der populären Sachliteratur, der analysiert werden soll. Folgende Punkte sollten in der Hausarbeit berücksichtigt werden: Autor, Verlag, Buchkörper, zeitgeschichtlicher Hintergrund, Inhalt, Text, Rezeption. Besonders wichtig ist allerdings, dass die im Reader aufgeführten theoretischen Texte für die Textanalyse fruchtbar gemacht werden. Dabei kann je nach Eignung auch ein eigener Schwerpunkt in der Erzähltheorie, der Literatursoziologie, der Kulturwissenschaft oder der Diskurstheorie gewählt werden. </p>
<p>Weitere Hinweise</p>
<p>Ein erster Einstieg in die Arbeit am Text könnte das eigene Leseerlebnis sein. Gleichwohl gilt, dass für die Hausarbeit ein wissenschaftlicher Schreibstil verlangt wird, dem mündlichkeitsnahe bzw. auch in populären Sachbüchern gängige Formulierungen fehlen. </p>
<p>Über die formalen Anforderungen an eine Seminararbeit klären die Hinweise zur Anfertigung von literaturwissenschaftlichen Seminararbeiten auf, die auf der Institutshomepage unter http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/studium/downloads nachzulesen sind. </p>
<p>Für die schriftlichen Arbeiten zitiere ich Gabriela Ruhmann, Leiterin des Schreibzentrums der Ruhr-Universität Bochum: </p>
<p>&#8220;Auf fatale Weise unterschätzen Studierende die Komplexität und den Aufwand des Schreibprozesses. Dass die erwartete gedankliche und sprachliche Präzision nicht auf Anhieb, sondern nur durch mehrfaches inhaltliches, strukturelles und sprachliches Überarbeiten zu erzielen ist, gehört nicht zu ihrem Bild vom Schreiben.&#8221; </p>
<p>Eine Fehleinschätzung, die nicht allein für die Arbeit in einem Verlag zu ungünstigen Ergebnissen führt. Schreibarbeit, welcher Art sie auch sei, ist immer durch einen großen Aufwand gekennzeichnet. Aber es gibt Hilfe, die man in Anspruch nehmen sollte.</p>
<p>Hilfestellungen</p>
<p>Es ist möglich, die Zwischenergebnisse des Schreibprozesses und die Gliederung an michael.schikowski(at)t-online.de zu mailen und in der Sprechstunde zu besprechen. Dringend zu empfehlen ist außerdem, mit anderen Studierenden die Rohfassung der Hausarbeiten auszutauschen. Schließlich ist die Bereitschaft, die eigene Arbeit mehrfach zu überarbeiten, eine der wichtigsten Voraussetzungen für jeden erfolgreichen Schreibprozess.</p>
<p>Quelle des Zitats und der Hilfestellungen: Gabriela Ruhmann: Schreiben im Studium. In: Wissen was zählt. Hrsg. Interne Fortbildung und Beratung (IFB), Ruhr-Universität Bochum 2010. S. 96-101. Zitat S. 97.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fälle und Urteile</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/falle-und-urteile/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/falle-und-urteile/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 17:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Schirach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=1050</guid>
		<description><![CDATA[Romina Raske, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über Ferdinand von Schirach:
Ferdinand von Schirach
Schuld. Stories
Piper   
Ferdinand von Schirach arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. In seinem Buch beschreibt er Fälle, die ihm in seinem Berufsalltag begegnet sind. Dabei scheinen die einzelnen Mandate geradezu unglaublich und lassen seinen Leser nicht selten nachdenklich oder auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/schir.jpg" alt="" title="" width="109" height="180" class="alignleft size-medium wp-image-1053" /><em>Romina Raske, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über Ferdinand von Schirach:</em></p>
<p><strong>Ferdinand von Schirach</strong><br />
Schuld. Stories<br />
Piper   </p>
<p>Ferdinand von Schirach arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. In seinem Buch beschreibt er Fälle, die ihm in seinem Berufsalltag begegnet sind. Dabei scheinen die einzelnen Mandate geradezu unglaublich und lassen seinen Leser nicht selten nachdenklich oder auch wütend zurück. Da geht es zum Beispiel um die Vergewaltigung eines Mädchens und die Täter kommen ohne Strafe davon oder in einem anderen Fall sitzt ein Mann unschuldig im Gefängnis, da die Aussagen der Zeugen glaubwürdig waren.</p>
<p>Schirach wirft in seinen fünfzehn Kurzgeschichten Fragen nach Schuld und Unschuld, angemessener Strafe und unserem Rechtssystem auf, die schwer mit einer Pauschal-Antwort abgefertigt werden können. Zu komplex die Thematik, zu speziell der Einzelfall und zu unterschiedlich die individuellen Meinungen.</p>
<p>Mit Schuld veröffentlicht Schirach neben Verbrechen bereits den zweiten Band mit Kurzgeschichten dieser Art. Und auch in diesem Band besticht wieder die sachliche, zurückgenommene, schnörkellose Schreibweise Schirachs, die unglaublich gut zu seinen Fällen passt und den Leser gerade deshalb so sehr in seinen Bann zieht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.immer-schoen-sachlich.de/falle-und-urteile/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wie man ein Problem erhält</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/wie-man-ein-problem-erhalt/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/wie-man-ein-problem-erhalt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 17:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Watzlawick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=1051</guid>
		<description><![CDATA[Romina Raske, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über einen Klassiker der Ratgeberliteratur von Paul Watzlawick:
Paul Watzlawick
Anleitung zum Unglücklichsein. Vom Schlechten des Guten
Piper 
Die Anleitung zum Unglücklichsein erschien erstmals 1983 und ist seitdem immer wieder neu aufgelegt, zu einem wahren Klassiker geworden. Mit einer Auflage von zwei Millionen Exemplaren ist dieses Buch ein echter Bestseller.
Mit jeder Menge Ironie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/watz-100x159.jpg" alt="" title="" width="100" height="159" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1052" /><em>Romina Raske, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über einen Klassiker der Ratgeberliteratur von Paul Watzlawick:</em></p>
<p><strong>Paul Watzlawick</strong><br />
Anleitung zum Unglücklichsein. Vom Schlechten des Guten<br />
Piper </p>
<p>Die Anleitung zum Unglücklichsein erschien erstmals 1983 und ist seitdem immer wieder neu aufgelegt, zu einem wahren Klassiker geworden. Mit einer Auflage von zwei Millionen Exemplaren ist dieses Buch ein echter Bestseller.</p>
<p>Mit jeder Menge Ironie und Witz zeigt Watzlawick auf, wie sich der Mensch selbst im Wege steht und sich so das Leben schwer macht. Dabei sind seine Theorien nicht einfach aus der Luft gegriffen. Watzlawick studierte Philosophie und war Professor für Psychotherapie, daher kann man davon ausgehen, dass er weiß wovon er schreibt.</p>
<p>Anschauliche Beispiele verdeutlichen dem Leser, wie er sein Unglücklichsein praktizieren kann. Ein Beispiel: Ein Mann klatscht alle zehn Sekunden in die Hände. Nach dem Grund für dieses merkwürdige Verhalten befragt, erklärt er: „Um die Elefanten zu verscheuchen.“ „Elefanten? Aber es sind doch hier gar keine Elefanten.“ Darauf er: „Na, also! Sehen Sie?“</p>
<p>Die Moral von der Geschichte ist, dass Abwehr oder Vermeidung einer gefürchteten Situation oder eines Problems einerseits die scheinbar vernünftigste Lösung darstellt, andererseits aber das Fortbestehen des Problems garantiert. </p>
<p>Anleitung zum Unglücklichsein ist ein unkonventioneller Ratgeber, in dem zwischenmenschliche Beziehungen, Kommunikation, Verhaltensweisen und Glück mal aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchtet werden. Im Plauderton, amüsant und unterhaltend geschrieben, erzeugt dies einen einfachen Einstieg zu dem sonst eher abschreckendem Thema Lebenshilfe. Außerdem wird durch die Schreibweise ein gewisser Abstand des Lesers zum Text erzeugt, wodurch einem ein ganz anderer Zugang zu dem Text und den behandelten Themen ermöglicht wird. So findet sich doch jeder in den zahlreichen Beispielen wieder. Dies ist Lebenshilfe auf hohem Niveau. In diesem Sinne: „Jeder ist seines Unglückes Schmied.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.immer-schoen-sachlich.de/wie-man-ein-problem-erhalt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Der (nicht) mit dem Wolf tanzt</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/der-nicht-mit-dem-wolf-tanzt/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/der-nicht-mit-dem-wolf-tanzt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 09:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Lorenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=1048</guid>
		<description><![CDATA[Felicia Steiner, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über einen Sachbuch-Klassiker von Konrad Lorenz:
Konrad Lorenz
So kam der Mensch auf den Hund
dtv
Gleich zu Beginn des Buches glaubt man sich in einen Film versetzt: da sitzen Frühmenschen um ein Lagerfeuer, hungrig und müde, und lauschen dem Heulen der Schakale, das ihnen als verlässliches Warnsignal vor Gefahr dient. Dann eine andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Felicia Steiner, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über einen Sachbuch-Klassiker von Konrad Lorenz:</em></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1049" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/lorenz-150x238.jpg" alt="" width="137" height="218" /><strong>Konrad Lorenz</strong><br />
So kam der Mensch auf den Hund<br />
dtv</p>
<p>Gleich zu Beginn des Buches glaubt man sich in einen Film versetzt: da sitzen Frühmenschen um ein Lagerfeuer, hungrig und müde, und lauschen dem Heulen der Schakale, das ihnen als verlässliches Warnsignal vor Gefahr dient. Dann eine andere Szene, in der ein kleines Mädchen seinem Mutterinstinkt folgend einen verwaisten Welpen mit in die Familie bringt, der vom Vater zuerst aus Liebe zur Tochter geduldet und später als nützlicher Jagdpartner geschätzt wird.</p>
<p>Nach dieser unterhaltsamen Rekonstruktion der Anfänge der Hundehaltung, die durchaus auf wissenschaftlich fundierten Füßen steht, wird es konkret. Fragen wie die, warum der Hund sich so verhält wie er es tut, werden ebenso behandelt wie die, welche praktischen Tipps ein Hundehalter bei Kauf, Aufzucht und Erziehung beachten sollte.</p>
<p>Lorenz vermittelt immer sehr anschaulich anhand vieler Beispiele aus seinen eigenen Erfahrungen als Hundehalter mit dem Hintergrundwissen des Wissenschaftlers, warum er diese oder jene Empfehlung ausspricht.</p>
<p>Eindrücklich warnt er vor fehlgeleiteter Tierliebe, die das Tier zum besseren Menschen idealisiert und ihm damit keinen Gefallen tut. Unsentimental beschreibt er das Tier als Tier, und demonstriert gerade dadurch einen besonderen Respekt, der den Hund Hund sein lässt, ihn sozusagen aus Hundesicht zu erklären versucht und die nur allzu verlockende Falle der Interpretation aus menschlicher Sichtweise gerade deswegen vermeidet, weil er sich ihrer bewusst ist.</p>
<p>Auf diese Weise bietet Konrad Lorenz dem Leser faszinierende Einsichten nicht nur in das Wesen der Hunde, sondern auch in unser eigenes Denken. Das Buch sei jedem empfohlen, der einen Hund hat – oder ein Mensch ist.</p>
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		<title>Mark Twain oder das abenteuerliche Leben</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es ist die Sehnsucht, die uns der Roman ins Herz pflanzt, die Sehnsucht nach den Abenteuern des Anfangs. Weit entfernt, selbst der Jugend ein Vorbild zu sein, ist es in den Romanen von Mark Twain die Jugend, die uns ein Vorbild gibt.
Nicht zuletzt darum ist Mark Twain bis heute einer der beliebtesten amerikanischen Schriftsteller - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1019" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/twain-komprimiert-100x143.jpg" alt="" width="100" height="143" /></p>
<p>Es ist die Sehnsucht, die uns der Roman ins Herz pflanzt, die Sehnsucht nach den Abenteuern des Anfangs. Weit entfernt, selbst der Jugend ein Vorbild zu sein, ist es in den Romanen von Mark Twain die Jugend, die uns ein Vorbild gibt.</p>
<p>Nicht zuletzt darum ist Mark Twain bis heute einer der beliebtesten amerikanischen Schriftsteller - sicherlich aber auch aufgrund seines Humors, der an diesem Abend nicht zu kurz kommen wird.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1046" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/twain1.jpg" alt="" width="81" height="138" />Tom Sawyers Abenteuer und <em>Die Abenteuer des Huckleberry Finn</em>, neu übersetzt von Andreas Nohl, gelten als die Abenteuer-Bücher schlechthin, sodass Hemingway sagen konnte: &#8220;Die ganze moderne amerikanische Literatur stammt von Mark Twain ab.&#8221;</p>
<p>Sehr erfolgreich war Twain auch mit seinen Reiseberichten. Erstmals auf Deutsch erschienen 2010 die Reiseberichte <em>Post aus Hawaii</em>, übersetzt von Alexander Pechmann. Was liegt also näher, als sich an Twain als Ratgeber für ein abenteuerliches Leben zu wenden, zeigt er doch, dass das Abenteuerliche kaum ohne das Komische auskommt.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1047" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/twain-haw-150x246.jpg" alt="" width="81" height="124" /> Michael Schikowski erzählt aus Twains Leben, führt in die Romane und Reiseberichte ein und bietet Einblicke in ihren Entstehungsprozess. Christoph Wortberg liest einzelne Passagen, die zeigen wie zeitlos Mark Twains Ideen eines abenteuerlichen Lebens sind.</p>
<p>Michael Schikowski ist Lehrbeauftragter der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und arbeitet im Campus Verlag.  Christoph Wortberg ist Schauspieler und Schriftsteller. Er hat schon zahlreiche Hörbücher eingelesen und arbeitet als Drehbuchautor für Film und Fernsehen.</p>
<p>Mark Twain: Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Halbleinen. Illustriert von Tatjana Hauptmann. Diogenes<br />
Mark Twain: Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Neuübersetzung von Andreas Nohl. Leinen mit Schutzumschlag. Hanser<br />
Mark Twain: Post aus Hawaii. Mare<br />
Mark Twain: Bummel durch Europa. Diogenes Taschenbuch<br />
Mark Twain: Meistererzählungen. Diogenes Taschenbuch</p>
<p><strong>Bereits durchgeführt bei:</strong></p>
<p><a href="http://www.transfer-dortmund.de/">transfer. bücher und medien.</a><br />
Dortmund, An der Schlanken Mathilde 3</p>
<p><a href="http://www.buchhandlung-falderstrasse.de/">Buchhandlung Falderstraße</a><br />
Köln-Sürth, Falderstraße<br />
E-Mail: info (at) buchhandlung-falderstrasse.de</p>
<p><a href="http://www.buchhandlung-ingo-klaus.de/">Die Schatzinsel - Buchhandlung Ingo Klaus</a><br />
Solingen, Forststr. 1<br />
E-Mail: info (at) buchhandlung-ingo-klaus.de</p>
<p><strong>Mit freundlicher Unterstützung von</strong></p>
<p><a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-23503-8">Hanser Verlag</a><br />
<a href="http://www.mare.de/index.php?article_id=1873&#038;setCookie=1">mare Verlag</a></p>
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		<title>Charles Dickens oder die großen Erwartungen</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/charles-dickens-oder-die-grosen-erwartungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 12:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Buchladen Neusser Straße, Köln
Donnerstag, den 26.04.2012, Uhr 19.30
E-Mail: info (a) buchladen-nippes.de
Buchhandlung in der Goltsteinstraße, Köln
Mittwoch, den 07.11.2012, Uhr 20.00
E-Mail: lit.goltsteinstrasse (at) t-online.de
transfer. bücher und medien, Dortmund
Mittwoch, 12. Dezember 2012, Uhr 20.00
E-Mail: info (at) transfer.buecherundmedien.de
Charles Dickens ist der Schöpfer einer der bekanntesten Jungenfiguren der Weltliteratur: Oliver Twist. Wenn es einen Autor harter Zeiten und großer Erwartungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1041" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/charlesdickens1.jpg" alt="" width="188" height="276" /></p>
<p><strong><a href="http://www.buchladen-nippes.de/home">Buchladen Neusser Straße</a>, Köln</strong><br />
Donnerstag, den 26.04.2012, Uhr 19.30<br />
E-Mail: info (a) buchladen-nippes.de</p>
<p><strong>Buchhandlung in der Goltsteinstraße, Köln</strong><br />
Mittwoch, den 07.11.2012, Uhr 20.00<br />
E-Mail: lit.goltsteinstrasse (at) t-online.de</p>
<p><strong><a href="http://www.transfer-dortmund.de/">transfer. bücher und medien, Dortmund</a></strong><br />
Mittwoch, 12. Dezember 2012, Uhr 20.00<br />
E-Mail: info (at) transfer.buecherundmedien.de</p>
<p>Charles Dickens ist der Schöpfer einer der bekanntesten Jungenfiguren der Weltliteratur: Oliver Twist. Wenn es einen Autor harter Zeiten und großer Erwartungen gibt - der es kategorisch ablehnte, dass man ihm an seinem Geburtsort Landport ein Denkmal errichte -  dann ist dies Charles Dickens, dessen 200. Geburtstag im Jahr 2012 gefeiert wird.</p>
<p>Charles Dickens musste bereits mit 12 Jahren sein eigenes Brot verdienen. Er arbeitete in einer Anwaltskanzlei, schrieb als Parlamentsberichterstatter für Zeitungen und schnell erkannte man in ihm den genialen Portraitisten des Londoner Lebens. Mit den Pickwickier schaffte er den ersten großen Erfolg als humoristischer Schriftsteller.</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/dicke-150x185.jpg" alt="" title="" width="150" height="185" class="alignleft size-medium wp-image-1042" />Gibt es etwa einen Zusammenhang zwischen harten Zeiten und großen Erwartungen? In Charles Dickens Romanen gibt es die Antwort darauf. Das Londoner Leben, das Leben der Moderne steigt aus Dickens Romanen auf, aber immer sind es seine Figuren wie der selbstgefällige Mr. Bumble, der wunderliche Mr. Pickwick oder der kleine Pip, die unvergesslich sind.</p>
<p>Die gerade aktuelle wirtschaftliche Entwicklung überrascht uns vielleicht nur deshalb, weil wir so vergesslich sind und glauben, dass Dickens Welt und Wirtschaft einem längst vergangenen Zeitalter angehört. Aber hat nicht Charles Dickens die wichtigste Maxime auch der heutigen Wirtschaft schon beschrieben: die Habgier? </p>
<p>Michael Schikowski erzählt aus Charles Dickens Leben, führt in die Romane ein und bietet Einblicke in ihren Entstehungsprozess. Christoph Wortberg liest einzelne Romanpassagen, die zeigen wie zeitlos Dickens Figuren die Fragen des Lebens zu beantworten suchen.</p>
<p>Christoph Wortberg ist Schauspieler und Schriftsteller und arbeitet als Drehbuchautor für Film und Fernsehen.<br />
Michael Schikowski ist Lehrbeauftragter der Universität Bonn und arbeitet im Campus Verlag, Frankfurt.</p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung von<br />
<a href="http://www.reclam.de/detail/978-3-15-010713-3/Dickens__Charles/Oliver_Twist__oder__Der_Werdegang_eines_Jungen_aus_dem_Armenhaus">Philipp Reclam jun. Verlag, Ditzingen</a></p>
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		<title>Vertrautes fremdes Land</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 12:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[García]]></category>

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		<description><![CDATA[Felicia Steiner, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über das Japan-Buch des Spaniers Héctor García:

Héctor García
Xcentric culture
A geek in Japan
EGMONT Manga 2009
Natürlich könnte man, um etwas über Japan zu erfahren, ein Buch eines Japanologen lesen. Aber wie wirken Land und Leute unmittelbar auf einen Nicht-Japaner, der aus Faszination und Interesse aufbricht, um dort zu arbeiten und zu leben? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Felicia Steiner, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über das Japan-Buch des Spaniers Héctor García:</em></p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/garcia.jpg" alt="" title="" width="117" height="180" class="alignleft size-medium wp-image-1038" /></p>
<p>Héctor García<br />
Xcentric culture<br />
A geek in Japan<br />
EGMONT Manga 2009</p>
<p>Natürlich könnte man, um etwas über Japan zu erfahren, ein Buch eines Japanologen lesen. Aber wie wirken Land und Leute unmittelbar auf einen Nicht-Japaner, der aus Faszination und Interesse aufbricht, um dort zu arbeiten und zu leben? Der Informatiker Héctor García hat es ausprobiert und über seine Erlebnisse zuerst in einem preisgekrönten Blog und nun im vorliegenden Buch berichtet.</p>
<p>Er gibt in kurzen Kapiteln einen Überblick über geschichtliche Entwicklungen und das Leben im heutigen Japan sowie über die wichtigsten kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte. Erklärende Passagen sind oft gewürzt mit kleinen Anekdoten oder Detailwissen. Immer ist die liebevolle Voreingenommenheit Garcías bemerkbar, die das Land lebendiger vor dem Leser entstehen lässt, als es ein objektiver Blick vielleicht vermocht hätte. Doch auch Themen wie die hohe Selbstmordrate und eine immer noch herrschende Diskriminierung der Frauen spricht er offen an.</p>
<p>Der besondere Reiz des Buches liegt iin seinem starken Bezug zum Alltagsleben, der in fast jedem Kapitel hergestellt wird und ganz untheoretisch direkt am Erfahrungsschatz des Autors teilhaben lässt. Damit werden dem Leser wichtige Einblicke gegeben, die keine Urlaubsreise je bieten könnte.</p>
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		</item>
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		<title>Wer Schreibzeug hat, hat noch nicht das Zeug zum Schreiben - die richtige Haltung für Ratgeber- und Sachbuchautoren</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/wer-schreibzeug-hat-hat-noch-nicht-das-zeug-zum-schreiben-die-richtige-haltung-fur-ratgeber-und-sachbuchautoren/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 15:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<category><![CDATA[Gorus]]></category>

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		<description><![CDATA[von Oliver Gorus
Die Haltung des Ratgeberautors
Helfen und beraten - Der Ratgeberautor ist ein Helfer. Was auch immer sein Thema sein mag – er möchte seinen Lesern dabei helfen, eine Situation zu bewältigen, sich neue Fähigkeiten anzueignen und Fehler zu vermeiden. Ratgeber haben immer etwas Pädagogisches, und wem es so gar nicht liegt, andere Menschen anzuleiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Oliver Gorus</p>
<p><strong>Die Haltung des Ratgeberautors</strong></p>
<p><em>Helfen und beraten</em> - Der Ratgeberautor ist ein Helfer. Was auch immer sein Thema sein mag – er möchte seinen Lesern dabei helfen, eine Situation zu bewältigen, sich neue Fähigkeiten anzueignen und Fehler zu vermeiden. Ratgeber haben immer etwas Pädagogisches, und wem es so gar nicht liegt, andere Menschen anzuleiten und zu unterstützen, ist hier im falschen Genre. Tatsächlich scheitern unerfahrene Ratgeberautoren häufig daran, dass sie lediglich ihr Wissen ausbreiten, aber es nicht verstehen, dem Leser ganz konkret und in einzelnen Schritten aufzuzeigen, wie etwas nun wirklich geht. Der Ratgeberautor muss beim Schreiben am nächsten bei seinem Leser sein, immer auf Augenhöhe. Und er sollte sich in seiner Rolle als Helfer und Berater wohl fühlen und nicht befangen sein. Diese Tugenden machen einen guten Ratgeberautor aus:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1035" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/schreiben.jpg" alt="" width="405" height="537" /> <em>Schreibartikel oder &#8220;Schreib Artikel&#8221;.</em></p>
<p><strong>Tugenden des Ratgeberautors</strong></p>
<p><em>Glaubwürdigkeit</em> - „Kennen Sie einen Wegweiser, der selber in die Richtung geht, die er anzeigt?“ Diese ironische Bemerkung des Philosophen Max Scheler spießt eine leider verbreitete Schwäche von Beratern und Ratgebern auf. Wer ist mir nicht schon alles begegnet! Der Projektmanagement-Experte, der seine Termine verschwitzt und sich verzettelt. Die Etikette-Trainerin, die sich wie die Axt im Walde benimmt. Der umwelt- und klimapolitische Vordenker, der täglich 40 Kilometer mit dem Auto zwischen Eigenheim und Büro zurücklegt. Papier ist geduldig – aber als Autor sind Sie Teil Ihres Buches. Authentische Ratgeberautoren empfehlen anderen nur das, was sie selbst tun oder zu tun bereit sind. Sie sind kein bloßer Wegweiser, sondern gehen in die richtige Richtung selber voran.</p>
<p><em>Einfühlungsvermögen</em> - Ratgeberautoren haben es stets mit „Betroffenen“ als Leser zu tun. Das heißt, der Leser möchte in einer ganz bestimmten Situation wissen, wie man etwas macht – sei es Rückenschmerzen bekämpfen, Geld Gewinn bringend anlegen oder indonesisch kochen. Je besser sich der Ratgeberautor – auch emotional – in die Situation seines Lesers hineinversetzen kann, desto mehr wird er bei ihm positiv bewirken. Erfolgreiche Ratgeberautoren überlegen beim Schreiben ganz genau, was der Leser im nächsten Schritt braucht und wie er am besten erreichbar ist.</p>
<p><em>Humor</em> - Es ist nicht immer einfach, etwas besser zu wissen und anderen den Weg zu weisen. Das hat mit Beeinflussung zu tun – wo wir doch alle freie und verantwortliche Individuen sind, die souverän entscheiden möchten. Gegen die Skrupel, anderen immer sagen zu müssen, wo es langgeht, hilft eine gute Portion Humor. Beliebt sind Ratgeberautoren, die sich selbst nicht ganz so ernst nehmen, zu ihren eigenen Schwächen und Niederlagen stehen und all die Probleme, zu deren Lösung sie beitragen wollen, auch einmal augenzwinkernd betrachten können. Alles halb so wild, denken sie oft beim Schreiben, und ihre Gelassenheit überträgt sich dann wie von selbst auf die Leser, die bei ihnen Rat suchen.</p>
<p><strong>Die Haltung des Sachbuchautors</strong></p>
<p><em>Unterhalten und Impulse geben</em> - Der Sachbuchautor ist intelligenter Unterhalter, Spiegel des Zeitgeistes, gesellschaftlicher Impulsgeber. Worüber auch immer er schreibt – es soll viele Menschen interessieren, neugierig machen, anregen oder auch aufregen. Sachbuchautoren haben eine gesunde Portion Geltungsdrang. Wer mit seinen Büchern nicht groß herauskommen möchte, wer nicht interviewt werden und sich in öffentliche Debatten einmischen will, sollte lieber Fachbücher oder Ratgeber schreiben. In der Haltung der Stars unter den Sachbuchautoren findet sich auch immer ein Schuss Künstlertum – von Habitus und Auftreten her haben sie gewisse Ähnlichkeiten mit Belletristikautoren, Schauspielern oder Regisseuren. Und beim Schreiben kommen bei ihnen tatsächlich die entsprechenden Talente zum Einsatz: literarisches Gespür, die Fähigkeit zur Selbstdarstellung und die Kunst, ein Thema effektvoll zu inszenieren. Das sind die wichtigsten Tugenden eines Sachbuchautors:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1036" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/gluck-und-spreu.jpg" alt="" width="441" height="326" /> <em>Mit etwas Glück bekommt jeder Autor den Blick fürs Wesentliche.</em></p>
<p><strong>Tugenden des Sachbuchautors</strong></p>
<p><em>Begeisterung</em> - Wer von einem Thema nicht wirklich fasziniert ist, sollte darüber auch kein Sachbuch schreiben. Hingegen spürt jeder Leser, ob der Autor beim Schreiben begeistert bei der Sache war – und diese Begeisterung überträgt sich dann oft ganz automatisch. Mit seiner Leidenschaft für ein Thema ist der Sachbuchautor für viele Leser ein bewundertes Vorbild. Denn ganz in einer Sache aufgehen, die man sich selbst ausgesucht hat – das möchten fast alle Menschen gern. Den Sachbuchautor begeistert aber nicht nur sein Thema, sondern auch der Umgang mit Sprache, ja das Bücherschreiben an sich. Und das ist eine der Voraussetzungen für seinen Erfolg.</p>
<p><em>Authentizität</em> - Der Sachbuchautor gibt beim Schreiben relativ viel von seiner Persönlichkeit preis. Ist die persönliche Färbung beim Ratgeber gefährlich (die Verlage sind bei Erfahrungsberichten sofort skeptisch), so ist sie beim Sachbuch erlaubt und erwünscht. Dazu muss der Sachbuchautor eine bejahende Haltung einnehmen. Er kann sich nicht wie ein altmodischer Wissenschaftler hinter seinem Thema verstecken. Er sollte vielmehr jederzeit bereit sein, etwas Persönliches von sich durchscheinen zu lassen und Farbe zu bekennen – was mit dem Risiko verbunden ist, von einigen abgelehnt zu werden. Je authentischer ein Sachbuchautor sich gibt, je einmaliger seine Persönlichkeit ist und je charakteristischer der Ton, den er in seinen Büchern anschlägt, desto größer sind seine Marktchancen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1033" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/these.jpg" alt="" width="400" height="664" /> <em>Thesen finden überall eine Fläche und daher braucht nicht jede immer schon ein ganzes Buch.</em></p>
<p><em>Trendbewusstsein</em> - Sachbücher sind zum großen Teil aktuelle und schnelllebige Bücher. Ein Sachbuchautor muss spüren, was viele Menschen bewegt, was die Gesellschaft umtreibt. Idealerweise erkennt er sogar, was die Menschen nicht jetzt, sondern in einem oder zwei Jahren (also nach Erscheinen seines Buches) am meisten beschäftigen wird. Wer im Elfenbeinturm um seine Spezialthemen kreisen möchte, sollte sich nicht als Sachbuchautor versuchen. Zum Trendbewusstsein gehört auch ein Gespür für Stilfragen. Auf welche Art und Weise tauschen sich Menschen heute aus, welche Reizwörter kursieren, mit welcher Mode wird gerade geliebäugelt? (Selbst wer sich bewusst dagegen stellen will, muss darüber Bescheid wissen.) Sachbuchautoren sind nah am Zeitgeist. Über ein und dasselbe Thema hätten sie vor zehn Jahren anders geschrieben und würden es zehn Jahre weiter wieder anders anpacken.</p>
<p>Egal, ob Sachbuch, Fachbuch oder Ratgeber: Stets prägt es die Haltung des wahren Autors, in einen Dialog mit seinem Leser treten zu wollen. An seinem Schreibtisch und vor seinem Computer mag der Autor allein sein – aber er weiß, für wen er schreibt und ihm ist beim Schreiben bewusst, dass er bei einem Gegenüber etwas auslösen wird. Es ist ein zeitverzögerter Dialog, aber nichtsdestotrotz findet er statt. Der Autor kann ihn in Gedanken vorwegnehmen und die möglichen Reaktionen seines Lesers durchspielen. Je nach Genre mag er sich den Dialog mit dem Leser wie ein Kolloquium, wie ein Beratungsgespräch oder wie eine hitzige Talkshow vorstellen – doch in jedem Fall ist dem Autor klar, dass er mit seinen Gedanken und Worten nicht allein ist. Kein Wunder, dass inzwischen in allen drei Gattungen die direkte Leseransprache zum zeitgemäßen und guten Ton gehört. Der Leser, das ist heute ein Gegenüber – auf Augenhöhe mit dem Autor.</p>
<p>Aus: Oliver Gorus: Erfolgreich als Sachbuchautor. Gabal 2011. Mit freundlicher Genehmigung des Gabal Verlags. (Fotos: Michael Schikowski)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Seminarplan SoSe 2011</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/seminarplan-sose-2011/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/seminarplan-sose-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 16:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=925</guid>
		<description><![CDATA[Sprechstunde nach Vereinbarung per Mail
nach der Sitzung 9.45 Uhr in Raum AR IV, Bibliotheksraum im 2.OG
Der begleitende Reader kann im Digitalprintcenter, Bonn
ausgedruckt werden.
1. Sitzung: 08.04. Einführung
2. Sitzung: 15.04. Einführung
Grundlage Reader S. 5 - 21
Kurzreferat N.N.: Buch und Verlag
Kurzreferat N.N.: Sachbuch und Literaturagentur
22.04. Karfreitag
3. Sitzung: 29.04. Einführung
Kurzreferat N.N.: Friedenthal, Goethe
Kurzreferat N.N.: Küstenmacher, Simplify your life
Grundlage Reader [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sprechstunde nach Vereinbarung per Mail<br />
nach der Sitzung 9.45 Uhr in Raum AR IV, Bibliotheksraum im 2.OG</p>
<p>Der begleitende Reader kann im Digitalprintcenter, Bonn<br />
ausgedruckt werden.</p>
<p>1. Sitzung: 08.04. Einführung</p>
<p>2. Sitzung: 15.04. Einführung<br />
Grundlage Reader S. 5 - 21<br />
Kurzreferat N.N.: Buch und Verlag<br />
Kurzreferat N.N.: Sachbuch und Literaturagentur</p>
<p>22.04. Karfreitag</p>
<p>3. Sitzung: 29.04. Einführung<br />
Kurzreferat N.N.: Friedenthal, Goethe<br />
Kurzreferat N.N.: Küstenmacher, Simplify your life<br />
Grundlage Reader S. 22 - 34</p>
<p>4. Sitzung: 06.05. Formentheorie: Reportage<br />
Grundlage Reader S. 34 - 53<br />
Kurzreferat N.N.: Haller und Brunhold</p>
<p>5. Sitzung: 13.05. Formen: Reportage<br />
Kurzreferat N.N.: Volker Zastrow: Die Vier</p>
<p>6. Sitzung: 20.05. Formentheorie: Streitschrift<br />
Grundlage Reader S. 54 - 58<br />
Kurzreferat N.N. Klausnitzer<br />
Kurzreferat N.N. Rhetorik (Schlüter, Grundkurs der Rhetorik)</p>
<p>7. Sitzung: 27.05. Formen: Streitschrift<br />
Kurzreferate N.N. Deschner, Kitsch, Konvention und Kunst</p>
<p>8. Sitzung: 03.06. Formentheorie: Ratgeber</p>
<p>9. Sitzung: 10.06. Formen: Ratgeber<br />
Kurzreferat N.N. Miller, Das Drama des begabten Kindes,<br />
Kurzreferat N.N. Haarer, Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind)</p>
<p>17.06. Pfingstferien</p>
<p>10. Sitzung: 24.06. Methoden<br />
Grundlage Reader S. 58 - 114<br />
Kurzreferat N.N. Erzähltheorie<br />
Kurzreferat N.N. Literatursoziologie</p>
<p>11. Sitzung: 01.07. Methoden<br />
Textgrundlage hier als pdf<br />
“Modelle der Germanistik zur Analyse des Literaturbetriebs”<br />
Gastreferent: Michael Buchmann, Karlsruhe Institute of Technology</p>
<p>12. Sitzung: 08.07. Methoden<br />
Grundlage Reader S. 115 - 148<br />
Kurzreferat N.N. Kulturwissenschaft<br />
Kurzreferat N.N. Diskurstheorie</p>
<p>13. Sitzung: 15.07. Geschichte</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.immer-schoen-sachlich.de/seminarplan-sose-2011/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Modelle der Germanistik zur Analyse des Literaturbetriebs</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/modelle-der-germanistik-zur-analyse-des-literaturbetriebs/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/modelle-der-germanistik-zur-analyse-des-literaturbetriebs/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 18:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=771</guid>
		<description><![CDATA[Ein Vortrag von Michael Buchmann
im Rahmen der Übung Non Fiktion - Übungen zur praktischen Verlagsarbeit

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Germanistik, 

Hier zur Textgrundlage zu dieser Veranstaltung von Michael Buchmann:
uni-bonn-mai-2010-buchmann1
Wie lassen sich Texte adäquat daraufhin untersuchen, welchen Bedingungen sie im Literaturbetrieb unterworfen sind? Germanistische Modelle beschränken sich zumeist auf die Interpretation von Texten und berücksichtigen allenfalls noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Vortrag von Michael Buchmann<br />
im Rahmen der Übung <em>Non Fiktion - Übungen zur praktischen Verlagsarbeit</em><br />
<strong><br />
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn<br />
Institut für Germanistik, </p>
<p></strong></p>
<p>Hier zur Textgrundlage zu dieser Veranstaltung von Michael Buchmann:<br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/uni-bonn-mai-2010-buchmann1.pdf">uni-bonn-mai-2010-buchmann1</a></p>
<p>Wie lassen sich Texte adäquat daraufhin untersuchen, welchen Bedingungen sie im Literaturbetrieb unterworfen sind? Germanistische Modelle beschränken sich zumeist auf die Interpretation von Texten und berücksichtigen allenfalls noch deren Kritik und Kanonisierung.</p>
<p>Dabei bieten einige germanistische Modelle durchaus genügend Handwerkszeug, auch erstens Texte außerhalb des eng begrenzten Gegenstandsbereichs der fiktionalen Literatur zu untersuchen, wie beispielsweise Sachbücher. Zweitens lässt sich mit ihrer Hilfe auch durchaus der Einfluss des Literaturbetriebs auf die Entstehung, Form und Verbreitung dieser Texte analysieren.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-776" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/illus-006.jpg" alt="" width="432" height="324" /> <em>Hier ein Unterhaltungsbetrieb neueren Typs, der unter dem Titel Big Wave alle Register objektiver Erlebnisreize zieht. Allerdings schlägt der Literaturbetrieb längst seine eigenen Wellen. Junge Männer zum Mitreisen werden halt überall gesucht!</em></p>
<p>Dies soll zunächst an Beispielen aus der Wissenschaftsgeschichte gezeigt werden anhand der Texte von Wilhelm Scherer, Siegfried Kracauer und Levin Schücking, darauf aufbauend aber auch an Methoden wie der empirischen Literaturwissenschaft, der Literatursoziologie, der Rezeptionsästhetik oder der bourdieuschen Feldtheorie.</p>
<p>Textgrundlage zu dieser Veranstaltung von Michael Buchmann:<br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/uni-bonn-mai-2010-buchmann1.pdf">uni-bonn-mai-2010-buchmann1</a></p>
<p><em>Am Studienzentrum Kulturarbeit (SZK) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) können Studierende das Modul &#8220;Literaturbetrieb&#8221; im Rahmen des Studiengangs &#8220;Angewandte Kulturwissenschaft/Kulturarbeit&#8221; absolvieren. Verantwortlich für das Modul &#8220;Literaturbetrieb&#8221; ist Michael Buchmann.</em></p>
<p><em>Der komplette Reader, aus dem die Textgrundlagen zu seinem Vortrag in Bonn stammen, ist hier abrufbar:<br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/buchmann_skript_literaturbetrieb-stand-mai-2010.pdf">buchmann_skript_literaturbetrieb-stand-mai-2010</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dreierlei Grabreden</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/dreierlei-grabreden/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/dreierlei-grabreden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 09:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Cooke]]></category>

		<category><![CDATA[Hilbk]]></category>

		<category><![CDATA[Mania]]></category>

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		<description><![CDATA[Stephanie Cooke
Atom
Die Geschichte des nuklearen Zeitalters
Kiepenheuer &#38; Witsch 2010
Merle Hilbk
Tschernobyl Baby
Wie wir lernten, das Atom zu lieben
Eichborn 2011
Hubert Mania
Kettenreaktion
Die Geschichte der Atombombe
Rowohlt 2010

Stephanie Cooke schreibt eine elegante Gesamtdarstellung unseres nuklearen Zeitalters. Eine Geschichte wie aus einer megalomanen Urzeit.
Merle Hilbk berichtet in ihrer Reportage vom Ort dieses Futurismus vergangener Zeiten. Im April 2011 ist es fünfundzwanzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stephanie Cooke</strong><br />
Atom<br />
Die Geschichte des nuklearen Zeitalters<br />
Kiepenheuer &amp; Witsch 2010</p>
<p><strong>Merle Hilbk</strong><br />
Tschernobyl Baby<br />
Wie wir lernten, das Atom zu lieben<br />
Eichborn 2011</p>
<p><strong>Hubert Mania</strong><br />
Kettenreaktion<br />
Die Geschichte der Atombombe<br />
Rowohlt 2010</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1020" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/cooke-100x158.jpg" alt="" width="78" height="114" /></p>
<p>Stephanie Cooke schreibt eine elegante Gesamtdarstellung unseres nuklearen Zeitalters. Eine Geschichte wie aus einer megalomanen Urzeit.<br />
Merle Hilbk berichtet in ihrer Reportage vom Ort dieses Futurismus vergangener Zeiten. Im April 2011 ist es fünfundzwanzig Jahre her, dass die ohnehin als kaum erquicklich empfundene russische Landschaft unbegehbar wurde.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1021" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/hilbk-100x160.jpg" alt="" width="70" height="109" /></p>
<p>Eine Landschaft, in die man sich diejenigen wünscht, die atomare Gefahr mit Verkehrsunfällen oder Opfern des Kohleabbaus vergleichen. Ein starkes Buch, wenn auch keines für Frühlingsgefühle.</p>
<p>Zur militärischen Vor- und Begleitgeschichte des Atoms nur noch der Hinweis auf das großartige Buch von Hubert Mania.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Non Fiktion SoSe 2011</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/non-fiktion-sose-2011/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/non-fiktion-sose-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 17:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=880</guid>
		<description><![CDATA[Die genaue Kenntnis der Formen und Traditionen der Sachliteratur ist für jede praktische Tätigkeit in einem Verlag, ob es sich dabei um das Lektorat, die Presse oder den Vertrieb handelt, unerlässlich.
Freitag Uhr 8.00 - 10.00
Dozent: Michael Schikowski
Der das Seminar begleitende Reader ist bei A &#038; A Digitalprintcenter, Bonn
hinterlegt und kann dort ausgedruckt werden.
Sprechstunde nach Vereinbarung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die genaue Kenntnis der Formen und Traditionen der Sachliteratur ist für jede praktische Tätigkeit in einem Verlag, ob es sich dabei um das Lektorat, die Presse oder den Vertrieb handelt, unerlässlich.</p>
<p>Freitag Uhr 8.00 - 10.00<br />
Dozent: Michael Schikowski</p>
<p>Der das Seminar begleitende Reader ist bei A &#038; A Digitalprintcenter, Bonn<br />
hinterlegt und kann dort ausgedruckt werden.</p>
<p>Sprechstunde nach Vereinbarung per Mail<br />
nach der Sitzung 9.45 Uhr in Raum AR IV, Bibliotheksraum im 2.OG</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-zu-non-fiktion/">Zum LITERATURVERZEICHNIS</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/seminarplan-sose-2011/">Zum SEMINARPLAN</a></p>
<p>Im Zentrum dieser Übung stehen die Einzelveröffentlichungen der Sachliteratur, die sogenannten Sachbücher. Dabei werden die sprachlichen Merkmale der einzelnen Grundformen wie Biografie, Reportage, Ratgeber und Streitschrift benannt und auf ihre Funktion hin untersucht. Anhand dieser Grundformen, ihren Konjunkturen zumal, werden die Rezeptions- und Marktbedingungen der Sachliteratur innerhalb der Konsumgesellschaft erläutert.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1015" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_0659.jpg" alt="" width="433" height="337" /></p>
<p><strong>Literaturbetrieb</strong></p>
<p>Die Geschichte der erzählenden Sachliteratur klärt über die sozialgeschichtlichen Grundlagen des heutigen Literaturbetriebs auf. Durch diese vorbereitenden Erkundungen werden die gegenwärtigen Produktions- und Kommunikationsbedingungen der Sachliteratur deutlich.</p>
<p><strong>Ratgeber</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt des ersten Teils steht eine wichtige Gattung der Sachliteratur: der Ratgeber. Dabei werden ausgesuchte neuere Beispiele im Mittelpunkt stehen. Daneben werden die Reportage und die Streitschrift analysiert. Auf eine eingehende Textanalyse wird dabei besonderen Wert gelegt.</p>
<p><strong>Methoden</strong></p>
<p>Die Methoden, die auch in der Verlagspraxis eine Analyse der Sachliteratur erst ermöglichen, werden vorgestellt. Der methodische Zugriff kann durch die Erzähltheorie, Literatursoziologie, Kulturwissenschaft und und Diskurstheorie erprobt werden. Dazu steht ein ausführlicher Reader zur Verfügung.</p>
<p><strong>Geschichte</strong></p>
<p>Die umfangreiche Geschichte der Sachliteratur wird durch einen Querschnitt durch die Erziehungsratgeber und Aufklärungsbücher präzise fassbar. Aus der Fülle der Literatur seien nur Johanna Haarers, Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind (1934), Alice Millers Das Drama des begabten Kindes (1979) und Fritz Kahns Unser Geschlechtsleben- Ein Führer und Berater für Jedermann (1937) genannt.</p>
<p><strong>Kurzreferat</strong></p>
<p>Teilnahmebedingung ist die Anfertigung eines Kurzreferats. Das Skript des Referats sollte eine Woche vorher abgegeben bzw. gemailt werden an michael.schikowski(at)t-online.de. Das Referat besteht in der Regel darin, einen Text aus dem Reader für das Seminar vorzubereiten.</p>
<p>Der Text muss genau gelesen werden. Fremdworte müssen erklärt werden, Personen, auf die im Text Bezug genommen wird, müssen dem Plenum erläutert werden. Der Text sollte für das Seminar zusammengefasst werden. Das Buch, aus dem der Text stammt, sollte aus der Bibliothek entliehen, der Text im Buch aufgesucht und im Kontext des Buches erläutert werden.</p>
<p>Die wichtigsten Kriterien für ein erfolgreiches Kurzreferat sind: sprachlicher Ausdruck, Gestaltung, Verständlichkeit, Interaktion mit dem Plenum.</p>
<p><strong>Hausarbeit</strong></p>
<p>Der Gegenstand der Hausarbeit ist in der Regel ein Text der populären Sachliteratur, der analysiert werden soll. Folgende Punkte sollten in der Hausarbeit berücksichtigt werden: Autor, Verlag, Buchkörper, zeitgeschichtlicher Hintergrund, Inhalt, Text, Rezeption. Besonders wichtig ist allerdings, dass die im Reader aufgeführten theoretischen Texte für die Textanalyse fruchtbar gemacht werden. Dabei kann je nach Eignung auch ein eigener Schwerpunkt in der Erzähltheorie, der Literatursoziologie, der Kulturwissenschaft oder der Diskurstheorie gewählt werden.</p>
<p><strong>Schreiben</strong></p>
<p>Ein erster Einstieg in die Arbeit am Text könnte das eigene Leseerlebnis sein. Gleichwohl gilt, dass für die Hausarbeit ein wissenschaftlicher Schreibstil verlangt wird, dem mündlichkeitsnahe bzw. auch in populären Sachbüchern gängige Formulierungen fehlen.</p>
<p>Über die formalen Anforderungen an eine Seminararbeit klären die <em>Hinweise zur Anfertigung von literaturwissenschaftlichen Seminararbeiten</em> auf, die auf der Institutshomepage unter <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/studium/downloads">http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/studium/downloads</a> nachzulesen sind.</p>
<p>Für die schriftlichen Arbeiten zitiere ich Gabriela Ruhmann, Leiterin des Schreibzentrums der Ruhr-Universität Bochum:</p>
<p>&#8220;Auf fatale Weise unterschätzen Studierende die Komplexität und den Aufwand des Schreibprozesses. Dass die erwartete gedankliche und sprachliche Präzision nicht auf Anhieb, sondern nur durch mehrfaches inhaltliches, strukturelles und sprachliches Überarbeiten zu erzielen ist, gehört nicht zu ihrem Bild vom Schreiben.&#8221;</p>
<p>Eine Fehleinschätzung, die nicht allein für die Arbeit in einem Verlag zu ungünstigen Ergebnissen führt. Schreibarbeit, welcher Art sie auch sei, ist immer durch einen großen Aufwand gekennzeichnet. Aber es gibt Hilfe, die man in Anspruch nehmen sollte.</p>
<p><strong>Hilfestellungen</strong></p>
<p>Es ist möglich, die Zwischenergebnisse des Schreibprozesses und die Gliederung an michael.schikowski(at)t-online.de zu mailen und in der Sprechstunde zu besprechen. Dringend zu empfehlen ist außerdem, mit anderen Studierenden die Rohfassung der Hausarbeiten auszutauschen. Schließlich ist die Bereitschaft, die eigene Arbeit mehrfach zu überarbeiten, eine der wichtigsten Voraussetzungen für jeden erfolgreichen Schreibprozess.</p>
<p>Quelle des Zitats und der Hilfestellungen: Gabriela Ruhmann: Schreiben im Studium. In: Wissen was zählt. Hrsg. Interne Fortbildung und Beratung (IFB), Ruhr-Universität Bochum 2010. S. 96-101. Zitat S. 97.</p>
<p><a href="http://wasmitbuechern.de/jobs//">http://wasmitbuechern.de/jobs//</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahnspiele</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/wahnspiele/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 10:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Andy Hahnemann
Texturen des Globalen
Geopolitik und populäre Literatur in der Zwischenkriegszeit 1918 - 1939
Universitätsverlag Winter 2010
In den allgemein gebräuchlichen Bezeichnungen wie der &#8216;geistigen Brandstiftern&#8217; und &#8216;irregeleiteter Wirrköpfe&#8217; drückt sich das Spannungsverhältnis von Geist und Tat aus. Wie eine Gesellschaft Geist und Tat ineinander vermittelt, lässt sich an ihren populären Kommunikationsmedien besonders gut zeigen.
Andy Hahnemanns Dissertation, hervorgegangen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/hahnemann1-100x153.jpg" alt="" title="" width="100" height="153" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1012" /></p>
<p><strong>Andy Hahnemann</strong><br />
Texturen des Globalen<br />
Geopolitik und populäre Literatur in der Zwischenkriegszeit 1918 - 1939<br />
Universitätsverlag Winter 2010</p>
<p>In den allgemein gebräuchlichen Bezeichnungen wie der &#8216;geistigen Brandstiftern&#8217; und &#8216;irregeleiteter Wirrköpfe&#8217; drückt sich das Spannungsverhältnis von Geist und Tat aus. Wie eine Gesellschaft Geist und Tat ineinander vermittelt, lässt sich an ihren populären Kommunikationsmedien besonders gut zeigen.</p>
<p>Andy Hahnemanns Dissertation, hervorgegangen aus dem Forschungsprojekt um Erhard Schütz (Berlin)und Stephan Porombka (Hildesheim), zeigt diese Verflechtung von Geist und Tat als die <em>Texturen des Globalen </em>genau und ausgezeichnet lesbar. </p>
<p>Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die geopolitischen und geostrategischen Bücher von Anton Zischka, Ivar Lissner, Hans Dominik, Walther Pahl, Colin Ross, Margret Boveri, A. E. Johann, Paul Schmitz-Kairo und Eugen Diesel. Eine Literatur, die höchst voraussetzungsreich ist. Aus zwei Gründen. </p>
<p>Einerseits ist sie nur in Kenntnis der nahezu tagespolitischen Zusammenhänge der Zeit von 1918 bis 1939 zu verstehen. Diese Zusammenhänge betreffen nicht allein Erdkundliches, sondern auch Wirtschaft und Politik, sie werden von Hahnemann nicht eigens beschrieben, gleichwohl bilden sie eine wichtige Voraussetzung. Dabei ergeben sich andererseits Begriffe wie Interessens- und Einflusssphären, die höchst unscharf sind und sowohl als irreale Phantasma erscheinen, sich aber zugleich als konkrete politische Handlungsanweisung auswirken können.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1009" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/verlagspros.jpg" alt="" width="393" height="489" /><br />
<em>Ein Prospekt wahrer &#8220;Goldstücke&#8221;</em></p>
<p>Unter der Überschrift Globalisierung ist das neuerliche Interesse an diesen Zusammenhängen unübersehbar. So lässt sich Andy Hahnemann auch darauf hin ertragreich lesen, was man mit geopolitischen Argumentationen an Aufmerksamkeitsteuerung, zum Beispiel mit der Wendung von Peter Struck, als der &#8220;Verteidigung Deutschlands am Hindukusch&#8221; , bewerkstelligen kann.</p>
<p>Zugleich offenbart sich in diesen Texten eine komplexe Struktur von furchterregender Allmachtsphantasie, der Landgewinnung im Mittelmeer (Hermann Sörgel) und Überschwemmungsangst durch China, begrifflich verdichtet als &#8216;gelbe Gefahr&#8217;. Hier wäre damit reichlich Material für eine Fortsetzung der <em>Männerphantasien</em>, die Klaus Theweleit 1977 veröffentlichte.  </p>
<p>Die älteren Leser dieses Buches werden gar - wie der Rezensent - sich daran erinnert fühlen, was an Sprachmustern und Welterklärungspartikeln im gedanklichen Hausrat der Großeltern sich davon fand. Andy Hahnemann erschließt uns hier die Quellen dieser Vorstellungen.</p>
<p><strong>Weitere Aufgaben</strong></p>
<p>Diese Arbeit ist grundlegend. Welche Anschlüsse an sie sind denkbar? Der Vorschlag von Stefan Hermes in seiner <a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=14698&#038;ausgabe=201009">Besprechung <em>Vom Kampf der Kontinente</em></a> für literaturkritik.de, den Lichtkegel auf Fiktion auszuweiten, führt nur zu der üblichen Selbstnobilitierung über Namen, die im <em>Kindler</em> eine Rolle spielen und die Hermes auch prompt alle nennt. Dass Andy Hahnemann selbst genau dieser Verlockung widersteht, ist beispielhaft.  </p>
<p>Interessanter erscheint also die Parzellierung des Konvoluts nach Einzeluntersuchungen. Dazu gehört die Geschichte populärer Wortprägungen, die Rezeption durch gewaltgeprägte Männerbünde und die Verfolgung so unterschiedlich verlaufender Karrieren wie die von Colin Ross, der sich 1945 erschießt, und die von Ivar Lissner, der nach dem Krieg Chefredakteur der Zeitschrift <em>Kristall</em> wird.</p>
<p><strong>Realitätseffekte</strong></p>
<p>Der Mechanismus von Geist und Tat zeitigt Phänomene, die man nur in genauer Analyse erschließt. Diese setzt weniger Ideologiekritik voraus, als eigentliche Lektüre. Dabei kann Andy Hahnemann die verblüffende Feststellung machen, dass in dem Augenblick, als die Nationalsozialisten ihre geopolitischen Vorstellungen in die Tat umzusetzen begannen, die Autoren zunehmend sachlicher und realistischer wurden. &#8220;Sind die 20er Jahre von einem oft ins Fantstaische gehenden Überschwang gekennzeichnet, findet in den 30er Jahren eine sichtbare Versachlichung statt&#8221;, schreibt Hahnemann. </p>
<p>Andy Hahemann hat mit den <em>Texturen des Globalen</em> einen Textkorpus erschlossen, in dem Geist und Tat ein unentwirrbares Geflecht ergeben, das in seiner Rhetorik der Selbstimmunisierung scheitert: &#8220;Interessiert ist diese Ästhetik stets nur an Phänomenen der Konzentrationen, der Marschrichtungen und Homogenisierungen; alles andere erscheint als vernachlässigbar und gilt als überflüssig.&#8221; Die Katastrophe, als die Weltgeschichte angesehen wird, wird erzeugt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Wirklichkeit wird</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/wie-wirklichkeit-wird/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/wie-wirklichkeit-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 14:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Endler]]></category>

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		<description><![CDATA[Tobias Endler
After 9/11
Leading Political Thinkers about the World, the U.S. and Themselves
17 Conversations
Verlag Barbara Budrich 2011
Die Realität der Ereignisse lässt sich nur schwer fassen. Das Ereignis selbst ist längst verschwunden und wird allein noch in Bildern und über die Reaktionen der Zeitgenossen deutlich. Aber Zeitgenossenschaft ist auch kein zuverlässiger Anzeiger der Bedeutung der Ereignisse. Unlängst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/endler-100x142.jpg" alt="" title="" width="100" height="142" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1011" /><strong>Tobias Endler</strong><br />
After 9/11<br />
Leading Political Thinkers about the World, the U.S. and Themselves<br />
17 Conversations<br />
Verlag Barbara Budrich 2011</p>
<p>Die Realität der Ereignisse lässt sich nur schwer fassen. Das Ereignis selbst ist längst verschwunden und wird allein noch in Bildern und über die Reaktionen der Zeitgenossen deutlich. Aber Zeitgenossenschaft ist auch kein zuverlässiger Anzeiger der Bedeutung der Ereignisse. Unlängst tauchte ein bislang ungezeigtes Bild auf, während im Hintergrund die Gebäude der Weltbank brennen, sitzen vorne junge Leute, die sich entspannt in der Sonne unterhalten. Das Ereignis hat sie noch nicht erreicht, weil sie die Bedeutung nicht sahen. Dieser Widerspruch verstört den Betrachter noch heute,  er sieht verboten aus und das Bild blieb lange ungezeigt. </p>
<p>Daran lässt sich immerhin lernen, dass Ereignisse, auch wenn man sie selbst miterlebt hat, ohne Bedeutung gar nicht wahrgenommen werden können. Ihre Bedeutung zu verstehen, ist aber kein Privileg der Zeitgenossenschaft.   </p>
<p>Wie lässt sich die Realität der Ereignisse fassen? Tobias Endler versichert sich ihrer in den Reflexionen bedeutender Intellektueller und veröffentlicht eine Gesprächssammlung mit einigen der wichtigsten US-amerikanischen Denker, die sich zum 11. September und seinen Folgen, Amerikas Rolle in der Welt, zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der amerikanischen Demokratie, der Rolle der Medien äußern - ein Mosaik der gegenwärtigen Gesellschaft. Zu den wichtigsten Gesprächspartnern gehören u.a. Anne-Marie Slaughter, Zbigniew Brzezinski, Noam Chomsky, Francis Fukuyama, Howard Zinn, Michael Walzer, Cornel West, Benjamin Barber, Nancy Soderberg und John Bolton.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>In Grauwacke gemeißelt</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/in-grauwacke-gemeiselt/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/in-grauwacke-gemeiselt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 15:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Ritter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=1008</guid>
		<description><![CDATA[
Henning Ritter
Notizhefte
Berlin Verlag 2010
&#8220;Das meiste wird notiert, weil es vielleicht noch zu etwas dienen kann. Das ist die Verfahrensweise des Bastlers, der scheinbar sinnlos Dinge anhäuft und dabei nicht nach einem Plan verfährt, vielmehr es den Dingen ansieht, daß sie für künftige Vorhaben taugen werden.&#8221; Dieses Vorhaben, zu dem die hier versammelten Texte taugten, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-999" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/ritter-100x159.jpg" alt="" width="100" height="159" /></p>
<p><strong>Henning Ritter</strong><br />
Notizhefte<br />
Berlin Verlag 2010</p>
<p>&#8220;Das meiste wird notiert, weil es vielleicht noch zu etwas dienen kann. Das ist die Verfahrensweise des Bastlers, der scheinbar sinnlos Dinge anhäuft und dabei nicht nach einem Plan verfährt, vielmehr es den Dingen ansieht, daß sie für künftige Vorhaben taugen werden.&#8221; Dieses Vorhaben, zu dem die hier versammelten Texte taugten, ist dieses Buch selbst.</p>
<p>Wenn ein Preis für dieses Buch zu vergeben wäre, müssten ihn die Buchgestalter entgegen nehmen. Titelung, Bindung und Gestaltung sind von einer manipulativen Kraft, der man sich kaum zu entziehen weiß. Erst wenn man zu lesen, zu blättern beginnt, wird einem bewußt, wie hoch, vielleicht auch hochtrabend, der Anspruch dieser Texte ist. Denn natürlich sind es die Freunde, die Henning Ritter zur Veröffentlichung rieten. Natürlich! Was wäre der, der hier abrät? </p>
<p><strong>Ohne Dummheiten</strong></p>
<p>Werden aber die Ansprüche, die buchstäblich mit Händen zu greifen sind, eingelöst? Nein! Wer wie Ritter die Zeitgeschichte derart ausklammert, den höheren Tratsch aus seinen Notizen verbannt, die Entblößung der Kollegen unterdrückt, der Entlarvung seiner selbst nicht fähig scheint, der lässt die Probe nicht zu, die jedem Klassiker obliegt, durch die Gegenwart in die Zukunft, durch die Einzelbeobachtung zum Prinzipiellen durchzustoßen. Ritter umgeht das und steuert sein Ziel direkt an.</p>
<p>&#8220;Man weiß nicht, ob diese Dummheit nicht der Vorläufer einer kostbaren Einsicht ist, ob nicht dieses Zitat einen eigenen Gedanken anregt.&#8221; Das Buch enthält aber keine Dummheiten. </p>
<p>Indem er diese fast alle ausstreicht und, wie er im knappen Vorwort sagt, nur &#8220;ein Zehntel der Aufzeichnungen&#8221; veröffentlicht, fragt man sich, was sich dort noch fand? Eine ungehörige Frage. Herausgestellt wird hier das konservative Denken. Ritter liest Cioran, Nietzsche, Spengler, Gasset, Montaigne, Schopenhauer, Le Bon, Schmitt, Burke, Gehlen, Bataille, de Maistre und Ernst Jünger, Thomas Mann und Gottried Benn, und natürlich auch viel anderes. Ein Tag in Ritters Bibliothek, ein toller Tag.</p>
<p><strong>Texte im feinen Zwirn</strong></p>
<p>Auf der Rückseite des Umschlags wird die Schreibmotivation Ritters zur Lesemotivation verlängert: &#8220;Ich studiere Autoren nicht, ich versuche vielmehr, sie zu erraten. Mich interessiert nicht die Seite, die sie mir zuwenden, sondern die, die sie vor mir verbergen.&#8221; Eine Haltung, die unterstellt, dass die uns zugewandte Seite der Autoren ohnehin verständlich sei und darin zugleich das Versprechen verpackt, dass hier lauter extraordinäre Seite der Autoren zu entdecken seien. </p>
<p>Das Buch ist in feinstes herrengraues Leinen eingebunden, mit nicht einem, sondern gleich zwei verschiedenfarbigen Lesebändchen und in einen Schutzumschlag gebracht, der Autor und Titel wie in Stein gemeißelt erscheinen lässt. Dazu noch eine vorgeblich schlichte, in Wahheit aber prahlerische Buchbinde, die das Buch kurz als &#8220;Klassiker der Gegenwart&#8221; (Zeit) charakterisiert und auf der Rückseite von einem &#8220;riesigen, bislang ungehobenen Schatz&#8221; (Faz) spricht. Kleiner geht es, bei soviel Zierrat der Vornehmheit, wohl nicht.</p>
<p><strong>Ritters Werkextrakt</strong></p>
<p>Der Titel zeigt den ganzen nonchalanten Widerspruch in einem Wort, das Buch heißt &#8220;Notizhefte&#8221;. Beides stimmt zweifellos nicht, weder handelt es sich, bei dem was vorliegt, um beiläufige Notizen, noch um irgendwelche Hefte. </p>
<p>Gedruckt auf Papier, das fast Dünndruckpapier ist, hält man so ein schmales und überraschend schweres Buch in Händen, das auf reichlich über vierhundert Seiten kommt. Nicht wenig trickreich wird so eine große Werkausgabe simuliert, aus der wir hier die handliche und das Wesentliche enthaltende Leseausgabe bekommen. </p>
<p>Eine etwas zu selbstbewußte Gestaltung, die ziemlich umstandslos den Klassiker nahelegt. Texte, wie in Grauwacke gemeißelt. Und so kommt es, dass man diese großartigen und anregenden Texte gegen die raffinierte Überwältigungsrhetorik des Buches als Handschmeichler fast verteidigen muss.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Migration als Ware</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/migration-als-ware/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/migration-als-ware/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Bahners]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=1000</guid>
		<description><![CDATA[Eines Tages wird das Wort Entnazifizierung versunken sein, weil der Zustand, den es beenden sollte, nicht mehr vorhanden ist. 
Victor Klemperer, LTI

Patrick Bahners 
Die Panikmacher.
Die deutsche Angst vor dem Islam.
Eine Streitschrift
C.H. Beck 2011
Patrick Bahners widmet sich in diesem Buch dem Formelvorrat der Islamdebatten der letzten Jahre. Dabei geht es ihm dankenswerterweise nicht um die Kunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eines Tages wird das Wort Entnazifizierung versunken sein, weil der Zustand, den es beenden sollte, nicht mehr vorhanden ist.</em> </p>
<p>Victor Klemperer, LTI</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-995" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/bahners-100x160.jpg" alt="" width="70" height="106" /><br />
<strong>Patrick Bahners </strong><br />
Die Panikmacher.<br />
Die deutsche Angst vor dem Islam.<br />
Eine Streitschrift<br />
C.H. Beck 2011</p>
<p>Patrick Bahners widmet sich in diesem Buch dem Formelvorrat der Islamdebatten der letzten Jahre. Dabei geht es ihm dankenswerterweise nicht um die Kunst der gehässigeren Formulierung und der herabsetzenderen Darstellung von Thilo Sarrazin, Peter Sloterdijk, Necla Kelek und Hendryk M. Broder. Viel mehr geht es ihm um ihre Techniken der Eristik, des Rechthabenwollens, des Wahrgenommenwerdens und des Themensetzens um fast jeden Preis. Er erläutert dies alles in der ganzen notwendigen Kleinteiligkeit der Daten, Orte und Anlässe ihrer mündlichen oder schriftlichen Äußerungen. </p>
<p>Und weil das so ist, ist dieses Buch auch keine Streitschrift, sondern eine Argumentationsanalyse, der nichts weniger zukommt als dieser Buchumschlag nach Schirrmachers Bestsellern. Dem Buch hätte Bahners, der sich gelegentlich auf Szenen und Bilder bezieht, eine Analyse der Fernsehbilder anfügen sollen. Kann ja noch kommen: &#8220;Die Panikmacher in Bildern&#8221;. </p>
<p><strong>Areligiöse Erbarmungslosigkeit</strong></p>
<p>Gleichwohl sich in diesem Buch gelegentlich grimmige Ironie findet, fehlt der schnelle polemische Zugriff auf die knackigen Stellen, den eine Streitschrift nahelegt. Darum aber kann das Buch um so nachhaltiger dazu beitragen, die Verwandlung einer Debatte in eine Ware aufzuzeigen, die ihren Teilnehmern augenblicklich eine auskömmliche Beschäftigung bietet. </p>
<p>Diese Art der Aufmerksamkeit und Auskömmlichkeit, und dies kann man nur in intensiver Analyse der Argumentation wie Bahners sie bietet nachweisen, verwandelt ihre Argumentation nachhaltig. Und weil dies auch von den Diskutanten gefühlt wird, geht es ihnen immer um Deutschlands Zukunft. Es geht immer um alles, um die Details und politische Machbarkeit nie.</p>
<p>Die Erlebnisreize dieser Argumentation legt Patrick Bahners offen und zeigt damit zugleich, wo sich das bürgerliche Publikum den &#8220;Kappzaum der Scham&#8221; (Mommsen über Treitschke) abnehmen lässt. Für Probeläufe dieser Schamlosigkeit stand auch schon Thilo Sarrazin zur Verfügung, als er einige Tage auf Hartz IV Niveau lebte. In Frage sollte also eigentlich nicht so sehr die Religionsbindung der Migranten stehen als die areligiöse Erbarmungslosigkeit der Diskutanten.</p>
<p><strong>Die Vermarktung des Kopftuchstreits</strong></p>
<p>Dass dabei gerade wissenschaftliche Veröffentlichungen im Prozess ihrer Verwandlung in eine Populardarstellung ihre Aussage umkehren, gehört mit zu den schwarzen Augenblicken des Buchtyps Sachbuch. Diese Verwandlung der Ergebnisse in ihr Gegenteil erläutert Bahners an der Umkehrung der zentralen These bei Necla Kelek. Ist in ihrer Dissertation noch von der Sozialisation durch den Islam die Rede, wird in ihrem ersten populären Erfolg &#8220;Die fremde Braut&#8221; die genau entgegengesetzte These vom Islam als Integrationshemmnis geboten. Dies ist aber nur ein Beispiel für die Dominanz der Warenform über die Denkform. Hier wird der Kopftuchstreit in einem ganz neuen Sinne vermarktet. </p>
<p>Bahners zeigt damit wie Forschungsergebisse und Agumentationen eine Flexibilisierung erfahren, die durch nichts, schon gar nicht durch Gegenargumente, einholbar ist. Wer nur einige Minuten online-Kommentare zum Thema und den Diskutanten liest, wird sofort die sich selbst organisierende und stets überbietende Verantwortungslosigkeit unter den Kommentaren erkennen. Alles vorgetragen nach dem jeweiligen Kurs der Aufmerksamkeitsökonomie: Lasst mich mal, ich kann noch ärger!</p>
<p>Dazu zählen dann auch die urbanen Mythen von den angeblich am Bankschalter verschwundenen Sparschweinen, der angeblich anlässlich eines Moscheebesuchs vorgefallenen Ablehnung der Entgegennahme einer Bibel durch den Imam, die angeblich von Schulen vertuschte Verweigerung des Schwimmens bei muslimischen Mädchen. Alles Erzählungen, die sich jederzeit anpassungsfähig und durch nichts emprisch widerlegbar erweisen und die Patrick Bahners alle einzeln anführt, überprüft, verwirft und dann jedoch in zahlreichen Argumentationen antrifft.</p>
<p><strong>Die neue Gemeinschaftserregung</strong></p>
<p>Es bleibt dabei, entgegen der keifenden Lodenmäntel mit Hirschhornknöpfen zu denen Thilo Sarrazin so erfolgreich spricht, stammt die beste Kurzrezension seines Buches immer noch von Angela Merkel: &#8220;Nicht hilfreich.&#8221; </p>
<p>Allerdings, die Lodenmantelfraktion ist es ja gar nicht alleine, die sich hier lustvoll ereifert. Sie hat sich ja längst mit anderen, ihr bislang entgegen gesetzten Gruppen verschmolzen. Patrick Bahners gibt, soweit ich sehe, keine Antwort darauf, worin die soziale Basis dieser neuen Gemeinschaftserregung zu sehen ist. Am Ende ist sie es, diese Gemeinschaftserregung selbst, die um Willen einer neuen sozialen Basis entsteht. </p>
<p><strong>Migration als Marktführer</strong></p>
<p>Die Teufelei der Sache liegt nun jedoch darin, dass die Migrationsdebatte längst ihre eigenen Strukturen an Produzenten, Konsumenten und Kommentatoren geschaffen hat. Die Ware, die hier gegen Aufmerksamkeit und Geld getauscht wird, ist die Migrationsdebatte selbst. Dieser Kreis ist ziemlich geschlossen und es fragt sich sehr, ob es Bahners mit seinem Buch oder ob es ägyptischen Demokraten gelingen wird, einen Preissturz auszulösen. Denn das System erzeugt stets neue Anlässe, deren Ursprung die Diskutanten längst selbst sind. Ein Produkt, das wirklich wahnsinnig gut läuft. </p>
<p>Deshalb wird man bei Sarrazin, Kelek und Broder auch angesichts der revolutionär-demokratischen Entwicklung in der islamischen Welt auf wenigstens partielle Rückrufaktionen ihrer eigenen Iniatitiven vermutlich vergeblich hoffen. </p>
<p>Die enorme Geschwindigkeit und gewohnte Lässigkeit mit der die Repliken von Thilo Sarrazin in der &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/Rub31A20177863E45B189A541403543256D/Doc~EC60A3BBEFFCC4B32868F231884457F78~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Frankfurter Allgemeinen Zeitung</a>&#8221; und Hendryk M. Broder in der &#8220;<a href="http://www.welt.de/print/wams/kultur/article12597611/Augen-auf-Kollege.html">Welt am Sonntag</a>&#8221; auf das Buch von Patrick Bahners antworten, beides Autoren übrigens, die niemals auch nur die Spur eines Irrtums zugegeben hätten, was zeigen sie denn anderes, da sie ohne zeitaufwendige Analyse oder eingehende Fehlernachweise bei Bahners auskommen, als die lange Nase des Marktführers, dem der Weg zu den Reflexen soviel kürzer erscheint, als der zur Reflexion?</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-thilorie-der-unpolitischen-politik/">Zur Rezension von &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221; hier.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Preis der Leipziger Buchmesse 2011</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/preis-der-leipziger-buchmesse-2011/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/preis-der-leipziger-buchmesse-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 10:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<category><![CDATA[Bahners]]></category>

		<category><![CDATA[Böhm]]></category>

		<category><![CDATA[Duve]]></category>

		<category><![CDATA[Knott]]></category>

		<category><![CDATA[Ritter]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Kategorie bestes Sachbuch/Essayistik
erhielt den Preis der Leipziger Buchmesse 2011:

Henning Ritter
Notizhefte
Berlin Verlag 2010
Zur Besprechung des Buches unter dem Titel
In Grauwacke gemeißelt hier. 
Weiterhin nominiert waren in der Rubrik Sachbuch/Essayistik:
Patrick Bahners 
Die Panikmacher.
Die deutsche Angst vor dem Islam.
Eine Streitschrift
C.H. Beck 2011
Zur Besprechung des Buches unter dem Titel Migration als Ware hier.

Andrea Böhm 
Gott und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Kategorie bestes Sachbuch/Essayistik<br />
erhielt den Preis der Leipziger Buchmesse 2011:</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-999" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/ritter-100x159.jpg" alt="" width="64" height="108" /></p>
<p><strong>Henning Ritter</strong><br />
Notizhefte<br />
Berlin Verlag 2010</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/in-grauwacke-gemeiselt/">Zur Besprechung des Buches unter dem Titel<br />
<em>In Grauwacke gemeißelt</em> hier. </a></p>
<p>Weiterhin nominiert waren in der Rubrik Sachbuch/Essayistik:</p>
<p><strong>Patrick Bahners </strong><br />
Die Panikmacher.<br />
Die deutsche Angst vor dem Islam.<br />
Eine Streitschrift<br />
C.H. Beck 2011</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/migration-als-ware/">Zur Besprechung des Buches unter dem Titel <em>Migration als Ware </em>hier.</a></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-996" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/bohm.jpg" alt="" width="52" height="85" /><br />
<strong>Andrea Böhm </strong><br />
Gott und die Krokodile.<br />
Eine Reise durch den Kongo<br />
Pantheon Verlag 2010</p>
<p><strong>Karen Duve</strong><br />
Anständig essen.<br />
Ein Selbstversuch<br />
Galiani Verlag 2010</p>
<p><strong>Marie Luise Knott</strong><br />
Verlernen.<br />
Denkwege bei Hannah Arendt<br />
Matthes &amp; Seitz 2010</p>
<p>Ein attraktiver kulturgeschichtlicher Essay, ebenso knapp wie klar. Gelassen und humorvoll wie die Arendt, nicht zuletzt durch die dem Buch mitgegebenen wunderbaren Bildsprachspiele von Nanne Meyer.</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/preis-der-leipziger-buchmesse-2010/">Zum Preis der Leipziger Buchmesse 2010. </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reine Einstellungssache - Karriereplanung 2011</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/reine-einstellungssache-karriereplanung-2011/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/reine-einstellungssache-karriereplanung-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 15:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kompetenz: Nonbook, aber nie ohne Buch.
Reine Einstellungssache - Karriereplanung 2011
ein Workshop veranstaltet von Nachdruck NRW
Sonntag, 17. April 2011, 
Landesverband NRW, Geschäftsstelle Düsseldorf
Kaiserstr. 42a, 40479 Düsseldorf 
Dauer: Uhr 11.00 bis ca. Uhr 16.00
Gastreferentin: Beate Westphal
Moderation: Michael Schikowski

Dieser Workshop unternimmt den Versuch, die Möglichkeiten der Karriereplanung in Buchhandel und Verlag für die nächsten Jahre zu beschreiben. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-992" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_9458.jpg" alt="" width="439" height="657" /><br />
Kompetenz: <em>Nonbook,</em> aber nie ohne Buch.</p>
<p><em><strong>Reine Einstellungssache - Karriereplanung 2011</strong><br />
ein Workshop veranstaltet von Nachdruck NRW</p>
<p>Sonntag, 17. April 2011, </p>
<p>Landesverband NRW, Geschäftsstelle Düsseldorf<br />
Kaiserstr. 42a, 40479 Düsseldorf </p>
<p>Dauer: Uhr 11.00 bis ca. Uhr 16.00</p>
<p>Gastreferentin: Beate Westphal<br />
Moderation: Michael Schikowski<br />
</em></p>
<p>Dieser Workshop unternimmt den Versuch, die Möglichkeiten der Karriereplanung in Buchhandel und Verlag für die nächsten Jahre zu beschreiben. Dabei werden wir analog zur Entwicklung der Karrieren der Vergangenheit die wesentlichen Veränderungen der Branche in den Blick nehmen.</p>
<p>Karrieren sind nicht eine einseitige Anpassungsleistung des &#8220;Karrieristen&#8221; und verdanken sich auch nicht einer heroischen Einzelleistung. Karrieren sind Einstellungssache.</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/beate_westfahl_743-150x99.jpg" alt="" title="" width="150" height="99" class="alignleft size-medium wp-image-1023" /> </p>
<p><strong>Zu Gast bei uns: Beate Westphal</strong></p>
<p>Als Gast in der ersten Stunde haben wir glücklicherweise Beate Westphal dabei. Beate Westphal ist Autorin und erfolgreiche Traumjob-Detektivin und schreibt auf ihrer Homepage: &#8220;Wer kennt dieses Gefühl nicht: am falschen Platz zu sein, aber auch nicht zu wissen, wohin man will. Nur wenige Menschen sind mit ihrem Beruf völlig zufrieden. Dabei hat jeder von uns wertvolle Fähigkeiten, die Spaß machen und uns von anderen unterscheiden: Talente!&#8221; Mehr Infos zu Beate Westphahl hier: <a href="http://web.me.com/keksblume/Keksbank2/Home2.html">http://web.me.com/keksblume/Keksbank2/Home2.html</a> </p>
<p><strong>E-Book und Co.</strong></p>
<p>Beate Westphal kann uns zeigen, wie wir unsere Talente erkennen können. Aber haben wir nicht schon längst unseren Traumjob? Vielleicht. Allerdings, in einer Branche, die sich durch E-Books, Twitter und Apps geradezu vollständig zu revolutionieren scheint, sind diese Talente, die auch darin bestehen können, Dinge anders zu sehen, eine große Chance.   </p>
<p><strong>Ein eigener Fundus an Erfahrungswissen</strong></p>
<p>Im weiteren Verlauf der Veranstaltung gilt es zu erkennen, dass der Erwerb einzelner Kompetenzen, von denen heute so oft die Rede ist, nur eine Seite des Erfolgs ist. Entscheidender für Karrieren in Zeiten dieser besonders luftiger Kompentenzen ist die Fähigkeit, sich einen Fundus von Erfahrungswissen anzulegen. Was darunter zu verstehen ist und wie man das anlegt und nutzt, das wird sich auch aus einem Blick in die Vergangenheit klären lassen.</p>
<p><strong>Netzwerk</strong></p>
<p>Das Netzwerk, für das nicht zuletzt <em>Nachdruck NRW</em> ein ausgezeichnetes Beispiel ist, spielte bei beruflichen Karrieren schon immer eine bedeutende Rolle. Inwiefern dieses durch digitale Netzwerke wie Facebook nur dupliziert oder weiter entwickelt wird, soll hier auch erörtert werden. Zugleich wäre zu erläutern, dass ein eigenes funktionsfähiges Netzwerk, entgegen der häufig zu lesenden Beschreibung, auch darin besteht, wie man selbst anderen weiter helfen kann.</p>
<p>Wieder gilt hier: Nur aus dem Verständnis der Vergangenheit des Buchhandels kann die Zukunft klarer gesehen werden. Welche Rolle werden aber diejenigen übernehmen können, die sich jetzt in der Ausbildung befinden?</p>
<p><strong>Illusionslos aber heiter</strong></p>
<p>Ziel des Workshops ist es, dass sich die TeilnehmerInnen einen sachnahen, illusionslosen und präsisen Blick auf die heutige Gesellschaft, den Buchhandel und die Kundenstruktur erarbeiten. Den Auszubildenden wird dadurch Gelegenheit gegeben, ihre Zukunft und Karriere im Buchhandel oder Verlag an den realen Gegebenheiten auszurichten und konkret zu planen.</p>
<p>Die TeilnehmerInnen erhalten eine Teilnahmebescheinigung, die ihre Bereitschaft, sich den erhöhten Anforderungen der Branche zu stellen, dokumentiert.</p>
<p>Nur noch wenige Plätze frei (Stand: 18.03.11)! Die Teilnahme ist kostenlos. Verbindliche Anmeldung zum Workshop bitte nur unter:<br />
<strong>nachdruck.nrw(a)googlemail.com</strong></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Martin-Niels Däfler: Karriereführerschein. Campus: Frankfurt 2011.</p>
<p>Karl-Martin Dietz, Thomas Kracht: Dialogische Führung. Grundlagen - Praxis - Fallbeispiel: dm- drogerie markt. 3. Auflage. Campus: Frankfurt 2011.</p>
<p>Jochen Mai: Die Karriere-Bibel. Definitiv alles, was Sie für Ihren beruflichen Erfolg wissen müssen. dtv: München.</p>
<p>Fredmund Malik: Führen, Leisten, Leben. Campus: Frankfurt 2009.</p>
<p>Carmen Schön: Karriere-DNA. Warum Glück im Job kein Zufall ist. Eichborn: Frankfurt 2011.</p>
<p>Reinhard K. Sprenger: Mythos Motivation. Campus: Frankfurt 2009.</p>
<p>Beate Westphal: Eigentlich wäre ich gern &#8230; Wie Sie Ihre Talente zum Traumjob machen. Campus: Frankfurt 2010.</p>
<p><strong>Weiterführende Literaturempfehlungen:</strong></p>
<p>Chris Anderson: Free. Kostenlos. Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets. Campus: Frankfurt 2009.</p>
<p>Chris Anderson: The Long Tail. Nischenprodukte statt Massenmarkt. Hanser: München 2007.</p>
<p>Christian Mikunda: Warum wir uns Gefühle kaufen. Die 7 Hochgefühle und wie man sie weckt. Econ: Berlin 2009.</p>
<p>Nassim Nicholas Taleb: Der Schwarze Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. Hanser: München 2008.</p>
<p>Eva Tenzer: Go Shopping! Warum wir es einfach nicht lassen können. Kiepenheuer: Berlin 2009.</p>
<p>Richard H. Thaler, Cass R. Sunstein: Nudge. Wie man kluge Entscheidungen anstößt. Econ: Berlin 2009.</p>
<p><a href="http://www.boersenverein.de/de/nordrhein_westfalen/Das_Buch_der_Nachwuchs_und_die_Zukunft/383048">Link zu einem Hintergrundbericht zu <em>Woher wohin - 2010</em> von Michelle Jelting.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die neuen Medien im alten Buch</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-neuen-medien-im-alten-buch/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 17:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

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		<description><![CDATA[
Florian Felix Weyh in einer Sammelrezension zu Büchern über das Internet:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1448260/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1030" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_7580.jpg" alt="" width="442" height="595" /></p>
<p>Florian Felix Weyh in einer Sammelrezension zu Büchern über das Internet:<br />
<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1448260/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1448260/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Plötzlich diese Übersicht - Kunstwelt und Weltkunst</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/plotzlich-diese-ubersicht-bucherkunst-und-kunstbucher/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/plotzlich-diese-ubersicht-bucherkunst-und-kunstbucher/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 10:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=209</guid>
		<description><![CDATA[boesner GmbH - Gewerkenstr. 2 - 58456 Witten
am Samstag, den 09. Juli 2011
ab Uhr 12.00 - 14.00
Im Verlauf von Plötzlich diese Übersicht wechseln Einführungen, kurze Präsentationen und Lesungen in lockerer Folge ab. So ergibt sich die Möglichkeit, in oft unvermutet spannende und spannend geschriebene Texte über Kunst und Künstler einzutauchen.

Kunst: Nest und Übersicht
Im Kontrast zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>boesner GmbH - Gewerkenstr. 2 - 58456 Witten<br />
am Samstag, den 09. Juli 2011</strong><br />
ab Uhr 12.00 - 14.00</p>
<p>Im Verlauf von <em>Plötzlich diese Übersicht</em> wechseln Einführungen, kurze Präsentationen und Lesungen in lockerer Folge ab. So ergibt sich die Möglichkeit, in oft unvermutet spannende und spannend geschriebene Texte über Kunst und Künstler einzutauchen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1028" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/neue-illus-138.jpg" alt="" width="446" height="581" /><br />
<em>Kunst: Nest und Übersicht</em></p>
<p>Im Kontrast zwischen intellektuellem Verarbeiten und sinnlichem Erleben, erweitert sich der Wahrnehmungshorizont des Zuhörers.<br />
Neue Kontexte tun sich für ihn auf, unerwartete Verknüpfungen ergeben sich, überraschende Einsichten in die Kunstwelt. Die Abwechslung von Erläuterung und Lesung machen <em>Plötzlich diese Übersicht</em> zu einer sinnlich-intellektuellen Reise in die aktuelle Kunst und ihren Stationen vom Atelier zur Auktion.</p>
<p>Auswahl der vorgestellten und gelesenen Bücher:</p>
<p>Katja Blomberg, Wie Kunstwerte entstehen, Murmann<br />
Dominique Bona, Camille und Paul, Knaus<br />
Horst Bredekamp, Michelangelo, Wagenbach<br />
Werner Busch, Das unklassische Bild, C. H. Beck<br />
Piroschka Dossi, Hype, dtv Premium<br />
Antonio Forcellino, Raffael, Siedler<br />
Klaus Fuhrmann, Wahn der Malerei, Pantheon<br />
Jörg Heiser, Plötzlich diese Übersicht, Claassen<br />
Lewis Hyde, Die Gabe, S. Fischer<br />
Susanne Kippenberger, Kippenberger, Berlin<br />
Michael Kimmelmann, Alles für die Kunst, Berlin<br />
Ross King, Michelangelo, Pantheon<br />
Ross King, Zum Frühstück ins Freie, Knaus<br />
Marshall McLuhan, Das Medium ist die Massage, Tropen<br />
Ivan Nagel, Gemälde und Drama, Suhrkamp<br />
Hanno Rauterberg, Und das ist Kunst?!, S. Fischer<br />
Volker Reinhardt, Der Göttliche. Das Leben des Michelangelo, C. H. Beck<br />
Chrstian Saehrendt, Das kann ich auch, Dumont<br />
Christian Saehrendt, Das sagt mir was, Dumont<br />
Gunnar Schmidt, Weiche Displays, Wagenbach<br />
Wolfgang Ullrich, Raffinierte Kunst, Wagenbach<br />
Sarah Thornton, Sieben Tage in der Kunstwelt, S. Fischer</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit der Macht zur Marktmacht</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/mit-der-macht-zur-marktmacht/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/mit-der-macht-zur-marktmacht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 07:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<category><![CDATA[Adam]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=962</guid>
		<description><![CDATA[ Christian Adam
Lesen unter Hitler
Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich
Galiani 2010
Mit diesem Buch hat Christian Adam eine ebenso interessante wie gut lesbare Studie geschrieben, die uns den Schlüssel zum Verständnis von Opas Bücherschrank liefert. Wenn man sich, wie Victor Klemperer, dazu entschließt, die Bestseller der eigenen Zeit zu lesen, dann ist ihm das Ziel, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/adam1-100x159.jpg" alt="" title="" width="100" height="159" class="alignleft size-thumbnail wp-image-961" /> <strong>Christian Adam</strong><br />
Lesen unter Hitler<br />
Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich<br />
Galiani 2010</p>
<p>Mit diesem Buch hat Christian Adam eine ebenso interessante wie gut lesbare Studie geschrieben, die uns den Schlüssel zum Verständnis von Opas Bücherschrank liefert. Wenn man sich, wie Victor Klemperer, dazu entschließt, die Bestseller der eigenen Zeit zu lesen, dann ist ihm das Ziel, das Denken der eigenen Zeit zu verstehen, Rechtfertigung genug. Uns heutigen sind viele der von Adam genannten Bücher fremd und fern. Allein, die entsetzliche Langeweile, die die Romane verströmen, ihre Abgedroschenheit und die perfide Argumentation der Sachbücher, die durch die Macht zur Marktmacht wurden, lehrt lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.immer-schoen-sachlich.de/mit-der-macht-zur-marktmacht/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Papier und Bleistift</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/papier-und-bleistift/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/papier-und-bleistift/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 08:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=960</guid>
		<description><![CDATA[ Volker R. Remmert, Ute Schneider
Eine Disziplin und ihre Verleger
Disziplinenkultur und Publikationswesen der Mathematik in Deutschland
1871-1949 (= Mainzer Historische Kulturwissenschaften Bd. 4)
transcript 2010
In seiner 1939 erschienenen populären Darstellung Geist der Mathematik schrieb Max Bense: &#8220;Insofern die Mathematik gegenwärtig ihr höchstes Niveau erreicht, ist es notwendig, daß sie ein Beitrag der Bildung wird. Wenn auch vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/schneider1.jpg" alt="" title="" width="118" height="180" class="alignleft size-medium wp-image-956" /> <strong>Volker R. Remmert, Ute Schneider</strong><br />
Eine Disziplin und ihre Verleger<br />
Disziplinenkultur und Publikationswesen der Mathematik in Deutschland<br />
1871-1949 (= Mainzer Historische Kulturwissenschaften Bd. 4)<br />
transcript 2010</p>
<p>In seiner 1939 erschienenen populären Darstellung <em>Geist der Mathematik</em> schrieb Max Bense: &#8220;Insofern die Mathematik gegenwärtig ihr höchstes Niveau erreicht, ist es notwendig, daß sie ein Beitrag der Bildung wird. Wenn auch vielleicht nicht ihre Erkenntnisse populär werden, so doch der Geist dieser Erkenntnisse, der ein Geist der kühnen Tiefe, der kühlen Klarheit und der verborgenen Gedankenleidenschaft ist.&#8221; </p>
<p>In diesen Sätzen, mit denen Max Bense sein Schreiben über die Mathematik rechtfertigt, lassen sich gut auf die Fragestellungen von Volker Remmert und Ute Schneider anwenden: Warum Mathematik verlegen? Wie wurde die Entwicklung der Disziplin Mathematik durch das Publikationswesen beeinflusst?</p>
<p>Mit Bense sieht man schon, wie sich hier die Mathematik durch pathetische Formeln von der &#8216;kühnen Tiefe und kühlen Klarheit&#8217; der sozialen Einbindung zu entziehen weiß. Papier und Bleistift, mehr braucht es danach nicht. Dagegen zeigen Remmert und Schneider wie beispielsweise die &#8220;Antimathematik&#8221; vor 1900, die Wirtschaftskrise nach 1918 und der Nationalsozialismus ihre Spuren in der Entwicklung dieser Disziplin hinterlassen haben.</p>
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		<title>Welttag des Sachbuchs am 2. Januar</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 22:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Welttag des Buches liegt traditionell auf dem 23. April. Seit dem 02.01.2011, an dem der 150. Geburtstag von Wilhelm Bölsche gefeiert wurde, gilt dieser Tag als Welttag des Sachbuchs.
Wilhelm Bölsche wurde am 02.01.1861 in Köln geboren, er verstarb am 31.08.1939 in Schreiberhau. Mit dem Text Die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Poesie von 1887 gehört er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.welttag-des-buches.de/de/135793">Welttag des Buches</a> liegt traditionell auf dem 23. April. Seit dem 02.01.2011, an dem der 150. Geburtstag von Wilhelm Bölsche gefeiert wurde, gilt dieser Tag als <em>Welttag des Sachbuchs</em>.</p>
<p>Wilhelm Bölsche wurde am 02.01.1861 in Köln geboren, er verstarb am 31.08.1939 in Schreiberhau. Mit dem Text <em>Die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Poesie</em> von 1887 gehört er zu den Wegbereitern des Naturalismus.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-938" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/boelsche-eiszeit-cover-150x240.jpg" alt="" width="130" height="208" />Als ein ganz anderer Autor und Wegbereiter zeigt sich Wilhelm Bölsche durch seine zahlreichen Veröffentlichen im Genre des populären Sachbuchs. Dazu zählen u.a. <em>Vom Bazillus zum Affenmenschen</em> von 1900 und <em>Eiszeit und Klimawechsel</em> von 1919.</p>
<p>Auch theoretisch hat Wilhelm Bölsche sich mit dem populären Sachbuch beschäftigt. Der Text <em>Wie und warum soll man Naturwissenschaft ins Volk tragen?</em>, der aus dem Jahre 1913 stammt, wird von Safia Azzouni ausführlich kommentiert. <a href="http://www2.hu-berlin.de/sachbuchforschung/CONTENT/arbeitsblaetter.html?row=0#start">Der Text ist hier nachlesbar.</a> Safia Azzouni forscht am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und hat zahlreiche Artikel zu Wilhelm Bölsche veröffentlicht.</p>
<p>Wilhelm Bölsches populäres Hauptwerk ist <em>Das Liebesleben in der Natur</em>, das in drei Bänden von 1898 bis 1903 erschien. Man kann es zu den <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-100-sachbuch-klassiker-ein-kanon/">Sachbuch-Klassikern </a>rechnen. </p>
<p>„Mein Buch wendet sich an alle&#8221;, schreibt er darin, &#8220;die vernünftig denken können und den Mut haben, sich eine eigene Weltanschauung zu bilden. Die Welt ist ein zäher Sauerteig, und wer hindurch will, darf sich vor keinen Himmeln und vor keinen Höllen scheuen. Selbstverständlich habe ich an reife Menschen dabei gedacht. Reif ist aber jeder, der einmal die Erleuchtungsstunde durchlebt hat, da ihm der Drang nach Erkenntnis aufgegangen ist; da er eingesehen hat, dass dieses ganze flüchtige Menschenleben mit all seiner Hatz durch die paar Jahre und all seinen Enttäuschungen ein unendlicher Blödsinn ist, wenn wir ihm nicht einen höheren Sinn durch die Erkenntnis geben, durch das kleine Lichtstümpfchen ‚Denken’, das uns in all dem Finstergraus verliehen ist.“</p>
<p><em>Im Frühjahr 1897 besucht Eugen Diederichs, der kurz zuvor seinen eigenen Verlag gegründet hatte, den Journalisten und Schriftsteller Wilhelm Bölsche. Bölsche hatte einige Jahre zuvor eine <em>Entwicklungsgeschichte der Natur</em> unter dem antiquiert wirkenden Gesamttitel <em>Hausschatz des Wissens</em> bei J. Neumann verlegt. Unter dem Titel <em>Das Liebesleben in der Natur </em>wurde nun ein neuer und populärer Zugriff versucht. Nach zehn Jahren hat Diederichs über 30.000 Exemplare verkauft und kann eine Neuauflage herausgeben. </em></p>
<p><em><img class="alignleft size-medium wp-image-939" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/boelsche-bazillus-cover-150x234.jpg" alt="" width="131" height="205" />Wilhelm Bölsche schreibt in äußerst kurzen Sätzen und in direkter Anrede des Lesers. Manche Sätze bleiben unvollständig. Im Vorwort zur Neuauflage nennt er dies den „Biedermeier-Stil der Erzählung“, dieser und der „Humor“ sind ihm Stilmittel, das Buch möglichst weit weg von erotischer Literatur zu platzieren. Der erste Biograf Bölsches allerdings erklärt den Erfolg des Buches gerade auch aus der „erotischen Zugkraft“ des Titels. Zudem bewegt er sich im Schwung zahlreicher zeitgenössischer Veröffentlichungen zur Sexualität. In zehn Kapiteln wird die Entwicklung des Lebens von der Urzelle zum Menschen geschildert. Der Mensch als lebendiges Wesen, der Leser also, ist dabei immer mit jeder Entwicklungsstufe des Lebens verbunden und kann im Text stets als Nachfahre der tierischen Lebensstufen einbezogen werden. Zugleich werden von Bölsche die Entwicklungsstufen des Menschen stets auf Formen der Entwicklung im Tierreich zurückbezogen. </em></p>
<p><em>Das Problem einer weitgehend von moralischen Wertungen freien Darstellung der Sexualität bedurfte anderer Sicherungsmaßnahmen. Diese liegen bei Bölsche nur zum Teil im Pathos der Natürlichkeit. Seinem Selbstverständnis nach sind ebenso die Grundtatsachen zweitrangig, auch wenn sie in der zweiten Auflage aus der „Spezialliteratur“, die im Buch nirgends nachgewiesen wird, ergänzt wurden. „Denn das ist die andre und wesentliche Seite des Buches: dass es dieses gesamte Gerüst nur gebraucht für einen einheitlichen Gedankenbau, in dem es sich um Werte einer Weltanschauung handelt. (…) Es ist keine popularisierende Übersetzung, sondern subjektives Eigenwerk.“ Damit beansprucht Bölsche für sein Werk eine das Gemüt ansprechende, also erlebnishafte Erkenntnis, in der alle Einzelinformationen zusammenfließen. </em></p>
<p>Kursivtext aus: Michael Schikowski: Immer schön sachlich. Kleine Geschichte des Sachbuchs 1870 - 1918. Bramann Verlag 2010.<br />
Coverabbildungen aus: <a href="http://www2.hu-berlin.de/sachbuchforschung/CONTENT/SBDB/SBDBstart.php5">Andy Hahemann: Datenbank zur Sachbuchforschung</a>.</p>
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		<title>Literaturverzeichnis zu Non Fiktion</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-zu-non-fiktion/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 17:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie schreibt man einen Bestseller? Es geht nur um die Variation von 26 Buchstaben.
1. Formen
Formen allgemein
Reportage 
Streitschrift 
Biografie
Autobiografie
Tagebuch
Essay
Ratgeber
2. Methoden und Theorien
Methoden und Theorien allgemein
Buchwissenschaft
Erzähltheorie
Literatursoziologie
Kulturwissenschaft
Diskurstheorie
3. Autoren
Barbara Beuys
Wilhelm Bölsche
C. W. Ceram
Sigrid Damm
Richard Friedenthal
Dieter Hildebrandt
Ricarda Huch
Robert Jungck
Dieter Kühn
Emil Ludwig
Ludwig Marcuse
Rudolf Pörtner
Alice Schwarzer
Carola Stern
Eva Weissweiler
Roger Willemsen
Stefan Zweig
4. Sachbuchgeschichte
Sachbuchgeschichte allgemein
Natur
Technik
Technik - Auto
Stoffe 
Wirtschaft 
Geschichte 
Generationen
Kinder und Erziehung
Liebe und Beziehung 
Bevölkerungsentwicklung
Medien
Deutschland
Frankreich
Amerika
Russland
Städte
Küche
Gesundheit
Recht
5. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-980" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/buchstaben.jpg" alt="" width="392" height="293" /></p>
<p><em>Wie schreibt man einen Bestseller? Es geht nur um die Variation von 26 Buchstaben.</em></p>
<p><strong>1. Formen</strong></a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-allgemein/">Formen allgemein</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-reportage/">Reportage </a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-streitschrift/">Streitschrift </a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-biografie/">Biografie</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-autobiografie/">Autobiografie</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-tagebuch/">Tagebuch</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-essay/">Essay</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-ratgeber/">Ratgeber</a></p>
<p><strong>2. Methoden und Theorien</strong></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-und-theorien-allgemein/">Methoden und Theorien allgemein</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-buchwissenschaft/">Buchwissenschaft</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-und-theorien-erzahltheorie/">Erzähltheorie</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-und-theorien-literatursoziologie/">Literatursoziologie</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-und-theorien-kulturwissenschaft/">Kulturwissenschaft</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-und-theorien-diskurstheorie/">Diskurstheorie</a></p>
<p><strong>3. Autoren</strong></p>
<p>Barbara Beuys</p>
<p>Wilhelm Bölsche</p>
<p>C. W. Ceram</p>
<p>Sigrid Damm</p>
<p>Richard Friedenthal</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/dieter-hildebrandt/">Dieter Hildebrandt</a></p>
<p>Ricarda Huch</p>
<p>Robert Jungck</p>
<p>Dieter Kühn</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/emil-ludwig/">Emil Ludwig</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/ludwig-marcuse/">Ludwig Marcuse</a></p>
<p>Rudolf Pörtner</p>
<p>Alice Schwarzer</p>
<p>Carola Stern</p>
<p>Eva Weissweiler</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/roger-willemsen/">Roger Willemsen</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/stefan-zweig/">Stefan Zweig</a></p>
<p><strong>4. Sachbuchgeschichte</strong></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-allgemein/">Sachbuchgeschichte allgemein</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-natur/">Natur</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-technik/">Technik</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-technik-auto/">Technik - Auto</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-stoffe/">Stoffe </a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-wirtschaft/">Wirtschaft </a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-geschichte/">Geschichte </a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-generation/">Generationen</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-erziehung/">Kinder und Erziehung</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-beziehung-und-liebe/">Liebe und Beziehung </a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-bevolkerungsentwicklung/">Bevölkerungsentwicklung</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-medien/">Medien</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-deutschlandreise/">Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-frankreich/">Frankreich</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-amerika/">Amerika</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/sachbuchgeschichte-literaturverzeichnis-russland/">Russland</a></p>
<p>Städte</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-kuche/">Küche</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/sachbuchgeschichte-gesundheit/">Gesundheit</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-recht/">Recht</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchdidaktik/"><strong>5. Sachbuchdidaktik</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchkritik/">6. Sachbuchkritik</a></strong></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/non-fiktion-wise-201112/">Hier zu weiteren Informationen zur Übung.</a></p>
<p>Stand: November 2011</p>
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		<item>
		<title>Das beste Sachbuch und die besten Sachbücher 2010</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-beste-sachbuch-und-die-besten-sachbucher-2010/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-beste-sachbuch-und-die-besten-sachbucher-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 13:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<category><![CDATA[Arens]]></category>

		<category><![CDATA[Beuys]]></category>

		<category><![CDATA[Mania]]></category>

		<category><![CDATA[Passig]]></category>

		<category><![CDATA[Scholz]]></category>

		<category><![CDATA[Soentgen]]></category>

		<category><![CDATA[Steidele]]></category>

		<category><![CDATA[von Uslar]]></category>

		<category><![CDATA[Zierul]]></category>

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		<description><![CDATA[Die besten deutschsprachigen Sachbücher des Jahres wurden auf dieser Seite bereits in den Jahren 2008  und 2009 präsentiert. Ein Preisgeld steht nicht zur Verfügung und die Jury besteht aus nur einer Person.
Ausgezeichnet werden Bücher in folgenden Kategorien: erzählendes zeitgeschichtliches Sachbuch, erzählendes historisches Sachbuch, erzählendes naturwissenschaftliches Sachbuch, Jugendsachbuch, Bildsachbuch, Reportage, Biografie und Ratgeber. 
Die beste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die besten deutschsprachigen Sachbücher des Jahres wurden auf dieser Seite bereits <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2008/">in den Jahren 2008 </a> und <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2009/">2009</a> präsentiert. Ein Preisgeld steht nicht zur Verfügung und die Jury besteht aus nur einer Person.</p>
<p>Ausgezeichnet werden Bücher in folgenden Kategorien: erzählendes zeitgeschichtliches Sachbuch, erzählendes historisches Sachbuch, erzählendes naturwissenschaftliches Sachbuch, Jugendsachbuch, Bildsachbuch, Reportage, Biografie und Ratgeber. </p>
<p><strong>Die beste Sachbuch des Jahres 2010 ist:</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-926" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/soentgen1-100x146.jpg" alt="" width="92" height="135" /><strong>Jens Soentgen</strong><br />
Von den Sternen bis zum Tau<br />
Eine Entdeckungsreise durch die Natur<br />
Peter Hammer 2010</p>
<p><em>„Naturwissenschaft macht glücklich“, meint Jens Soentgen und vertraut eher seinem Text als der sonst üblichen üppigen Bebilderung. Durch die eingestreuten Bilder von Vitali Konstantinov wird nebenher deutlich, dass die ausufernde Bebilderung der einschlägigen Naturbuchverlage die Experimentierfreude zu Hause mehr ersetzt als anregt. Nicht allein aus der Danksagung des Autors ergibt sich, dass wir es hier mit einem Mehrgenerationenbuch zu tun haben. Ein wunderbares Varieté der Anschauung, ein ausgezeichnet geschriebenes Blätterwerk der Anregung, ein zeitloses Vademecum für die ganze oder halbe Familie.</em></p>
<p><em><strong>Wie hoch ist der Baum? </strong></em><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/03-titelnummer-3.mp3"><br />
Eine Leseprobe aus:<br />
Soentgen, Von den Sternen bis zum Tau<br />
gelesen von Friederike Frey</a> Dauer: 1,44 Min.</p>
<p><strong>Als weitere beste Sachbücher 2010 sind zu nennen:</p>
<p>In der Kategorie bestes erzählendes zeitgeschichtliches Sachbuch:</strong></p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/zierul1.jpg" alt="" title="" width="51" height="85" class="alignleft size-medium wp-image-936" /><br />
<strong>Sarah Zierul</strong><br />
Der Kampf um die Tiefsee<br />
Wettlauf um die Rohstoffe der Erde<br />
Hoffmann und Campe 2010</p>
<p><em>Sarah Zierul taucht nicht unter in den Fluten der Information. Anschaulich und klug geht sie mit ihren Lesern auf Tauchgang zu einem unbekannten Kontinent, der gerade erst erschlossen wird.</em></p>
<p><strong>In der Kategorie bestes erzählendes historisches Sachbuch:</strong></p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/steidele1.jpg" alt="" title="" width="51" height="85" class="alignleft size-medium wp-image-935" /><br />
<strong>Angela Steidele</strong><br />
Geschichte einer Liebe<br />
Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens<br />
Insel 2010</p>
<p><strong>In der Kategorie bestes erzählendes naturwissenschaftliches Sachbuch:</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-932" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/mania3.jpg" alt="" width="72" height="110" /><strong>Hubert Mania</strong><br />
Kettenreaktion<br />
Die Geschichte der Atombombe<br />
Rowohlt 2010</p>
<p><em>Hubert Mania ist nach seinem &#8216;Gauß&#8217; und nun mit &#8216;Kettenreaktion&#8217; auf dem besten Weg ein Klassiker zu werden, ein Klassiker der deutschsprachigen naturwissenschaftlichen Sachliteratur.</em></p>
<p><strong>In der Kategorie bestes Bildsachbuch:</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-927" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/arens-100x116.jpg" alt="" width="100" height="116" /> <strong>Detlev Arens</strong><br />
Der deutsche Wald<br />
Fackelträger 2010</p>
<p><em>Detlev Arens gelingt mit diesem bemerkenswert gut geschriebenen und sehr raffiniert bebilderten Buch den Wald, den ja jeder mag, auf zugleich vertraute und neue Art zu beschreiben. Der Wald präsentiert sich hier als Spiegel und als Zuflucht, der Wald als Welt.</em></p>
<p><strong>In der Kategorie beste Reportage:</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-933" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/uslar1.jpg" alt="" width="56" height="94" /><strong>Moritz von Uslar</strong><br />
Deutschboden<br />
Eine teilnehmende Beobachtung<br />
Kiepenheuer &#038; Witsch 2010</p>
<p><em>Von Uslar wagt sich raus und traut sich zudem mit Sachen zurück, die man nicht von ihm erwartet in Berlin.</em></p>
<p>Dieses Buch wurde auf dieser Seite schon besprochen: <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/unter-menschen/">Hier</a>.</p>
<p><strong>In der Kategorie beste Biografie:</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-930" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/beuys.jpg" alt="" width="85" height="132" /><strong>Barbara Beuys</strong><br />
Sophie Scholl<br />
Hanser 2010</p>
<p><em>Seit gut drei Jahrzehnten arbeitet diese Autorin an einem beeindruckenden Oeuvre, das sich ausschließlich der Sachliteratur widmet. Ein Werk, das bleiben wird. So wie diese Scholl-Biografie.  Beeindruckend wie voraussetzungslos die Beuys zu schreiben versteht und an diesem Leben zeigen kann, wie man sich über Briefe und Tagebücher auf der Höhe der Forschung bewegt.</em></p>
<p><strong>In der Kategorie bester Ratgeber:</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-934" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/passig3.jpg" alt="" width="60" height="98" /><strong>Kathrin Passig / Aleks Scholz</strong><br />
Verirren<br />
Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene<br />
Rowohlt Berlin 2010</p>
<p><em>Wissen, wo&#8217;s kurz geht, aber das eher lange beschreiben müssen, ist eine Eigenschaft von Menschen, die nicht begreifen, dass Unschärfen zum Leben gehören. Man kann mit allen Vorkehrungen nur schwer sich unterwegs fühlen. Wer weiß, dass man &#8216;Stille Post&#8217; nicht per SMS spielen kann, wird diesen ausgezeichneten Ratgeber der Abweichung und Verirrung sofort verlegen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Faxen oder Haxen</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/faxen-oder-haxen/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/faxen-oder-haxen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 21:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Bode]]></category>

		<category><![CDATA[Foer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=909</guid>
		<description><![CDATA[Thilo Bode
Die Essensfälscher
S. Fischer 2010
Jonathan Safran Foer
Tiere essen
Kiepenheuer &#038; Witsch 2010
Thilo Bode segelt reichlich hart am Wind, für den er mit aufgeblasenen Backen selbst sorgt. Man wundert sich, dass er als Soziologe nicht zeigt, wie die von ihm vermutlich zu Recht beanstandeten Produkte Trends wie Bio, Light, Vollkorn camouflieren, Produktnamen, die von den Nahrungsmittelindustriekritikern in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/foer-100x163.jpg" alt="" title="" width="100" height="163" class="alignleft size-thumbnail wp-image-918" /><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/bode-100x155.jpg" alt="" title="" width="100" height="155" class="alignleft size-thumbnail wp-image-917" />Thilo Bode<br />
Die Essensfälscher<br />
S. Fischer 2010</p>
<p>Jonathan Safran Foer<br />
Tiere essen<br />
Kiepenheuer &#038; Witsch 2010</p>
<p>Thilo Bode segelt reichlich hart am Wind, für den er mit aufgeblasenen Backen selbst sorgt. Man wundert sich, dass er als Soziologe nicht zeigt, wie die von ihm vermutlich zu Recht beanstandeten Produkte Trends wie Bio, Light, Vollkorn camouflieren, Produktnamen, die von den Nahrungsmittelindustriekritikern in Umlauf gebracht wurden.</p>
<p>Inzwischen in der sechsten Auflage ist Foer, eine weniger als Bode, aber in den Foer zur Verfügung stehenden literarischen Mitteln Bode haushoch überlegen. Ein Buch, das man nicht einfach mal schreibt, weil man plötzlich kein Fleisch mehr mag. Foer schreibt als Schriftsteller, Bode als Inhaber einer von ihm gegründeten Verbraucherorganisation foodwatch, die sich ganz unbescheiden als „essensretter“ bezeichnet. </p>
<p>Umgekehrt betrachtet: was man Foer zubilligt, der ja überall ausgezeichnet besprochen wurde, würde man einem deutschsprachigen Autor als Manierismus ankreiden, ihm vielleicht mitteilen, er solle doch die literarischen Faxen sein lassen und schnell zu den Haxen kommen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ergebnis und Erlebnis</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/ergebnis-und-erlebnis/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/ergebnis-und-erlebnis/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 21:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Precht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=910</guid>
		<description><![CDATA[Richard David Precht
Die Kunst kein Egoist zu sein
Goldmann 2010
Vom Autor heißt es im Klappentext, dass er für „nahezu alle großen deutschen Zeitungen und Sendeanstalten“ arbeite. Ist das eine Drohung? Leider ja! So liest sich sein Buch wie eine Talkshow mit ihm als einzigen Gast und Gastgeber und der erschreckenden Sendezeit von 500 Seiten. In einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/precht4.jpg" alt="" title="" width="53" height="85" class="alignleft size-thumbnail wp-image-920" /><strong>Richard David Precht</strong><br />
Die Kunst kein Egoist zu sein<br />
Goldmann 2010</p>
<p>Vom Autor heißt es im Klappentext, dass er für „nahezu alle großen deutschen Zeitungen und Sendeanstalten“ arbeite. Ist das eine Drohung? Leider ja! So liest sich sein Buch wie eine Talkshow mit ihm als einzigen Gast und Gastgeber und der erschreckenden Sendezeit von 500 Seiten. In einer ähnlichen Größenordnung sind die Fußnoten; sonst dazu da, nachzuweisen, woher man Gedanken übernommen hat, dienen sie hier dazu nachzuweisen, wo sich Precht in den Büchern etwas angestrichen hat. Allein, dadurch, dass er diese Gedanken überprüfbar macht, werden seine fünfhundert Fußnoten ja nicht wirklich überprüft.</p>
<p>Es liegt nicht an den Fußnoten, dass man sich bei Prechts Text, aus dem zweifellos viel zu lernen ist, eines Eindrucks nicht erwehren kann: hier schreibt kein Schriftsteller. Was dem Buch dazu fehlt? Fast alles: Glossen. Anekdoten, persönliche Mitteilungen, Abschweifungen, Pointen, kurz alles, von dem man sonst sagt, dass es nicht zur Sache gehört. Dem Buch fehlen als Talkshow schlicht weitere Gäste, die man als guter Autor auch einmal zu Wort kommen lassen müsste. </p>
<p>Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Mangel attraktiver Darstellungsmittel mit seinem nahezu verschwenderischen Einsatz von Nachweisen in diesem Buch? Vermutlich dieses: Ein Erlebnis ist bei guten Büchern auch ein Ergebnis.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lob der Pumpe</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/lob-der-pumpe/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 09:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Grönemeyer]]></category>

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		<description><![CDATA[Dietrich Grönemeyer
Dein Herz
S. Fischer 2010
Zweifellos ein solide gemachtes Buch mit Lesebändchen, mit vielen Bildern und Gedichten, alles herzerwärmend. Allerdings kommen einem die Bilder aus der Kunst und Texte der Weltliteratur ein wenig wie in einen ganz gewöhnlichen Ratgeber hineingeklebt vor. Der Text geht an all diesen kleinen Aufmerksamkeiten fürs Auge und Gemüt recht hartherzig vorbei. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-919" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/groenem.jpg" alt="" width="110" height="180" /><strong>Dietrich Grönemeyer</strong><br />
Dein Herz<br />
S. Fischer 2010</p>
<p>Zweifellos ein solide gemachtes Buch mit Lesebändchen, mit vielen Bildern und Gedichten, alles herzerwärmend. Allerdings kommen einem die Bilder aus der Kunst und Texte der Weltliteratur ein wenig wie in einen ganz gewöhnlichen Ratgeber hineingeklebt vor. Der Text geht an all diesen kleinen Aufmerksamkeiten fürs Auge und Gemüt recht hartherzig vorbei. </p>
<p>Die Ärzte sind neben den Journalisten auf der Bestsellerliste 2010 die am häufigsten vertretene Berufsgruppe: Dietrich Grönemeyer, Eckart von Hirschhausen und Manfred Lütz. Seit es Sachbücher gibt, bedienen Ärzte diesen Markt: Schwenninger, Schleich, Sauerbruch, Hackethal. „Der nächste bitte!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Erotomane der Landschaft</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/ein-erotomane-der-landschaft/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/ein-erotomane-der-landschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 21:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Willemsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=911</guid>
		<description><![CDATA[Roger Willemsen
Die Enden der Welt
S. Fischer 2010
Roger Willemsen ist vielleicht derjenige neuere Sachbuchautor, den man mit einer Erscheinung vergleichen kann, die in Deutschland komplett vergessenen ist: Emil Ludwig. Mit ihm hat er die drei e gemeinsam: eitel, elegant, erfolgreich. In seinem neuen Buch ist Willemsen ein herrlicher Erotomane auch der Landschaften. Lässt man den Schutzumschlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/willemsen-100x165.jpg" alt="" title="" width="100" height="165" class="alignleft size-thumbnail wp-image-921" /><strong>Roger Willemsen</strong><br />
Die Enden der Welt<br />
S. Fischer 2010</p>
<p>Roger Willemsen ist vielleicht derjenige neuere Sachbuchautor, den man mit einer Erscheinung vergleichen kann, die in Deutschland komplett vergessenen ist: Emil Ludwig. Mit ihm hat er die drei <em>e</em> gemeinsam: eitel, elegant, erfolgreich. In seinem neuen Buch ist Willemsen ein herrlicher Erotomane auch der Landschaften. Lässt man den Schutzumschlag fallen, hält man einen in feines Leinen gebundenen Buchleib in Händen. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jungen - Lesen - Fakten. Anregungen zu einem neuen Sachliteraturunterricht</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/jungen-lesen-fakten-anregungen-zu-einem-neuen-sachliteraturunterricht/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/jungen-lesen-fakten-anregungen-zu-einem-neuen-sachliteraturunterricht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 11:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=902</guid>
		<description><![CDATA[Ein Weiterbildungsangebot für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer
&#8220;Er interessierte sich für meine Kamera, ich erläuterte ihm meine Optik.
Andere lasen.&#8221;
Max Frisch, Homo faber (1957)
Der erste Nobelpreis für Literatur, der an einen Deutschen ging, wurde dem Historiker Theodor Mommsen verliehen. Einem Sachbuchautor. Offensichtlich herrschte, als dieser Literaturpreis vergeben wurde, ein im Vergleich zu heute anderes Literaturverständnis. 

Hochkultur
Das heutige Verständnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Weiterbildungsangebot für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer</strong></p>
<p><em>&#8220;Er interessierte sich für meine Kamera, ich erläuterte ihm meine Optik.<br />
Andere lasen.&#8221;<br />
Max Frisch, Homo faber (1957)</em></p>
<p>Der erste Nobelpreis für Literatur, der an einen Deutschen ging, wurde dem Historiker Theodor Mommsen verliehen. Einem Sachbuchautor. Offensichtlich herrschte, als dieser Literaturpreis vergeben wurde, ein im Vergleich zu heute anderes Literaturverständnis. </p>
<p><a href='http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/buch3.jpg'><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/buch3-150x163.jpg" alt="" title="buch3" width="150" height="163" class="alignnone size-medium wp-image-906" /></a><br />
<em>Hochkultur</em></p>
<p>Das heutige Verständnis lässt sich vor allem als begriffliche Engführung beschreiben: Der Begriff „Literatur“ wird auf fiktionale Literatur bezogen. „Lesen“ wird als Kulturpraxis verstanden, die Sachliteratur ausschließt. Ein „Kanon“, der sich über die Form des Essays hinaus auch den Formen Reportage oder Biografie öffnete, existiert nicht. Der Begriff „Sachbuch“ bleibt literaturwissenschaftlich notorisch unterbestimmt. Die „Kritik“ klebt an Inhalten und lässt alle Instrumente der Analyse, die Stilistik und Rhetorik zu Verfügung stellen, in der Regel ungenutzt. In „Literaturgeschichten“ bleibt die Sachliteratur fast ganz unberücksichtigt.</p>
<p>Und nun Sachliteratur im Unterricht? Bekanntlich werden die Weichen der Lesebiografien schon früh gestellt. Im Ergebnis sind dann laut Leseforschung zehn Mal mehr Männer als Frauen ausschließliche Sachbuchleser. Sachliteratur kann also ein Baustein sein zur notwendigen Hebung der Lesefähigkeit von Jungen.</p>
<p>In dieser Veranstaltung soll Sachliteratur - jenseits der notwendigen inhaltlichen Debatten - als Literatur ins Auge gefasst werden. Dazu ist es notwendig, die eigene Lesesozialisation, die durch die Exklusivität der fiktionalen Literatur wesentlich bestimmt wird, kritisch in den Blick zu nehmen.</p>
<p>Sachliteratur lässt sich durch eine gattungstheoretische, erzähltheoretische, rezeptionstheoretische und literatursoziologische Bestimmung näher erfassen. Aufgrund dieser Bestimmungen kann die an vorgeblich essentiellen Fakten orientierte Lesehaltung vor allem der Jungen kritisch reflektiert werden.</p>
<p>Wie kann über diesen Zugang die Lesebiografie der Schüler erweitert und vor allem fortgeführt werden? Was haben Sachbücher in der Vergangenheit geleistet, was las zum Beispiel der junge Albert Einstein? Was können Sachbücher hier in Zukunft leisten? Welche Formen sind in der Sachliteratur anzutreffen? Welche Klassiker - jenseits von Ceram - gibt es und sollten in keiner Schulbibliothek fehlen? Welches Sachbuch haben Sie zuletzt gelesen? Und war das überhaupt ein Sachbuch?</p>
<p><em><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchdidaktik/">Link zu Veröffentlichungen zur Sachbuchdidaktik.</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/materialausgabe/">Link zu Publikationen.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Immer schön sachlich. Kleine Geschichte des Sachbuchs. 1870 - 1918</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/immer-schon-sachlich-eine-kleine-geschichte-des-sachbuchs-erster-teil-1870-1918/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/immer-schon-sachlich-eine-kleine-geschichte-des-sachbuchs-erster-teil-1870-1918/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 10:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Michael Schikowski:
Immer schön sachlich
Kleine Geschichte des Sachbuchs 1870 – 1918 
Mit Register und einem Vorwort
von Prof. Dr. Erhard Schütz.
Bramann Verlag: Frankfurt 2010
111 S. ISBN 978-3-934054-42-4.
PRESSE:
Tabula Rasa, 05.06.2011: &#8220;Schikowski hat mit seiner Geschichte des Sachbuchs im Kaiserreich (der hoffentlich noch weitere Bände folgen) einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Literatur- und Verlagsbetriebs geleistet. Und es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-809" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/immerschoensachlich_ansicht-100x147.jpg" alt="" width="100" height="147" /><br />
<strong>Michael Schikowski:<br />
Immer schön sachlich<br />
Kleine Geschichte des Sachbuchs 1870 – 1918 </strong><br />
Mit Register und einem Vorwort<br />
von Prof. Dr. Erhard Schütz.</p>
<p>Bramann Verlag: Frankfurt 2010<br />
111 S. ISBN 978-3-934054-42-4.</p>
<p>PRESSE:</p>
<p><strong><a href="http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_3438/">Tabula Rasa</strong>, 05.06.2011</a>: &#8220;Schikowski hat mit seiner Geschichte des Sachbuchs im Kaiserreich (der hoffentlich noch weitere Bände folgen) einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Literatur- und Verlagsbetriebs geleistet. Und es ist ihm gelungen, lesbar und unterhaltsam zu informieren – ganz so wie das gute Sachbuch es sollte.&#8221; (Bernd Villhauer)</p>
<p><strong>der Freitag</strong>, 09.02.2011: &#8220;Zu diesem Buch habe ich ein kleines Geleitwort geschrieben. Darf ich nun hier nicht drüber schreiben? Doch wie sollte man, da <em>Immer schön sachlich </em>in einem recht verborgenen Verlag erschienen ist, erfahren, warum ich es getan habe? Weil es nämlich ein wirklich gutes, gut recherchiertes und ebenso geschriebenes Buch ist.&#8221; (Erhard Schütz)</p>
<p><strong>FAZ</strong> Nr. 1 vom 03.01.2011: &#8220;Die versammelten Kolumnen kann man als gute Erinnerung an manche fast vergessenen Autoren und Titel nehmen, nicht zuletzt im Fach der Wissenschaftspopularisierung.&#8221; (Helmut Mayer)</p>
<p><strong>WDR 3 Mosaik </strong>vom 03.12.2010: &#8220;Ein echter Fachmann fürs Sachbuch.&#8221; (Raoul Mörchen) </p>
<p><strong>Süddeutsche Zeitung </strong>vom 30.10.2010. Hier zum Artikel <a href="http://www.nansenundpiccard.de/var/site/storage/original/application/6c62abb4857fe523e7a2d05c14aa5e70.pdf">&#8220;Zur Klage der Nation&#8221; von Tobias Moorstedt</a>, der neuere Debattenbücher in der SZ</a> bespricht und <em>Immer schön sachlich</em> heranzieht.<br />
________________________________________</p>
<p><em>Immer schön sachlich. Kleine Geschichte des Sachbuchs </em>wird fortgesetzt. Die Kapitel des 2. Teils 1919 - 1945 sind auf dem Portal der Sachbuchforscher der Universität Mainz ab 2012 nachzulesen.</p>
<p>01 Tiere sehen dich an 05/10<br />
02 Ameisen 06/10<br />
03 Aus dem Leben der Bienen 07/10<br />
04 Du und das Leben 08/10<br />
05 Ruhmesblätter der Technik 09/10<br />
06 Hammerschläge 10/10<br />
07 Das Weltreich der Technik 11/10<br />
08 Die eisernen Engel 12/10<br />
09 Große Ingenieure 02/11<br />
10 Das Auto erobert die Welt 03/11<br />
11 Mein Mann der Rennfahrer 04/11<br />
12 Der Mensch fliegt 05/11<br />
13 Du und die Elektrizität 06/11<br />
14 Der Mensch und die Technik 07/11<br />
15 Sage und Siegeszug des Kaffees 08/11<br />
16 Brot für 2 Milliarden Menschen 09/11<br />
17 Anilin 10/11<br />
18 Flüssiges Gold 11/11</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sachtexte für Kinder und Jugendliche</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/sachtexte-fur-kinder-und-jugendliche/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/sachtexte-fur-kinder-und-jugendliche/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 16:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=889</guid>
		<description><![CDATA[Sachtexte für Kinder und Jugendliche
Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen
5. Jahrgang, 2010, Heft 1/2
Hrsg. von Almuth Meissner, David Oels und Henning Wrage
Inhalt:
Klaus-Ulrich Pech: Grenzenloser Belehrungsoptimismus Sachbücher für junge Leser im 19. Jahrhundert 
Rüdiger Steinlein: Fiktionalität und Nicht-Fiktionalität im Kinder- und Jugendsachbuch. Überlegungen zur Bestimmung eines vielgestaltigen Genres
Sabine Berthold: Ökonomie der Wissensgesellschaft Wirtschaft als Sujet in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sachtexte für Kinder und Jugendliche<br />
Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen<br />
5. Jahrgang, 2010, Heft 1/2</strong><br />
Hrsg. von Almuth Meissner, David Oels und Henning Wrage</p>
<p>Inhalt:</p>
<p><strong>Klaus-Ulrich Pech:</strong> Grenzenloser Belehrungsoptimismus Sachbücher für junge Leser im 19. Jahrhundert </p>
<p><strong>Rüdiger Steinlein:</strong> Fiktionalität und Nicht-Fiktionalität im Kinder- und Jugendsachbuch. Überlegungen zur Bestimmung eines vielgestaltigen Genres</p>
<p><strong>Sabine Berthold: </strong>Ökonomie der Wissensgesellschaft Wirtschaft als Sujet in der Sachliteratur für Kinder und Jugendliche </p>
<p><strong>Heike Elisabeth Jüngst: </strong>Sachcomics für Kinder </p>
<p><strong>Almuth Meissner:</strong> Nach PISA ist vor PISA. Sachtexte lesen im Deutschunterricht </p>
<p><strong>Tanja Tajmel: </strong>Sprachliche Hürden in naturwissenschaftlichen Fachtexten im Schulunterricht mit speziellem Augenmerk auf Leserinnen und Leser nicht-deutscher Herkunftssprache </p>
<p>»Auf die richtige Mischung kommt es an.« <strong>Barbara Lich und Katharina Beckmann</strong>, Textredakteurinnen bei GEOlino, im Gespräch mit Almuth Meissner </p>
<p>»Mir geht es um Wahrhaftigkeit!« <strong>Maja Nielsen</strong>, Autorin der Sachbuchreihe »Abenteuer &#038;Wissen«, im Gespräch mit Anika Hackebarth </p>
<p><strong>Julia Kühn: </strong>Nur kein »Babykram« </p>
<p>»Primär eine sehr spannende Geschichte« <strong>Tilman Spreckelsen </strong>im Gespräch mit David Oels </p>
<p><strong>Silke Körber:</strong> Was soll das Bild im Buch? Überlegungen zum »illustrierten Sachbuch« </p>
<p><strong>Manfred Grieger:</strong> Schriftstellerarbeit am Volkswagen-Mythos. Der Tatsachenroman »Die Autostadt« von Horst Mönnich aus dem Jahre 1951 </p>
<p><strong>Lena Eierhoff: </strong>Der Bungee-Sprung aus dem Elfenbeinturm</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Leben ist ein Roman - Honoré de Balzac</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-leben-ist-ein-roman-balzac/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-leben-ist-ein-roman-balzac/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 11:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=871</guid>
		<description><![CDATA[
Mehr als jedes andere Leben eines Schriftstellers wurde das von Honoré de Balzac von der Leidenschaft bestimmt, der Leidenschaft für ein großes Werk, der Menschlichen Komödie.
Das Pariser Leben, das Leben der Moderne steigt aus Balzacs Romanen auf, mal als Feier, mal als Inferno. Dem Genießer Balzac war Paris die unerschöpfliche Quelle ausgekosteter Freuden - und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-955" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/balzac-150x350.jpg" alt="" width="150" height="350" /></p>
<p>Mehr als jedes andere Leben eines Schriftstellers wurde das von Honoré de Balzac von der Leidenschaft bestimmt, der Leidenschaft für ein großes Werk, der <em>Menschlichen Komödie</em>.</p>
<p>Das Pariser Leben, das Leben der Moderne steigt aus Balzacs Romanen auf, mal als Feier, mal als Inferno. Dem Genießer Balzac war Paris die unerschöpfliche Quelle ausgekosteter Freuden - und vollendeter Katastrophen.</p>
<p>Der Eintritt Balzacs in die Literatur erfolgte mit serienmäßig produzierten Unterhaltungsromanen unter der Restauration von 1818 und endete bald nach der Februarrevolution von 1848. Erst vereinzelt, von den <em>Balzaciens</em> in Frankreich zunächst, vor allem dann aber in Deutschland ist Balzacs Bedeutung erkannt worden. So rühmte Hugo von Hofmannsthal 1908 in der ersten Gesamtausgabe der Werke Balzacs seine &#8220;wundervolle Durchdringung dessen, was das Leben ist&#8221;, des Lebens als Roman.</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/balzac1.jpg" alt="" title="" width="120" height="95" class="alignleft size-medium wp-image-993" />Michael Schikowski erzählt aus Balzacs Leben, führt in die Romane ein und bietet Einblicke in ihren Entstehungsprozess. Christoph Wortberg liest einzelne Romanpassagen, die zeigen wie vielschichtig und zeitlos Balzacs Figuren die Fragen des Lebens zu beantworten suchen.</p>
<p><strong>Christoph Wortberg </strong>ist Schauspieler und Schriftsteller und arbeitet als Drehbuchautor für Film und Fernsehen.<br />
<strong>Michael Schikowski </strong>ist Lehrbeauftragter der Universität Bonn und arbeitet im Campus Verlag, Frankfurt.</p>
<p><em>“Die Darbietung ist grandios. Viele machten die Augen zu, lauschten konzentriert und genießerisch. Christoph Wortberg liest wunderbar - da hätten wir alle noch Stunden zuhören können! Mit Michael Schikowski als ruhig formulierender und interpretierender Widerpart – dies funktioniert unglaublich gut.”</em>Jens Bartsch, Buchhandlung Goltsteinstraße, über die Tolstoi-Veranstaltung </p>
<p>Honoré de Balzac: Romane und Erzählungen. Leinen. 8 Bde. Diogenes<br />
Verlorene Illusionen. Diogenes Taschenbuch<br />
Tante Lisbeth. Diogenes Taschenbuch<br />
Vater Goriot. Diogenes Taschenbuch<br />
Der Talismann. Diogenes Taschenbuch<br />
Stefan Zweig: Balzac. Fischer Taschenbuch<br />
Johannes Willms: Balzac. Diogenes</p>
<p><strong>Bereits durchgeführt bei:</strong></p>
<p>Buchhandlung in der Goltsteinstraße, Köln<br />
E-Mail: lit.goltsteinstrasse (at) t-online.de</p>
<p>Buchhandlung Nettesheim, Wuppertal<br />
E-Mail: info (at) nettesheim.com</p>
<p>Heinrich Heine Buchhandlung, Essen<br />
Viehofer Platz 8, 45127 Essen</p>
<p><strong>Mit der freundlichen Unterstützung von:</strong></p>
<p><a href="http://www.institut-francais.fr/Veranstaltungshinweis-Balzac-Das?mois=suivants&#038;lang=de">Institut Francais, Köln</a><br />
<a href="http://www.diogenes.ch/leser/aktuell/kalender/alle/1989">Diogenes Verlag, Zürich</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Immer schön sachlich - Das Sachbuch im Buchhandel</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/immer-schon-sachlich-das-sachbuch-im-buchhandel/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/immer-schon-sachlich-das-sachbuch-im-buchhandel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 11:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=866</guid>
		<description><![CDATA[Übrigens hilft mir Ihr Seminar mittlerweile richtig im Beruf, da ich jetzt natürlich vermehrt Sachbücher lese (für mich erstaunlich auch mit großem Interesse) und mein Blick doch sehr geschärft ist. Dafür also noch mal vielen Dank! E. Goeden, Mayersche Düren
Diese AG möchte Sie in die Lage versetzen, sich in Ihrem Berufsalltag besser orientieren zu können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Übrigens hilft mir Ihr Seminar mittlerweile richtig im Beruf, da ich jetzt natürlich vermehrt Sachbücher lese (für mich erstaunlich auch mit großem Interesse) und mein Blick doch sehr geschärft ist. Dafür also noch mal vielen Dank!</em> E. Goeden, Mayersche Düren</p>
<p>Diese AG möchte Sie in die Lage versetzen, sich in Ihrem Berufsalltag besser orientieren zu können. Den Einstieg ins Thema suchen wir dabei über die wichtigsten aktuellen Trends im Sachbuch. Die Grundformen des Sachbuchs und die Verlagsprofile werden Ihnen helfen, Sachbücher besser einzuordnen. Zugleich werden einige Traditionslinien des Sachbuchs, die auch heute noch von Bedeutung sind, genannt.</p>
<p>Diese Vorüberlegungen versetzen Sie in die Lage, sich im Alltag der Kundengespräche einerseits gelassener und andererseits interessierter zu zeigen. Nach einer Übersicht der wichtigsten Titel aus der Backlist, werden die aktuellen Neuerscheinungen des Sachbuchs, die auch innerhalb der AG zur Verfügung stehen werden, vorgestellt und besprochen. </p>
<p>1.	Was ein Sachbuch ist<br />
2.	Formen des Sachbuchs<br />
3.	Sachbuchkunden<br />
4.	Die wichtigsten Sachbücher der Backlist und Bestseller<br />
5.	Neuerscheinungen </p>
<p>Weiterhin besteht für die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich als ExpertIn im Bereich Sachbuch zu zertifizieren. <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/zertifizierung-expertin-im-bereich-sachbuch/">Dazu hier weitere Informationen</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.immer-schoen-sachlich.de/immer-schon-sachlich-das-sachbuch-im-buchhandel/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sachregister</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/sachregister/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/sachregister/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=523</guid>
		<description><![CDATA[Beste Sachbücher 2011
Beste Sachbücher 2010
Beste Sachbücher 2009
Beste Sachbücher 2008
Biografie
Buchhandel
Corine-Preis 2011
Corine-Preis 2010
Corine-Preis 2009
creative writing
Danksagung
E-Book
Johann-Heinrich-Merck-Preis 2010
Jugendsachbuch
Kanon
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-beste-sachbuch-und-die-besten-sachbucher-2011/">Beste Sachbücher 2011</a><br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-beste-sachbuch-und-die-besten-sachbucher-2010/">Beste Sachbücher 2010</a><br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2009/">Beste Sachbücher 2009</a><br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2008/">Beste Sachbücher 2008</a><br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/rapunzel-lass-deinen-bart-herunter/">Biografie</a><br />
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Corine-Preis 2011<br />
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NDR Kultur Sachbuchpreis 2011<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Non Fiktion WiSe 2010/11</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/non-fiktion-wise-201011/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/non-fiktion-wise-201011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 09:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die genaue Kenntnis der Formen und Traditionen der Sachliteratur ist für jede praktische Tätigkeit in einem Verlag, ob es sich dabei um das Lektorat, die Presse oder den Vertrieb handelt, unerlässlich.
WiSe 2010/11, Freitag Uhr 8.00 - 10.00
Dozent: Michael Schikowski
Sprechstunde nach Vereinbarung per Mail
nach der Sitzung 9.45 Uhr in Raum AR IV, Bibliotheksraum im 2.OG
Die Hausarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die genaue Kenntnis der Formen und Traditionen der Sachliteratur ist für jede praktische Tätigkeit in einem Verlag, ob es sich dabei um das Lektorat, die Presse oder den Vertrieb handelt, unerlässlich.</p>
<p>WiSe 2010/11, Freitag Uhr 8.00 - 10.00<br />
Dozent: Michael Schikowski</p>
<p>Sprechstunde nach Vereinbarung per Mail<br />
nach der Sitzung 9.45 Uhr in Raum AR IV, Bibliotheksraum im 2.OG</p>
<p>Die Hausarbeit muss in Basis angemeldet werden: zur ersten Prüfungsphase vom 17. bis zum 23. Januar.</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/seminarplan-ws-20102011/">SEMINARPLAN</a></p>
<p><a href="https://basis.uni-bonn.de/qisserver/rds?state=verpublish&#038;status=init&#038;vmfile=no&#038;publishid=33388&#038;moduleCall=webInfo&#038;publishConfFile=webInfo&#038;publishSubDir=veranstaltung">Zum Eintrag der Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.</a></p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-zu-non-fiktion/">Zum Literaturverzeichnis zu dieser Veranstaltung</a></p>
<p><a href="http://wasmitbuechern.de/jobs//">http://wasmitbuechern.de/jobs//</a></p>
<p>Im Zentrum dieser Übung stehen die Einzelveröffentlichungen der Sachliteratur, die sogenannten Sachbücher. Dabei werden die sprachlichen Merkmale der einzelnen Grundformen wie Biografie, Reportage, Ratgeber und Streitschrift benannt und auf ihre Funktion hin untersucht. Anhand dieser Grundformen, ihren Konjunkturen zumal, werden die Rezeptions- und Marktbedingungen der Sachliteratur innerhalb der Konsumgesellschaft erläutert.</p>
<p><strong>Literaturbetrieb</strong></p>
<p>Die Geschichte der erzählenden Sachliteratur klärt über die sozialgeschichtlichen Grundlagen des heutigen Literaturbetriebs auf. Durch diese vorbereitenden Erkundungen werden die gegenwärtigen Produktions- und Kommunikationsbedingungen der Sachliteratur deutlich.</p>
<p><strong>Streitschrift</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt des ersten Teils steht eine wichtige Gattung der Sachliteratur: die Streitschrift. Ein Buchtyp der gelegentlich auch als Thesen- oder Debattenbuch bezeichnet wird.  Dabei werden ausgesuchte neuere Beispiele im Mittelpunkt stehen: z.B. Michael Winterhoff: Warum unsere Kinder Tyrannen werden, Gütersloher Verlagshaus, oder Bernhard Bueb: Lob der Disziplin, Ullstein. Schließlich: Thilo Sarrazin, Deutschland schafft sich ab, DVA.</p>
<p><strong>Methoden</strong></p>
<p>Die Methoden, die auch in der Verlagspraxis eine Analyse der Sachliteratur erst ermöglichen, werden vorgestellt. Der methodische Zugriff kann durch die Erzähltheorie, Literatursoziologie, Kulturwissenschaft und und Diskurstheorie erprobt werden. Dazu steht ein ausführlicher Reader zur Verfügung.</p>
<p><strong>Geschichte</strong></p>
<p>Die umfangreiche Geschichte der Sachliteratur wird durch einen Querschnitt durch die Sachliteratur zur <em>Technik</em> präzise fassbar. Aus der Fülle der Literatur seien nur drei legendäre Technikautoren hervorgehoben: Max Eyth, Hinter Pflug und Schraubstock, Walther Kiaulehn, Die eisernen Engel und Ernst Peter Fischer, Laser. In Absprache können auch andere zur Facherkombination passende Darstellungen vereinbart werden.</p>
<p><strong>Kurzreferat</strong></p>
<p>Teilnahmebedingung ist die Anfertigung eines Kurzreferats. Das Skript des Referats sollte eine Woche vorher abgegeben bzw. gemailt werden an michael.schikowski(at)t-online.de. Das Referat besteht in der Regel darin, einen Text aus dem Reader für das Seminar vorzubereiten. </p>
<p>Der Text muss genau gelesen werden. Fremdworte müssen erklärt werden, Personen, auf die im Text Bezug genommen wird, müssen dem Plenum erläutert werden. Der Text sollte für das Seminar zusammengefasst werden. Das Buch, aus dem der Text stammt, sollte aus der Bibliothek entliehen, der Text im Buch aufgesucht und im Kontext des Buches erläutert werden. </p>
<p>Die wichtigsten Kriterien für ein erfolgreiches Kurzreferat sind: sprachlicher Ausdruck, Gestaltung, Verständlichkeit, Interaktion mit dem Plenum. </p>
<p><strong>Hausarbeit</strong></p>
<p>Der Gegenstand der Hausarbeit ist in der Regel ein Text der populären Sachliteratur, der analysiert werden soll. Folgende Punkte sollten in der Hausarbeit berücksichtigt werden: Autor, Verlag, Buchkörper, zeitgeschichtlicher Hintergrund, Inhalt, Text, Rezeption. Besonders wichtig ist allerdings, dass die im Reader aufgeführten theoretischen Texte für die Textanalyse fruchtbar gemacht werden. Dabei kann je nach Eignung auch ein eigener Schwerpunkt in der Erzähltheorie, der Literatursoziologie, der Kulturwissenschaft oder der Diskurstheorie gewählt werden. </p>
<p><strong>Schreiben</strong></p>
<p>Ein erster Einstieg in die Arbeit am Text könnte das eigene Leseerlebnis sein. Gleichwohl gilt, dass für die Hausarbeit ein wissenschaftlicher Schreibstil verlangt wird, dem mündlichkeitsnahe bzw. auch in populären Sachbüchern gängige Formulierungen fehlen. </p>
<p>Über die formalen Anforderungen an eine Seminararbeit klären die <em>Hinweise zur Anfertigung von literaturwissenschaftlichen Seminararbeiten</em> auf, die auf der Institutshomepage unter <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/studium/downloads">http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/studium/downloads</a> nachzulesen sind. </p>
<p>Für die schriftlichen Arbeiten zitiere ich Gabriela Ruhmann, Leiterin des Schreibzentrums der Ruhr-Universität Bochum: </p>
<p>&#8220;Auf fatale Weise unterschätzen Studierende die Komplexität und den Aufwand des Schreibprozesses. Dass die erwartete gedankliche und sprachliche Präzision nicht auf Anhieb, sondern nur durch mehrfaches inhaltliches, strukturelles und sprachliches Überarbeiten zu erzielen ist, gehört nicht zu ihrem Bild vom Schreiben.&#8221; </p>
<p>Eine Fehleinschätzung, die nicht allein für die Arbeit in einem Verlag zu ungünstigen Ergebnissen führt. Schreibarbeit, welcher Art sie auch sei, ist immer durch einen großen Aufwand gekennzeichnet. Aber es gibt Hilfe, die man in Anspruch nehmen sollte.</p>
<p><strong>Hilfestellungen</strong></p>
<p>Es ist möglich, die Zwischenergebnisse des Schreibprozesses und die Gliederung an michael.schikowski(at)t-online.de zu mailen und in der Sprechstunde zu besprechen. Dringend zu empfehlen ist außerdem, mit anderen Studierenden die Rohfassung der Hausarbeiten auszutauschen. Schließlich ist die Bereitschaft, die eigene Arbeit mehrfach zu überarbeiten, eine der wichtigsten Voraussetzungen für jeden erfolgreichen Schreibprozess.</p>
<p>Quelle des Zitats und der Hilfestellungen: Gabriela Ruhmann: Schreiben im Studium. In: Wissen was zählt. Hrsg. Interne Fortbildung und Beratung (IFB), Ruhr-Universität Bochum 2010. S. 96-101. Zitat S. 97.</p>
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		<item>
		<title>NDR Kultur Sachbuchpreis - Preisträger und shortlist 2010</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/ndr-kultur-sachbuchpreis-preistrager-und-shortlist-2010/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/ndr-kultur-sachbuchpreis-preistrager-und-shortlist-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 10:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Preisträger des NDR Sachbuchpreises 2010 ist Harry Graf Kessler für die Gesamtausgabe seiner Tagebücher. Kessler lebte von 1868 bis 1937, war insofern nicht selbst in der Lage, den Preis entgegen zu nehmen. Die Herausgeber Sabine Gruber und Ulrich Ott vertraten ihn. So erhält 2010 ein Werk einen Preis, das zwar über siebzig Jahre alt ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-851" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/kessler-100x78.jpg" alt="" width="100" height="78" /></a></p>
<p>Preisträger des NDR Sachbuchpreises 2010 ist Harry Graf Kessler für die Gesamtausgabe seiner Tagebücher. Kessler lebte von 1868 bis 1937, war insofern nicht selbst in der Lage, den Preis entgegen zu nehmen. Die Herausgeber Sabine Gruber und Ulrich Ott vertraten ihn. So erhält 2010 ein Werk einen Preis, das zwar über siebzig Jahre alt ist, aber erst jetzt komplett vorliegt. So richtig es ist, dass das Tagebuch, selbst das unveröffentlichte Tagebuch eines Toten, zur Sachliteratur gezählt wird, so fragwürdig erscheint diese Vergabepraxis für die Lebenden. Nun kann der Büchner-Preis endlich auch Georg Büchner verliehen werden.</p>
<p><strong>Harry Graf Kessler</strong><br />
Das Tagebuch 1880 - 1937<br />
Bd 9: 1926 - 1937<br />
Klett-Cotta 2010</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-853" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/alt-100x159.jpg" alt="" width="60" height="93" /></a></p>
<p>John Darwin errang mit „Der imperiale Traum“ zusammen mit Peter-André Alt „Ästhetik des Bösen“ einen zweiten Platz. Vom Preisgeld entfallen 10.000 Euro auf Platz 1 und je 2.000 Euro auf die beiden weiteren Gewinner.</p>
<p><strong>Peter-André Alt</strong><br />
Ästhetik des Bösen<br />
C.H. Beck 2010</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-852" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/darwin1.jpg" alt="" width="80" height="121" /></a><strong>John Darwin </strong><br />
Der imperiale Traum. Die Globalgeschichte großer Reiche 1400 – 2000<br />
Campus 2010</p>
<p>„John Darwin hat mit seinem Meisterwerk Maßstäbe für eine differenzierte Betrachtung imperialen Denkens und Handelns gesetzt und den Blick für ein Geschichtsbild geschärft, das nicht von der Dominanz Europas ausgeht, sondern von drei konkurrierenden Zentren her gesteuert worden ist: von Europa, der islamischen Welt und Ostasien.“</p>
<p>Wie vermeldet wird, wurden über 800 Einreichungen der Verlage begutachtet. Auf der shortlist fanden sich als weitere Kandidaten:</p>
<p><strong>Bert Hölldobler, Edward O. Wilson</strong><br />
Der Superorganismus<br />
Springer Science + Business Media 2009</p>
<p><strong>Cees Nooteboom</strong><br />
Das Rätsel des Lichts<br />
Schirmer/Mosel 2009</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-838" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/steidele.jpg" alt="" width="51" height="85" /></a></p>
<p><strong>Angela Steidele</strong><br />
Geschichte einer Liebe.<br />
Adele Schopenhauer<br />
und Sibylle Mertens<br />
Insel 2010</p>
<p><strong>Heinrich August Winkler</strong><br />
Geschichte des Westens<br />
C.H. Beck 2009</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-839" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/wolf.jpg" alt="" width="56" height="85" /></a></p>
<p><strong>Maryanne Wolf</strong><br />
Das lesende Gehirn<br />
Spektrum Akademischer Verlag 2009</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/ndr-kultur-sachbuchpreis-longlist/"><em>Hier zu den Preisträgern des Jahres 2009</em>.</a><br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/ein-neuer-sachbuchpreis/"><em>Mehr zum NDR Kultur Sachbuchpreis hier</em>.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Es schreibt sich nur so schlecht auf dem Lande&#8221;</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/es-schreibt-sich-nur-so-schlecht-auf-dem-lande/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 11:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Tamcke]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Tamcke
Tolstojs Religion
Eine spirituelle Biographie
Insel 2010
Sollte Tolstoj eine spirituelle Biographie besitzen - für ihn selbst wäre das vermutlich zweifelhaft - wird sie in diesem Buch von Martin Tamcke vollständig ruiniert. Warum? Zunächst einmal, weil man von Martin Tamcke buchstäblich nichts lernt. Er versteht es weder, den politischen  Kontext der Überlegungen Tolstojs angemessen zu erläutern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='Keine'><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/tamc2-100x161.jpg" alt="" title="" width="100" height="161" class="alignleft size-thumbnail wp-image-855" /></a><strong>Martin Tamcke</strong><br />
Tolstojs Religion<br />
Eine spirituelle Biographie<br />
Insel 2010</p>
<p>Sollte Tolstoj eine spirituelle Biographie besitzen - für ihn selbst wäre das vermutlich zweifelhaft - wird sie in diesem Buch von Martin Tamcke vollständig ruiniert. Warum? Zunächst einmal, weil man von Martin Tamcke buchstäblich nichts lernt. Er versteht es weder, den politischen  Kontext der Überlegungen Tolstojs angemessen zu erläutern, noch das direkte Umfeld der Familie und Berater Tolstojs zu beleuchten. </p>
<p><strong>Unhistorische Perspektive</strong></p>
<p>Dass die Besuche Tolstojs in Moskauer Armenvierteln längst als so genanntes &#8217;slumming&#8217; zur sozialreformerischen Praxis in Europa gehörte und bedeutende Sozialreportagen hervorgebracht hat, erläutert Martin Tamcke nicht. Auch die Glorifizierung des einfachen Landlebens durch Tolstoj erscheint bei Tamcke nicht in seinem europäischen Zusammenhang. Zweifellos, dies zeigt besonders schön der Buchumschlag, war Tolstoj, wenn er sich im Bauernlook fotografieren und malen ließ, derjenige, der seine Ideen auch durch einen neuen Dresscode konsequent kommunizierte und plausibilisierte. Martin Tamcke aber stilisiert Tolstoj zum Begründer der Bewegung: &#8220;Seitdem zog es zahlreiche Menschen überall auf der Welt im Geiste Tolstojs aufs Land und in ein alternatives Leben bäuerlich-intellektueller Kommunen.&#8221; Abgesehen von der absurden Übertreibung Tamckes (&#8221;überall auf der Welt&#8221;) zeigt sich hier, dass in diesem Buch auch verständliche Sätze vorkommen. Zu den unverständlichen Sätzen gleich mehr.</p>
<p>Dass Russland gewiss nicht der einzige Staat war, der die Gesellschaft mittels der Religion zu formen suchte, bleibt durch den ökumenischen Theologen Tamcke, der doch die Rolle des Protestantismus in Deutschland kennen wird, ungesagt.</p>
<p>Zu Wladimir Tschertkow, dem fragwürdigen Paulus an der Seite Tolstojs, erfährt man von Martin Tamcke leider nichts. Tolstojs bedeutende Mitarbeiterin an den epischen Hauptwerken, Sofia Andrejewna Tolstaja, ist in ihren Urteilen über Tolstoj nach Tamcke stets unmaßgeblich. </p>
<p><strong>Ökumenische Lieblingsdisziplin: Ringen</strong></p>
<p>Martin Tamcke, der bei seinem Buch von einem Essay und Versuch spricht, scheut nicht den Griff in die Begriffskiste der Sonntagsprediger und daher tauchen in seinem Buch so grausliche Worte wie &#8220;Verstandesbedenken&#8221; und &#8220;Antwortpotential&#8221; auf. Zugleich fehlt Tamcke jeder Sinn für das Alberne dieser selbst ernannten Heiligen, wie den stets kranken Cousin von Sofia Andrejewnas, der den klösterlichen &#8216;Krankenschein&#8217; als Ausweis gottgefälligen Lebens lobt. Wem der Sinn für Komisches abgeht, der wird bei Tragödien, wie Flucht und Tod Tolstojs, gerne besserwisserisch und erläutert Sachverhalte, die das Unglück vermieden hätten.    </p>
<p>Die Lieblingssportart der Prediger ist das Ringen. So ringt bei Martin Tamcke Tolstoj mit viel Fleiß, aber auch der Christ, vor allem der &#8220;gemeine&#8221;, ringt gerne innerhalb vollkommen sinnfreier Sätze: &#8220;Wo aber der gemeine Christ als Einzelner um seine religiöse Identität ringt, da bricht als Spiegelung des historischen Mönchtums dessen Lebensform nicht selten als Weg oder Anfrage in ihm auf.&#8221; </p>
<p>Die Tolstoj-Zitate zählen in diesem Buch zu den ganz glasklaren Stellen. Martin Tamcke zitiert Tolstoj einmal mit dem Satz: &#8220;Es schreibt sich nur so schlecht auf dem Lande.&#8221; Und warum erläutert Tolstoj selbst: &#8220;Mich drängt es so sehr, zu mähen oder Holz zu hacken.&#8221; </p>
<p><strong>Der Ruf nach dem Lektor</strong></p>
<p>Selten hält man ein derart wenig durchdachtes und noch weniger durchgearbeitetes Buch in Händen: &#8220;Im Kern stand nun aber nicht mehr die Wende im Zentrum.&#8221; Dass in diesen Fällen immer gleich nach dem Lektor geschrien wird, ist üblich, sollte man hier aber nicht gelten lassen. </p>
<p>Schließlich hat Martin Tamcke ja noch wissenschaftliche Assistenten und Hilfskräfte. Was sagen die denn zu solchen Sätzen? &#8220;Tolstojs Leben wurde zu einem Leben von diesem atemberaubenden Ort außerhalb her auf die von dort aus zu verändernde Wirklichkeit zu.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unter Menschen</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/unter-menschen/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/unter-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 23:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Körner]]></category>

		<category><![CDATA[Nassehi]]></category>

		<category><![CDATA[Sonneborn]]></category>

		<category><![CDATA[von Uslar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=837</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Gesellschaften beschreiben sich permanent selbst - und diese Beschreibungen haben erhebliche Konsequenzen für die Gesellschaft. Letztlich läuft ihr Selbstkontakt über solche Beschreibungen. Und es pflanzen sich diejenigen Beschreibungen am besten fort, an die man am plausibelsten anschließen kann.&#8221; Zu Armin Nassehi, von dem dieses Zitat stammt, weiter unten. 
 Martin Sonneborn
Heimatkunde
Eine Expedition in die Zone
Ullstein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gesellschaften beschreiben sich permanent selbst - und diese Beschreibungen haben erhebliche Konsequenzen für die Gesellschaft. Letztlich läuft ihr Selbstkontakt über solche Beschreibungen. Und es pflanzen sich diejenigen Beschreibungen am besten fort, an die man am plausibelsten anschließen kann.&#8221; Zu Armin Nassehi, von dem dieses Zitat stammt, weiter unten. </p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-833" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/sonneborn.jpg" alt="" width="53" height="85" /></a> <strong>Martin Sonneborn</strong><br />
Heimatkunde<br />
Eine Expedition in die Zone<br />
Ullstein 2010</p>
<p>Man wünscht sich bei allen Autoren, die ein Buch über Deutschland und deutsche Politik und deutsche Wirtschaft schreiben wollen, dass sie zuerst einmal <em>unter</em> Menschen gehen, nicht <em>zu den </em>Menschen! Was sie davon abhält, kann man nur schwer sagen, vermutlich ahnen sie, dass es dann nicht mehr so weit her ist mit ihrem Bescheidwissen. Vielleicht bleiben sie dann so klug wie Martin Sonneborn in seiner <em>Heimatkunde</em>, haben aber dafür den Leser prächtig amüsiert. </p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-835" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/korner.jpg" alt="" width="51" height="85" /></a> <strong>Torsten Körner</strong><br />
Geschichten aus dem Speisewagen<br />
Unterwegs in Deutschland<br />
Scherz 2010</p>
<p>In vielen dieser Bücher über Deutschland gibt es kleine Beobachtungen aus dem Alltag. Aber immer nur zur Illustration und Veranschaulichung. Solche Autoren sehen in der Welt nur das, was ihre Überzeugungen stützt. Bei Torsten Körners Geschichten aus dem Speisewagen gibt es solche vorgefassten Überzeugungen nicht, aber einige kluge Überlegungen, die den Beobachtungen folgen. </p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-831" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/uslar.jpg" alt="" width="51" height="85" /></a> <strong>Moritz von Uslar</strong><br />
Deutschboden<br />
Eine teilnehmende Beobachtung<br />
Kiepenheuer &#038; Witsch 2010</p>
<p>Völlig undenkbar ist für diese Leute, die ihre Deutschlandbücher schreiben und zumeist einer Partei, einer Kirche oder einem Wirtschaftinstitut angehören, einige Wochen oder Monate in dem Umfeld zu verbringen, über das sie in ihren Büchern so messerscharf urteilen. Es mag überhaupt nicht ausgemacht sein, dass solche teilnehmenden Beobachtungen ihre Urteile änderten, aber sie werden schwieriger, vielleicht auch nur maßvoller, wie in Moritz von Uslars Deutschboden. </p>
<p><a href='Keine'><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/nassehi.jpg" alt="" title="" width="56" height="85" class="alignleft size-thumbnail wp-image-834" /></a> <strong>Armin Nassehi</strong><br />
Mit dem Taxt durch die Gesellschaft<br />
Soziologische Storys<br />
Murmann 2010</p>
<p>Die Beschreibung der Gesellschaft ist ihre Selbstbeschreibung, meint Armin Nassehi, insofern sie plausibel gefunden wird. Wo sich niemand anschließt, bleibt die Beschreibung als Ladenhüter liegen. Dort findet sich dann eine Gesellschaft, in der wir entweder nicht leben oder nicht leben wollen. Die kauft uns dann keiner ab. Wer unter Menschen geht, zumal unter die, über die er schreibt, muss ihnen schon hundert Euro rüberschieben, damit sie so sind, wie er sie medial verwerten kann. Wer das nicht will, lernt wie Armin Nassehi schreibt, dass &#8220;unterschiedliche Kontexte auch unterschiedliche Welten hervorbringen&#8221;.</p>
<p>Welten, die Martin Sonnborn rund um Berlin, Torsten Körner im Speisewagen, Armin Nassehi im Taxi und Moritz von Uslar im deutschen Osten kennenlernen. Welten, die zeigen, wer unter Menschen geht, wird selber einer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Betrieb - Bücher machen, kommunizieren, verbreiten</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/der-betrieb-bucher-machen-kommunizieren-verbreiten/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 10:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Beschreibungsebene Deutschlands als Konsumgesellschaft ist auch für das Verständnis der Verlagsarbeit grundlegend. Möglich wären andere Ebenen, zum Beispiel die der Politik oder der Kultur. Dass hier das Buch als Konsumgut und weniger als Instrument der Aufklärung oder Gegenstand der Bildung erscheint, soll diese und weitere Beschreibungskontexte nicht ausschließen. Für die Zwecke einer Literaturbetriebsforschung aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beschreibungsebene Deutschlands als Konsumgesellschaft ist auch für das Verständnis der Verlagsarbeit grundlegend. Möglich wären andere Ebenen, zum Beispiel die der Politik oder der Kultur. Dass hier das Buch als Konsumgut und weniger als Instrument der Aufklärung oder Gegenstand der Bildung erscheint, soll diese und weitere Beschreibungskontexte nicht ausschließen. Für die Zwecke einer Literaturbetriebsforschung aber sei die Perspektive der Konsumforschung empfohlen, da auf ihrer Basis viele Entscheidungen der Abteilungen Presse, Marketing und Vertrieb gefällt werden. Dies gilt zum Teil auch für wissenschaftliche Publikationen.</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-full wp-image-899" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_91301.jpg" alt="" width="391" height="451" /></a> <em>Erst wenn der Inhalt fehlt, wird eine Form sichtbar.</em></p>
<p>Das zentrale Arbeitsmittel des Verlags ist die sogenannte Verlagsvorschau. Sie kündigt die Neuerscheinungen eines Verlags halbjährlich an. Sie wird in der Marketingabteilung konzipiert und von der Presse- und Vertriebsabteilung zur Unterstützung der Kommunikation und des Verkaufs eingesetzt. Sie erscheint Ende Dezember für die Frühjahrsneuerscheinungen und Ende Mai für die Herbsttitel. In der Vorschau lassen sich anschaulich die Strukturen, die Aufgaben und die Kommunikationsstrategien der genannten Abteilungen eines Verlags exemplifizieren. Die unterschiedlichen Märkte Buchhandel, Filialisten und Direktvertrieb werden voneinander abgegrenzt und aus der Sicht der Zusammenarbeit mit dem Verlag und den Abteilungen erläutert.</p>
<p>Die Institution der Produkt-Marketing-Teams wird erläutert. Die Instrumente werden vorgestellt, die vom Marketing und Vertrieb zur Analyse der Marktsituation eingesetzt werden. Auf die einzelnen Zielgruppen wird eingangen. Dabei wird sich zeigen, dass man Bücher, seien es nun Reiseführer, Sachbücher oder Ratgeber, ziemlich präzise einzelnen Milieus zuordnen kann. Wir werden dies in einem praktischen Teil der Sitzung, der so auch in einem Workshop eines Verlags durchgeführt werden könnte, kennen lernen. Zum Schluss sollen noch die zahlreichen Möglichkeiten, die durch die neuen Technologien sich ergeben, vorgestellt und in ihrem möglichen Einfluss auf Bücher und den Buchmarkt betrachtet werden. Einige Vorüberlegungen zu diesem letzten Punkt finden sich <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/im-maschinenraum-des-literaturbetriebs/">hier. </a></p>
<p>1. Der Betrieb - Presse, Marketing, Vertrieb</p>
<p>2. Die Märkte - Buchhandel, Filialisten, Direktvertrieb</p>
<p>3. Instrumente der Marktforschung - Konsum und Kultur</p>
<p>4. Zielgruppen - Trends setzen, Trends folgen</p>
<p>5. Neue Technologien</p>
<p>Die hier genannte Literatur ist nicht Voraussetzung zur Teilnahme an dieser Veranstaltung. Wer aber tiefer den Fragestellungen des praktischen Literaturbetriebs folgen möchte, der wird hier fündig:</p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p><strong>Überblickswerke zur Konsumgesellschaft</strong></p>
<p>Heinz-Gerhard Haupt, Claudius Torp (Hg.) Die Konsumgesellschaft in Deutschland 1890-1990. Ein Handbuch, Campus Verlag, Frankfurt 2009</p>
<p>Wolfgang König, Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft. Konsum als Lebensform der Moderne, Franz Steiner, Stuttgart 2008</p>
<p>Stefanie Middendorf, Massenkultur. Zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Modernität in Frankreich 1880 - 1980, Wallstein Verlag, Göttingen 2009</p>
<p>Dominik Schrage, Die Verfügbarkeit der Dinge. Eine historische Soziologie des Konsums, Campus Verlag 2009</p>
<p><strong>Klassiker der Soziologie</strong><br />
<em>Für einen raschen Zugang zum Werk sind einige ausgewählte Abschnitte angegeben.</em></p>
<p>Thorstein Veblen, Theorie der feinen Leute. Eine ökonomische Untersuchung der Institutionen. Titel der Originalausgabe: &#8220;The Theory of the Leisure Class&#8221; 1899. Diverse Ausgaben bei Kiepenheuer &amp; Witsch und dtv. Letzte lieferbare Ausgabe Fischer Taschenbuch.<br />
Daraus: Die Bildung als Ausdruck der Geldkultur, S. 268-294</p>
<p>Levin L. Schücking, Soziologie der literarischen Geschmacksbildung. Zuerst 1923. 3. neu bearbeitete Auflage, Francke Verlag, Bern und München 1961.<br />
Daraus: Die Aufnahme beim Publikum, S. 76-109 der Ausgabe von 1961.</p>
<p>Siegfried Kracauer, Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland. suhrkamp taschenbuch 13. Zuerst 1929 in der &#8220;Frankfurter Zeitung&#8221;. Erste Buchausgabe 1932.<br />
Daraus: Unter Nachbarn. S. 81-90 der Taschenbuchausgabe.</p>
<p>Pierre Bourdieu, Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Suhrkam, Frankfurt 1994 (stw Bd. 658). Deutsche EA 1982<br />
Daraus: Nachschrift: Elemente einer &#8220;Vulgärkritik&#8221; der &#8220;reinen&#8221; Kritiken. S. 756-783 der Taschbuchausgabe.</p>
<p>Gerhard Schulze, Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus, Frankfurt 2005. EA 1992<br />
Daraus: Fünf Milieubeschreibungen. S. 277-331 der Ausgabe von 2005.<br />
Daraus: Übergang wohin? Kommentar im Jahr 2005. S. I-XXII, der Ausgabe von 2005.</p>
<p>Michael Vester, Peter von Oertzen, Heiko Geiling, Thomas Hermann, Dagmar Müller (Hrsg.), Soziale Milieus im gesellschaftlichen Strukturwandel. Zwischen Integration und Ausgrenzung, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Frankfurt 2001</p>
<p><strong>Neuere Literatur </strong></p>
<p>Dan Ariely, Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen. Droemer, München 2008</p>
<p>Oliver Dziemba, Eike Wenzel, Marketing 2020. Die elf neuen Zielgruppen - Wie sie leben, was sie kaufen. Campus, Frankfurt 2009</p>
<p>Jochen Kalka, Florian Allgayer (Hg.) Zielgruppen. Wie sie leben, was sie kaufen, woran sie glauben. mi-Fachverlag, Landsberg am Lech 2006</p>
<p>Martin Lindstrom, Buyology. Warum wir kaufen, was wir kaufen. Campus, Frankfurt 2009</p>
<p>Christian Mikunda, Warum wir uns Gefühle kaufen. Die 7 Hochgefühle und wie man sie weckt, Econ, Berlin 2009</p>
<p>Eva Tenzer, Go Shopping! Warum wir es einfach nicht lassen können. Kiepenheuer, Berlin 2009</p>
<p><strong>Neue Technologien</strong></p>
<p>Chris Anderson, The Long Tail. Der lange Schwanz. Nischenprodukte statt Massenmarkt. Das Geschäft der Zukunft. Hanser, München 2007</p>
<p>Chris Anderson, Free - kostenlos. Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets. Campus, Frankfurt 2009</p>
<p>Detlef Bluhm, Von Autoren, Büchern und Piraten. Kleine Geschichte der Buchkultur. Artemis &amp; Winkler, Düsseldorf 2009</p>
<p>Matthias Horx, Technolution. Wie unsere Zukunft sich entwickelt. Campus, Frankfurt 2008</p>
<p>Charlene Li, Josh Bernoff, Facebook, You Tube, Xing &amp; Co. Gewinnen mit Social Technologies. Hanser, München 2009</p>
<p>G. Günter Voß, Kerstin Rieder, Der arbeitende Kunde. Wenn Konsumenten zu unbezahlten Mitarbeitern werden. Campus, Frankfurt 2005</p>
<p><strong>Praxisberichte</strong></p>
<p>Timo Heimerdinger, Der gelebte Konjunktiv. Zur Pragmatik von Ratgeberliteratur in alltagskultureller Perspektive. In: Sachbuch und populäres Wissen im 20. Jahrhundert. Hrsg. von Andy Hahnemann und David Oels. Frankfurt, Peter Lang 2008. S. 97-108.</p>
<p>Michael Schikowski, Geschrieben und verkauft. Das Sachbuch und sein Markt. Einige Anmerkungen In: Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. Hrsg. von David Oels, Stephan Porombka, Erhard Schütz, 1. Jahrgang 2006, Heft 1, Die Popularität des Sachbuchs, S. 47–60. (<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/materialausgabe/">Text in der Materialausgabe erhältlich</a>)</p>
<p>Michael Schikowski, Die sozialgeschichtlichen Grundlagen der Warengruppen. In: Klaus-W. Bramann, Michael Schikowski (Hrsg.) Warengruppen - Grundlagen, Allgemeines Sortiment, Fachbuch. Bramann Verlag, Frankfurt. Erscheint 2011.</p>
<p>Bereits durchgeführt als Gastbeitrag im Rahmen des Seminars<br />
<strong>Autorenabend - ganz praktisch</strong><br />
Leitung Priv.-Doz. Dr. Thomas Fechner-Smarsly<br />
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, 10.01.2011</p>
<p><strong>Einführung in den Literaturbetrieb</strong><br />
Leitung Michael Buchmann<br />
Karlsruhe Institute of Technology,<br />
SoSe 2009, WiSe 2009/10, SoSe 2010, WiSe 2010/11<br />
SoSe 2011,</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesefrüchte für Millionen</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-thilorie-der-unpolitischen-politik/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 11:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[ Thilo Sarrazin
Deutschland schafft sich ab
DVA 2010
Im Mai 2008 wurden unter dem Titel &#8220;Verstehen und verschleiern&#8221; einige Bücher zum Thema vorgestellt. Zu diesen hier.
Zu den aktuellen Kulturkämpfen gab es einen historischen Rückblick unter dem Titel &#8220;Hassprediger und Hetzkaplan&#8221;. Zu diesen neuen und alten Sozialfiguren hier. 
Muss man von den Büchern, die man nicht gelesen hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-820" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/sarrazin_small.jpg" alt="" width="53" height="85" /></a> <strong>Thilo Sarrazin</strong><br />
Deutschland schafft sich ab<br />
DVA 2010</p>
<p><em>Im Mai 2008 wurden unter dem Titel <strong>&#8220;Verstehen und verschleiern&#8221;</strong> einige Bücher zum Thema vorgestellt. <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/verstehen-und-verschleiern-ergebnisse-der-veranstaltungen-in-essen-und-koln/">Zu diesen hier</a>.</em></p>
<p><em>Zu den aktuellen Kulturkämpfen gab es einen historischen Rückblick unter dem Titel <strong>&#8220;Hassprediger und Hetzkaplan&#8221;</strong>. <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/hassprediger-und-hetzkaplan-sozialfiguren-der-kulturkampfe/">Zu diesen neuen und alten Sozialfiguren hier</a>.</em> </p>
<p>Muss man von den Büchern, die man nicht gelesen hat, schweigen? Sicherlich nicht. Denn Rezensionen, Kommentare und Berichte sind Quellen, die über den Inhalt eines Buches Auskunft geben können. Wenn der Autor selbst sich ausführlich zu seinem Buch äußert, liegt ebenfalls eine gute Quelle vor, die über den Inhalt des Buches informiert. Darüber hinaus geben öffentliche Auftritte Aufschlüsse über die Persönlichkeit des Autors, seinen Argumentationsstil und den Kern seines Textes. So ausgestattet, lassen sich auch von Nichtlesern durchaus legitime  Stellungenahmen formulieren, die nicht bloß dadurch, dass sie das Objekt der Betrachtung nicht selbst in die Hand genommen haben, ungültig oder unrichtig sein müssen.</p>
<p>Umgekehrt ist die Klage des Autors, dass man, bevor man urteile, doch sein Buch erst einmal lesen solle, nicht ganz unberechtigt. Wer sich zu einem Buch öffentlich abschließend äußert,  muss es gelesen haben.</p>
<p><strong>Leser in der Warteschleife</strong></p>
<p>Und doch führt der Verweis des Autoren auf ein vertracktes Problem. Was, wenn ich urteile und der Autor mich annuschelt, ich hätte das Buch nicht richtig verstanden oder richtig gelesen. Oder er behauptet, ich redete nur vom ersten Kapitel, auf das es gar nicht ankäme, nicht aber über das zentrale letzte? Was, wenn der Autor mir mitteilt, ich verstünde nichts von Wissenschaft, hätte daher auch die Bedeutung des gebotenen Zahlenmaterials falsch oder gar nicht verstanden, müsse sein Buch einfach nochmals lesen und die angegebene Literatur ebenso?</p>
<p>Was, wenn der Autor uns mitteilt, wir müssten erst einmal selbst etwas leisten und eine Lehrerin heiraten und uns eine Brille wachsen lassen und uns einen Schäuzer kaufen und fünfundsechzig Jahre alt werden? Der Habitus derjenigen, die - wie erzählt wird - in den Buchhandlungen nach dem Buch mit dem vermeintlich unrichtigen Titel &#8220;Türken raus&#8221; fragen, stimmt damit fast überein.</p>
<p><strong>Das Buch und sein Autor</strong></p>
<p>Man muss allerdings auch feststellen, dass es sich bei dem oben abgebildeten Buch um eines handelt, das ohne die öffentlichen Auftritte des Autoren nur als Buch funktionieren müsste. Die Frage, ob dieses Buch ohne seinen Autor irgendwelche Bedeutung hat, ist im Augenblick nicht zu beantworten. Der Autor steht mehr zur Debatte als sein Buch. In der Diskussion ist diese Nuschelmaske mit Brille und Schnäuzer. Ob je diese vom Autor erzeugten Bilder zugunsten des Textes zurücktreten werden, bleibt höchst fraglich.</p>
<p>Man müsste dem Autor wohl auch beibringen, dass auch er nur der Leser von Texten sei. Dass auch er nur ein Verständnis von Texten wiederzugeben versuche, welches nicht schon allein dadurch, dass er es vom Kontext der Wissenschaft in den der Politik verfrachte, zu akzeptieren sei.</p>
<p>Man müsste ihm mitteilen, dass es sich bei seinem Buch um einen Text und nicht die Wirklichkeit selbst handele. Allein der Dilettant liebt die steilen Thesen, allein er glaubt an den scharf an der Wirklichkeit sich gebenden Text.</p>
<p><strong>Lesefrüchte für Millionen</strong></p>
<p>Es gehört zu den typischen Kennzeichen des erfahrungsarmen Dilettanten, dass er seine Lesefrüchte, sein Zeitschriften- und Bücherwissen nicht in den Diskurs der Wissenschaften einspeist und damit zur Diskussion stellt. Interessant ist auch, dass hier ein Autor in die Naturwissenschaft wechselt, der von der Wirtschaftswissenschaft kommt, deren grandioses Scheitern als Wissenschaft er erkennen und miterleben musste. Nun macht er sich im Labor einer anderen Wissenschaft fett und tritt dann - den Systemwechsel wie ein Hintertürchen nutzend - mit seinen Erkenntnissen, die im Lichte undiskutierbarer Naturgesetzte erscheinen, auf den Marktplatz.</p>
<p>Dass er das Labor nur besucht hat, seine vorher gefassten Überzeugungen zu belegen, widerlegt ihn wissenschaftlich und macht ihn publizistisch um so erfolgreicher. Endlich muss man nicht mehr diskutieren. Endlich hat die Wissenschaft festgestellt. Endlich unpolitische Politik. Endlich keine Texte mehr. Endlich Nichtleser.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Come together</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/come-together/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/come-together/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 07:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[BÜCHER - ESSEN - TRINKEN
Silvia Loerke, Ursula Kracht, Bettina Witt, Bernd Abele, Guido Marquard und Michael Schikowski laden auch in 2011 für die Verlage Böhlau, Bibliographisches Institut, Reclam, S. Fischer und Campus zum abendlichen Treff ein. Geboten wird Kulinarisches, Gespräche und Unterhaltung zu den wichtigsten Neuerscheinungen der Verlage. Wegen des großen Erfolgs in Köln, nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BÜCHER - ESSEN - TRINKEN</strong></p>
<p>Silvia Loerke, Ursula Kracht, Bettina Witt, Bernd Abele, Guido Marquard und Michael Schikowski laden auch in 2011 für die Verlage Böhlau, Bibliographisches Institut, Reclam, S. Fischer und Campus zum abendlichen Treff ein. Geboten wird Kulinarisches, Gespräche und Unterhaltung zu den wichtigsten Neuerscheinungen der Verlage. Wegen des großen Erfolgs in Köln, nun an zwei weiteren Standorten:</p>
<p><strong>Come together Duisburg<br />
Dienstag, den 04. im Oktober 2011, Uhr 20.00</strong><br />
Der kleine Prinz<br />
Schwanenstr. 5, 47051 Duisburg<br />
<a href="http://www.wfbm-duisburg.de/index.php?id=29">Der kleine Prinz</a></p>
<p><strong>Come together Köln-Ehrenfeld<br />
Mittwoch, den 05. Oktober 2011, Uhr 20.00</strong><br />
Literaturcafé Goldmund<br />
Glasstraße 2, 50823 Köln-Ehrenfeld<br />
<a href="http://www.goldmundkoeln.de/">www.goldmundkoeln.de</a></p>
<p><strong>Come together Frankfurt-West<br />
Donnerstag, den 06. Oktober 2011, Uhr 20.00</strong><br />
Restaurant Arche Nova im Öko-Haus,<br />
Kasseler Straße 1a, 60486 Frankfurt<br />
<a href="http://www.arche-nova.de/">www.arche-nova.de</a></p>
<p>Anmeldung bitte über Ihre Vertreter.</p>
<p><strong><br />
Im Herbst 2011 werden folgende Bücher vorgestellt:</strong></p>
<p>Gerhard Paul<br />
Bilder, die Geschichte schrieben<br />
1900 bis heute<br />
V &#038; R 2011<br />
24,95 € ISBN 978 3 525 30024 4</p>
<p>Oskar Gudmundsson: Snorri Sturluson<br />
Homer des Nordens<br />
Eine Biografie<br />
Böhlau 2011<br />
24,90 € ISBN 978 3 412 20743 4</p>
<p>Jean-Claude Kaufmann<br />
Sex@mour<br />
Wie das Internet unser Liebesleben verändert<br />
UVK 2011<br />
19,90 € ISBN 978 3 86764 283 5</p>
<p>Hugh Johnson<br />
Bäume<br />
Die Wald- und Gartenbäume der Welt<br />
Haupt 2011<br />
59,90 € ISBN 978 3 258 07672 0</p>
<p>Mary Beard<br />
Pompeji<br />
Das Leben in einer römischen Stadt<br />
Reclam 2011<br />
29,95 € ISBN 978 3 15 010755 3</p>
<p>Steven Pinker<br />
Gewalt.<br />
Eine neue Geschichte der Menschheit<br />
S. Fischer 2011<br />
€ ca. 26,00 ISBN 3-10-061604-3<br />
ET: 21.10.2011</p>
<p>Tim Flannery<br />
Auf Gedeih und Verderb.<br />
Die Erde und wir: Geschichte und Zukunft einer besonderen Beziehung.<br />
S. Fischer 2011<br />
€ 22,95 ISBN 3-10-021114-9</p>
<p>Simon Sebag Montefiore<br />
Jerusalem<br />
Die Biographie<br />
S. Fischer 2011<br />
€ 28,00 ISBN 3-10-050611-5</p>
<p>Torsten Körner<br />
Probeliegen.<br />
Geschichten vom Tod<br />
S. Fischer 2011<br />
€ 18,95 ISBN 978-3-502-15131-6</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Kreatives Schreiben<br />
Stephan Porombka<br />
Schreiben unter Strom<br />
Experimentieren mit Twitter, Blogs, Facebook &#038; Co.<br />
14,95 € ISBN 978-3-411-74921-8</p>
<p>Kreatives Schreiben<br />
Christian Schärf<br />
Schreiben Tag für Tag<br />
Journal und Tagebuch<br />
14,95 € ISBN 978-3-411-74901-0</p>
<p>&#8211;</p>
<p>John J. Mearshheimer:<br />
Lüge!<br />
Vom Wert der Unwahrheit<br />
Campus 2011<br />
€ 14,99 ISBN 3-593-39469-5</p>
<p>Linda Kaplan Thaler, Robin Koval<br />
Erfolg ist eine Kleinigkeit.<br />
Warum schon kleine Dinge Großes bewirken<br />
Campus 2011<br />
€ 17,99 ISBN 3593-39239-4</p>
<p>Catherine Hakim<br />
Erotisches Kapital.<br />
Das Geheimnis erfolgreicher Menschen<br />
Campus 2011<br />
€ 19,99 ISBN 3-593-39468-8</p>
<p>Hermann Scherer<br />
Glückskinder.<br />
Warum manche lebenslang Chancen suchen - und andere sie täglich nutzen<br />
Campus 2011<br />
€ 19,99 ISBN 3-593-39349-0</p>
<p>Michael Lewis:<br />
Boomerang.<br />
Europas harte Landung<br />
Campus 2011<br />
€ 24,99  ISBN 3-593-39471-8<br />
ET 14.11.2011</p>
<p><strong>Im Herbst 2010 wurden folgende Bücher vorgestellt:<br />
</strong><br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-822" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/speitkamp-100x159.jpg" alt="" width="100" height="159" /></a> <strong>Winfried Speitkamp</strong><br />
Ohrfeige, Duell und Ehrenmord<br />
Eine Geschichte der Ehre<br />
Reclam 2010</p>
<p><strong>Ladislaus Loeb</strong><br />
Geschäfte mit dem Teufel<br />
Die Tragödie des Judenretters Rezsö Kasztner<br />
Ein Überlebender erzählt<br />
Böhlau 2010</p>
<p><strong>Frank Kolb</strong><br />
Tatort &#8220;Troia&#8221;<br />
Geschichte - Mythen - Politik<br />
Schöningh 2010</p>
<p><strong>Patricia Holm</strong><br />
Faszinierende Fische<br />
Biologie, Bedeutung und Zukunft<br />
Haupt 2010</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/klein.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-823" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/klein-100x163.jpg" alt="" width="100" height="163" /></a> <strong>Stefan Klein</strong><br />
Vom Sinnn des Gebens<br />
Warum Selbstlosigkeit in der Evolution siegt<br />
und wir mit Egoismus nicht weiterkommen<br />
S. Fischer 2010</p>
<p><strong>Alexandros Stefanidis</strong><br />
Beim Griechen<br />
Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb<br />
Fischer Taschenbuch 2010</p>
<p><strong>Thilo Bode</strong><br />
Die Essensfälscher<br />
Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen<br />
S. Fischer 2010</p>
<p><strong>Gisela Graichen, Matthias Gretzschel</strong><br />
Die Prussen<br />
Der Untergang eines Volkes und sein preußisches Erbe<br />
Scherz 2010</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/wp-admin/Keine"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-824" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/darwin-100x143.jpg" alt="" width="100" height="143" /></a> <strong>John Darwin</strong><br />
Der imperiale Traum<br />
Die Globalgeschichte großer Reich 1400 - 2000<br />
Campus 2010</p>
<p><strong>Floris Cohen</strong><br />
Die zweite Erschaffung der Welt<br />
Wie die moderne Naturwissenschaft entstand<br />
Campus 2010</p>
<p><strong>Hagen Seidel</strong><br />
Arcandors Absturz<br />
Wie man einen Milliardenkonzern ruiniert<br />
Campus 2010</p>
<p><strong>Michael Lewis</strong><br />
The Big Short<br />
Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte<br />
Campus 2010</p>
<p><em>Leseexemplar verpasst? Einfach bei Ihrem Vertreter per Mail melden!</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Heimatkunde und Heimatkunden</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 12:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Sundermeier]]></category>

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		<description><![CDATA[Jörg Sundermeier
Heimatkunde Ostwestfalen
cadeau 2010
&#8220;Die Region Ostwestfalen ist&#8221;, schreibt Jörg Sundermeier, &#8220;wie jede Verwaltungseinheit, eine Erfindung.&#8221; Eine gelassen hingeworfene Behauptung, die in ihrer Gegenstandsbildung weit ab von der Heimatkunde der Vorgeneration ist. Der Gegenstand der Liebe der Heimatkunden nur eine Fiktion, eine Einbildung? 
In der älteren Heimatkunde ging es vor allem darum, die Würde des Gegenstands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='Keine'><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/sundermeier-100x158.jpg" alt="" title="" width="100" height="158" class="alignleft size-thumbnail wp-image-818" /></a><strong>Jörg Sundermeier</strong><br />
Heimatkunde Ostwestfalen<br />
cadeau 2010</p>
<p>&#8220;Die Region Ostwestfalen ist&#8221;, schreibt Jörg Sundermeier, &#8220;wie jede Verwaltungseinheit, eine Erfindung.&#8221; Eine gelassen hingeworfene Behauptung, die in ihrer Gegenstandsbildung weit ab von der Heimatkunde der Vorgeneration ist. Der Gegenstand der Liebe der Heimatkunden nur eine Fiktion, eine Einbildung? </p>
<p>In der älteren Heimatkunde ging es vor allem darum, die Würde des Gegenstands zu beweisen und jeden einzelnen Partikel, der auf uns gekommen ist, mit der vermeintlichen Bedeutung eines einzigartigen Weltkulturerbes zu behandeln. Als wäre Heimatkunde ohne Ehrenerklärung gegenüber den Heimatkunden undenkbar. Daher auch immer diese voluminösen Bücher.  </p>
<p>Eine Erfindung ist OWL, die man, reist man häufiger dorthin, in diesem kleinen handlichen Buch sofort erkennt und liebt. Vielleicht muss man aber weggehen (vielleicht nach Berlin), um so schön Heimatkunde wie Jörg Sundermeier schreiben zu können.  </p>
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		<title>Deutscher Sang</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[von zur Mühlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bernt Ture von zur Mühlen
Hoffmann von Fallersleben
Biographie
Wallstein 2010
Dass man über Hoffmann von Fallersleben eigentlich mehr wissen müsste, als dass er der Verfasser der deutschen Nationalhymne ist, wird erst bewusst, wenn man sich mit Kindern beschäftigt. Dann wird im Gedächtnis gekramt und gesungen was sich noch findet: &#8220;Alle meine Entchen&#8221;, &#8220;Winter, ade&#8221; oder &#8220;Morgen, Kinder, wird&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='Keine'><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/ture-v-z-m-100x160.jpg" alt="" title="" width="100" height="160" class="alignleft size-thumbnail wp-image-815" /></a><strong>Bernt Ture von zur Mühlen</strong><br />
Hoffmann von Fallersleben<br />
Biographie<br />
Wallstein 2010</p>
<p>Dass man über Hoffmann von Fallersleben eigentlich mehr wissen müsste, als dass er der Verfasser der deutschen Nationalhymne ist, wird erst bewusst, wenn man sich mit Kindern beschäftigt. Dann wird im Gedächtnis gekramt und gesungen was sich noch findet: &#8220;Alle meine Entchen&#8221;, &#8220;Winter, ade&#8221; oder &#8220;Morgen, Kinder, wird&#8217;s was geben&#8221;. Da das meistens nicht so ohne Nachschlagen klappt, stößt man in den Liederbüchern immer wieder auf Hoffmann von Fallersleben.</p>
<p>Wer dieser Heinrich Hoffmann war, der seinem Namen den Geburtsort Fallersleben anhängte, erfährt man aus dieser ersten Biographie von Bernt Ture von zur Mühlen. Von zur Mühlen ist dabei der ideale Biograph, da er nicht allein Hoffmanns dichterisches Werk in einen literaturwissenschaftlichen Fokus zu stellen vermag, sondern als Buchwissenschaftler die ökonomischen Bedingungen der Publizistik dieser Zeit genau übersieht. Dichter sind offensichtlich eben solche Konjunkturritter und Spekulanten wie ihre Zeitgenossen. Nach Ausbruch des französisch-österreichischen Krieges 1859, so liest man zum Beispiel bei von zur Mühlen, lässt Hoffmann schnell eine Neuauflage älterer nationaler Lieder drucken, die unbeachtet bleiben, denn einige Tage später ist der Krieg bereits beendet. </p>
<p>Aber von zur Mühlen ist auch der ideale Reisebegleiter des leidenschaftlichen Büchermenschen Hoffmann. Hoffmanns Lebensweg ist mit einer ganzen Reihe von bedeutenden Funden von Büchern und Handschriften in den Bibliotheken Deutschlands verbunden. Diese Funde machte er der Germanistik und Niederlandistik erstmals zugänglich. Dabei lässt Bernt Ture von zur Mühlen auch seine Leser nicht allein, gibt im Text alle Erklärungen über Orte und Namen, die heute ungeläufig sind, lässt im Anhang Anmerkungen und Literaturverzeichnis folgen und schließt den Band mit einem Register ab. </p>
<p>Für von zur Mühlen, das merkt man seinem Buch auf jeder Seite an, ist ein publiziertes Buch nicht einfach ein Text, sondern ganz entschieden auch ein Handelsprodukt. So antwortet der Verleger Campe dem Kritiker Heinrich Heine, der Hoffmanns <em>Unpolitische Lieder</em> von 1840 einfach nur &#8220;spottschlecht&#8221; fand: &#8220;Ganz meine Ansicht. Aber sie gehen.&#8221; </p>
<p>Das Buch ist ein gemachter und hergestellter Gegenstand, der sich auf vielerlei Weise, gewiss nicht nur literaturwissenschaftlich, erfassen lässt. So erscheinen Bücher bei von zur Mühlen nicht nur irgendwo und irgendwann, sondern sie werden von jemandem hergestellt und gelagert, gezielt gewidmet oder anonym gedruckt, und sie werden von jemandem verkauft oder einfach nur losgeschlagen. Hier wird eine Seite des Dichtens und Forschens deutlich, die man sich für die Veröffentlichungen über unsere heutigen Schriftsteller und Wissenschaftler noch vergebens wünscht. </p>
<p>Dabei war man schon zu Zeiten der Begründung der deutschen Germanistik so weit. Wilhelm Scherer, der 1877 den ersten Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte erhielt, schrieb in seiner Poetik bereits, dass &#8220;eine Geschichte der Preise sehr wünschenswerth&#8221; sei, und darunter verstand er ausdrücklich &#8220;eine Geschichte der Honorare&#8221;. Auch diese Geschichte, wie der im Deutschlandlied genannte &#8220;deutsche Sang&#8221; von klingender Münze begleitet wird, diese Geschichte hat Bernt Ture von zur Mühlen großartig lesbar aufgeschrieben. Die deutsche Hymne, die erst 1922 national wurde, setzt von zur Mühlen übrigens genau in die Mitte seiner Biographie. Beim Namen Hoffmann von Fallersleben dreht sich noch heute alles um sie. </p>
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		<title>Corine-Sachbuchpreisträger 2010</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/corine-sachbuchpreistrage-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 11:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Corine-Preis werden literarische Leistungen ausgezeichnet, die sich nach Ansicht des Kuratoriums durch Qualität, Aktualität und Interesse beim Publikum hervorgetan haben. In der Kategorie &#8220;Sachbuch&#8221; wurde 2010 kein Preis vergeben.
Wirtschaftsbuchpreis:
Wolfgang Kersting, Verteidigung des Liberalismus (Murmann)
Bilderwelten:
Herlinde Koelbl, Mein Blick (Steidl)
Focus-Zukunftspreis:
William Kamkwamba und Bryan Mealer, Der Junge, der den Wind einfing (Irisiana)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Corine-Preis werden literarische Leistungen ausgezeichnet, die sich nach Ansicht des Kuratoriums durch Qualität, Aktualität und Interesse beim Publikum hervorgetan haben. In der Kategorie &#8220;Sachbuch&#8221; wurde 2010 kein Preis vergeben.</p>
<p><strong>Wirtschaftsbuchpreis:</strong></p>
<p>Wolfgang Kersting, Verteidigung des Liberalismus (Murmann)</p>
<p><strong>Bilderwelten:</strong></p>
<p>Herlinde Koelbl, Mein Blick (Steidl)</p>
<p><strong>Focus-Zukunftspreis:</strong></p>
<p>William Kamkwamba und Bryan Mealer, Der Junge, der den Wind einfing (Irisiana)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Plätze, Kampfplätze, Gemeinplätze. Die Philosophie und der Agon</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/platze-kampfplatze-gemeinplatze-die-philosophie-und-der-agon/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 23:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Buchmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Flasch]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurt Flasch
Kampfplätze der Philosophie. Große Kontroversen von Augustin bis Voltaire
Vittorio Klostermann 2008
Für sein Buch Kampfplätze der Philosophie erhält Kurt Flasch den Tractatus-Preis für philosophische Essayistik 2010. Die Jury hebt hervor, dass Flasch mit seiner anschaulichen Sprache zeige, dass das Denken immer aus lebendigen Kontroversen besteht und keine Angelegenhiet einer festgelegten Wahrheit sei. Die folgende Besprechung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/flasch-100x145.jpg" alt="" title="flasch" width="100" height="145" class="alignleft size-thumbnail wp-image-397" /><strong>Kurt Flasch</strong><br />
Kampfplätze der Philosophie. Große Kontroversen von Augustin bis Voltaire<br />
Vittorio Klostermann 2008</p>
<p><em>Für sein Buch Kampfplätze der Philosophie erhält Kurt Flasch den Tractatus-Preis für philosophische Essayistik 2010. Die Jury hebt hervor, dass Flasch mit seiner anschaulichen Sprache zeige, dass das Denken immer aus lebendigen Kontroversen besteht und keine Angelegenhiet einer festgelegten Wahrheit sei. Die folgende Besprechung von Michael Buchmann erschien im Dezember 2008.</em> </p>
<p>Weshalb verwenden Philosophen so häufig Metaphern aus der Sprache der Kriegskunst, wie „Selbstverteidigung“, „Schlagabtausch“, „Angriff“, „Kampf“, „Sieg“, „Wortschlacht“? Auch in als selbstverständlich verwendeten Fremdwörtern wie „Polemik“ und „Eristik“ ist der Agon direkt in der Bedeutung enthalten, sublimiert erscheint er auch in Begriffen wie „Dialektik“, „Immunisierung“ usw.</p>
<p>Diese Tatsache erscheint umso erstaunlicher, als – wie Flasch seinerseits in polemischer Absicht darstellt – einige Philosophen sich die „Philosophie als ruhige Weisheit oberhalb aller Parteiungen“ vorstellen. Sein neues Buch „Kampfplätze der Philosophie“ ist daher zweierlei: einmal eine hervorragende Darstellung vor allem der mittelalterlichen Philosophie anhand von Kontroversen, und dann eine lebhafte Streitschrift gegen eine Philosophiegeschichtsschreibung der „Synthese“.</p>
<p>Konzentrieren wir uns also statt auf Flaschs in herausragender Weise neuartige  Darstellung mittelalterlicher Philosophie, die einen endlich verstehen lässt, wie die Philosophie im Mittelalter „funktionierte“, auf die für das Fach noch entscheidendere und stets unterhaltsame Auseinandersetzung des Autors mit seinem eigenen zeitgenössischen Gegner. Bevor er allerdings den Angriff startet, sichert er zuerst seine eigene Position (ein taktisches Vorgehen, das er von Sun Tzu gelernt haben könnte). Konkret bedeutet das, er beschreibt und rechtfertigt seine Methode, allerdings stets in Hinblick auf seine übergeordnete Strategie, die hegelsche Philosophiegeschichtsschreibung an ihren Schwachstellen zu treffen, die man kurzerhand zu den eigenen Stärken macht – die Brüche und Unvereinbarkeiten in Form von Konflikten und Auseinandersetzungen:</p>
<p>„Es [dieses Buch] zeigt die Philosophie als eine Serie von Konflikten. Es geht von gut dokumentierten Streitgesprächen aus, nicht von Begriffen oder Systemen. Philosophie als Polemik – das klingt garstig, kommt aber der geschichtlichen Wirklichkeit näher als die Erwartung harmonisierenden Tiefsinns. […] Daher sind Kontroversen der Philosophie immanent. Sie bilden nicht deren Außenseite. […] Da kämpften Autoren miteinander um das, was gut oder schlecht, wahr oder falsch sei, […] Ich zeige Kampfsituationen. Ich widerspreche einer früheren Forschungs- und Darstellungspraxis, die auf &#8216;Synthese&#8217; aus war. Ihre Weichzeichnerei hatte Methode, aber sie war unhistorisch.“</p>
<p>Diese Betonung auf die Ausrichtung nach konkreten Quellen ist rein fachlich durchaus problematisch: Natürlich wird der Interpretationsspielraum durch diese Praxis etwas geringer und damit die Genauigkeit höher. Aber nicht erst seit Nietzsche weiß man, dass auch sogenannte „Quellen“ oder „Tatsachen“ stets durch Interpretation vermittelt sind; die Interpretation steckt auch schon in der Auswahl der Quellen und der Zitierweise. All das weiß natürlich Flasch sehr gut, aber seine Art der Darstellung ist Teil seiner Auseinandersetzung mit seinem Gegner. Durch die wiederholte Betonung der alleinigen Ausrichtung auf gut dokumentierte Quellen macht er sich den Reiz des Faktualen und die Auffassung von der wissenschaftlichen Solidität positivistischen Vorgehens nutzbar.</p>
<p>Seine unbestrittenen Fachkenntnisse verschaffen ihm aber auch einen enormen Vorteil, da er dadurch über mehr taktische Mittel als der Gegner verfügt, sozusagen über einen absoluten Geländevorteil. So kann er von seiner Position aus in aller Ruhe, ja genüsslich die Stöße des Gegners gegen diesen selbst wenden – es stellt die Kryptomethode dieses Buches dar.</p>
<p>Da wäre zum Beispiel die Frage nach der Nützlichkeit und Anwendbarkeit philosophischer Erkenntnisse im Mittelalter. Der Topos, mittelalterliche Philosophie sei reine „Scholastik“, beinhaltet die Vorstellung, sie sei reiner Streit um Begriffe, zudem theologische, gewesen. Flasch dreht einfach die Selbstverständlichkeiten um: „Wofür brauchte Alkuin die Philosophie? Der Einfall, daß sie Selbstzweck sein könnte, konnte ihm nicht kommen in einem Europa, das aus Wäldern bestand […]“. Nachdem er dieses Herantragen des Vorwurfs der Nutzlosigkeit an die Philosophie dieser Zeit erstens als nicht aus ihr selbst folgend und damit als begründungsbedürftig herausgestellt hat, geht er selbst zum Angriff über, indem er nach der Herkunft dieses Vorurteils frägt:</p>
<p>„Suchen wir also in einer früheren Philosophie nicht die bloße Vorläuferin einer späteren, sondern die Funktion, die sie in ihrer Zeit erfüllt hat. […] Ihre Größe liegt in der Kraft, mit der sie die realen Bedingungen menschlichen Lebens analysierend durchdrangen. […] Die Frage, ob die &#8216;realen Lebensbedingungen&#8217; die &#8216;Basis&#8217; bilden und ob die Philosophie zum &#8216;Überbau&#8217; zählt, stellt sich hier nicht. Ich kenne nur geschichtliche Welten, in denen sich beides durchdrungen hat. Ich kenne aber viele schlecht-idealistische Geschichtsdeutungen, die dieses Durchdringen nicht erforschen, weil sie von der späten Idee der Autonomie der Kultur […] als von einer ewigen Wahrheit ausgehen.“</p>
<p>Der Terminologie „Basis“ und „Überbau“ kann man entnehmen, dass dieser Schlag der marxistischen Variante der hegelschen Geschichtsschreibung gilt: die Taktik besteht hier darin, die Annahmen der marxistischen Geschichtsschreibung als Idealisierung den konkreten Lebensbedingungen gegenüber- und dadurch als einengende, ungenügende und übervorteilende Abstraktion hinzustellen. Die Pointe ist an dieser Stelle, dass Flasch sozusagen die „Synthese“ hier für sich in Anspruch nimmt.</p>
<p>Flasch setzt sogar noch nach. So wie im Mittelalter philosophische Aussagen in theologischen Abhandlungen ihr Exil fanden, fänden sich heutzutage philosophische Aussagen eher in nicht-philosophischen Texten: „So wie heute philosophische Analysen in Büchern über die Farben oder über Richard Wagner, in Schriften zur Atombombe oder über die Psychoanalyse stehen – oft wichtigere als in den Werken der sog. &#8216;Fachphilosophie&#8217; –, […]“</p>
<p>Auch die Rezeption und Kanonbildung durch die Philosophiegeschichtsschreibung wird kritisiert: „Ihnen gefallen die Sieger, in unserem Fall: Augustin, nicht die Besiegten.“ Das ist umso problematischer, als in der Konzeption Flaschs sich die Positionen der „Sieger“ eben in der Auseinandersetzung mit den „Besiegten“ herausgebildet haben, und daher nur in diesem Zusammenhang verstanden werden können. Nach ihm verbindet der derzeitige Kanon beide Nachteile: die fehlende Reflexion von Konflikten bei gleichzeitiger – ebenfalls unreflektierter – Übernahme ihrer Resultate. Grandios ist auch ein weiterer Ansatz in Flaschs Polemik gegen die Kanonbildung, nämlich sein „Lob des mittelmäßigen Autors“:</p>
<p>„Man hat beim freien Lesen wie beim Studium der Philosophie gewöhnlich eine Vorstellung davon, wer die &#8216;Klassiker&#8217; und wer die &#8216;großen Philosophen&#8217; seien. Man denkt, die &#8216;besten&#8217; Autoren seien für einen selbst gerade gut genug. Wie die Liste der &#8216;Großen&#8217; zustande gekommen ist, fragt man nicht. Im selben Augenblick, da man sich den &#8216;großen&#8217; Überwindern der Vorurteile zugesellen will, verhält man sich konventionell.“</p>
<p>Dies zielt auf das Selbstverständnis der Leser philosophischer Texte ab. Die Entstehung des Kanons ist das eine, und zudem nach Flasch fragwürdig. Die unhinterfragte Rezeption das andere. Diese Kritiklosigkeit läuft eben diesem Selbstverständnis von kritischer Vernunft entgegen. Nachdem Flasch nun Angriffe gegen die hegelsche Geschichtsschreibung, die mangelhafte Anwendbarkeit philosophischer Erkenntnisse und die philosophische Fachliteratur geritten hat, bleibt ihm noch eine zu erstürmende Bastion: die Philosophie im Allgemeinen und als „Geisteswissenschaft“ im Besonderen:</p>
<p>„[…] ich wollte ihn [den Leser] einladen, über den Begriff &#8216;Philosophie&#8217; nachzudenken. Was &#8216;Philosophie&#8217; heißt, steht nicht überzeitlich fest. Es hängt ab von Traditionen, Sprachregelungen und Bedürfnissen, die alles andere als klar definiert sind. […] Genau genommen existierte sie [die Philosophie in der Spätantike und im Mittelalter] überhaupt nicht, und das hatte neben vielen Nachteilen auch den Vorzug: Die Philosophie sank nicht ab zur &#8216;Geisteswissenschaft&#8217;.“</p>
<p>Er greift zu etwas, das zwar eine Tatsache, aber auch ein sehr geschickter Schachzug ist: die Erkenntnis, dass sich bei Auseinandersetzungen die Regeln selbst ändern lassen; in anderem Zusammenhang wurde dies „Spielstrategie“ getauft. Natürlich ist der Begriff „Philosophie“ das, zu dem man ihn macht. Die Frage ist nur, wer bzw. was die Deutungshoheit bzw. Definitionsmacht besitzt. Aber natürlich nimmt Flasch für sich in Anspruch, dies zumindest mit zu bestimmen.</p>
<p>Flasch versucht also seine zu Beginn des Buchs formulierte schwerwiegende These von der Immanenz der Kontroversen in der Philosophie durch Darstellung konkreter Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen „Philosophen“ zu illustrieren und in seinem Text selbst anzuwenden. Die im Vorwort postulierte These von philosophischen Aussagen als notwendigerweise polemisch kann er durch viele detaillierte und anschauliche Beispiele zwar nicht beweisen, aber seine These zumindest eindrucksvoll untermauern.</p>
<p>Ein Anfang ist gemacht – eine erste Schlacht erfolgreich geschlagen. Wir wünschen uns vom Autor eine Fortsetzung auf theoretischer Ebene, die seine These der Philosophie als Polemik beweist, seinem Gegner gleichsam nachsetzt, oder in den Worten von Clausewitz: „Aber für alle denkbaren Verhältnisse bleibt es wahr, daß ohne Verfolgen kein Sieg eine große Wirkung haben kann, und daß, wie kurz auch die Siegesbahn sein mag, sie immer über die ersten Schritte des Verfolgens hinausführen muß […]“. Leser, die diesen Artikel lasen, verfolgten auch alle weiteren Rezensionen dieses Autors.</p>
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		<item>
		<title>Johann-Heinrich-Merck-Preis 2010</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/johann-heinrich-merck-preis-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 11:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<category><![CDATA[Gauß]]></category>

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		<description><![CDATA[
Karl-Markus Gauß
Zu früh, zu spät. Zwei Jahre
dtv 2010
Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay geht im Jahr 2010 an den Publizisten Karl-Markus Gauß. In seinem Buch Zu früh, zu spät  schreibt Gauß anlässlich einiger Bemerkungen zu Varnhagen von Ense: &#8220;Man muß bedenken, der &#8216;Essay&#8217; war in seinen Anfängen auch als Ort der gesellschaftlichen Selbstverständigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/9336286_9336286_xl-100x154.jpg" alt="" title="" width="100" height="154" class="alignleft size-thumbnail wp-image-804" /><br />
<strong>Karl-Markus Gauß</strong><br />
Zu früh, zu spät. Zwei Jahre<br />
dtv 2010</p>
<p>Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay geht im Jahr 2010 an den Publizisten Karl-Markus Gauß. In seinem Buch <em>Zu früh, zu spät</em>  schreibt Gauß anlässlich einiger Bemerkungen zu Varnhagen von Ense: &#8220;Man muß bedenken, der &#8216;Essay&#8217; war in seinen Anfängen auch als Ort der gesellschaftlichen Selbstverständigung gedacht, erst in neuester Zeit ist er zu einem literarischen Selbstgespräch geworden, das im glücklichsten Fall seine vereinzelten, nachdenklichen Leser findet. In den Medien allerdings wird die Gattungsbezeichnung &#8216;Essay&#8217; heute geradezu für jede Form von Meinungsprosa verwendet, ja der Essay selbst bereits mit der medialen Intervention verwechselt, auf die er heruntergebracht wurde.&#8221; Diese Bemerkungen werden von Gauß nicht aus literarischer Arroganz zu Papier gebracht. Ganz im Gegenteil. Karl-Markus Gauß ist ein unvoreingenommener Leser, der allen Sinn für die Gattungen der Non Fiktion hat. Wer die Gattungen kennt, kommt nicht darum herum, sie auch zu verteidigen.</p>
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		<title>Nutzer gewinnen im Sachbuch</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die öffentlichen Bibliotheken sehen sich durch den veränderten Medienmarkt und das geänderte Medienverhalten gravierenden Veränderungen in der Sachbuchausleihe gegenüber. Wie sehen die Verlage die Situation? Welche Entwicklungen zeichnen sich jetzt ab, was ist längerfristig an Veränderungen zu erwarten? Abschließende Antworten sind schwer möglich. Vielleicht führt es aber weiter, wenn man klärt, was Sachbücher eigentlich sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die öffentlichen Bibliotheken sehen sich durch den veränderten Medienmarkt und das geänderte Medienverhalten gravierenden Veränderungen in der Sachbuchausleihe gegenüber. Wie sehen die Verlage die Situation? Welche Entwicklungen zeichnen sich jetzt ab, was ist längerfristig an Veränderungen zu erwarten? Abschließende Antworten sind schwer möglich. Vielleicht führt es aber weiter, wenn man klärt, was Sachbücher eigentlich sind, wer sie liest und was von ihnen zu erwarten ist. Von dort werden auch Schlussfolgerungen über die gar nicht so dramatischen Veränderungen des Sachbuchmarktes möglich.</p>
<p>Programm</p>
<p>+ Geschichte und Grundformen des Sachbuchs in Deutschland<br />
+ Wer liest Sachbücher?<br />
+ Wählen und sortieren: Optimierung des Einkaufs<br />
+ Präsentation von Sachbüchern<br />
+ Kompetent beraten – erfolgreich vermitteln<br />
+ Zukunft des Sachbuchs in den Zeiten der Digitalisierung<br />
+ Neue Chancen für Veranstaltungen vor Ort<br />
+ Aktuelle Trends und Neuerscheinungen</p>
<p>Bereits durchgeführt für:</p>
<p><strong>Regierungspräsidium Tübingen<br />
Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen</strong>, am 19.07.2010</p>
<p>Link zur <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/materialausgabe/">Materialausgabe</a>.</p>
<p>Link zum <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchdidaktik/">Literaturverzeichnis zur Sachbuchdidaktik</a>.</p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p><strong>Die Sachbuch-Bestsellerliste - Ein Spiegel unserer Gesellschaft</strong><br />
WDR 3, Mosaik, Sendung vom 03.12.2010<br />
Was eigentlich ist ein &#8220;Sachbuch&#8221;? Seit wann gibt es Sachbücher? Und inwiefern sind die entsprechenden Bestsellerlisten ein Seismograph unserer Gesellschaft. Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die in Deutschland noch junge Disziplin der Sachbuchforschung. Das Gespräch führte Raoul Mörchen.<br />
<a href="http://www.wdr3.de/mosaik/details/artikel/wdr-3-mosaik-33c8ae1022.html"><em>Hier der Link zum podcast</em>.</a></p>
<p><strong>Wissenstransfer allein reicht nicht aus</strong>. Was macht ein Sachbuch zum Bestseller? Ein Interview. Börsenblatt.net 02.02.2010.<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/356140/">http://www.boersenblatt.net/356140/</a></p>
<p><strong>Bücher entstehen im Gespräch</strong>. Verdrängt das Internet wirklich das Lesen von Büchern? BuchMarkt Februar 2010. S. 42 - 47.<br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/bucher-entstehen-im-gesprach-buchmarkt-20101.pdf"><em>Hier die Datei des Textes im pdf-Format.</em></a></p>
<p>Deutschlandradio Kultur. Lesart: Das politische Buchmagazin. <strong>Global und regional? -Zukunftstrends. </strong> Rezensenten: Sylke Tempel und Michael Schikowski. Gesendet am 05.04.2010.<br />
<em><a href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&#038;broadcast=673326&#038;datum=20100405&#038;playtime=1270463404&#038;fileid=2da77786&#038;sendung=673326&#038;beitrag=1157759&#038;/">Hier der Link zum Podcast.</a><br />
<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/1157759/">Hier der Link zur schriftlichen Fassung der Rezensionen.</a></em></p>
<p><strong>Immer schön sachlich. Eine kleine Geschichte des Sachbuchs. 1919 - 1945</strong> <em>Online unter www.sachbuchforschung.de. Direkt unter: <a href="http://www2.hu-berlin.de/sachbuchforschung/CONTENT/sachbuchgeschichte.html">http://www2.hu-berlin.de/sachbuchforschung/CONTENT/sachbuchgeschichte.html</a></em></p>
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		<title>Kommunizierende stören</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Olsberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Karl Olsberg
Schöpfung außer Kontrolle
Wie die Technik uns benutzt
Aufbau 2010
Karl Olsberg erzählt in seinem Buch Schöpfung außer Kontrolle eine Geschichte der Technik, die uns nicht mehr braucht. Wirklich Kommunizierende, also Menschen die reden und quasseln, stören da nur. Im Marketing hat man diese Entwicklung bereits im Begriff der M2M-Kommunikation, einer Machine-to-Machine-Kommunikation erfasst. Hier kommunizieren die Kommunikationswerkzeuge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-768" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/olsberg-100x173.jpg" alt="" width="68" height="118" /><strong>Karl Olsberg</strong><br />
Schöpfung außer Kontrolle<br />
Wie die Technik uns benutzt<br />
Aufbau 2010</p>
<p>Karl Olsberg erzählt in seinem Buch <em>Schöpfung außer Kontrolle</em> eine Geschichte der Technik, die uns nicht mehr braucht. Wirklich Kommunizierende, also Menschen die reden und quasseln, stören da nur. Im Marketing hat man diese Entwicklung bereits im Begriff der M2M-Kommunikation, einer Machine-to-Machine-Kommunikation erfasst. Hier kommunizieren die Kommunikationswerkzeuge miteinander. Es hilft alles nichts, die dicken Romane des 19. Jahrhundert wirken neben den heutigen technischen Möglichkeiten hoffungslos veraltet. Das Design der Medien wurde einem immer knapperen Zeitbudget angepasst. Wer darüber klagt, hat in der Regel nicht den Mut zu veralten.</p>
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		<title>Aus der Psychiatrie</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 06:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Draaisma]]></category>

		<category><![CDATA[Sacks]]></category>

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		<description><![CDATA[Birgit Bysiak, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über eines der ersten populären Sachbücher, das sich mit dem Gehirn beschäftigte. Oliver Sacks Klassiker, der in Deutschland zuerst 1985 erschient, begründete nur scheinbar das Genre der verstehenden Patientenbeschreibung. In Douwe Draaismas Geist auf Abwegen (Eichborn 2008) kann man einiges über dieses aus dem 19. Jahundert stammende Genre nachlesen.
 Oliver [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Birgit Bysiak, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über eines der ersten populären Sachbücher, das sich mit dem Gehirn beschäftigte. Oliver Sacks Klassiker, der in Deutschland zuerst 1985 erschient, begründete nur scheinbar das Genre der verstehenden Patientenbeschreibung. In <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/beobachten-und-beschreiben/">Douwe Draaismas <em>Geist auf Abwegen</em></a> (Eichborn 2008) kann man einiges über dieses aus dem 19. Jahundert stammende Genre nachlesen.</em></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-797" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/sachs-100x152.jpg" alt="" width="100" height="152" /> <strong>Oliver Sacks</strong><br />
Der Mann der seine Frau mit einem Hut verwechselte<br />
Rowohlt Taschenbuch </p>
<p>Der 1933 in London geborene, seit langem in New York praktizierende Neurologe, Psychiater und Schriftsteller Oliver Sacks zählt zu den weltweit meistgelesenen Sachbuchautoren. International bekannt wurde er Mitte der achtziger Jahre durch sein Buch „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“, einer Sammlung von Fallstudien aus Sacks neurologischer Praxis. Es geht in den Texten dieses Bandes hauptsächlich um Ausfallserscheinungen, um Folgen von Nervenerkrankungen oder organischen Defekten, die das Verhalten der davon betroffenen Menschen erheblich, nicht selten in skurril anmutender Weise verändern.<br />
Oliver Sacks schildert diese Menschen, ihre Erkrankungen und ihr Schicksal vor dem Hintergrund des Alltagslebens in einer besonders mitteilsamen, erzählerischen, betont nicht „wissenschaftlichen“, jedoch höchst präzisen Weise. Diese Erzählhaltung er brachte ihm das Prädikat, er schreibe seine Wissenschaftsreportagen oder –anekdoten in einem „romantischen Stil“, womit hier Schreibstile von Naturwissenschaftlern des 19. Jahrhunderts gemeint sind.<br />
Der englische Komponist Michael Nyman komponierte nach der Titelerzählung des Buches eine auch in Deutschland erfolgreich aufgeführte Kammeroper, Sacks´ Buch „Zeit des Erwachens“ wurde in Hollywood verfilmt. Oliver Sacks zählt zu jenen herausragenden Sachbuchautoren, die für ihre Geschichten einen eigenen literarischen Stil erfanden.</p>
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		<title>Nicht die zweite Geige</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/nicht-die-zweite-geige/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 21:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Auffermann]]></category>

		<category><![CDATA[Kübler]]></category>

		<category><![CDATA[März]]></category>

		<category><![CDATA[Schmitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Birgit Bysiak, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über einen Band mit Sammelbiografien schreibender Frauen.
Verena Auffermann, Gunhild Kübler, Ursula März, Elke Schmitter
Leidenschaften: 99 Autorinnen der Weltliteratur
C. Bertelsmann 2009   
Das Stichwort, unter dem der hier vorgestellte Sammelband einzuordnen wäre, heißt „Weltliteratur“, im Sinne von bleibend bedeutsamer literarischer Kunst. Die Erkenntnis, daß solches in großem Umfang „auch“ Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Birgit Bysiak, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über einen Band mit Sammelbiografien schreibender Frauen.</em></p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/auffermann.jpg" alt="" title="" width="56" height="85" class="alignleft size-thumbnail wp-image-793" /><strong>Verena Auffermann, Gunhild Kübler, Ursula März, Elke Schmitter</strong><br />
Leidenschaften: 99 Autorinnen der Weltliteratur<br />
C. Bertelsmann 2009   </p>
<p>Das Stichwort, unter dem der hier vorgestellte Sammelband einzuordnen wäre, heißt „Weltliteratur“, im Sinne von bleibend bedeutsamer literarischer Kunst. Die Erkenntnis, daß solches in großem Umfang „auch“ Frauen hervorzubringen im Stand sind, hat sich tatsächlich erst in den zurückliegenden drei bis fünf Jahrzehnten herumgesprochen; - wenn auch langsam und nicht bei jedermann. Eine Reihe namhafter Autorinnen hat nun eine Übersicht stiftendes Werk zusammengestellt, in dem knapp hundert große Dichterinnen anhand ihrer Lebensläufe und Werke vorgestellt sind. Die Lektüre dieser 99 Portraits lohnt in mehrfacher Hinsicht, nicht zuletzt auch, weil aus ihnen ablesbar wird, dass Frauen, speziell auch in der Moderne, noch immer zu anderen Konditionen ihre Teilhabe am Kulturbetrieb zu erarbeiten haben, als ihre männlichen Kollegen. Wer es also noch nicht weiß, hat Gelegenheit, sich an diesem Buch davon zu überzeugen, dass die Welt, die ohnehin schwer zu verstehen ist, ohne die Beiträge der Dichterinnen nun überhaupt gar nicht mehr zu kapieren wäre; - von allen anderen Erträgen abgesehen, die uns die Texte der Bronté-Schwestern, Simone Beauvoirs oder Herta Müllers nahelegen. Also: Keine Angst vor Virginia Woolf!</p>
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		<title>Literaturverzeichnis Sachbuchgeschichte Recht</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 13:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Recht (nach Erscheinen)
Merkwürdige Rechtsfälle als ein Beitrag zur Geschichte der Menschheit. Nach dem französischen Werk des Pitaval durch mehrere Verfasser ausgearbeitet und mit einer Vorrede begleitet herausgegeben von Schiller. 4 Bde. Jena 1792-1795. (Neu: Schillers Pitaval. Merkwürdige Rechtsfälle als ein Beitrag zur Geschichte der Menschheit. Kommentiert und herausgegeben von Oliver Tekolf. Eichborn: Frankfurt 2005.)
Anselm von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Recht (nach Erscheinen)</p>
<p>Merkwürdige Rechtsfälle als ein Beitrag zur Geschichte der Menschheit. Nach dem französischen Werk des Pitaval durch mehrere Verfasser ausgearbeitet und mit einer Vorrede begleitet herausgegeben von Schiller. 4 Bde. Jena 1792-1795. (Neu: Schillers Pitaval. Merkwürdige Rechtsfälle als ein Beitrag zur Geschichte der Menschheit. Kommentiert und herausgegeben von Oliver Tekolf. Eichborn: Frankfurt 2005.)</p>
<p>Anselm von Feuerbach: Merkwürdige Kriminalrechtsfälle. Gießen 1808 und 1811</p>
<p>Anselm von Feuerbach: Aktenmäßige Darstellung merkwürdiger Verbrechen. 2 Bde. Gießen 1828–1829.</p>
<p>Anselm von Feuerbach: Kaspar Hauser. Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen. Ansbach 1832.</p>
<p>Willibald Alexis und Julius Eduard Hitzig: Der neue Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Criminalgeschichten aller Länder aus älterer und neuerer Zeit. 60 Bde. Brockhaus: Leipzig, 1842-1890.</p>
<p>L. F. Meissner: Aus den Papieren eines Polizeikommissärs. Wiener Sittenbilder. Reclam: Leipzig 1892-94.</p>
<p>Maximilian Harden: Prozesse. Reiß: Berlin 1913.</p>
<p>Ubald Tartaruga (pseudonym Ehrenfreund): Der Wiener Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Kriminalprozesse aus Alt- und Neu-Wien. 3 Bde. 2. bedeutend vermehrte und reich illustrierte Auflage. C. Barth: Wien, Leipzig 1924.</p>
<p>Hugo Friedländer: Interessante Kriminalprozesse von kulturhistorischer Bedeutung. Darstellung merkwürdiger Rechtsfälle aus Gegenwart und Jüngstvergangenheit. 11 Bde. Berliner Buchversand: Berlin 1911-1921.</p>
<p>Egon Erwin Kisch: Prager Pitaval. Verlag Erich Reiß: Berlin 1931.</p>
<p>Jürgen Thorwald: Die ungeklärten Fälle. Steingrüben: Stuttgart.</p>
<p>Jürgen Thorwald: Die Stunde der Detektive. Werden und Welten der Kriminalistik. Droemer Knaur: Zürich 1965. Wieder unter dem Titel: Das Jahrhundert der Detektive. Wege und Abenteuer der Kriminalistik.</p>
<p>Ferdinand von Schirach: Verbrechen. Stories. Piper: München 2009.</p>
<p>Ferdinand von Schirach: Schuld. Stories. Piper: München 2010.</p>
<p>Martin Block und Birgit Schulz: Die Anwälte. Eine deutsche Geschichte. Fackelträger: Köln 2010.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-974" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_7671.jpg" alt="" width="389" height="296" /></p>
<p>Recht (Sekundärliteratur)</p>
<p>Andreas von Arnauld: Was war, was ist - und was sein soll. Erzählen im juristischen Diskurs. In: Christian Klein und Matías Martínez: Wirklichkeitserzählungen. Felder, Formen und Funktionen nicht-literarischen Erzählens. J. B. Metzler: Stuttgart 2009. S. 14-50.</p>
<p>Philipp Müller: Auf der Suche nach dem Täter. Die öffentliche Dramatisierung von Verbrechen im Berlin des Kaiserreichs. Campus: Frankfurt 2005.</p>
<p>Nicolas Pethes: Vom Einzelfall zur Menschheit. Die Fallgeschichte als Medium der Wissenspopularisierung in Recht, Medizin und Literatur. In: Popularisierung und Popularität. Hrsg. Gereon Blaseio, Hedwig Pompe und Jens Ruchatz. Dumont: Köln 2005. S. 63-92.</p>
<p>Jörg Schönert (Hrsg.): Erzählte Kriminalität. Zur Typologie und Funktion von narrativen Darstellungen in Strafrechtspflege, Publizistik und Literatur zwischen 1770 und 1920. Niemeyer: Tübingen 1991.</p>
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		<title>Quellen für einen Sachbuchkanon</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 14:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kanon]]></category>

		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass sich ein Kanon einfach so ergibt, ist illusionär. Man muss sich schon genauer ansehen, was wurde von anderen ausgewählt und was nicht? Sicher aber sind bei den aufgeführten Quellen ganz andere Kriterien zu Grunde gelegt worden, als die, die einen Kanon der Sachliteratur bestimmen müssten? Das soll hier zwar berücksichtigt werden, zweifellos aber geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich ein Kanon einfach so ergibt, ist illusionär. Man muss sich schon genauer ansehen, was wurde von anderen ausgewählt und was nicht? Sicher aber sind bei den aufgeführten Quellen ganz andere Kriterien zu Grunde gelegt worden, als die, die einen Kanon der Sachliteratur bestimmen müssten? Das soll hier zwar berücksichtigt werden, zweifellos aber geht aus der Auswahl der Vergangenheit hervor, was man als bleibenden und wiederzulesenden Bestand der Sachliteratur auffasste.</p>
<p><em>Bücher, die das Jahrhundert bewegten. Zeitanalysen - wiedergelesen. </em>Herausgegeben von Günther Rühle. Piper, München 1978.</p>
<p><em>Kindlers Literaturgeschichte der Gegenwart. Deutschsprachige Sachliteratur. </em>Hrsg. v. Rudolf Radler. München/Zürich: Kindler 1978.</p>
<p><em>Bibliothek der 100 Sachbücher</em>. Herausgegeben von Fritz J. Raddatz. 1982.</p>
<p>Eberhard Rathgeb: <em>Die engagierte Nation. Deutsche Debatten 1945-2005.</em> Hanser, München 2005. </p>
<p><em>Sachbuch, kanonisch.</em> Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen.  Herausgegeben von David Oels, Stephan Porombke, Erhard Schütz. 2. Jahrgang 2007, Heft 2.</p>
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		<title>Wie man die Knef wird</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 08:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Anne Blenklein, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über den zuerst 1970 veröffentlichten Erfolgstitel von Hildegard Knef. Ein Erfolg, der auch als eines der ersten Beispiele für die Vermarktung von Büchern durch und über die Talkshow gilt. Dass der Titel unserer Rezensentin am Ende recht wirr vorkam, tat dem Buch - das alles andere nur kein Roman ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anne Blenklein, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über den zuerst 1970 veröffentlichten Erfolgstitel von Hildegard Knef. Ein Erfolg, der auch als eines der ersten Beispiele für die Vermarktung von Büchern durch und über die Talkshow gilt. Dass der Titel unserer Rezensentin am Ende recht wirr vorkam, tat dem Buch - das alles andere nur kein Roman ist wie die Neuausgabe frech behauptet - keinen Abbruch.</em></p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/knef-100x160.jpg" alt="" title="" width="100" height="160" class="alignleft size-thumbnail wp-image-779" /><br />
<strong>Hildegard Knef</strong><br />
Der geschenkte Gaul.<br />
Bericht aus einem Leben.<br />
Roman<br />
edel Edition Moewig 2008 </p>
<p>Hildegard Knef, eine Frau aus den Anfängen des 20. Jahrhundert: Über eine Kunstschule gelangt sie zum Schauspielerei und tritt schon bald in kleinen Stücken auf. Als besonders schön wird sie nicht bezeichnet, aber eben als etwas Besonderes. Der Krieg bricht aus und sie schlägt sich durch, ist Gefangene bei den Russen. Dann geht’s auf nach Amerika, natürlich nach Hollywood. Sie trifft Leute wie den Regisseur David Selznick, Henry Miller, Marlene Dietrich und Billy Wilder.</p>
<p>Der „Bericht aus einem Leben“ ist unstet von der Schreibweise her und wahrscheinlich war der Autorin innerlich auch so zumute. Sie schreibt anfangs erzählerisch, angenehm zu lesen, dann geht sie über in einen kurzen, Aussagen aneinanderreihenden Schreibstil, der oft sehr treffend, oft gehetzt daher kommt. Zuweilen auch schwierig zu lesen, man braucht etwas Geduld für manche Abschnitte. Viele Eindrücke beschreibt sie, wichtige Gespräche auch Wort für Wort. Später fügt sie eine Datumsangabe mit ein, währned anfangs die Kapitel nummeriert waren. Dann beginnt sie auch, in den Zeiten zu springen, von &#8216;49 nach &#8216;69 beispielsweise. Ob es nur mir so geht, dass ich nicht immer ganz folgen konnte, weiß ich nicht. </p>
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		<title>Das große Bücherfressen</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-grose-bucherfressen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 07:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Buchmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Haarkötter]]></category>

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		<description><![CDATA[Hektor Haarkötter
Der Bücherwurm.
Vergnügliches für den besonderen Leser
Primus Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2010
In Bibliotheken ist schlimmer noch als seine Fraßtätigkeit die Verunreinigung durch Kot und bandförmige Spinnfäden, mit denen sich die Puppe umgibt.
Leider führt Hektor Haarkötter ausgerechnet dieses viel versprechende tertium comparationis zwischen tatsächlichem und metaphorischem Bücherwurm nicht aus. Dabei ist die Verdauungsmetapher im Zusammenhang mit der Produktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/haarkotter-100x151.jpg" alt="" title="" width="100" height="151" class="alignleft size-thumbnail wp-image-750" /><strong>Hektor Haarkötter</strong><br />
Der Bücherwurm.<br />
Vergnügliches für den besonderen Leser<br />
Primus Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2010</p>
<p><em>In Bibliotheken ist schlimmer noch als seine Fraßtätigkeit die Verunreinigung durch Kot und bandförmige Spinnfäden, mit denen sich die Puppe umgibt.</em></p>
<p>Leider führt Hektor Haarkötter ausgerechnet dieses viel versprechende tertium comparationis zwischen tatsächlichem und metaphorischem Bücherwurm nicht aus. Dabei ist die Verdauungsmetapher im Zusammenhang mit der Produktion von Sekundärliteratur nicht neu. Das wohl prominenteste Beispiel findet sich in den Xenien von Goethe und Schiller und ist mit dem Titel <em>Geschwindschreiber</em> versehen:<br />
<em>Was sie gestern gelernt, das wollen sie heute schon lehren –/Ach, was haben die Herrn doch für ein kurzes Gedärm!</em><br />
Nichtsdestotrotz sei weiterhin allen Bibliophilen ein guter Appetit und viel Freude beim Verunreinigen der Bibliotheken gewünscht!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Angewandte Vernunft und Agon - Graciáns „Hand-Orakel“ und Schopenhauers Eristik</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/angewandte-vernunft-und-agon-gracians-%e2%80%9ehand-orakel%e2%80%9c-und-schopenhauers-eristik/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 14:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Buchmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=737</guid>
		<description><![CDATA[In seiner in Buchhändler heute erscheinenden Reihe &#8220;Große Denker im Literaturbetrieb&#8221; stellte Michael Buchmann den Philosophen Arthur Schopenhauer als Erfinder eines einfachen Mechanismus der Literaturkritik vor. Ein gutes Buch benötige keine Werbung, also sei Werbung zugleich Kennzeichen schlechter Literatur. Hier nun geht es darum, welcher Mechanismus bei Schopenhauer dem Publizieren und welcher dem Nichtpublizieren zugrunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In seiner in Buchhändler heute erscheinenden Reihe &#8220;Große Denker im Literaturbetrieb&#8221; stellte Michael Buchmann den Philosophen Arthur Schopenhauer als Erfinder eines einfachen Mechanismus der Literaturkritik vor. Ein gutes Buch benötige keine Werbung, also sei Werbung zugleich Kennzeichen schlechter Literatur. Hier nun geht es darum, welcher Mechanismus bei Schopenhauer dem Publizieren und welcher dem Nichtpublizieren zugrunde liegt. Dabei zeigt sich, dass das Nichtpublizieren eine Funktion des Publizierens ist. Ganz nebenbei wird von Michael Buchmann die für die Sachbuchforschung immer noch überraschende Aversion des Literaturbetriebs gegen Ratgeber hinsichtlich ihrer historischen Ursprünge bei Schopenhauer erklärt. </em></p>
<p>Am 15. Mai 1829 schrieb der bis dahin grandios erfolglose Arthur Schopenhauer an den Verleger Brockhaus: „Ewr Wohlgeborn nehme ich mir die Freiheit ein Manuskript zur Ansicht zu übersenden, welches ein sehr guter Buchhandels-Artikel werden kann. Da ich jedoch aus individuellen Gründen schlechterdings nicht als der Uebersetzer desselben gekannt seyn will; so erbitte ich mir vor Allem Ihr tiefstes Stillschweigen hierüber.“ Die Rede ist von Graciáns „Oraculo manual y arte de prudencia“ von 1647, das zu dieser Zeit in zwei Übersetzungen ins Deutsche vorlag, eine von 1686 und eine von 1711, beide dem Urteil Schopenhauers nach „sehr unvollkommen“ und „höchst elend“.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-741" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/wurst3.jpg" alt="" width="427" height="395" /><em>Die Darbietungsform von Würsten unterscheidet sich von der die Büchern gilt nur unwesentlich. Es muss alles passen und am Ende entscheidet der mitgegebene Senf.</em></p>
<p>Das „Hand-Orakel“ könnte man als durchaus gleichrangiges Werk in die Riege derer der „dunklen Schriftsteller des Bürgertums“, wie Habermas sie nennt, nämlich Machiavelli, Hobbes und Mandeville einreihen. Das Handorakel beschreibt in Aphorismen, wie man seine Vernunft taktisch so einsetzen kann, damit es dem eigenen gesellschaftlichen Vorteil und Fortkommen dienlich ist. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass es Schopenhauers Geistesaristokratismus und schonungsloser Sicht der Dinge entgegen kommt. Unabhängig davon, ob es tatsächlich individuelle Gründe waren, die ihn dazu bewogen, den Verleger um die in der Verlagsbranche im Umgang mit Manuskripten eigentlich selbstverständliche Diskretion zu bitten, hatte er jedenfalls gute Gründe, die sich direkt aus seinen philosophischen Aussagen und seiner Selbstdarstellung als Philosoph ableiten lassen; oder genauer ausgedrückt: die Weltsicht des „Hand-Orakels“ lässt sich mit der Schopenhauerschen recht gut in Einklang bringen, wohingegen einige seiner veröffentlichten (!) eigenen Aussagen und auch seine Selbstdarstellung dem Vorgehen des Graciánschen Textes widersprechen.</p>
<p>Man wird sich vor diesem Hintergrund nicht wundern, dass Schopenhauer zwar auch einen eigenen kleinen Text verfasst hat, der vor dem Hintergrund desselben agonalen Gesellschaftsbilds ebenfalls die moralfreie Anwendung einer Vernunfttätigkeit beschreibt, nämlich der Argumentation bzw. darüber hinaus der „Kunst, Recht zu behalten“, dass er diesen aber nicht veröffentlicht hat bzw. auch nicht veröffentlichen wollte. Die inhaltlichen Parallelen, die in der Beschreibung taktischer Kunstgriffe bestehen, sind verblüffend, wobei Schopenhauer neben Gracián auch häufig bei der „Topik“ und den „Sophistischen Widerlegungen“ von Aristoteles Anleihen gesucht hat. Hier einige Beispiele:</p>
<p>Am ersten Beispiel, dem argumentum ab utili, lässt sich auch gleich eine Relativierung der Vernunft ablesen, auf deren Wert man sich sonst gerne zur Legitimation beruft; die Vernunft ist nämlich handfesten Interessen unterlegen. Die jeweiligen Interessen des Antagonisten gilt es herauszufinden und wiederum für die eigenen dienstbar zu machen. Gracián beschreibt dies im § 26: „Man muß wissen, wo einem jeden beizukommen sei. Es gibt keinen Willen, der nicht einen eigentümlichen Hang hätte, […] Weiß man, welches für jeden der wirksame Anstoß sei, so ist es, als hätte man den Schlüssel zu seinem Willen.“ und nennt diese Technik liebevoll metaphorisch „Daumenschraube“. Damit übereinstimmend schreibt Schopenhauer in seinem Kunstgriff 35: „Der sobald er praktikabel ist, alle übrigen entbehrlich macht: statt durch Gründe auf den Intellekt, wirke man durch Motive auf den Willen […] denn meistens wiegt ein Lot Wille mehr als ein Zentner Einsicht und Überzeugung.“</p>
<p>Daneben gilt es, wie Gracián es gleich im Aphorismus § 3 bündig formuliert, „Über sein Vorhaben in Ungewissheit [zu] lassen.“ Denn, „mit offenen Karten [zu] spielen, [sei] weder nützlich noch angenehm“. Bei Schopenhauer liest es sich, auf die Argumentation übertragen, im Kunstgriff 4 folgendermaßen: „Wenn man einen Schluß machen will, so lasse man denselben nicht vorhersehn […]“ und noch weiter zurück bei Aristoteles: „Nützlich ist es auch, die Axiome, aus denen die Deduktionen gebildet werden, nicht im Zusammenhang zu erfassen, sondern abwechselnd eines für diese, eines für jene Konklusion; denn wenn die angemessenen [Prämissen] nebeneinander gestellt werden, ist eher offensichtlich, was sich aus ihnen ergeben wird.“</p>
<p>Hier liegt also wieder ein handfester Grund für die Bitte Schopenhauers um Verschweigung des Namens und die Nichtveröffentlichung seiner „Eristik“ vor, nämlich in der grundlegendsten aller Regeln, die vor der Anwendung aller anderen zu berücksichtigen ist, und die durch Platon zu ihrer frühen Perfektion innerhalb des philosophischen Diskurses gelangte und die Gracián erst im § 219 anspricht: „Man gelte nicht für einen Mann von Verstellung, obgleich sich&#8217;s ohne solche heutzutage nicht leben lässt.“</p>
<p>Um nach diesen beiden Gründen, nämlich einmal des Verschweigens zur Erhaltung der Wirksamkeit und einmal des Verschweigens zur Wahrung der eigenen Reputation wieder auf den zuvor angedeuteten zu sprechen zu kommen, sei der vermeintliche implizite Widerspruch angedeutet: argumentiert man schulisch, muss man insofern einen Widerspruch konstatieren, als das explizite Selbstverständnis Schopenhauers als Philosoph und Graciáns als Jesuiten sowohl der Anwendung der dargestellten Techniken als auch deren impliziten Prämissen der Unterlegenheit des Intellekts unter den Willen widerspricht; denn man stellt sich gerne als das Sprachrohr der Wahrheit dar, und einzig darin besteht auch die Legitimation. So schreibt beispielsweise Schopenhauer an Brockhaus, seinen eigenen Misserfolg zu rechtfertigen versuchend und gleichzeitig verächtlich distanzierend gegenüber erfolgreicheren Schriftstellern: „Mir ist hart mitgespielt weil ich die Wahrheit allein suchte, wo Andre unter dem Vorwand derselben ihren Unterhalt suchten und wohl wußten, daß meine Philosophie dem Publiko den Geschmack an der ihrigen benehmen muß. “</p>
<p>Argumentiert man allerdings unter der Voraussetzung der Richtigkeit bzw. besser gesagt der Wirksamkeit der dargestellten Taktiken, muss man konstatieren, dass es sich hier statt um einen Widerspruch um Taktik handelt, die durchaus auf ihre konkrete Intention auf Grundlage des eigenen Inhalts zurückgeführt werden kann. Doch dazu später.</p>
<p>Während das angewandte Wissen einerseits zu Gunsten des Wissens als Selbstzweck disqualifiziert wird, werden die Folgen dieses Verhaltens in § 232 mit wünschenswerter Deutlichkeit ausgesprochen: „Sehr weise Leute sind meistens leicht zu betrügen: denn obgleich sie das Außerordentliche wissen, so sind sie mit dem Alltäglichen des Lebens unbekannt, welches doch notwendiger [!] ist. […] Wozu dient das Wissen, wenn es nicht praktisch ist?“ Dass es davon Ausnahmen zu geben scheint, bestätigen eben diese, bezeichnenderweise als „dunkel“ titulierten sowie zur eigenen Entlastung oft und gerne gescholtenen oben angeführten Schriftsteller. Und sowohl Gracián als auch Schopenhauer schreiben mit ihren heimlichen Texten das, was heute – ebenfalls mit einem verächtlichen Unterton – als „Ratgeber“ bezeichnet wird.</p>
<p>Neben dieser Bevorzugung der Lebensbewältigung gegenüber dem Wissen als Selbstzweck gibt es noch eine weitere Prämisse: „Und doch hat noch keiner so viel gewußt, als er für sich brauchte [&#8230;]“ Was sich im Konkreten übrigens darin widerspiegelt, dass man zwar diejenigen Ratgeber mit Verachtung und Häme überschüttet, die sich auf dasjenige Wissensgebiet beziehen, in dem man vermeintlich oder tatsächlich Spezialist ist, dass man aber gerne auf diejenigen Ratgeber zurück greift, die Hilfe auf einem gänzlich unvertrauten Gebiet versprechen. Während solche Ratgeber tatsächlich konkrete Hilfe versprechen und evtl. auch leisten, scheint sich Gracián in seiner Vorstellung von angewandter Bildung mehr auf die Erzeugung der Wirkung einer Scheingeläufigkeit zu beziehen. Er schreibt in § 22: „Gescheite Leute sind mit einer eleganten und geschmackvollen Belesenheit ausgerüstet, haben ein zeitgemäßes Wissen von allem, was an der Tagesordnung ist, […] sie halten sich einen geistreichen Vorrat witziger Reden und edler Taten, von welchem sie zu rechter Zeit Gebrauch zu machen verstehen.“ Als ob die These nicht provokant genug wäre, setzt Gracián mit der Behauptung, zuweilen sei das Nichtwissen bzw. das vorgebliche Nichtwissen besser als das Wissen im § 120 nach: „Sogar das Wissen muß nach der Mode sein, und da, wo es nicht Mode ist, besteht es gerade darin, daß man den Unwissenden spielt. […]“</p>
<p>Gerade durch diese Texte der „dunklen Schriftsteller des Bürgertums“ lässt sich feststellen, dass die „Gelehrten“ keineswegs zwangsläufig dem Zerrbild des lebensfremden Gelehrten entsprechen müssen, das sie wie in diesem Fall sogar selbst tradieren; zumindest entsprechen sie ihm nicht in ihren kleinen „geheimen“ Schriften. Vielmehr bedienen sie sich der Doppelstrategie verschiedener Diskurse: einem öffentlichen Diskurs einerseits, in dem man sich als interessenloser Wahrheitssucher stilisiert und auf alles offensichtlich zweckgebundene und angewandte Wissen verächtlich herab blicken kann; und andererseits einem Diskurs zwischen Eingeweihten und Geistesaristokraten, in dem man die Kunstgriffe ausspricht, die man ohnehin in mehr oder weniger großem Umfang selbst anwendet und die die Aussagen mindestens genauso bestimmen wie die vorgeblich reine Wahrheitssuche.</p>
<p>Baltasar Gracián<br />
Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit. Aphorismen<br />
S. Fischer 2008</p>
<p>Arthur Schopenhauer<br />
Eristische Dialektik. Die Kunst, Recht zu behalten<br />
Zweitausendeins 2009</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Regionalisierung versus Globalisierung</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/regionalisierung-versus-globalisierung/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 21:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Christakis]]></category>

		<category><![CDATA[Fowler]]></category>

		<category><![CDATA[Rubin]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Jeffrey Rubin
Warum die Welt immer kleiner wird. Öl und das Ende der Globalisierung.
Hanser 2009
Nicholas A. Christakis und James H. Fowler
Connected! Die Macht sozialer Netzwerke und warum Glück ansteckend ist.
S. Fischer 2010
Vielleicht sind es ein alter industrieller Rohstoff und die neueste Entwicklung der Informationstechnologie, die sich zu einem überaschenden Gegentrend zur Globalisierung verbünden: einer neuerlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/rubin-100x166.jpg" alt="" title="" width="100" height="166" class="alignleft size-thumbnail wp-image-735" /> </p>
<p><strong>Jeffrey Rubin</strong><br />
Warum die Welt immer kleiner wird. Öl und das Ende der Globalisierung.<br />
Hanser 2009</p>
<p><strong>Nicholas A. Christakis und James H. Fowler</strong><br />
Connected! Die Macht sozialer Netzwerke und warum Glück ansteckend ist.<br />
S. Fischer 2010</p>
<p>Vielleicht sind es ein alter industrieller Rohstoff und die neueste Entwicklung der Informationstechnologie, die sich zu einem überaschenden Gegentrend zur Globalisierung verbünden: einer neuerlichen Regionalisierung. Folgt man Jeff Rubin, dann werden die steigenden Ölpreise die ungeheuren weiltweiten Transportwege der Waren bald so verteuern, dass sich die Herstellung gleich um die Ecke wieder lohnen könnte. </p>
<p>Bei Nicholas A. Christakis und James H. Fowler allerdings <img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/christakis-100x163.jpg" alt="" title="" width="100" height="163" class="alignleft size-thumbnail wp-image-736" />liegt dieser Trend nicht so sehr auf der Hand, er ist dem Buch nur indirekt zu entnehmen. </p>
<p>Von der Einsicht in Netzwerke als Verstärkungsmedium sich abgeschließender und darum radikalisierter Gemeinschaften ist man in der Netzwerkforschung, wie sie Christakis und Fowler vertreten, noch weit entfernt. Die Ideologie einer netzgewirkten Demokratisierung und weitweiten Allverbundenheit der Teinehmer ist allerdings ein die Gemeinde stabilisierendes Produkt, das ihr noch ganz verborgen scheint.</p>
<p>Deutschlandradio Kultur. Lesart:<br />
Das politische Buchmagazin.<br />
<strong>Global und regional? -Zukunftstrends.</strong><br />
Rezensenten: Sylke Tempel und Michael Schikowski<br />
Moderation: Florian Felix Weyh</p>
<p>Gesendet am 05.04.2010.</p>
<p><em><a href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&#038;broadcast=673326&#038;datum=20100405&#038;playtime=1270463404&#038;fileid=2da77786&#038;sendung=673326&#038;beitrag=1157759&#038;/">Hier der Link zum podcast.</a></em></p>
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		<item>
		<title>Technikerzählung und Erzähltechnik - Die Technik im populären Sachbuch</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/technikerzahlung-und-erzahltechnik-die-technik-im-popularen-sachbuch/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 10:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Erläuterungen zur Sachbuchgeschichte
von Michael Schikowski

Karlsruhe Institute of Technology
Studienzentrum Kulturarbeit (SZK)
30.91 Raum 016
Montag, den 12. Juli 2010

 Gerät, in dem sich Technik und Erzählen vereint darstellt.
Die Technikerzählungen des populären Sachbuchs sind Orientierungshilfen, jedoch nicht etwa für Laien, sondern von Beginn an für Techniker. Ausgewählte Beispiele verschaffen einen ersten Überblick. Dabei wird sich zeigen, dass die Leserschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erläuterungen zur Sachbuchgeschichte</strong><br />
von Michael Schikowski</p>
<p><strong><br />
Karlsruhe Institute of Technology<br />
Studienzentrum Kulturarbeit (SZK)<br />
30.91 Raum 016<br />
Montag, den 12. Juli 2010<br />
</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-767" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/erzahlhilfe.jpg" alt="" width="144" height="238" /> <em>Gerät, in dem sich Technik und Erzählen vereint darstellt.</em></p>
<p>Die Technikerzählungen des populären Sachbuchs sind Orientierungshilfen, jedoch nicht etwa für Laien, sondern von Beginn an für Techniker. Ausgewählte Beispiele verschaffen einen ersten Überblick. Dabei wird sich zeigen, dass die Leserschaft dieses populären Buchtyps eine Rezeptionshaltung einnimmt, die von denen, die lieber Gedichte lesen, gar nicht so weit entfernt ist. Technikerzählungen sind aufschlussreiche Dokumente der Techniken des Erzählens.</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-technik/">Zum Literaturverzeichnis (Auswahl)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dass keiner allein herumläuft</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/dass-keiner-allein-herumlauft/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/dass-keiner-allein-herumlauft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 23:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Biermann]]></category>

		<category><![CDATA[Gebauer]]></category>

		<category><![CDATA[Moritz]]></category>

		<category><![CDATA[Tolan]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Fußball von einer reduzierten Komplexität zu sprechen, die uns von der erhöhten Komplexität der Lebenswelt entlaste, ist schon länger nicht mehr gut möglich, ganz sicher nicht mehr seit Rainer Moritz&#8217; Abseits. Christoph Biermann zeigt zudem, dass es zahlreiche Berechnungsversuche des Fußballs gibt, eine Fußball-Matrix gar, bei der entscheidend ist, dass - wie Felix Magath [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Fußball von einer reduzierten Komplexität zu sprechen, die uns von der erhöhten Komplexität der Lebenswelt entlaste, ist schon länger nicht mehr gut möglich, ganz sicher nicht mehr seit Rainer Moritz&#8217; <em>Abseits</em>. Christoph Biermann zeigt zudem, dass es zahlreiche Berechnungsversuche des Fußballs gibt, eine <em>Fußball-Matrix</em> gar, bei der entscheidend ist, dass - wie Felix Magath formulierte - &#8220;keiner allein herumläuft&#8221;.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-716" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/tor-tor-tooooor1.jpg" alt="" width="426" height="265" /><br />
<em>Tor! Tor! Tooooooooooooor!</em></p>
<p>Metin Tolan verspricht mit einer Physik des Fußballs: <em>So werden wir Weltmeister</em>! Wie und wann wir aber alle zusammen miteinander Fußball spielen und herumlaufen und wo nicht, zeigt schließlich Gunter Gebauer in seiner faszinierenden Sozialphysik des Fußballs. Dabei gibt es klare Festlegungen, wo gespielt werden darf und was genau ein Tor ist und was man nur irrtümlich dafür halten könnte.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-732" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/biermann2-100x163.jpg" alt="" width="83" height="135" /> <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-731" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/tolan-100x164.jpg" alt="" width="82" height="133" /> <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-730" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/gebauer-poetik-100x152.jpg" alt="" width="83" height="129" /> <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-733" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/moritz-100x149.jpg" alt="" width="84" height="127" /></p>
<p><strong>Christoph Biermann</strong><br />
Die Fußball-Matrix<br />
Kiepenheuer &amp; Witsch 2009</p>
<p><strong>Gunter Gebauer</strong><br />
Poetik des Fußballs<br />
Campus 2006</p>
<p><strong>Rainer Moritz</strong><br />
Abseits<br />
Kunstmann 2010</p>
<p><strong>Metin Tolan</strong><br />
So werden wir Weltmeister<br />
Piper 2010</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Preis der Leipziger Buchmesse 2010</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/preis-der-leipziger-buchmesse-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 20:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<category><![CDATA[Raulff]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Kategorie Sachbuch erhielt den Preis der Leipziger Buchmesse 2010:
Ulrich Raulff
Kreis ohne Meister
Beck 2009
Die Stile, die Konventionen und die Schemata der Sachliteratur wie der Literatur werden von preiswürdigen Autoren mal genutzt und mal verkehrt. Ulrich Raulffs Buch ist ein ebenso ausgezeichnetes wie seltenes Beispiel dafür, wie durch Humor etwas, das durch hohles Pathos albern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Kategorie Sachbuch erhielt den Preis der Leipziger Buchmesse 2010:</p>
<p><strong>Ulrich Raulff</strong><br />
Kreis ohne Meister<br />
Beck 2009</p>
<p>Die Stile, die Konventionen und die Schemata der Sachliteratur wie der Literatur werden von preiswürdigen Autoren mal genutzt und mal verkehrt. Ulrich Raulffs Buch ist ein ebenso ausgezeichnetes wie seltenes Beispiel dafür, wie durch Humor etwas, das durch hohles Pathos albern zu werden droht, auf eine raffinierte Art und Weise erträglich gemacht wird. Er hat in <em>Kreis ohne Meister</em> ein Buch über das Nachleben Georges und das Schicksal der einzelnen Mitglieder des Kreises geschrieben. Eine Apostelgeschichte, wenn man so will. Die Zeit nach dem Tode Georges nennt Raulff einmal „nachpharaonische Zeit“. Einige Germanisten im George-Kreis nennt er die „Jungtürken der Geisteswissenschaften“. Edith Landmann war nach Raulff „alles andere als eine heilige Johanna vom Proseminar“. Über Hubertus zu Löwenstein, der nicht zum Georgekreis zu rechnen ist, schreibt er, dass dieser als Brillenträger &#8220;an der ästhetischen Türkontrolle gescheitert“ wäre. Humor als Stil? In der Tat. Diese Einsprengsel, manchmal gar Anachronismen oder Formulierungen, die Stefan George <a href='http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/raulff3.jpg'><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/raulff3-100x159.jpg" alt="" title="raulff3" width="100" height="159" class="alignleft size-thumbnail wp-image-710" /></a>geradezu erbost hätten - alles zugegeben Scherze, die hier leicht dürftig wirken könnten - treffen nur dann, wenn man sie im Kontext des Textes genießen kann. Durch sie wird die ganze Ehrpusseligkeit des George-Kreises überhaupt erträglich und, Sie werden es selbst feststellen können, interessant. - Die ungeheure Wurschtigkeit des Buchumschlags, den der Autor im Verlag durchgesetzt haben wird - er zeigt eine Bucht, in der die Asche Ernst Kantorowiczs dem Meer übergeben wurde - wird zwar auf der Umschlagrückseite des Buches erklärt, ist aber im Grunde auch so eine heitere Fopperei des allzu flüchtigen Buchhandelsflaneurs.   </p>
<p>Nominiert waren:</p>
<p><strong>Michael Hampe</strong><br />
Das vollkommene Leben<br />
Hanser 2009<br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/autoren/hampe/"><em>Link zur Besprechung.</em></a></p>
<p><strong>Steffen Martus</strong><br />
Die Brüder Grimm<br />
Rowohlt 2009<br />
<a href="http://www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=3182"><em>Link zu einer Besprechung von Berthold Friemel.</em></a></p>
<p><strong>Frank Schirrmacher</strong><br />
Payback<br />
Blessing 2009</p>
<p><strong>Wolfgang Ullrich</strong><br />
Raffinierte Kunst<br />
Wagenbach 2009<br />
<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/autoren/ullrich/"><em>Link zur Besprechung.</em></a></p>
<p>Von der Liste der Nominierten wurde aufgrund von &#8220;Ungereimtheiten in der Biografie des Autors&#8221; (Jury) entfernt:</p>
<p><strong>Norbert Leithold</strong><br />
Graf Goertz<br />
Osburg 2010</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/corine-sachbuchpreistrager-2009/"><em>Zum Corine Sachbuchpreis 2009</em></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Literaturverzeichnis Sachbuchdidaktik</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchdidaktik/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchdidaktik/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=984</guid>
		<description><![CDATA[Richard Bamberger: Probleme des Sachbuches für die Jugend. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. 
Hans Bödecker: Sachbuch, Kind, Altersstufe. In: Probleme des Sachbuches für die Jugend. Hrsg. von Richard Bamberger. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. S. 33-46.
Klaus Doderer: Das Sachbuch als literarpädagogisches Problem. Diesterweg: Frankfurt 1961.
Christine Garbe: Gebt uns Bücher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richard Bamberger: Probleme des Sachbuches für die Jugend. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. </p>
<p>Hans Bödecker: Sachbuch, Kind, Altersstufe. In: Probleme des Sachbuches für die Jugend. Hrsg. von Richard Bamberger. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. S. 33-46.</p>
<p>Klaus Doderer: Das Sachbuch als literarpädagogisches Problem. Diesterweg: Frankfurt 1961.</p>
<p>Christine Garbe: Gebt uns Bücher, gebt uns Flügel! Warum Kinder Bücher brauchen – und welche? Rede zur Eröffnungsveranstaltung von LEGIMUS, Innsbruck – RUM, Tirol, 10.3.08. pdf abrufbar unter:  <a href="http://lesen.tsn.at/pix_db/documents/Gebt%20uns%20Buecher.pdf">http://lesen.tsn.at/pix_db/documents/Gebt%20uns%20Buecher.pdf</a></p>
<p>Heike Elisabeth Jüngst: Sachcomics für Kinder. In: Sachtexte für Kinder und Jugendliche. Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. 5. Jahrgang, 2010, Heft 1/2. S. 57-72.</p>
<p>Silke Körber: Was soll das Bild im Buch? Überlegungen zum &#8220;illusrierten Sachbuch&#8221;. In: Sachtexte für Kinder und Jugendliche. Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. 5. Jahrgang, 2010, Heft 1/2. S. 143-158.</p>
<p>Ilse Lichtenstein-Rother: Das Sachbuch im Bereich der Schule. In: Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragsammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965. S. 101-118.</p>
<p>Almuth Meissner: Nach PISA ist vor PISA. Sachtexte lesen im Deutschunterricht. In: Sachtexte für Kinder und Jugendliche. Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. 5. Jahrgang, 2010, Heft 1/2. S. 73-88.</p>
<p>Klaus-Ulrich Pech: Grenzenloser Belehrungsoptimismus. In: Sachtexte für Kinder und Jugendliche. Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. 5. Jahrgang, 2010, Heft 1/2. S. 11-28.</p>
<p>Sachtexte für Kinder und Jugendliche. Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. 5. Jahrgang, 2010, Heft 1/2.</p>
<p>Horst Schaller: Das Sachbuch in der Schule. In: Probleme des Sachbuches für die Jugend. Hrsg. von Richard Bamberger. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. S. 57-56.</p>
<p>Horst Schaller: Versuche mit einem zeitgeschichtlichen Jugendbuch. In: Probleme des Sachbuches für die Jugend. Hrsg. von Richard Bamberger. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. S. 57-65.</p>
<p>Heinz Steinberg: Die Rolle des Sachbuches in der öffentlichen Bücherei. In: Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragsammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965. S. 90-100.</p>
<p>Rüdiger Steinlein: Fiktionalität und Nicht-Fiktionalität im Kinder- und Jugendsachbuch. Überlegungen zur Bestimmung eines vielgestaltigen Genres. In: Sachtexte für Kinder und Jugendliche. Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. 5. Jahrgang, 2010, Heft 1/2. S. 29-44.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Literaturverzeichnis Methoden Buchwissenschaft</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-buchwissenschaft/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-buchwissenschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=983</guid>
		<description><![CDATA[Buchmarkt
Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragsammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965.
Erwin Barth von Wehrenalp. Über den Sachbuchautor. Voraussetzungen und Antriebe. In: Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragsammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965. S. 77-89.
Ulf Diederichs: Annäherungen an das Sachbuch. Zur Geschichte und Definition [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Buchmarkt</strong></p>
<p>Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragsammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965.</p>
<p>Erwin Barth von Wehrenalp. Über den Sachbuchautor. Voraussetzungen und Antriebe. In: Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragsammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965. S. 77-89.</p>
<p>Ulf Diederichs: Annäherungen an das Sachbuch. Zur Geschichte und Definition eines umstrittenen Begriffs. In: Die deutschsprachige Sachliteratur. Hg. von R. Radler, München/Zürich 1978. S. 1-37. </p>
<p>Ulf Diederichs: Die Verwendung des Begriffes &#8216;Sachbuch&#8217;. In: Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragssammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965. S. 35-49.</p>
<p>Kurt Eigl: Schutzumschlag und äußere Gestalt des Sachbuches. In: Probleme des Sachbuches für die Jugend. Hersg. von Richard Bamberger. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. S. 135-141.</p>
<p>Wolfgang R. Langenbucher: Zur Kritik des Sachbuches. Materialien und Thesen. In: Das Buch in der dynamischen Gesellschaft. Festschrift für Wolfgang Strauß zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Werner Adrian, Franz Hinze, Peter Meyer-Dohm und Christian Uhlig. Spee-Verlag: Trier 1970. S.83-96. </p>
<p>David Oels: Sachbuch. In: Erhard Schütz u.a (Hg.): Das BuchMarktBuch. Der Literaturbetrieb in Grundbegriffen. Reinbek: Rowohlt  2005. S. 323-327. *</p>
<p>Dörte Rehberg: Das besondere Buch. Der Buchkörper als Marketinginstrument in Zeit verschärfter Medienkonkurrenz. Hochschule der Medien. Stuttgart 2010 (= Stuttgarter Beiträge zur Verlagswirtschaft 4). URL: http://www.mediapublishing.org/images/stories/rehberg_volltext.pdf</p>
<p>Timothy W. Ryback: Hitlers Bücher. Seine Bibliothek - sein Denken. Fackelträger: Köln 2010.</p>
<p>Rudolf Schenda: Volk ohne Buch. Studien zur Sozialgeschichte der populären Lesestoffe 1770-1910. Frankfurt 1970. </p>
<p>Michael Schikowski: Geschrieben und verkauft. Das Sachbuch und sein Markt. In: Non Fiktion – Arsenal der anderen Gattungen. Hrsg. von D. Oels, S. Porombka, E. Schütz, 1. Jahrgang, Heft 1, 2006, S. 47 - 60.</p>
<p>ders.: Sozialgeschichtliche und ökonomische Grundlagen der Warengruppen. In:  Klaus-Wilhelm Bramann, Michael Buchmann, ders. (Hrsg.): Warengruppen im Buchhandel - Grundlagen, Allgemeines Sortiment, Fachbuch. Edition Buchhandel Band 16. Bramann Verlag. Frankfurt 2011. S.  24 - 45.</p>
<p>Reinhard Wittmann: Geschichte des deutschen Buchhandels. Ein Überblick. München: Beck 1991. </p>
<p><strong>Literaturbetrieb allgemein</strong></p>
<p>Matthias Beilein, Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Literaturbetrieb in Deutschland. 3. Auflage. Neufassung. edition text + kritik: München 2009.</p>
<p><strong>Konsumgeschichte allgemein</strong></p>
<p>Arne Andersen: Der Traum vom guten Leben. Alltags- und Konsumgeschichte vom Wirtschaftswunder bis heute. Frankfurt 1999.</p>
<p>Werner Graf: Literarische Sozialisation. In: Klaus-Michael Bogdal und Hermann Korte: Grundzüge der Literaturdidaktik. München 5. Auflage 2010 (= dtv 30798). S. 49 – 60. *</p>
<p>Werner Graf: Zur Sachtextpräferenz männlicher Jugendlicher. In: Geschlecht und Lesen. Mediennutzung, hrsg. v. Norbert Groeben und Bettina Hurrelmann, Siegener Periodicum zur Internationalen empirischen Literaturwissenschaft (SPIEL), Jg. 23 (2004), H. 1,<br />
S. 23-37.</p>
<p>Heinz-Gerhard Haupt, Claudius Torp (Hg.) Die Konsumgesellschaft in Deutschland 1890-1990. Ein Handbuch. Frankfurt 2009. *</p>
<p>Gerhard Schulze: Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Frankfurt: Campus 1992. *</p>
<p><strong>Internetadressen:</strong><br />
Verzeichnis lieferbarer Bücher: www.buchhandel.de<br />
Elektronische Bücher: www.libreka.de </p>
<p>Weitere: </p>
<p>www.buchkatalog.de<br />
www.libri.de<br />
www.zweitausendeins.de<br />
www.buechergilde.de<br />
www.wbg-wissenverbindet.de<br />
www.jokers.de<br />
www.buchpreis24.de<br />
www.saison-buch.de<br />
www.weltbild.de<br />
amazon.de<br />
www.derclub.de</p>
<p>Vergriffene Titel:</p>
<p>www.eurobuch.com<br />
www.ilab.org/services/searchform.php<br />
www.abebooks.de<br />
www.alibris.com<br />
www.eurobuch.com<br />
www.zvab.com</p>
<p>Virtuelle Kataloge<br />
Karlsruher Virtueller Katalog http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html<br />
Erlanger Liste http://www.erlangerliste.de/ressourc/lit.html<br />
Open Access http://www.open-access.net/<br />
Bayerische Staatsbibliothek http://www.bsb-muenchen.de/Literatursuche.30.0.html<br />
berliner allegroCatalog http://www.biblio.tu-bs.de/cgi-bin/acwww25u/maske.pl?db=bac<br />
Bibliotheksservice Zentrum Baden-Württemberg http://titan.bsz-bw.de/cms/recherche/<br />
Bibliothekssystem Universität Hamburg http://www.sub.unihamburg.<br />
de/informationen/projekte/hans/hanst2.htm<br />
Bibliotheksverbund Bayern http://bvba2.bib-bvb.de/V?RN=238693108<br />
Deutsche Nationalbibliothek https://portal.d-nb.de/opac.htm?method=showOptions#top<br />
Digitale Bibliothek http://metis.hbz-nrw.de/<br />
Hessisches BibliotheksInformationsSystem http://www.hebis.de/welcome.php<br />
Hochschulbibliothekszentrum http://www.hbz-nrw.de/recherche<br />
Technische Informationsbibliothek http://tiborder.gbv.de/psi/LNG=DU/DB=2.63/<br />
Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf http://www.ub.uni-duesseldorf.de/home/<br />
Universitätsbibliothek Frankfurt am Main http://kataloge.ub.uni-frankfurt.de/<br />
Verbundkatalog öffentlicher Bibliotheken http://gso.gbv.de/DB=1.126/ADVANCED_SEARCHFILTERhttp://<br />
gso.gbv.de/DB=1.126/ADVANCED_SEARCHFILTER</p>
<p>Zeitschriftenkataloge<br />
Das deutsche digitale Zeitschriftenarchiv http://www.digizeitschriften.de/<br />
Elektronische Zeitschriftenbibliothek http://rzblx1.uni-regensburg.de/ezeit/fl.phtml?<br />
bibid=HAB&#038;colors=7&#038;lang=de<br />
Zeitschriftendatenbank http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=1.1/</p>
<p>Zeitungskataloge<br />
Google News http://news.google.de/<br />
Innsbrucker Zeitungsarchiv http://www.uibk.ac.at/iza/<br />
Worldnews http://www.wn.com/adv/</p>
<p>Volltextsuche<br />
austrian literature online http://c108-dig04.uibk.ac.at:8080/aloWeb/search.alo<br />
Google Buchsuche http://www.google.de/advanced_book_search<br />
Libreka http://www.libreka.de/<br />
The Oxford Text Archive http://ota.ahds.ac.uk/<br />
Zeno.Org http://www.zeno.org/Zeno/0/Profisuche?m=1</p>
<p>Mannheimer Texte Online http://www.uni-mannheim.de/mateo/epo.html<br />
ngiyaw-eBooks http://ngiyaw-ebooks.de/<br />
Projekt Gutenberg http://gutenberg.spiegel.de/<br />
Wikibooks http://de.wikibooks.org/wiki/Hauptseite</p>
<p>Literaturrecherche</p>
<p>Perlentaucher < http://www.perlentaucher.de/buecherschau /<br />
Buchhandelsportal <http://www.buchhandelsportal.de/<br />
literaturkritik.de < http://www.literaturkritik.de/<br />
bluetenleser - das literaturportal <http://www.bluetenleser.de/<br />
literature.de - Das Literaturportal <http://www.literaturnetz.com/<br />
Buchjournal <http://buchjournal.buchhandel.de/<br />
buch aktuell. Autoren, Trends und neue Themen http://www.buchaktuell.de/<br />
Deutschlandfunk Themenportal Literatur http://www.dradio.de/portale/literatur<br />
Innsbrucker Zeitungsarchiv <http://www.uibk.ac.at/iza/<br />
SWR-Bestenliste http://www.swr.de/bestenliste/-/id=98456/1fuhjty/index.html<br />
Newbooks Catalog Wissenschafts- und Fachliteratur http://www.newbooks.de/<br />
DeutschesFachbuch.de http://www.deutschesfachbuch.de/</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stiefkind des Literaturbetriebs - ein Radioprogrammhinweis</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer absonderliche Sendezeiten und ausbleibende Wahrnehmung als Ausdruck von Geringschätzung interpretiert und dies persönlich nimmt, sollte sich von der Beschäftigung mit Sachbüchern rasch verabschieden. In der Sachbuchforschung ist man darauf angewiesen, in der Wahrnehmung des Sachbuchs nicht auf Sendezeiten zu achten und in Fällen, wo selbst die Wahrnehmung ausbleibt, seine Hoffungen auf eine ferne Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer absonderliche Sendezeiten und ausbleibende Wahrnehmung als Ausdruck von Geringschätzung interpretiert und dies persönlich nimmt, sollte sich von der Beschäftigung mit Sachbüchern rasch verabschieden. In der Sachbuchforschung ist man darauf angewiesen, in der Wahrnehmung des Sachbuchs nicht auf Sendezeiten zu achten und in Fällen, wo selbst die Wahrnehmung ausbleibt, seine Hoffungen auf eine ferne Zukunft zu richten. </p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/hansers-100x163.jpg" alt="" title="" width="100" height="163" class="alignleft size-thumbnail wp-image-691" />Die Hoffnung hielt zuletzt Erhard Schütz hoch anlässlich seiner Besprechung des letzten Bandes von <em>Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur, Bd. 9 Nationalsozialismus und Exil</em> der 2009 das über dreissig Jahre erscheinende Werk abschloss. Schmerzlich vermisste Schütz die für diese Zeit so charakteristische Sachliteratur in Form von Reportagen und sogenannten Tatsachen- und Rohstoffromanen. (Germanistik, Heft 1, 2010) Begnügen muss man sich also weiterhin mit nur ganz gelegentlichen Beiträgen zum Sachbuch, wie den von Florian Felix Weyh. Weyh schreibt zu seinem Radiofeature:</p>
<p><em>Der erste deutsche Literaturnobelpreisträger war ein Sachbuchautor, der Historiker Theodor Mommsen. Er erhielt den Preis 1902 für seine &#8216;Römische Geschichte&#8217;. Als 1908 ein zweiter Deutscher gekürt wurde, traf es mit Rudolf Eucken wiederum keinen Belletristen, sondern einen Philosophen. Das Sachbuch hat eine lange, ruhmreiche Geschichte bis zurück ins frühe 19. Jahrhundert. Doch im Feuilleton und bei den Buchkäufern gilt es weiterhin als zweitrangige Textsorte. Nur rein nutzenorientierte Leser, so das Vorurteil, zögen das Sachbuch dem höherwertigen Roman vor. Ein Blick in die Geschichte des populären Sachbuchs zeigt jedoch, dass sich die Highlights des Genres weder sprachlich noch ästhetisch zu verstecken brauchen. Längst hat das Sachbuch eigene erzählerische Standards etabliert – und wer viele Sachbücher liest, wird zumindest nicht dümmer. Höchste Zeit also, dem Stiefkind des Literaturbetriebs mehr Aufmerksamkeit zu widmen.</em></p>
<p>Florian Felix Weyh: <strong>Stiefkind des Literaturbetriebs. Eine Geschichte des Sachbuchs. </strong> (mit Ines Geipel, David Oels, Jens Petersen, Michael Schikowski) Erstsendung am 18.02.2010, Uhr 8.30 SWR 2. <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6004182/pv=mplayer/vv=popup/grszlf/index.html"><br />
<em>Hier der Link zum Podcast.</em></a></p>
<p><strong>Wiederholung der Sendung:<br />
SR 2 Kultur-Radio<br />
Donnerstag, den 25.03.2010<br />
09.05 - 09.30</strong><br />
<a href="http://www.sr-online.de/sr2/1356/inc-2010_03_25.html">Hier der Link zur Ankündigung des Senders.</a></p>
<p>Wilhelm Haefs (Hrsg.)<br />
Sozialgeschichte der deutschen Literatur Band 9: Nationalsozialismus und Exil 1933-1945.<br />
Hanser Verlag 2009</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Unangestellten</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-unangestellten/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Albers]]></category>

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		<description><![CDATA[
Markus Albers
Meconomy
Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden -
und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen
www.markusalbers.com 2009
E-Book, € 9,99
Bestellbar über http://www.meconomy.me/shop
Im Altertum galt Arbeit als Schande, im Mittelalter verknüpfte sich Arbeit erstmals mit dem Wissen, wurde Handwerk und organisierte sich in Zünften. Wer was wissen wollte, zahlte Lehrgeld. Irgendwann im Laufe des 19. Jahrhundert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/albers1-100x155.jpg" alt="" title="" width="100" height="155" class="alignleft size-thumbnail wp-image-689" /></p>
<p><strong>Markus Albers</strong><br />
Meconomy<br />
Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden -<br />
und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen<br />
www.markusalbers.com 2009<br />
E-Book, € 9,99<br />
Bestellbar über http://www.meconomy.me/shop</p>
<p>Im Altertum galt Arbeit als Schande, im Mittelalter verknüpfte sich Arbeit erstmals mit dem Wissen, wurde Handwerk und organisierte sich in Zünften. Wer was wissen wollte, zahlte Lehrgeld. Irgendwann im Laufe des 19. Jahrhundert kehrte sich das Verhältnnis um. Die Industrialisierung benötigte gut ausgebildete Facharbeiter, aus Stadtschulen wurden Berufsschulen und das Lehrgeld floss nun in umgekehrte Richtung. Das industrielle Interesse wurde ein gesellschaftliches Interesse. In dieser Zeit entstand die Sozialfigur des Angestellten. Bei Robert Walser, neben Hermann Hesse, Autor von sogenannten Angestelltenromanen, hört sich das dann so an:</p>
<p>&#8220;Eines Morgens trat ein junger, knabenhafter Mann bei einem Buchhändler ein und bat, dass man ihn dem Prinzipal vorstellen möge. Man tat was er wünschte. Der Buchhändler, ein alter Mann von sehr ehrwürdigem Aussehen, sah den etwas schüchtern vor ihm Stehenden scharf an und forderte ihn auf, zu sprechen. &#8216;Ich will Buchhändler werden&#8217;, sagte der jugendliche Anfänger. &#8216;Ich habe Sehnsucht danach und ich weiß nicht, was mich davon abhalten könnte, mein Vorhaben ins Werk zu setzen.&#8217;&#8221;</p>
<p>So oder so ähnlich mag auch heute noch die eine oder andere wacker vorgetragene Initiativbewerbung vor sich gehen. Das Angestelltendasein aber ist derart in Verruf geraten, dass wer danach strebt, sich fast schon verdächtig macht und seiner unwürdig erscheint. Wer über den Deutschunterricht sozialisiert wurde, liebt darum das gemeine Bonmot von Gottfried Benn: &#8220;Dumm sein und Arbeit haben: Das ist das Glück&#8221;. </p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-329" title="albers" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/albers-100x155.jpg" alt="" width="100" height="155" />Die Bücher von Markus Albers und seiner Community verraten vielleicht auch etwas über den Jahrgang. Die Verbindung von Hilflosigkeit angesichts der objektiven Entwicklung des Arbeitsmarktes und der angestrengten Umdeutung der Verhältnisse in bloß subjektive Antriebsschwäche ist so neu nicht. Daher passt Gottfried Benns vielzitierte Niederträchtigkeit aus den absoluten Spitzenzeiten der Arbeitslosigkeit ausgezeichnet hierher. Woran es ihm fehlte wie auch den neuen Verächtern des Angestellten ist politische Kultur. Die Veränderungen des Arbeitsmarktes, die im übrigen absolut unstrittig sind, werden von Albers wie ein Wetterumschwung gehandhabt, bei dem nichts weiter zu bemerken ist, als dass er für verzärtelte Angestellte äußerst ungünstig sei, wasserdichten Typen aber kaum etwas anhaben könne. Dass diese Enwicklung interessierte Marktteilnehmer hätte, kommt hier nicht nur nicht in den blauäugig-unpolitischen Blick, sondern sie erscheint so abwegig, dass sie nicht einmal mehr zurückgewiesen werden müsste. </p>
<p>Der Angestellte wird als eine Institution gesehen, die wie alle Institutionen, allen voran die Politik, besonders verwerflich ist, da sie als Begrenzung vorgeblich unendlicher Möglichkeiten aufgefasst wird. Die absolut ahistorische Darstellung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Gegenwart bei Albers ergibt sich notwendigerweise aus den apolitischen Affekten der Community. Im Kern findet hier eine Umdeutung des trivialen Einstellungsstopps und Beförderungsstaus der Institutionen statt. Mehr Schönreden ist kaum mehr denkbar. Allerdings, auch bei Albers findet sich der Hinweis, dass das nicht alle schaffen können, dass viele zurückbleiben. Was aus denen werden soll, bleibt offen. Doch wird die ethische und ökologische Verantwortung in der Community ja besonders groß geschrieben.  </p>
<p>&#8220;Die Selbstverwirklichung der Meconomy kann heute kein autistischer Ego-Trip mehr sein. Wer nur an sich denkt, kann keinen Erfolg haben&#8221;, schreibt Markus Albers. Da also Erfolg immer nur noch ethisch sein kann, muss man sich über die Motive der Marktteilnehmer gar keine Gedanken mehr machen. Für eine kritische Selbstwahrnehmung der Community ist kein Platz, daher werden diese Strategien der Selbstimmunisierung auch nicht erkannt. </p>
<p>In Markus Albers, neben Holm Friebe und Thomas Ramge, kann man die Autoren des Unangestelltenromans sehen. Und man kann gespannt sein, wie sich dieser in den nächsten Jahren liest. Die Prognose liegt nahe, dass dann die Wahrnehmung der Dauerkrise der Realwirtschaft die leicht geschriebene Umdeutung in unendliche Chancen erschwert und zu schärferen Analysen führt. Vielleicht wird dann auch die verwendete Literatur über Trendnachrichten aus Zeitschriften hinauskommen und der Text Beschreibungebenen erreichen, die sich an Texten von Georg Simmel und Karl Mannheim messen lassen.</p>
<p>Zum Blog von Markus Albers: <a href="http://www.markusalbers.com/">http://www.markusalbers.com/</a></p>
<p>Zu einer Zwischenbilanz von Markus Albers zum Verkauf dieses Buches und weiteren Rezensionen: <a href="http://www.markusalbers.com/blog/eine-woche-meconomy-erstes-zwischenfazit-und-ein-paar-zahlen/">http://www.markusalbers.com/blog/eine-woche-meconomy-erstes-zwischenfazit-und-ein-paar-zahlen/</a></p>
<p>Zu einem weiteren Beitrag zur digitalen Bohème: <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/lest-stadtplane/">http://www.immer-schoen-sachlich.de/lest-stadtplane/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weltwirtschaft</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/weltwirtschaft/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/weltwirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 13:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Steingart]]></category>

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		<description><![CDATA[Anne Blenklein, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über Gabor Steingarts Einschätzung der Weltwirtschaft. 

Gabor Steingart
Weltkrieg um Wohlstand
Piper Verlag 2006
Spannend und reißerisch von einem Spiegelredakteur geschrieben, ist dieses Sachbuch leicht zu lesen und hat einen gewissen Unterhaltungswert. Es hat mir sehr gut gefallen, da der Autor wenig Fachsprache benutzt und anschaulich schildert, was er ausdrücken will. Teilweise wiederholt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anne Blenklein, buchhändlerische Auszubildende, schreibt über Gabor Steingarts Einschätzung der Weltwirtschaft.</em> </p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/steingart-100x160.jpg" alt="" title="" width="100" height="160" class="alignleft size-thumbnail wp-image-745" /><br />
Gabor Steingart<br />
Weltkrieg um Wohlstand<br />
Piper Verlag 2006</p>
<p>Spannend und reißerisch von einem Spiegelredakteur geschrieben, ist dieses Sachbuch leicht zu lesen und hat einen gewissen Unterhaltungswert. Es hat mir sehr gut gefallen, da der Autor wenig Fachsprache benutzt und anschaulich schildert, was er ausdrücken will. Teilweise wiederholt er sich sogar, was aber gar nicht schlimm ist. Man bekommt einen guten Überblick über die Entstehung der Industrialisierung/Globalisierung und der Beteiligung der verschiedenen Länder an dem Geschehen und der Entstehung der Weltwirtschaft.</p>
<p>Das Buch ist in einzelne Kapitel gegliedert, was der Übersicht und dem Verständnis zusätzlich zu Gute kommt. Eine tolle Empfehlung für jene, die sich für den Welthandel zwischen den Kulturen - Europa und den USA auf der einen Seite, China, Japan und Indien auf der anderen Seite – interessieren.<br />
Vieles stellt Steingart auch etwas dramatisiert dar: zum Beispiel die „bösen“ Chinesen, die immer noch Unterstützung als Entwicklungsland bekommen, obwohl ihre Wirtschaftsleistung die unsere längst überflügelt hat! </p>
<p>Aber gerade weil vieles überzogen gesagt wird, regt das Buch zum eigenen Nachdenken an, und das ist letztendlich noch ein Pluspunkt des Sachbuchs „Weltkrieg um Wohlstand“ von Gabor Steingart.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Prinz der Prinzen</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/prinz-der-prinzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 21:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Montefiore]]></category>

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		<description><![CDATA[
Simon Sebag Montefiore
Katharina die Große und Fürst Potemkin
Eine kaiserliche Affaire
S. Fischer 2009
Himmelsstürmer? Vielleicht, ja! Aber Überflieger? Doch nicht Potemkin, der Namensgeber der sprichwörtlichen potemkinschen Dörfer. So kann man bei Montefiore sich erzählen lassen, wie alle Lebensleistung zuschanden wird durch die Gehässigkeit der Neider. Grigori Alexandrowitsch Potemkin, Fürst und Feldmarschall, Oberbefehlshaber der russischen Armee, Großhetman der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/montefiore-100x153.jpg" alt="" title="" width="100" height="153" class="alignleft size-thumbnail wp-image-688" /></p>
<p><strong>Simon Sebag Montefiore</strong><br />
Katharina die Große und Fürst Potemkin<br />
Eine kaiserliche Affaire<br />
S. Fischer 2009</p>
<p>Himmelsstürmer? Vielleicht, ja! Aber Überflieger? Doch nicht Potemkin, der Namensgeber der sprichwörtlichen potemkinschen Dörfer. So kann man bei Montefiore sich erzählen lassen, wie alle Lebensleistung zuschanden wird durch die Gehässigkeit der Neider. Grigori Alexandrowitsch Potemkin, Fürst und Feldmarschall, Oberbefehlshaber der russischen Armee, Großhetman der Kosaken, Großadmiral des Schwarzen und des Kaspischen Meeres und Vizekönig des Südens, wahrscheinlich auch der heimliche Ehemann Katharinas der Großen. Was Montefiore an Forschungsliteratur zur Verfügung stand, deutet Potemkin unisono als Wüstling, Hochstapler, Stümper. Dieses Buch ist dagegen eine von Montefiore großartig erzählte literarische Ehrenrettung Potemkins, die auf jeder Seite Vergnügen, reines Vergnügen bereitet. Ach, wieso heißt das Buch Katharina die Große und Fürst Potemkin? Und nicht wie das Original <em>Prinz der Prinzen. Das Leben Potemkins</em>? Na, damit Sie es kaufen! Das sollten Sie aber auch tun!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Sachbuchmarkt</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/der-sachbuchmarkt/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/der-sachbuchmarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 10:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tonspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=947</guid>
		<description><![CDATA[Radiogespräch
Die Sachbuch-Bestsellerliste - Ein Spiegel unserer Gesellschaft
WDR 3, Sendung vom 03.12.2010
Hier zum podcast. Dauer ca. 8 Min.
Rezension
Global und regional? -Zukunftstrends. Rezensenten: Sylke Tempel und Michael Schikowski. Moderation: Florian Felix Weyh. Deutschlandradio Kultur. Lesart. Gesendet am 05.04.2010.
Hier zum podcast. Dauer ca. 28 Min.
Vortrag
Der aktuelle Sachbuchmarkt. Vortrag innerhalb des Kolloquium &#8220;Sachbuch und Sachbuchmarkt&#8221;.
Institut für Buchwissenschaft - Mainz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radiogespräch</strong></p>
<p>Die Sachbuch-Bestsellerliste - Ein Spiegel unserer Gesellschaft<br />
WDR 3, Sendung vom 03.12.2010<br />
<a href="http://www.wdr3.de/mosaik/details/artikel/wdr-3-mosaik-33c8ae1022.html">Hier zum podcast.</a> Dauer ca. 8 Min.</p>
<p><strong>Rezension</strong></p>
<p>Global und regional? -Zukunftstrends. Rezensenten: Sylke Tempel und Michael Schikowski. Moderation: Florian Felix Weyh. Deutschlandradio Kultur. Lesart. Gesendet am 05.04.2010.<br />
<a href='http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/drk-global-oder-regional.mp3'>Hier zum podcast.</a> Dauer ca. 28 Min.</p>
<p><strong>Vortrag</strong></p>
<p>Der aktuelle Sachbuchmarkt. Vortrag innerhalb des Kolloquium &#8220;Sachbuch und Sachbuchmarkt&#8221;.<br />
Institut für Buchwissenschaft - Mainz, 29.02.2010<br />
<a href="http://www.buchwissenschaft.uni-mainz.de/aktuelles/podcastsvidcasts.html">Hier zum podcast.</a> Dauer ca. 30 Min.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.immer-schoen-sachlich.de/der-sachbuchmarkt/feed/</wfw:commentRss>
<enclosure url="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/drk-global-oder-regional.mp3" length="14188032" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Tonspur in die Sachbuchgeschichte</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/tonspur-in-die-sachbuchgeschichte/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/tonspur-in-die-sachbuchgeschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 10:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tonspur]]></category>

		<category><![CDATA[Geipel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=946</guid>
		<description><![CDATA[Der Herzog von Braunschweig.
Aus: Valeriu Marcu: Das große Kommando Scharnhorsts. Die Geburt einer Militärmacht in Europa. Paul List Verlag: Leipzig 1928.
gelesen von Michael Schikowski Dauer 2,22 Min.
Der russisch-japanische Krieg.
Aus:Valeriu Marcu: Lenin. [zuerst 1927].
gelesen von Michael Schikowski Dauer 2,38 Min.
_________________________________

Hier zum podcast von: 
Florian Felix Weyh: Stiefkind des Literaturbetriebs. Eine Geschichte des Sachbuchs. (mit Ines Geipel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Herzog von Braunschweig.<br />
Aus: <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/02-titelnummer-2.mp3">Valeriu Marcu: Das große Kommando Scharnhorsts. Die Geburt einer Militärmacht in Europa. Paul List Verlag: Leipzig 1928.<br />
gelesen von Michael Schikowski</a> Dauer 2,22 Min.</p>
<p>Der russisch-japanische Krieg.<br />
Aus:<a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/01-titelnummer-11.mp3">Valeriu Marcu: Lenin. [zuerst 1927].<br />
gelesen von Michael Schikowski</a> Dauer 2,38 Min.</p>
<p>_________________________________</p>
<p><a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6004182/pv=mplayer/vv=popup/grszlf/index.html"><br />
Hier zum podcast von:</a> </p>
<p>Florian Felix Weyh: Stiefkind des Literaturbetriebs. Eine Geschichte des Sachbuchs. (mit Ines Geipel, David Oels, Jens Petersen, Michael Schikowski) Erstsendung am 18.02.2010. SWR 2. Dauer ca. 29 Min.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 100 Sachbuch Klassiker - ein Kanon</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 12:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=940</guid>
		<description><![CDATA[Wilhelm Bölsche, Das Liebesleben in der Natur (1898)
Ricarda Huch, Der dreißigjährige Krieg
Julius Meier-Graefe, Entwicklungsgeschichte der modernen Kunst (1904)
Oscar Bie, Die Oper (1913)
Egon Friedell, Kulturgeschichte der Neuzeit 
Arthur Fürst, Das Weltreich der Technik 
Werner Hegemann, Das steinerne Berlin
Emil Ludwig, Goethe
Valeriu Marcu, Lenin (1927)
Friedrich Sieburg, Gott in Frankreich? (1929)
Siegfried Kracauer, Pariser Leben. Jacques Offenbach und seine Zeit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wilhelm Bölsche, Das Liebesleben in der Natur (1898)</p>
<p>Ricarda Huch, Der dreißigjährige Krieg</p>
<p>Julius Meier-Graefe, Entwicklungsgeschichte der modernen Kunst (1904)</p>
<p>Oscar Bie, Die Oper (1913)</p>
<p>Egon Friedell, Kulturgeschichte der Neuzeit </p>
<p>Arthur Fürst, Das Weltreich der Technik </p>
<p>Werner Hegemann, Das steinerne Berlin</p>
<p>Emil Ludwig, Goethe</p>
<p>Valeriu Marcu, Lenin (1927)</p>
<p>Friedrich Sieburg, Gott in Frankreich? (1929)</p>
<p>Siegfried Kracauer, Pariser Leben. Jacques Offenbach und seine Zeit. Eine Gesellschaftsbiographie.</p>
<p>Heinrich Eduard Jacob, Sage und Siegeszug des Kaffees. Biographie eines weltwirtschaftlichen Stoffes (1934)</p>
<p>Sebastian Haffner, Anmerkungen zu Hitler</p>
<p>Barbara Beuys, Familienleben in Deutschland</p>
<p>Joachim-Ernst Berendt, Nada Brahma. Die Welt ist Klang (1983) </p>
<p>Dieter Hildebrandt, Pianoforte. Geschichte des Klaviers im 19. Jahrhundert (1985) </p>
<p>Rüdiger Safranski, Schopenhauer oder die wilden Jahre der Philosophie</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die besten deutschsprachigen Sachbücher des Jahres 2009</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2009/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 21:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Bojowald]]></category>

		<category><![CDATA[Chauvistré]]></category>

		<category><![CDATA[Decker]]></category>

		<category><![CDATA[Geipel]]></category>

		<category><![CDATA[Hillenkamp]]></category>

		<category><![CDATA[Martynkewicz]]></category>

		<category><![CDATA[Petersen]]></category>

		<category><![CDATA[Sloterdijk]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wolfgang Martynkewicz
Salon Deutschland. Geist und Macht 1900 - 1945
Aufbau 2009
in der Kategorie erzählendes Sachbuch, Geschichte
Der Salon, schreibt Martynkewicz irgendwo, kenne kein Protokoll und keine Sitzordnung. So ist auch sein großartiges und unkonventionelles Buch ein Salon, der zeigt wie aus verstiegener Kunst, Philosophie und Literatur, gelangt sie zur Macht, Bestialität hervorgehen kann.

Martin Bojowald
Zurück vor den Urknall
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-676" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/martyn-100x166.jpg" alt="" width="84" height="140" /></p>
<p><strong>Wolfgang Martynkewicz</strong><br />
Salon Deutschland. Geist und Macht 1900 - 1945<br />
Aufbau 2009</p>
<p>in der Kategorie erzählendes Sachbuch, Geschichte</p>
<p><em>Der Salon, schreibt Martynkewicz irgendwo, kenne kein Protokoll und keine Sitzordnung. So ist auch sein großartiges und unkonventionelles Buch ein Salon, der zeigt wie aus verstiegener Kunst, Philosophie und Literatur, gelangt sie zur Macht, Bestialität hervorgehen kann.</em></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-677" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/bojo-100x163.jpg" alt="" width="84" height="136" /></p>
<p><strong>Martin Bojowald</strong><br />
Zurück vor den Urknall<br />
Die ganze Geschichte des Universums<br />
S. Fischer 2009</p>
<p>in der Kategorie erzählendes Sachbuch, Naturwissenschaft</p>
<p><em>Martin Bojowalds vereinfachte Beschreibung des Universums, die die als unvereinbar geltende Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantentheorie berücksichtigt, versteht man solange man sie liest. Das ist schon sehr viel und für ein populäres Sachbuch fast alles.</em></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-678" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/hillenkampjpg-100x163.jpg" alt="" width="84" height="137" /></p>
<p><strong>Sven Hillenkamp</strong><br />
Das Ende der Liebe.<br />
Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit<br />
Klett-Cotta 2009</p>
<p>in der Kategorie erzählendes Sachbuch, Zeitgeschichte</p>
<p><em>Hillenkamp durchkreuzt - Besseres lässt sich über ein Sachbuch nicht sagen - alle Erwartungen. Eine ausgezeichnete, weil hochdiszipliniert geschriebene Suada. Eine Kunst des Liebens für unser Medienzeitalter, das aus den Menschen bloße Medien ihrer Erlebnisse zu machen scheint.</em></p>
<p>Nachbemerkung: Hillenkamp erhält der <em>Clemens Brentano Preis 2010</em> der Stadt Heidelberg.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-679" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/geipel-100x157.jpg" alt="" width="86" height="134" /></p>
<p><strong>Ines Geipel, Andreas Petersen</strong><br />
Black Box DDR.<br />
Unerzählte Leben unterm SED-Regime<br />
marixverlag 2009</p>
<p>in der Kategorie Reportage</p>
<p><em>Eine Sammlung einzelner Reportagen und Berichte über 33 vorsätzliche &#8220;Abweichler&#8221;, die auf ergreifende Art und Weise zeigen, was abweichendes Verhalten eigentlich ist.</em></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-680" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/chauvistre-100x153.jpg" alt="" width="85" height="129" /></p>
<p><strong>Eric Chauvistré</strong><br />
Wir Gutkrieger.<br />
Warum die Bundeswehr im Ausland scheitern wird<br />
Campus 2009</p>
<p>in der Kategorie Thesenbuch</p>
<p><em>Das Buch zum Heer der Illusionen. Schnell und klar wie ein Rückzug.</em></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-681" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/decker1-100x159.jpg" alt="" width="84" height="134" /></p>
<p><strong>Kerstin Decker</strong><br />
Mein Herz - Niemandem<br />
Das Leben<br />
der Else Lasker-Schüler<br />
Propyläen 2009</p>
<p>in der Kategorie Biografie</p>
<p><em>Eine fabelhaft geschriebene Biografie.</em> <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/anderssein-als-stil/">Hier zu einer Besprechung.</a> </p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-682" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/sloterdijkjpg.jpg" alt="" width="75" height="134" /></p>
<p><strong>Peter Sloterdijk</strong><br />
Du mußt dein Leben ändern<br />
Über Anthropotechnik<br />
Suhrkamp 2009</p>
<p>in der Kategorie Ratgeber</p>
<p><em>Man lernt Gedanken lesen.</em></p>
<p>Jury: Michael Schikowski</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/die-besten-deutschsprachigen-sachbucher-des-jahres-2008/">Hier zu den besten deutschsprachigen Sachbüchern 2008.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cash Cow der Menschheit</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/cash-cow-der-menschheit/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/cash-cow-der-menschheit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 21:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Werner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=470</guid>
		<description><![CDATA[Florian Werner
Die Kuh. Leben, Werk und Wirkung
Nagel &#38; Kimche 2009
Florian Werner ist Texter und Musiker der Gruppe Fön und schrieb ein Sachbuch über den Rap. Dass er außerdem Literaturwissenschaftler ist, bemerkt man in diesem heiteren und ungewöhnlichen Buch, das im Grunde eine Kulturgeschichte der Kuh ist, auf Schritt und Tritt. Statt aber als breite Kulturgeschichtle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-675" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/werner-100x163.jpg" alt="" width="100" height="163" />Florian Werner<br />
Die Kuh. Leben, Werk und Wirkung<br />
Nagel &amp; Kimche 2009</p>
<p>Florian Werner ist Texter und Musiker der Gruppe Fön und schrieb ein Sachbuch über den Rap. Dass er außerdem Literaturwissenschaftler ist, bemerkt man in diesem heiteren und ungewöhnlichen Buch, das im Grunde eine Kulturgeschichte der Kuh ist, auf Schritt und Tritt. Statt aber als breite Kulturgeschichtle aufzutreten, verulkt das schmale und sehr unterhaltsame Buch schon in seinem Untertitel die Großwerke der wissenschaftlichen Zunft. Wenn es in einer Rezension der FAZ hieß, dass man hier über die Kuh erfährt, was man „nicht die Zeit hatte zu googeln“, dann wird genau das verkannt, was Florian Werner leistet: eine vorbildlich konzentrierte Darstellung der Kuhdarstellung. Und seinen verschmitzten Humor bezieht dieses Buch nicht platterdings aus dem Muh der Kuh, sondern aus der Darstellung der Motive derjenigen, die der Kuh in ihren Werken einen flüchtigen Auftritt verschaffen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Begabung als Ideologie</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/begabung-als-ideologie/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 23:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Bird]]></category>

		<category><![CDATA[Gladwell]]></category>

		<category><![CDATA[Sherwin]]></category>

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		<description><![CDATA[
Malcolm Gladwell
Überflieger
Campus 2009
Gängige Rede beim Überflieger ist die vom Aufstieg aus dem Nichts aus bescheidensten Verhältnissen. 
Erfolg ist als nichts anderes vorstellbar als das was aus individueller Leistung und Begabung folgt. Alles andere hätte doch etwas, nun ja, etwas Ehrabschneidendes vielleicht. Erfolg wird nun einmal individualisiert.
Gladwell aber zeigt in seinem Buch nicht nur wie erfolgreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/gladwell3-100x155.jpg" alt="" title="" width="100" height="155" class="alignleft size-thumbnail wp-image-673" /><br />
<strong>Malcolm Gladwell</strong><br />
Überflieger<br />
Campus 2009</p>
<p>Gängige Rede beim Überflieger ist die vom Aufstieg aus dem Nichts aus bescheidensten Verhältnissen. </p>
<p>Erfolg ist als nichts anderes vorstellbar als das was aus individueller Leistung und Begabung folgt. Alles andere hätte doch etwas, nun ja, etwas Ehrabschneidendes vielleicht. Erfolg wird nun einmal individualisiert.</p>
<p>Gladwell aber zeigt in seinem Buch nicht nur wie erfolgreich Menschen sind, sondern woher diese Erfolgreichen kommen. So versucht er die beeindruckenden Karrieren ungewöhnlicher Menschen, Genies, Unternehmer, Musiker daraufhin zu lesen, woher sie kommen, welchen Prägungen und Voraussetzungen sie entstammen, die diese Karriere ermöglichten. </p>
<p>Seine Ideen und Erkenntnisse – das ist klar – eignen sich daher nicht für Sonntagsreden. Manchmal sind es nur ein paar Zusammenhänge, eine Herkunft, ein kleiner aber wirkungsvoller Umstand, der den Erfolg strukturell erklärt.</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/bird-100x160.jpg" alt="" title="" width="100" height="160" class="alignleft size-thumbnail wp-image-674" /> Chris Langan, von dem Gladwell erzählt, wie er durch seine Unterschichtsozialisation an den Strukturen und Bedingungen eines auf Oberschichtkinder zugeschnittenen Bildungssystems scheitert, wird von ihm mit einer ganz anderen Biografie, einer Erfolgsbiografie konfrontiert: der von J. Robert Oppenheimer. Seine Biorafie wurde von Kai Bird und Martin Sherwin verfasst und ist nun auch auf Deutsch bei Propyläen erschienen.</p>
<p>In der Gegenüberstellung kann Gladwell anschaulich machen, wie zwei konträre Erziehungskonzepte, das Konzept Langan (natürliche Entwicklung) und das Konzept Oppenheimer (konzertierte Kultivierung) bei prinzipiell gleich hoher Begabung zu ganz unterschiedlichen Lebensläufen führen. Interessanterweise ist gerade die Unterschicht von den angeborenen Eigenschaften ihrer Sprösslinge überzeugt, Eigenschaften und schulische Leistungen, die dann eben auch mal nicht so gut ausfallen. In der Ober- und Mittelschicht ist der Lehrer der Schuldige! </p>
<p>Oppenheimer, ein Mensch der seinen Doktorvater mit Chemikalien aus dem Labor zu vergiften versuchte, darf auf Bewährung weiter studieren und wird 20 Jahre später Leiter des Manhattan Projekts zum Bau der Atombombe. Langans Mutter scheiterte schon an einem Formular und Langan selbst an den <em>soft skills</em>, den im Grunde absolut harten Schließmechanismen der führenden Milieus.  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bewegung und Beharren</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/hessler/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/hessler/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 20:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Hessler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=616</guid>
		<description><![CDATA[Peter Hessler
Über Land. Begegnungen im neuen China
Berlin Verlag 2009  
Ich weiß nicht, ob es im Lexikon der populären Irrtümer steht, aber die Chinesische Mauer ist nicht vom Mond aus zu sehen. Aber von Frankfurter Messe 2009 aus, da war sie zu sehen und mit ihr zusammen der Mummenschanz, der eher einer Tourismusmesse angestanden hätte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/hes-100x159.jpg" alt="" title="" width="100" height="159" class="alignleft size-thumbnail wp-image-661" /><strong>Peter Hessler</strong><br />
Über Land. Begegnungen im neuen China<br />
Berlin Verlag 2009  </p>
<p>Ich weiß nicht, ob es im <em>Lexikon der populären Irrtümer</em> steht, aber die Chinesische Mauer ist nicht vom Mond aus zu sehen. Aber von Frankfurter Messe 2009 aus, da war sie zu sehen und mit ihr zusammen der Mummenschanz, der eher einer Tourismusmesse angestanden hätte, als einer Buchmesse. </p>
<p>Solche Reportagen aber wie Peter Hessler sie hier geschrieben hat, sind eigentlich, wenn es das gäbe, Langzeitreportagen. Ein Widerspruch in sich, wollen Reporter doch eher schnell fertig werden. Hessler ist Peking-Korrespondent des New Yorker und er hat den langen Atem für eine große Erzählung gereifter Erfahrungen. Ein großes Lesevergnügen.</p>
<p>Im ersten Teil seines Buchs folgt er dem Verlauf der Mauer. Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht ein Dorf, in das er jahrelang pendelt. Auf die Reise folgt der Stillstand. Auf die Beobachtung eines Landes in Bewegung – und zwar mit dem Auto – die Beobachtung des Beharrens, der Tradition. Im dritten Teil schildert er den Aufbau einer Fabrik, in der sich die beiden ersten Teile, der Widerspruch von Bewegung und Beharren, spiegelt. Was produziert diese Fabrik? Etwas sehr Eigentümliches. Sie produziert nichts als Ringe. Und zwar speziell die Ringe, mit deren Hilfe die Träger eines BH verstellt werden können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anderssein als Stil</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/anderssein-als-stil/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 23:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Decker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=652</guid>
		<description><![CDATA[
Kerstin Decker
Mein Herz – Niemandem. Das Leben der Else Lasker-Schüler
Propyläen 2009
Kerstin Decker ist eine erfahrene Biografin. Was ihr aber mit diesem Buch gelungen ist, geht über das was man Biografie zu nennen gewohnt ist weit hinaus. Alle stilistischen Merkmale dieses Buches, die  Zeitform, die kurzen Sätze, die insgesamt wie gesprochen wirkende Erzählung, alles dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/decker-100x159.jpg" alt="" title="" width="100" height="159" class="alignleft size-thumbnail wp-image-653" /><br />
<strong>Kerstin Decker</strong><br />
Mein Herz – Niemandem. Das Leben der Else Lasker-Schüler<br />
Propyläen 2009</p>
<p>Kerstin Decker ist eine erfahrene Biografin. Was ihr aber mit diesem Buch gelungen ist, geht über das was man Biografie zu nennen gewohnt ist weit hinaus. Alle stilistischen Merkmale dieses Buches, die  Zeitform, die kurzen Sätze, die insgesamt wie gesprochen wirkende Erzählung, alles dies ist bewusst gewählt. Zugleich reflektiert Kerstin Decker wie sie im Unterschied zur gängigen biografischen Form bei Else Lasker-Schüler von deren Formeln und Konventionen abweichen muss: „Wenn Kindheitskapitel in Büchern enden, dann wissen Leser und Autor: Hier ist etwas abgeschlossen, die Vorgeschichte eines Menschen. Von jetzt an übernimmt er sich selbst oder, weniger euphorisch gesagt, das Leben übernimmt ihn. Hier ist das anders.“ Das Anderssein der Lasker-Schüler so geschmeidig, so bewusst, so unterhaltsam und souverän in die Struktur und den Stil ihrer Biografie umzuwandeln, macht dieses Buch so bedeutend und den Lesern nichts weniger pure Freude. </p>
<p>Nachbemerkung: In der FAZ vom 4.3.10 schreibt Beate Tröger in ihrer Rezension über Kerstin Deckers Buch: &#8220;Anstelle einer sachlichen Lebensbeschreibung (&#8230;) versucht sich Kerstin Decker an einer identifikatorischen, undistanzierten Romanbiographie, die einer verwässerten philosophischen Terminologie Vorrang gegenüber der literaturwissenschaftlichen gibt.&#8221; Kerstin Decker wusste wohl nicht, dass der sachlich-literaturwissenschaftliche Zugang zwingend vorgeschrieben ist. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Finde ich das Glück beziehungsweise?</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/finde-ich-das-gluck-beziehungsweise/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/finde-ich-das-gluck-beziehungsweise/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 23:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Diamond]]></category>

		<category><![CDATA[Fritzen]]></category>

		<category><![CDATA[Hampe]]></category>

		<category><![CDATA[Hillenkamp]]></category>

		<category><![CDATA[Simons]]></category>

		<category><![CDATA[Sloterdijk]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Samstag Abend, Köln Hauptbahnhof, zwar ist nicht Karneval, aber trotzdem sieht man mehrere Gruppen verkleideter Menschen durch den Bahnhof streunen. Meistens alle im gleichen T-Shirt. Oft mit einem Foto bedruckt und einen schwachsinnigen Spruch wie „Guidos letzter Tag in Freiheit“. Was Guido droht ist nicht Haft, sondern die Ehe. Es ist ein Junggesellenabschied. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Samstag Abend, Köln Hauptbahnhof, zwar ist nicht Karneval, aber trotzdem sieht man mehrere Gruppen verkleideter Menschen durch den Bahnhof streunen. Meistens alle im gleichen T-Shirt. Oft mit einem Foto bedruckt und einen schwachsinnigen Spruch wie „Guidos letzter Tag in Freiheit“. Was Guido droht ist nicht Haft, sondern die Ehe. Es ist ein Junggesellenabschied. Vielleicht begann auch diese Beziehungsgeschichte von Guido bei neu.de oder Facebook. Nun, Guido ist entschieden und löst das Dilemma des Sokrates – „Heirate oder heirate nicht, du wirst beides bereuen“ – durch eine Entscheidung.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-646" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_4907.jpg" alt="" width="375" height="560" /> <em>Findet mich das Glück? Und passen wir überhaupt zusammen?</em></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-645" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/fritzen.jpg" alt="" width="71" height="107" /></p>
<p>Für Frauen bleibt mit der Heirat allerdings die Frage der Fragen für die Suche nach dem perfekten Leben ungelöst: Wann werde ich schwanger? Dann aber noch: Werde ich überhaupt Kinder bekommen können? Gegenüber einem männlichen Dilemma sind die Möglichkeiten der Selbstfrustration unter Frauen doch erheblich vielgestaltiger. Und sie werden, wenn man Florentine Fritzen glauben darf, fast alle genutzt.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-640" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/hillenkamp1-100x163.jpg" alt="" width="85" height="139" />Ein Mann lebt seit drei Jahren mit einer Frau zusammen. Sie haben sich tatsächlich über eine Internetseite kennen gelernt. Irgendwann fällt der Frau ein, dass noch ihr Profil im Internet steht, mit dem sie sich auf Partnersuche begeben hat. Mit Fotos. Reisebilder aus Vietnam. Jetzt hat sie das Gefühl, dass zwischen den Bildern und ihr ein ungeheurer Abstand herrscht.  Sie sucht nach seinem Profil und findet es mit einem kleinen blinkenden Sendemast! Als er nach Hause kommt, sagt sie: „Du hast weiter gesucht.“ Er leugnet nicht, behauptet aber, sich nie mit jemanden verabredet zu haben. Die Nachrichten, die er erhielt, habe er nie beantwortet. „Du warst die ganze Zeit über an einem anderen Ort“, sagt sie, „in einer anderen Zeit. Ich bin ein Versuch für dich gewesen, nicht einmal das, ein Provisorium. Du hast dich in meiner Liebe, in unserem Leben aufgehalten wie in einem Wartezimmer.“</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-641" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/simons1-100x153.jpg" alt="" width="85" height="131" />Ist es tatsächlich so, wie Mark Zuckerberg, der Gründer von facebook, irgendwo behauptet, dass sich die sozialen Gewohnheiten dem anpassen, was technologisch möglich ist? Werden uns Castingshows, twitter, StudiVZ und facebook so verändern, dass jegliches Schamgefühl verloren geht. So warnt jedenfalls Simons uns, aber besteht diese Gefahr wirklich? Oder drückt sich darin nur Gefühlskultur der Mittelschicht aus, mit ihrer eindringlicher Selbstprüfung und Reflexivität. Soziale Stellung und Seelenhaushalt entsprechen einander und Gefühle werden zu sozialen Ressourcen konvertiert. Zum Beispiel zu der, anders zu sein, ein Buch, wie das von Simons geschrieben zu haben. „Das Gesindel lebt sich aus und wir entbehren“, schreibt Sigmund Freud in einem Brautbrief.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-642" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/8474038_8474038_small.jpg" alt="" width="71" height="117" />Mit John Stuart Mill kann man diese Beispiele so kommentieren: „Lieber ein unglücklicher Sokrates als ein glückliches Schwein“. Bei Guido - Sie erinnern sich, der vom Bahnhof - wird aus der Episode eine Erzählung, bei der der Junggesellenabschied von untergeordneter Bedeutung sein wird. Das geschmacklose T-Shirt endet vermutlich als Polierlappen der Chromteile seines Motorrads. Bei dem zweiten Beispiel von Hillenkamp gelingt die gemeinsame Geschichte nur scheinbar, denn er sucht die alte Intensität für seine Affekte und Begierden zu erhalten. Zu Recht vielleicht, denn schließlich leben wir ja in Zeiten, in denen die Selbsterhaltung relativ gesichert ist. Hampe schreibt: „Menschen möchten in einzelnen Lebenssituationen möglichst intensive positive Gefühle empfinden, aber sie wollen auch, dass ihr Leben einen Zusammenhang ergibt, den man wie eine gut erzählte Geschichte nachvollziehen kann, und es nicht einfach in einzelne Episoden zerfällt.“ Dieses Verhalten ist nicht ganz so neu.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-643" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/diam-100x163.jpg" alt="" width="83" height="136" />Im ersten Akt von Don Giovanni prahlt Leporello, sein Herr habe allein in Spanien über 1000 Frauen verführt und sagt, damit es glaubwürdiger wirkt die genaue Zahl: 1003. Das ist ein nur mittelmäßiger Durchschnitt meinen die Ornithologen. Verteilt man Don Giovannis Aktivität auf dreissig Jahre, verführte er nur alle elf Tage eine Frau. Da sind die Trauerschnäpper mit ihrer Praxis der APK, der „Außer-Paar-Kopulation“ effektiver. Die Männchen verlassen kurzfristig die Beziehung und machen durchschnittlich alle 25 Minuten den Versuch einer APK, aber alle elf Minuten schleicht sich ein anderes Männchen mit der gleichen Absicht in ihr Revier. So ist fast jeder vierte Trauerschnäpper illegitim.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-644" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/sloter-100x166.jpg" alt="" width="80" height="133" />Die Episodenhaftigkeit der Beziehungen, die Jared Diamond bei den Trauerschnäppern darstellt, die Hillenkamp konstatiert und Simons beklagt, hat ja unter Umständen auch etwas für sich. Michael Hampe schreibt: „Die Fähigkeit zu beobachten, die ganze Aufmerksamkeit auf das, was gerade geschieht, richten zu können, ohne es als etwas zu nehmen, das für anderes als es selbst steht, diese Beobachtungsfähigkeit ist die Grundlage für eine Lebenseinstellung, die zu einem glücklichen Leben führt.“ Kann sein, dass diese Einsicht dann an Boden verliert, wenn man auf dem Beziehungsmarkt zunehmend erfolgloser wird. Die Zuschreibung der Verantwortung für seine Form und sein Aussehen, trägt man mit zunehmenden Alter immer schwerer. Kann sein, dass Guido froh ist, auf diese Weise vom Markt genommen zu werden. Der Merksatz für diejenigen, die nicht Guidos Schicksal haben, lautet: Ihr sollt nicht leben, sondern euer Leben einteilen und zwar, meint Sloterdijk als Überbietungsdenker, in Trainingseinheiten. Das Ich ist ein Projekt und der jeweilige Ichinhaber ist Abend für Abend sein Unternehmer. Die Fälle von Selbstkonkursverwaltung nehmen allerdings zu.</p>
<p>Jared Diamond<br />
Warum macht Sex Spaß?<br />
S. Fischer 2009</p>
<p>Florentine Fritzen<br />
Plus minus 30<br />
Artemis &amp; Winkler 2009</p>
<p>Michael Hampe<br />
Das vollkommene Leben<br />
Hanser 2009</p>
<p>Sven Hillenkamp<br />
Das Ende der Liebe<br />
Klett Cotta 2009</p>
<p>Martin Simons<br />
Vom Zauber des Privaten<br />
Campus 2009</p>
<p>Peter Sloterdijk<br />
Du mußt dein Leben ändern<br />
Suhrkamp 2009</p>
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		<title>Woher wohin - Kunden, Buchhandel, Gesellschaft 2010 - 2020</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/woher-wohin-kunden-buchhandel-gesellschaft-2020/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[ein Workshop veranstaltet von Nachdruck NRW
Sonntag, 18. April 2010, Landesverband NRW, Geschäftsstelle Düsseldorf
Referent: Michael Schikowski
Dieser Workshop nimmt sich nichts weniger als die Erkundung der Geschichte der Kunden- und Warengruppen vor. Dabei werden wir analog zur Entwicklung der Kundengruppen Deutschlands (Klassen, Schichten, Milieus) die großen sozialgeschichtlichen Themen und Debatten der deutschen Gesellschaft nachzeichnen. Die Warengruppen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein Workshop veranstaltet von Nachdruck NRW<br />
Sonntag, 18. April 2010, Landesverband NRW, Geschäftsstelle Düsseldorf<br />
Referent: Michael Schikowski</p>
<p>Dieser Workshop nimmt sich nichts weniger als die Erkundung der Geschichte der Kunden- und Warengruppen vor. Dabei werden wir analog zur Entwicklung der Kundengruppen Deutschlands (Klassen, Schichten, Milieus) die großen sozialgeschichtlichen Themen und Debatten der deutschen Gesellschaft nachzeichnen. Die Warengruppen des Buchhandels, so werden wir feststellen, sind nicht vom Himmel gefallen und der Buchhandel, wie er sich heute darstellt, ist das Ergebnis einer fast einhundert Jahre andauernden Programmerweiterung und Programmvertiefung. Wie aber geht es weiter?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-637" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_77202.jpg" alt="" width="437" height="327" /><em>Werden die Produkte des Buchhandels, wie bei diesem Gastronom in London, einmal nichts weiter als sentimentale Augenblicke sein?</em></p>
<p>Nur aus dem Verständnis der Vergangenheit des Buchhandels kann die Zukunft klarer gesehen werden. Wie aber sieht die Zukunft des Buchhandels aus? Und welche Rolle werden diejenigen übernehmen können, die sich jetzt in der Ausbildung befinden?</p>
<p>Ziel des Seminars ist es, einen sachnahen, illusionslosen und präsisen Blick auf die heutige Gesellschaft, den Buchhandel und die Kundenstruktur zu werfen. Den Auszubildenden wird dadurch Gelegenheit gegeben, ihre Zukunft und Karriere im Buchhandel oder Verlag an den realen Gegebenheiten auszurichten und konkret zu planen. Den TeilnehmerInnen erhalten eine Teilnahmebescheinigung, die ihre Bereitschaft, sich den erhöhten Anforderungen der Branche zu stellen, deutlichen dokumentiert.   </p>
<p><strong>Zur Einführung in das Thema: </strong></p>
<p>Michael Schikowski: <strong>Bücher entstehen im Gespräch</strong>. BuchMarkt Februar 2010. S. 42 ff.  <em><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/bucher-entstehen-im-gesprach-buchmarkt-20101.pdf">Hier die Datei des Textes im pdf-Format</em></p>
<p>Arnd Roszinsky-Terjung und Andreas Meyer: <strong>2020: Der Leser entscheidet</strong>. BuchMarkt Januar 2010. S. 28 ff. <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/ursprungtext-von-rt-und-meyer.pdf"><em>Hier die Datei des Textes im pdf-Format.</em></a></p>
<p>Anmeldung zum Seminar bitte nur unter: nachdruck.nrw(a)googlemail.com</p>
<p><strong>Weiterführende Literaturempfehlungen:</strong></p>
<p>Chris Anderson, Free. Kostenlos. Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets. Campus Frankfurt 2009</p>
<p>Chris Anderson, The Long Tail. Nischenprodukte statt Massenmarkt. Hanser München 2007</p>
<p>Dan Ariely, Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen. Droemer München 2008</p>
<p>William Duggan, Geistesblitze. Wie wir Intuition zur Strategie machen können. Lübbe Bergisch Gladbach 2009</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-621" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/duggan-100x166.jpg" alt="" width="60" height="99" /><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-622" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/anderson-tail1-100x153.jpg" alt="" width="67" height="103" /><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-623" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/ariely-100x155.jpg" alt="" width="68" height="101" /><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-624" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/horx-wandel-100x160.jpg" alt="" width="60" height="97" /> <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-630" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/tenzer-100x173.jpg" alt="" width="63" height="98" /></p>
<p>Holm Friebe, Thomas Ramge, Marke Eigenbau. Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion. Campus Frankfurt 2009</p>
<p>Matthias Horx, Das Buch des Wandels. Wie Menschen Zukunft gestalten. DVA München 2009</p>
<p>Matthis Horx, Technolution. Wie unsere Zukunft sich entwickelt, Campus Frankfurt 2009</p>
<p>Martin Lindstrom, Buyology. Warum wir kaufen, was wir kaufen. Campus Frankfurt 2009</p>
<p>Christian Mikunda, Warum wir uns Gefühle kaufen. Die 7 Hochgefühle und wie man sie weckt, Econ Berlin 2009</p>
<p>Christian Schüle, Vom Ich zum Wir. Was die nächste Gesellschaft zusammenhält. Piper München 2009</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-626" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/schule.jpg" alt="" width="53" height="85" /><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-627" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/spengler_big-100x171.jpg" alt="" width="60" height="104" /> <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-628" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/taleb-100x153.jpg" alt="" width="69" height="106" /><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-629" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/thaler-100x160.jpg" alt="" width="70" height="103" /><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-631" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/miku-100x140.jpg" alt="" width="69" height="96" /></p>
<p>Martin Simons, Vom Zauber des Privaten. Was wir verlieren, wenn wir alles offenbaren. Campus Frankfurt 2009</p>
<p>Tilman Spengler, Sind Sie öfter hier? Von der Kunst, ein kluges Gespräch zu führen. Ullstein Berlin 2009</p>
<p>Nassim Nicholas Taleb, Der Schwarze Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. Hanser München 2008</p>
<p>Eva Tenzer, Go Shopping! Warum wir es einfach nicht lassen können. Kiepenheuer Berlin 2009</p>
<p>Richard H. Thaler, Cass R. Sunstein, Nudge. Wie man kluge Entscheidungen anstößt. Econ Berlin 2009</p>
<p><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/woher-wohin_-web3652941.jpg" alt="" title="" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-770" /><em>Erst der obligatorische Blick in die Kamera. Lächeln! Dann in die Zukunft. Das Lächeln hält!</em></p>
<p><a href="http://www.boersenverein.de/de/nordrhein_westfalen/Das_Buch_der_Nachwuchs_und_die_Zukunft/383048">Link zu einem Hintergrundbericht von Michelle Jelting.</a> Foto: Anja Bergmann</p>
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		<title>Literaturverzeichnis Methoden und Theorien Literatursoziologie</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[ Aufstieg durch Bildung
Pierre Bourdieu: Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt: Suhrkamp 1982. *
John Carey: Hass auf die Massen. Intelektuelle 1880-1939. Steidl: Göttingen 1996.
Andreas Dörner, Ludgera Vogt: Literatursoziologie. Literatur, Gesellschaft, Politische Kultur. Opladen: Westdeutscher Verlag 1994. *
Max Horkheimer, Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Frankfurt 1971 (=Fischer Taschenbuch). *
Levin Ludwig Schücking: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-977" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/aufstieg-durch-bildung.jpg" alt="" width="424" height="612" /> <em>Aufstieg durch Bildung</em></p>
<p>Pierre Bourdieu: Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt: Suhrkamp 1982. *</p>
<p>John Carey: Hass auf die Massen. Intelektuelle 1880-1939. Steidl: Göttingen 1996.</p>
<p>Andreas Dörner, Ludgera Vogt: Literatursoziologie. Literatur, Gesellschaft, Politische Kultur. Opladen: Westdeutscher Verlag 1994. *</p>
<p>Max Horkheimer, Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Frankfurt 1971 (=Fischer Taschenbuch). *</p>
<p>Levin Ludwig Schücking: Die Soziologie der literarischen Geschmacksbildung. München 1923. *</p>
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		<title>Literaturverzeichnis Methoden und Theorien Kulturwissenschaft</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-und-theorien-kulturwissenschaft/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=887</guid>
		<description><![CDATA[Kulturwissenschaft
Claudia Benthien, Hans Rudolf Velten (Hrsg.): Germanistik als Kulturwissenschaft. Eine Einführung in neue Theoriekonzepte. Reinbek bei Hamburg 2002. *
Judith Butler: Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Berlin: Berlin Verlag 1995. *
Clifford Geertz: Dichte Beschreibung. Beiträge zum Verstehen kultureller Systeme. Frankfurt: Suhrkamp 1983. *
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kulturwissenschaft</p>
<p>Claudia Benthien, Hans Rudolf Velten (Hrsg.): Germanistik als Kulturwissenschaft. Eine Einführung in neue Theoriekonzepte. Reinbek bei Hamburg 2002. *</p>
<p>Judith Butler: Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Berlin: Berlin Verlag 1995. *</p>
<p>Clifford Geertz: Dichte Beschreibung. Beiträge zum Verstehen kultureller Systeme. Frankfurt: Suhrkamp 1983. *</p>
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		<title>Literaturverzeichnis Methoden und Theorien Erzähltheorie</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-und-theorien-erzahltheorie/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gérard Genette: Die Erzählung. 2. Auflage. München 1998. 
Christian Klein und Matías Martínez: Wirklichkeitserzählungen. Felder, Formen und Funktionen nicht-literarischen Erzählens. J. B. Metzler: Stuttgart 2009.
Eberhard Lämmert: Bauformen des Erzählens. Stuttgart 1955. 
Matias Martinez und Michael Scheffel: Einführung in die Erzähltheorie. München. 7. Aufl. 2007. 
Wolf Schmid: Elemente der Narratologie. Berlin, 2. verbesserte Auflage 2008. 
Karl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gérard Genette: Die Erzählung. 2. Auflage. München 1998. </p>
<p>Christian Klein und Matías Martínez: Wirklichkeitserzählungen. Felder, Formen und Funktionen nicht-literarischen Erzählens. J. B. Metzler: Stuttgart 2009.</p>
<p>Eberhard Lämmert: Bauformen des Erzählens. Stuttgart 1955. </p>
<p>Matias Martinez und Michael Scheffel: Einführung in die Erzähltheorie. München. 7. Aufl. 2007. </p>
<p>Wolf Schmid: Elemente der Narratologie. Berlin, 2. verbesserte Auflage 2008. </p>
<p>Karl Wagner (Hrsg.): Moderne Erzähltheorie. Grundlagentexte von Henry James bis zur Gegenwart. Wien, WUV-Verlag 2002 (=UTB 2248). </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Literaturverzeichnis Methoden und Theorien allgemein</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-und-theorien-allgemein/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-methoden-und-theorien-allgemein/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Modellanalysen Fiktion
Oliver Jahraus, Stefan Neuhaus (Hrsg.): Kafkas &#8220;Urteil&#8221; und die Literaturtheorie. Zehn Modellanalysen. Reclam: Stuttgart 2002.
Petra Morsbach: Warum Fräulein Laura freundlich war. Über die Wahrheit des Erzählens. Piper: München 2006. (Analysen von Der Vater eines Mörders von Alfred Andersch und Die Blechtrommel von Günter Grass)
Elke Richter, Karen Struve, Natascha Ueckmann (Hrsg.): Balzacs &#8220;Sarrasine&#8221; und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Modellanalysen Fiktion</strong></p>
<p>Oliver Jahraus, Stefan Neuhaus (Hrsg.): Kafkas &#8220;Urteil&#8221; und die Literaturtheorie. Zehn Modellanalysen. Reclam: Stuttgart 2002.</p>
<p>Petra Morsbach: Warum Fräulein Laura freundlich war. Über die Wahrheit des Erzählens. Piper: München 2006. (Analysen von <em>Der Vater eines Mörders</em> von Alfred Andersch und <em>Die Blechtrommel </em>von Günter Grass)</p>
<p>Elke Richter, Karen Struve, Natascha Ueckmann (Hrsg.): Balzacs &#8220;Sarrasine&#8221; und die Literaturtheorie. Zwölf Modellanalysen. Reclam: Stuttgart 2011.</p>
<p>David E. Wellbery (Hrsg.): Positionen der Literaturwissenschaft. Acht Modellanalyse am Beispiel von Kleists &#8216;Das Erdbeben in Chile&#8217;. Beck: München 2008. </p>
<p><strong>Modellanalyse Non Fiktion</strong></p>
<p>Petra Morsbach: &#8220;Die Mitschüler erschwerten mir den Alltag&#8221;. <em>Mein Leben</em> von Marcel Reich-Ranicki. In: dies. Warum Fräulein Laura freundlich war. Über die Wahrheit des Erzählens. Piper: München 2006. S. 56 - 114.</p>
<p>Heinz Schlaffer: Das entfesselte Wort. Nietzsches Stil und sein Folgen. Hanser: München 2007. Darin vor allem: S. 16 - 38.</p>
<p><strong>Methoden und Theorien allgemein</strong></p>
<p>Johannes Anderegg: Das Fiktionale und das Ästhetische. In: Poetik und Hermeneutik 10. Funktionen des Fiktiven. Hrsg. von Dieter Henrich und Wolfgang Iser. München 1983. S. 153-172. </p>
<p>Inge Auböck: Die verschiedenen Auffassungen des Begriffes Sachbuch. In: Probleme des Sachbuches für die Jugend. Hrsg. von Richard Bamberger. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. S. 18-32.</p>
<p>Richard Bamberger: Probleme und Problematik des Sachbuches. In: Probleme des Sachbuches für die Jugend. Hrsg. von Richard Bamberger. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. S. 5-17.</p>
<p>Ernst Glaser: Kann die Wissenschaft verständlich sein? Von der Schwierigkeit ihrer Popularisierung. Econ: Düsseldorf 1965. </p>
<p>Oliver Gorus: Erfolgreich als Sachbuchautor. Von der Buchidee bis zur Vermarktung. Gabal: Offenbach 2011.</p>
<p>Annett Gröschner, Stephan Porombka (Hg.): Poetik des Faktischen. Vom erzählenden Sachbuch zur Doku-Fiktion. Werkstattgespräche. Klartext: Essen 2009. </p>
<p>Meike Herrmann: Fiktionalität gegen den Strich lesen. Was kann die Fiktionstheorie zu einer Poetik des Sachbuchs beitragen? (=Arbeitsblätter für die Sachbuchforschung #6)</p>
<p>Ralf Klausnitzer: Literatur und Wissen. Zugänge - Modelle - Analysen. De Gruyter: Berlin 2008. </p>
<p>Alf Mentzer, Ulrich Sonnenschein (Hrsg.): 22 Arten, eine Welt zu schaffen. Erzählen als Universalkompetenz. S. Fischer: Frankfurt 2008. (= Fischer Taschenbuch) </p>
<p>David Oels: Mit hundert Sachen erzählt. Sachbuch, Literatur und die Wiederkehr des Erzählens. In: Erhard Schütz und Thomas Wegmann (Hg.):literatur.com. Tendenzen im Literaturmarketing. Berlin 2002, S. 81- 106 (=Arbeitsblätter für die Sachbuchforschung #4).</p>
<p>David Oels: Wissen und Unterhaltung im Sachbuch, oder: Warum es keine germanistische Sachbuchforschung gibt und wie eine solche aussehen könnte. In: Zeitschrift für Germanistik N.F. 15(2005)1, S. 8-27 (=Arbeitsblätter für die Sachbuchforschung #1).</p>
<p>Stephan Porombka: Regelwissen und Weltwissen für die Jetztzeit. Die Funktionsleistungen der Sachliteratur (=Arbeitsblätter für die Sachbuchforschung #2).</p>
<p>Stephan Porombka: Prosatextanalyse: Sachbücher und -texte. In: Thomas Anz (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände – Konzepte – Institutionen. Bd.2: Methoden und Theorien. Stuttgart, Weimar 2007, S.155-160. </p>
<p>Heinz Schlaffer: Poesie und Wissen. Die Entstehung des ästhetischen Bewusstseins und der philologischen Erkenntnis. Frankfurt 1990. </p>
<p>Erhard Schütz: Faktographie. (=Arbeitsblätter für die Sachbuchforschung #3).</p>
<p>Georg Stanitzek: Paratextanalyse. In: Thomas Anz (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände – Konzepte – Institutionen. Bd.2: Methoden und Theorien. Stuttgart, Weimar 2007, S. 198 – 293.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sachbuchgeschichte Literaturverzeichnis Russland</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/sachbuchgeschichte-literaturverzeichnis-russland/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/sachbuchgeschichte-literaturverzeichnis-russland/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=883</guid>
		<description><![CDATA[Russland (Primärliteratur nach Erscheinen)
Egon Erwin Kisch: Zaren, Popen, Bolschewiken. Berlin 1927.
Franz Carl Weiskopf: Umsteigen ins 21. Jahrhundert. Episoden von einer Reise in die Sowjetunion. Berlin 1927.
Otto Heller: Sibirien, ein anderes Amerika. Berlin 1930.
Frida Rubiner: Der große Strom. Eine unromantische Wolgafahrt. Wien und Berlin 1930.
Ernst Glaeser und Franz Carl Weiskopf: Der Staat ohne Arbeitslose. Drei Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Russland (Primärliteratur nach Erscheinen)</strong></p>
<p>Egon Erwin Kisch: Zaren, Popen, Bolschewiken. Berlin 1927.</p>
<p>Franz Carl Weiskopf: Umsteigen ins 21. Jahrhundert. Episoden von einer Reise in die Sowjetunion. Berlin 1927.</p>
<p>Otto Heller: Sibirien, ein anderes Amerika. Berlin 1930.</p>
<p>Frida Rubiner: Der große Strom. Eine unromantische Wolgafahrt. Wien und Berlin 1930.</p>
<p>Ernst Glaeser und Franz Carl Weiskopf: Der Staat ohne Arbeitslose. Drei Jahre &#8216;Fünfjahresplan&#8217;. Berlin 1931.</p>
<p>Berta Lask: Kollektivgut und Sowjetgut. Ein Reisetagebuch. Berlin 1931. </p>
<p>Essad Bey: Das weiße Russland. Menschen ohne Heimat. Leipzig 1932.</p>
<p>René Fülöp-Miller: Der Geist des Bolschewismus. </p>
<p>René Fülöp-Miller: Lenin und Gandhi. 1927.</p>
<p>René Fülöp-Miller: Der heilige Teufel. Rasputin und die Frauen. Tatsachenroman. 1927.</p>
<p>Otto Heller: Wladi Wostol! Der Kampf um den fernen Osten. Berlin 1932.</p>
<p>Ludwig Renn: Rußlandfahrten. Berlin 1932.</p>
<p>Essad Bey: Russland am Scheideweg. Berlin 1933.</p>
<p><strong>Russland (Sekundärliteratur)</strong></p>
<p>Rolf Butang: Eine biographische Skizze. In: René Fülöp-Miller: Katzenmusik. Hrsg. mit einem biographischen Nachwort von Rolf Butang. Weidle: Bonn 1998.</p>
<p>Andy Hahnemann: Texturen des Globalen. Geopolitik und populäre Literatur in der Zwischenkriegszeit 1918-1939. Diss. Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2010.</p>
<p>Tom Reiss: Der Orientalist. Auf den Spuren von Essad Bey. Osburg Verlag: Berlin 2008.</p>
<p>Erhard Schütz: Kritik der literarischen Reportage. Wilhem Fink: München 1977. (Buchausgabe der Diss. Konstruktion der Wirklichkeit oder Faktenevidenz)</p>
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		<title>Literaturverzeichnis Sachbuchgeschichte Amerika</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 08:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Amerika (nach Erscheinen):
Karl Lamprecht: Americana. Reiseeindrücke, Betrachtungen, geschichtliche Gesamtansicht. Hermann Heyfelder: 1906.
Arthur Holitscher: Amerika heute und morgen. S. Fischer: 1912. 
Erwin Rosen: Amerikaner. Dürr &#038; Weber: Leipzig 1920. (= Zellenbücherei Bd. 8)
Friedrich Dessauer: Auslandsrätsel. Nordamerikanische und spanische Reisebriefe. München 1922.
Arthur Holitscher (Hrsg.): Amerika. Leben, Arbeit und Dichtung. Berlin 1923. (= Jugendbücher der neuen Gesellschaft 2)
Ludwig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amerika (nach Erscheinen):</p>
<p>Karl Lamprecht: Americana. Reiseeindrücke, Betrachtungen, geschichtliche Gesamtansicht. Hermann Heyfelder: 1906.</p>
<p>Arthur Holitscher: Amerika heute und morgen. S. Fischer: 1912. </p>
<p>Erwin Rosen: Amerikaner. Dürr &#038; Weber: Leipzig 1920. (= Zellenbücherei Bd. 8)</p>
<p>Friedrich Dessauer: Auslandsrätsel. Nordamerikanische und spanische Reisebriefe. München 1922.</p>
<p>Arthur Holitscher (Hrsg.): Amerika. Leben, Arbeit und Dichtung. Berlin 1923. (= Jugendbücher der neuen Gesellschaft 2)</p>
<p>Ludwig Lewisohn: Gegen den Strom. Eine amerikanische Chronik. Frankfurt 1924.</p>
<p>Bernhard Goldschmidt: Von New York bis Frisco. Ein deutsches Reisetagebuch. Berlin 1925.</p>
<p>Carl Hollweg: Columbusfahrt. Politische, wirtschaftliche und soziale Entdeckerbetrachtungen auf einer Amerikareise. Berlin 1925.</p>
<p>Alfred Kerr: Yankee-Land. Eine Reise. Berlin 1925.</p>
<p>Franz Westermann: Amerika, wie ich es sah. Reiseskizzen eines Ingenieurs. Halberstadt 1925.</p>
<p>Anton Erkelenz: Amerka von heute. Briefe von einer Reise. Berlin o. J. [1926]</p>
<p>Egon Erwin Kisch: (beehrt sich darzubieten) Paradies Amerika. Berlin 1930. </p>
<p>René Fülöp-Miller: Die Phantasiemaschine. Eine Saga der Gewinnsucht. 1931.</p>
<p>Heinrich Hauser: Feldwege nach Chicago. Berlin 1931.</p>
<p>E. Ahlswede: In Gottes eigenem Land. Ein Blick ins &#8220;Dollar-Paradies&#8221;. Nach eigenen Erlebnissen erzählt. Franz Eher: Berlin 1942.</p>
<p>Margret Boveri: Amerika-Fibel für erwachsene Deutsche. Ein Versuch Unverstandenes zu erklären. Minerva: Berlin 1946. (Neu erschienen mit einer Rezension von Theodor Heuss und Einleitung von Heike B. Görtemaker. Landt: Berlin 2006.)</p>
<p>Friedrich Schönemann: Kleine Amerikakunde. Athenäum: Bonn 1950.</p>
<p>Karlheinz Deschner: Der Moloch. &#8220;Sprecht sanft und tragt immer einen Knüppel bei euch!&#8221;. Zur Amerikanisierung der Welt. Wilhelm Heyne: München 1992. (Neu unter dem Titel: Der Moloch. Eine kritische Geschichte der USA. 1994)</p>
<p>Sekundärliteratur:</p>
<p>Christian Adam: Dr. med. Ahlswede: Geisterschreiber im Dollar-Paradie. In: ders. Lesen unter Hitler. Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich. Galiani: Berlin 2010. S. 123 - 126.</p>
<p>Peter Berg: Deutschland und Amerika 1918-1929. Über das deutsche Amerikabild der zwanziger Jahre. 1963.</p>
<p>Christian Freitag: Die Entwicklung der Amerikastudien in Berlin bis 1945 unter Berücksichtigung der Amerikaarbeit staatlicher und privater Organisationen. Diss. Berlin 1977.</p>
<p>Philipp Gassert: Amerika im Dritten Reich. Ideologie, Propaganda und Volksmeinung 1933 - 1945. Steiner: Stuttgart 1997. (= Transatlantische historische Studien. Bd. 7) </p>
<p>Erhard Schütz: Kritik der literarischen Reportage. Wilhem Fink: München 1977. (Buchausgabe der Diss. Konstruktion der Wirklichkeit oder Faktenevidenz)</p>
<p>Matthias Uecker: Beschreiben oder Zeigen? Heinrich Hausers Amerka-Reise als Buch und Film. In: Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. Hrsg. von David Oels, Stephan Porombka, Erhard Schütz. Sachen und Sachlichkeit - die 1920/30er Jahre. 2. Jahrgang 2007, Heft 1. S. 7-19.</p>
<p>Außerdem:</p>
<p>Upton Sinclair: Der Sumpf. Sponholtz: 1906. (Neu unter dem Titel Der Dschungel. Malik: 1924)</p>
<p>Upton Sinclair: Ist der Sumpf wahr. Sponholtz: 1906.</p>
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		<title>Das Führerprinzip und die Laisierung der natürlichen Experten</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 23:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBücher]]></category>

		<category><![CDATA[Bueb]]></category>

		<category><![CDATA[Gebhardt]]></category>

		<category><![CDATA[Winterhoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Miriam Gebhardt
Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen
Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert
DVA 2009
Wenngleich der globale Untertitel dem Buch nicht gerecht wird, ist es doch ein herrliches Gegengift. Wodurch? Durch die Geschichte. Wenn die Geschichte der Erziehung als die Geschichte der Kinder als Tyrannen erzählt wird, dann ist die relativierende Wirkung auf feste Überzeugungen enorm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-601" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/gebhardt-100x160.jpg" alt="" width="100" height="160" /><strong>Miriam Gebhardt</strong><br />
Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen<br />
Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert<br />
DVA 2009</p>
<p>Wenngleich der globale Untertitel dem Buch nicht gerecht wird, ist es doch ein herrliches Gegengift. Wodurch? Durch die Geschichte. Wenn die Geschichte der Erziehung als die Geschichte der Kinder als Tyrannen erzählt wird, dann ist die relativierende Wirkung auf feste Überzeugungen enorm, denn Geschichte impliziert Veränderung. Als kulturelle Konstruktion kann aber eine Wesensbestimmung des Kindes als kleiner Tyrann nicht aufrecht erhalten werden. Wer das Erfolgsbuch von Michael Winterhoff getitelt hat, kennt vielleicht auch diese alte Konstruktion und ihre Bedeutung für die Geschichte der Erziehung in Deutschland. Was Winterhoff dann jedoch schreibt und zwar über die Erziehungskompetenz der Eltern, verschwindet hinter diesem Bild vom Kind als <em>ugly doll</em> fast vollständig. </p>
<p>Ratgeber leben immer schon auch ein wenig vom Defizit beim Leser, vom Defizit an Geschichte einerseits und an Informationen andererseits. Wenn das nicht reicht, werden die Defizite von den Experten eben massiv herbeigeredet. Nachzulesen in Johanna Haarers <em>Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind</em> von 1934, einem Buch wie ein Polizeigriff. Nicht nur wird der intutive Zugang der Eltern zum Kind durch die Behauptung der prinzipiellen Hilflosigkeit der Eltern geleugnet. Auch die Erfahrungen der<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-603" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/bueb-100x171.jpg" alt="" width="77" height="132" /> Großeltern werden von den Expertinnen wie Hildegard Hetzter und Johanna Haarer zur Gefahr für die Erziehung des Kindes erklärt. Diese damaligen Großeltern sind allerdings weitaus weniger Opfer der schwarzen Pädagogik, als angenommen. Woher Miriam Gebhardt das weiß? Sie zieht in großem Umfang Tagebücher heran, die Eltern für und über ihre Kinder geschrieben haben. Auch dies eine neue und erfolgreiche Version der <em>oral history</em> oder die Installierung von Kempowskis Echolot im Kinderzimmer. Zur Paradoxie des Tyrannen in Windeln, den es um jeden Preis zu verhindern galt, und dem an der Wand im Wohnzimmer und Amtsstuben, der sich bis in die Kinder-Tagebücher verfolgen lässt, findet man bei Miriam Gebhardt allerdings nichts. </p>
<p>Bis in einzele Äußerungen lässt Miriam Gebhardt erkennen, wie sehr die Expertenempfehlung, sich zum Kind in aseptischer Distanz zu halten, sich vor die unmittelbare Wahrnehmung der Eltern schiebt und der erste Impuls, das Kind aufzunehmen, unterdrückt wird. Dabei bleibt sie aber nicht stehen, sondern konstatiert eine komplexe Entwicklung: &#8220;Wenn heute konservative Warner die angebliche &#8216;Erziehungskatastrophe&#8217;  den &#8216;68ern&#8217; und/oder der sich aufwerfenden Ratgeberflut anlasten wollen, irren sie. Die Orientierung an der Expertise ist ein historisch gewachsenes Phänomen seit dem 19. Jahrhundert (&#8230;). Seither verbinden die informierten Schichten mit der expertengeleiteten Lebensführung den Anspruch, &#8216;richtig&#8217; zu handeln, setzen sich von anderen Gesellschaftsschichten ab und bevormunden sie auf der Grundlage ihres aktuellen Wissens.&#8221; </p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-602" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/winterhoff-100x161.jpg" alt="" width="75" height="121" />Wenn Michael Winterhoff es zulässt, dass man seine Symbiosethese der Eltern-Kind-Beziehung auf die alte Tyrannenthese reduziert und er also als Wiedergänger von Jirina Prekops <em>Der kleine Tyrann</em> von 1988 erscheint, kann man dies nur auf seine Unkenntnis der historisch fundierten Plausibilitätskriterien seiner Leser zurück führen. Mit Prekop ging man damals schon wieder in den pädagogischen Schützengraben. Und Winterhoff lässt sich vom Verlag den Patronengürtel umschnallen. Und was machen die informierten Schichten? Sie kaufen, laden nach und bevormunden.</p>
<p><a href="http://kindheitsgeschichte.de/"><br />
http://kindheitsgeschichte.de/</a></p>
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		<title>Literaturverzeichnis Formen Ratgeber</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 11:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=879</guid>
		<description><![CDATA[Ratgeber (Primärliteratur)
Friedrich Wilhelm Förster: Lebensführung. zuerst: de Gruyter 1906. 
Rudolf Eucken: Der Sinn und Wert des Lebens. Quelle &#038; Meyer: Leipzig 1907.
Friedrich Wilhelm Förster: Lebenskunde. Ein Buch für Knaben und Mädchen. G. Reimer: Berlin 1908. 
Romano Guardini: Briefe über Selbstbildung. zuerst: 1922 
Richard Müller-Freienfels: Die Seele des Alltags. Eine Psychologie für jedermann. Wegweiser-Verlag: Berlin 1925. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ratgeber (Primärliteratur)</strong></p>
<p>Friedrich Wilhelm Förster: Lebensführung. zuerst: de Gruyter 1906. </p>
<p>Rudolf Eucken: Der Sinn und Wert des Lebens. Quelle &#038; Meyer: Leipzig 1907.</p>
<p>Friedrich Wilhelm Förster: Lebenskunde. Ein Buch für Knaben und Mädchen. G. Reimer: Berlin 1908. </p>
<p>Romano Guardini: Briefe über Selbstbildung. zuerst: 1922 </p>
<p>Richard Müller-Freienfels: Die Seele des Alltags. Eine Psychologie für jedermann. Wegweiser-Verlag: Berlin 1925. (Jahresreihe für die Mitglieder des Volksverbandes der Bücherfreunde)  </p>
<p>Ludwig Paneth: Seelen ohne Kompaß. Nervenkrankheiten und psychische Störungen als Lebensprobleme des modernen Menschen. Rowohlt: Berlin 1935. Wieder: Rascher: Zürich 1941.</p>
<p>Ute Ehrhardt: Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin. Fischer: Frankfurt am Main 1994.</p>
<p>Wilhelm Schmid: Philosophie der Lebenskunst - Eine Grundlegung. Suhrkamp: Frankfurt 1998</p>
<p>Wilhelm Schmid: Schönes Leben? Einführung in die Lebenskunst. Suhrkamp: Frankfurt 2000.</p>
<p>Werner Tiki Küstenmacher, Lothar J. Seiwert: Simplify your life. Einfacher und glücklicher leben - die sieben Wege zu einem Leben ohne Ballast. Campus: Frankfurt 2001</p>
<p>Stefan Klein: Die Glücksformel oder wie die guten Gefühle entstehen. Rowohlt: Reinbek 2002.</p>
<p>Wilhelm Schmid: Glück. Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist. Insel: Frankfurt 2007.</p>
<p>Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Rowohlt 2008.</p>
<p>Eckart von Hirschhausen: Glück kommt selten allein. Rowohlt 2009. </p>
<p><a href='http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_9945.jpg'><img src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/img_9945-150x200.jpg" alt="" title="" width="150" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-973" /></a></p>
<p><strong>Ratgeber (Sekundärliteratur)</strong></p>
<p>Douwe Draaisma: Geist auf Abwegen. Alsheimer, Parkinson und Co. Von den Wegbereitern der Gehirnforschung und ihren Fällen. Eichborn: Frankfurt 2008.</p>
<p>Wolfgang Drost, Karl Riha: Die Geburt der &#8220;Comédie Humaine&#8221; aus dem Geist des Journalismus. Nachwort. In: Honoré de Balzac: Beamte, Schulden, elegantes Leben. Zur Sozialphysiognomik des Alltagslebens. Eine Auswahl aus den jounalistischen Schriften. Mit einem Nachwort herausgegeben von Wolfgang Drost und Karl Riha. Insel: Frankfurt 1978. S. 293 - 308.</p>
<p>Karl-Heinz Göttert: Zeiten und Sitten. Eine Geschichte des Anstands. Reclam: Stuttgart 2009. </p>
<p>Timo Heimerdinger: Der gelebte Konjunktiv. Zur Pragmatik von Ratgeberliteratur in alltagskultureller Perspektive. In: Andy Hahnemann, David Oels (Hg.): Sachbuch und populäres Wissen im 20. Jahrhundert. Frankfurt u. a. 2008. S. 97 – 108.</p>
<p>Anne Honer: Lebensweltliche Ethnographie. Ein explorativ-interpretativer Forschungsansatz am Beispiel von Heimwerker-Wissen. Deutscher Universitätsverlag. Wiesbaden 1993.</p>
<p>Eva Illouz: Die Errettung der modernen Seele. Therapien, Gefühle und die Kultur der Selbsthilfe. Suhrkamp: Frankfurt 2009. </p>
<p>Walter Muschg: Freud als Schriftsteller. In: ders.: Die Zerstörung der deutschen Literatur und andere Essays. Hrsg. von Julian Schütt und Winfried Stephan. Diogenes: Zürich 2009. </p>
<p>Nicolas Pethes: Vom Einzelfall zur Menschheit. Die Fallgeschichte als Medium der Wissenspopularisierung in Recht, Medizin und Literatur. In: Popularisierung und Popularität. Hrsg. Gereon Blaseio, Hedwig Pompe und Jens Ruchatz. Dumont: Köln 2005. S. 63-92.</p>
<p>Michael Schikowski: Ratgeber. In: Klaus-Wilhelm Bramann, Michael Buchmann, Michael Schikowski (Hrsg.): Warengruppen im Buchhandel - Grundlagen, Allgemeines Sortiment, Fachbuch. Edition Buchhandel Band 16. Bramann Verlag. Frankfurt 2011.  S. 223 - 241.</p>
<p>Hermann Veith: Das Selbstverständnis des modernen Menschen. Theorien des vergesellschafteten Individuums im 20. Jahrhundert. Campus: Frankfurt 2001.*</p>
<p>Christian von Zimmermann: Liberalethische Biographik - zur Rezeption von Smiles&#8217; <em>Self-Help</em>. In: ders. Biographische Anthropologie. Menschenbilder in lebensgeschichtlicher Darstellung (1830 - 1940). de Gruyter. Berlin 2006. S. 151 - 177.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Ulrike Baureithel: Die geistige Selbstbehauptung der Hausfrau. Haushaltsratgeber und die Rationalisierung des Privaten in der Weimarer Republik. In: Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. Hrsg. von David Oels, Stephan Porombka, Erhard Schütz. Sachen und Sachlichkeit - die 1920/30er Jahre. 2. Jahrgang 2007, Heft 1. S. 20-33.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Literaturverzeichnis Formen Essay</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-essay/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 11:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Essay Separatausgaben (Primärliteratur)
Friedrich Sieburg: Die Lust am Untergang. Selbstgespräche auf Bundesebene. Eichborn Verlag: Frankfurt 2010. (zuerst 1954)
Eberhard Straub: Zur Tyrannei der Werte. Klett-Cotta: Stuttgart 2010.
Essaysammlungen
Deutscher Geist. Ein Lesebuch aus zwei Jahrhunderten. 2 Bde. Suhrkamp 1940. Revidiert und erweitert 1953 und 1982.
Deutsche Essays. Prosa aus zwei Jahrhunderten. Hrsg. von Ludwig Rohner. 4 Bde. Luchterhand: Neuwied 1968.
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Essay Separatausgaben (Primärliteratur)</strong></p>
<p>Friedrich Sieburg: Die Lust am Untergang. Selbstgespräche auf Bundesebene. Eichborn Verlag: Frankfurt 2010. (zuerst 1954)</p>
<p>Eberhard Straub: Zur Tyrannei der Werte. Klett-Cotta: Stuttgart 2010.</p>
<p><strong>Essaysammlungen</strong></p>
<p>Deutscher Geist. Ein Lesebuch aus zwei Jahrhunderten. 2 Bde. Suhrkamp 1940. Revidiert und erweitert 1953 und 1982.</p>
<p>Deutsche Essays. Prosa aus zwei Jahrhunderten. Hrsg. von Ludwig Rohner. 4 Bde. Luchterhand: Neuwied 1968.</p>
<p>Ein Panorama europäischen Geistes. Texte aus drei Jahrtausenden. Ausgewählt und vorgestellt von Ludwig Marcuse. Mit einem Vorwort von Gerhard Szczeny. 3. Bde. Diogenes: Zürich 1977.</p>
<p>Der Kanon. Die deutsche Literatur. Essays. 5 Bde. Insel: Frankfurt 2006.</p>
<p><strong>Essay (Sekundärliteratur)</strong></p>
<p>Theodor W. Adorno: Der Essay als Form. In: Ludwig Rohner (Hrsg.): Deutsche Essays. 1968. S. 69 - 94. *</p>
<p>Wolfgang Braungart und Kai Kaufmann (Hrsg.): Essayismus um 1900. Universitätsverlag: Heidelberg 2006.</p>
<p>Friedrich Hiebel: Ralph Walso Emerson und Herman Grimm. In: ders.: Biographik und Essayistik. Zur Geschichte der schönen Wissenschaften. Francke: Bern und München 1970. S. 97-120. </p>
<p>Erdmut Jost: Wissenschaftliche Essayistik, essayistische Wissenschaft. Zum Zusammenhang von Rundschaupublizistik und Sachbuch. In: Andy Hahnemann, David Oels (Hg.): Sachbuch und populäres Wissen im 20. Jahrhundert. Frankfurt u.a. 2008. S. 201-210. *</p>
<p>Christian Schärf: Essay und Sachbuch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Andy Hahnemann, David Oels (Hg.): Sachbuch und populäres Wissen im 20. Jahrhundert. Frankfurt u. a. 2008. S. 273.</p>
<p>Heinz Schlaffer: Das entfesselte Wort. Nietzsches Stil und seine Folgen. Hanser: München 2007. </p>
<p>Heinz Schlaffer: Das Sexhagium und die Zechkunst. SZ-Literaturbeilage Herbst 2004. S. 3</p>
<p>Georg Stanitzek: Essay. In: Thomas Anz (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände – Konzepte – Institutionen. Bd.2: Methoden und Theorien. Stuttgart, Weimar 2007. S. 160 – 166. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Literaturverzeichnis Formen Tagebuch</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-tagebuch/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 19:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagebuch
Kar August Varnhagen van Ense: Tagebücher 1834 - 1858. 
Harry Graf Kessler: Das Tagebuch 1880 - 1937. 9 Bde. Klett-Cotta.
Victor Klemperer: Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933 - 1945. Aufbau 1995.
Victor Klemperer: Und so ist alles schwankend. Tagebücher Juni bis Dezember 1945. Aufbau 1996.
Victor Klemperer: Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tagebuch</p>
<p>Kar August Varnhagen van Ense: Tagebücher 1834 - 1858. </p>
<p>Harry Graf Kessler: Das Tagebuch 1880 - 1937. 9 Bde. Klett-Cotta.</p>
<p>Victor Klemperer: Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933 - 1945. Aufbau 1995.</p>
<p>Victor Klemperer: Und so ist alles schwankend. Tagebücher Juni bis Dezember 1945. Aufbau 1996.</p>
<p>Victor Klemperer: Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum. Tagebücher 1918 - 1932. Aufbau 1996.</p>
<p>Victor Klemperer: So sitze ich denn zwischen allen Stühlen. Tagebücher 1945 - 1959. Aufbau 1999.</p>
<p>Tagebuch (Sekundärliteratur)</p>
<p>Nikolaus Gatter: „Gift, geradezu Gift für das unwissende Publicum“. Der diaristische Nachlaß von Karl August Varnhagen von Ense und die Polemik gegen Ludmilla Assings Editionen (1860-1880). Aisthesis: Bielefeld 1996.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Literaturverzeichnis Formen Autobiografie</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-autobiografie/</link>
		<comments>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-autobiografie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 19:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=876</guid>
		<description><![CDATA[Autobiografie (Primärliteratur)
Max Hoelz: Vom &#8216;Weißen Kreuz&#8217; zur Roten Fahne. Jugend-, Kampf- und Zuchthauserlebnisse. Malik: Berlin 1929.
Walter Benjamin: Berliner Kindheit um 1900. Suhrkamp: Frankfurt 1950. (Fassung letzter Hand von 1938 zuerst Suhrkamp: Frankfurt 1987.
Elias Canetti: Die gerettete Zunge. Geschichte einer Jugend. 1977.
Elias Canetti: Die Fackel im Ohr. Lebensgeschichte 1921-1931. 1980.
Elias Canetti: Das Augenspiel. Lebensgeschichte 1931-1937. 1985
Marcel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Autobiografie (Primärliteratur)</p>
<p>Max Hoelz: Vom &#8216;Weißen Kreuz&#8217; zur Roten Fahne. Jugend-, Kampf- und Zuchthauserlebnisse. Malik: Berlin 1929.</p>
<p>Walter Benjamin: Berliner Kindheit um 1900. Suhrkamp: Frankfurt 1950. (Fassung letzter Hand von 1938 zuerst Suhrkamp: Frankfurt 1987.</p>
<p>Elias Canetti: Die gerettete Zunge. Geschichte einer Jugend. 1977.</p>
<p>Elias Canetti: Die Fackel im Ohr. Lebensgeschichte 1921-1931. 1980.</p>
<p>Elias Canetti: Das Augenspiel. Lebensgeschichte 1931-1937. 1985</p>
<p>Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben. DVA: Stuttgart 1999.</p>
<p>Autobiografie (Sekundärliteratur)</p>
<p>Daniela Langer: Autobiografie. In: Thomas Anz (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände – Konzepte – Institutionen. Bd.2: Methoden und Theorien. Stuttgart, Weimar 2007, S. 179 - 194. *</p>
<p>Georg Misch: Geschichte der Autobiographie. 6 Bde. Frankfurt 1949-1969. *</p>
<p>Bernd Neumann: Identität und Rollenzwang. Zur Theorie der Autobiographie. Frankfurt 1970. *</p>
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		<title>Literaturverzeichnis Formen Biografie</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 19:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Biografie (Primärliteratur)
Karl August Varnhagen von Ense. Biographische Denkmale. 5 Bände. 1824–1830 erschienen. 
Herbert Eulenberg: Schattenbilder. Eine Fibel für Kulturbedürftige in Deutschland. Bruno Cassirer: Berlin 1910.
Herbert Eulenberg. Neue Bilder. Bruno Cassirer: Berlin 1912.
Herbert Eulenberg: Letzte Bilder. Bruno Cassirer: Berlin 1915.
Herbert Eulenberg: Die Hohenzollern. Bruno Cassirer: Berlin 1928.
Herbert Eulenberg: Heinrich Heine. Aufbau: Berlin 1947.
Valeriu Marcu: Das große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Biografie (Primärliteratur)</strong></p>
<p>Karl August Varnhagen von Ense. Biographische Denkmale. 5 Bände. 1824–1830 erschienen. </p>
<p>Herbert Eulenberg: Schattenbilder. Eine Fibel für Kulturbedürftige in Deutschland. Bruno Cassirer: Berlin 1910.</p>
<p>Herbert Eulenberg. Neue Bilder. Bruno Cassirer: Berlin 1912.</p>
<p>Herbert Eulenberg: Letzte Bilder. Bruno Cassirer: Berlin 1915.</p>
<p>Herbert Eulenberg: Die Hohenzollern. Bruno Cassirer: Berlin 1928.</p>
<p>Herbert Eulenberg: Heinrich Heine. Aufbau: Berlin 1947.</p>
<p>Valeriu Marcu: Das große Kommando Scharnhorsts. Die Geburt einer Militärmacht in Europa. Paul List: Leipzig 1928.</p>
<p>Valeriu Marcu: Lenin. Verschwörer und Diktator im Osten. 30 Jahre Russland. Paul List: Leipzig 1927.</p>
<p>Friedrich Sieburg: Napoleon. Die hundert Tage. Deutsche Verlagsanstalt: Stuttgart 1956. </p>
<p>Jürgen Neffe: Darwin. Abenteuer des Lebens. München: C. Bertelsmann 2008</p>
<p>Rüdiger Safranski: Friedrich Schiller oder die Erfindung des Deutschen Idealismus. München: Hanser 2004.</p>
<p>Barbara Beuys: Sophie Scholl. München: Hanser 2010.</p>
<p><strong>Portraits</strong></p>
<p>Valeriu Marcu: Schatten der Geschichte. 15 Europäische Profile. Hoffmann und Campe: Berlin und Hamburg 1926.</p>
<p>Ulrich Holbein: Narratorium. 255 Lebensbilder. Ammann: Zürich 2008. </p>
<p><strong>Biografie (weitere):</strong></p>
<p>James Boswell: Dr. Samuel Johnson. Leben und Meinungen. Mit dem Tagebuch einer Reise nach den Hebriden. Herausgegeben und übersetzt von Fritz Güttinger. Diogenes: Zürich 1981. (Erstmals unter dem Titel: The life of Samuel Johnson, LL.D. von 1791)</p>
<p>Jean Orieux: Das Leben des Voltaire. Aus dem Französischen von Julia Kirchner. Frankfurt: Insel 1968. (Erstmals unter dem Titel: Voltaire ou la royauté de l’ésprit Flammarion: Paris 1966)</p>
<p>Viktor Schklowski: Leo Tolstoi. Eine Biografie. Aus dem Russischen von Elena Panzig. Verlag Volk und Welt: Berlin 1980. </p>
<p><strong>Biografie (Sekundärliteratur)</strong></p>
<p>Helgard Bruhns: Herbert Eulenberg. Drama. Dramatik. Wirkung. (Diss.) Aachen 1974.</p>
<p>Bernhard Fetz und Wilhelm Hemecker (Hrsg.): Theorie der Biographie. Grundlagentexte und Kommentar. Walter de Gruyter: Berlin/New York 2011.</p>
<p>Wilhelm Hemecker (Hrsg.): Die Biographie - Beiträge zu ihrer Geschichte. Walter de Gruyter: Berlin 2009.</p>
<p>Friedrich Hiebel: Essayistisches über die Biographie. ders.: Biographik und Essayistik. Zur Geschichte der schönen Wissenschaften. S. 155-282. Francke: Bern und München 1970.</p>
<p>Historische Belletristik. Ein kritischer Literaturbericht. Hg. Von der Schriftleitung der Historischen Zeitschrift. Oldenbourg: München und Berlin 1928.</p>
<p>Christian Klein (Hrsg.): Grundlagen der Biographik. Theorie und Praxis des biografischen Schreibens. Metzler: Stuttgart 2002.</p>
<p>Christian Klein: Biografie. In: Thomas Anz (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände –Konzepte – Institutionen. Bd.2: Methoden und Theorien. Stuttgart, Weimar 2007, S. 187 - 194. </p>
<p>Christian Klein (Hrsg.): Handbuch Biographie. Methoden, Traditionen, Theorien. Stuttgart, Weimar: Verlag J. B. Metzler 2009. </p>
<p>Siegfried Kracauer: Kritik der biographischen Mode: Die Biographie als neubürgerliche Kunstform. In: Siegfried Kracauer: Werke Bd. 5, Nr. 486. *</p>
<p>Helmut Kreuzer: Biographie, Reportage, Sachbuch. Zu ihrer Geschichte seit den zwanziger Jahren. (=Arbeitsblätter für die Sachbuchforschung #8)</p>
<p>Leo Lowenthal: Die biographische Mode. In: Ders.: Sociologica. Aufsätze. 2. unveränderte Auflage. 1974. S. 363-386.</p>
<p>Ludwig Marcuse: Die Emili-Ludwig-Front. In: Das Tage-Buch 12 (1931). S. 141-143.</p>
<p>André Maurois: Die Biographie als Kunstwerk. In: Neue Rundschau 40/1 (1929). S. 232-248.</p>
<p>Carl von Ossietzky: Die Historiker sind ernstlich böse. In: Die Weltbühne 24 (1928). Bd. 2. S. 877-879.</p>
<p>Helmut Scheuer: Biographie. Studien zur Funktion und zum Wandel einer literarischen Gattung vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung: Stuttgart 1979.</p>
<p>Michael Schikowski: Biografie. In: Klaus-Wilhelm Bramann, Michael Buchmann, ders. (Hrsg.): Warengruppen im Buchhandel - Grundlagen, Allgemeines Sortiment, Fachbuch, Edition Buchhandel Band 16. Bramann Verlag. Frankfurt 2011. S. 263 - 270.</p>
<p>Sebastian Ulrich: Im Dienste der Republik von Weimar. Emil Ludwig als Historiker und Publizist. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 49 (2001). S. 119-140.</p>
<p>Hans Wagener: Richard Friedenthal. Biographie des großen Biographen. Gerlingen: Bleicher 2002.</p>
<p>Rosmarie Zeller: Biographie und Roman. Zur literarischen Biographie der siebziger Jahre. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik. Hrsg. v. Helmut Kreuzer, Jg. 10/1980, H. 40 (Sachliteratur). S. 107-126.</p>
<p>Christian von Zimmermann: Biographische Anthropologie. Menschenbilder in lebensgeschichtlicher Darstellung (1830-1940). de Gruyter: Berlin 2006.</p>
<p>Christian von Zimmermann, Nina von Zimmermann (Hrsg.): Frauenbiographilk. Lebensbeschreibungen und Porträts. Gunter Narr Verlag: Tübingen 2005. (= Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft Bd. 63)</p>
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		<title>Literaturverzeichnis Formen Streitschrift</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 19:01:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Streitschrift (nach Erscheinen)
Karl Marx, Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei. 1848.
Karl Gutzkow: Dionysius Longinus oder über den Schwulst in der neueren deutschen Literatur. 1878.
Julius Langbehn: Rembrandt als Erzieher. Hirschfeld, Leipzig 1890.
Theodor Herzl: Der Judenstaat. 1896.
Theodor Lessing: Der Lärm. Eine Kampfschrift gegen Geräusche unseres Lebens. Wiesbaden 1908.
Julius Möbius: Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes. Verlag Carl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Streitschrift (nach Erscheinen)</strong></p>
<p>Karl Marx, Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei. 1848.</p>
<p>Karl Gutzkow: Dionysius Longinus oder über den Schwulst in der neueren deutschen Literatur. 1878.</p>
<p>Julius Langbehn: Rembrandt als Erzieher. Hirschfeld, Leipzig 1890.</p>
<p>Theodor Herzl: Der Judenstaat. 1896.</p>
<p>Theodor Lessing: Der Lärm. Eine Kampfschrift gegen Geräusche unseres Lebens. Wiesbaden 1908.</p>
<p>Julius Möbius: Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes. Verlag Carl Marhold 1900. (= Sammlung zwangloser Abhandlungen aus dem Gebiete der Nerven- und Geisteskrankheiten)</p>
<p>Heinrich Class: Wenn ich der Kaiser wär’ - politische Wahrheiten und Notwendigkeiten. Dieter’sche Verlagsanstalt, Leipzig 1913.</p>
<p>Herbert Eulenberg: Gegen Shaw. Eine Streitschrift mit einer Shaw-Parodie des Verfassers. C. Reißner: Dresden 1925.</p>
<p>Hans Sedlmayr: Verlust der Mitte. Die bildende Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts als Symptom und Symbol der Zeit. 1948.</p>
<p>Karlheinz Deschner: Kitsch, Konvention und Kunst. Eine literarische Streitschrift. List, München 1957.</p>
<p>Georg Picht: Die deutsche Bildungskatastrophe. (1964)</p>
<p>Joachim H. Bürger: Mann bist du gut. Was Männer den Frauen immer schon mal sagen wollten. Peter Erd Verlag 1990.</p>
<p>Frank Schirrmacher: Das Methusalem-Komplott. Karl Blessing Verlag, München 2004.</p>
<p>Eva Hermann: Das Eva-Prinzip. Für eine neue Weiblichkeit. Pendo, München 2006.</p>
<p>Holger Noltze: Die Leichtigkeitslüge. Über Musik, Medien und Komplexität. edition Körber-Stiftung. Hamburg 2010.</p>
<p>Gerlinde Unverzagt: Eltern an die Macht! Warum wir es besser wissen als Lehrer, Erzieher und Psychologen. Ullstein, Berlin 2010.</p>
<p>Weitere Streitschriften unter: <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-bevolkerungsentwicklung/">Literaturverzeichnis Schbuchgeschichte Bevölkerungsentwicklung.</a></p>
<p><strong>Streitschrift (Sekundärliteratur)</strong></p>
<p>Richard Faber: Abendland. Ein politischer Kampfbegriff. Hildesheim 1978.</p>
<p>Karl Otto Hondrich: Enthüllung und Entrüstung. Eine Phänomenologie des poltischen Skandals. Suhrkamp: Frankfurt 2002.</p>
<p>Herfried Münkler: Mitte und Maß. Der Kampf um die richtige Ordnung. Rowohlt: Berlin 2010.</p>
<p>Benedikt Momme Nissen: Der Rembrandtdeutsche Julius Langbehn. Herder, Freiburg 1927.</p>
<p>Nautilus (d.i. Arthur Seemann): Billige Weisheit. Antidoton gegen Rembrandt als Erzieher. Leipzig 1890.</p>
<p>Eberhard Rathgeb: Die engagierte Nation. Deutsche Debatten 1945-2005. Hanser, München 2005.</p>
<p>Günther Rühle: Im voraus. In: Bücher, die das Jahrhundert bewegten. Zeitanalysen – wiedergelesen. Herausgegeben von Günther Rühle. Piper, München 1978. S. 9-11.</p>
<p>Günther Rühle: Das Gesicht des Jahrhunderts. In: Bücher, die das Jahrhundert bewegten. Zeitanalysen – wiedergelesen. Herausgegeben von Günther Rühle. Piper, München 1978. S. 224-246.</p>
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		<item>
		<title>Literaturverzeichnis Formen Reportage</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 18:50:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Reportage (Primärliteratur nach Erscheinen)
Bettine von Arnim: Dies Buch gehört dem König. Hrsg. von Wolfgang Bunzel. dtv: München 2008 [zuerst Berlin 1843]
Else Spiller: Slums. Erlebnisse in den Schlammvierteln moderner Großstädte. Czernin Verlag: 2008. [zuerst 1911]
Egon Erwin Kisch: Der rasende Reporter. Leipzig 1925.
Joachim von Delbrück: Der Tag ohne Licht. Sechs Monate unter Bergleuten. Berlin 1928.
Heinrich Hauser: Friede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reportage (Primärliteratur nach Erscheinen)</strong></p>
<p>Bettine von Arnim: Dies Buch gehört dem König. Hrsg. von Wolfgang Bunzel. dtv: München 2008 [zuerst Berlin 1843]</p>
<p>Else Spiller: Slums. Erlebnisse in den Schlammvierteln moderner Großstädte. Czernin Verlag: 2008. [zuerst 1911]</p>
<p>Egon Erwin Kisch: Der rasende Reporter. Leipzig 1925.</p>
<p>Joachim von Delbrück: Der Tag ohne Licht. Sechs Monate unter Bergleuten. Berlin 1928.</p>
<p>Heinrich Hauser: Friede mit Maschinen. Reclam: Leipzig 1928. </p>
<p>Erich Gottgetreu: Haben Sie gelesen, daß &#8230;? Reportagen. Berlin 1929. </p>
<p>Heinrich Hauser: Schwarzes Revier. Berlin 1930.</p>
<p>Egon Erwin Kisch: (berichtet:) Asien gründlich verändert. Berlin 1932.</p>
<p>Egon Erwin Kisch: Abenteuer in fünf Kontinenten. Reportagen. Zürich 1948.</p>
<p>Günter Wallraff: Industriereportagen. Rowohlt: Reinbek 1970.</p>
<p>Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex. Hoffmann und Campe: Hamburg 1985. Neuausgabe 2008.</p>
<p>Marie-Luise Scherer: Ungeheuer Alltag. Rowohlt: Reinbek 1988.</p>
<p>Marie-Luise Scherer: Der Akkordeonspieler. Andere Bibliothek 2004.</p>
<p>Ilija Trojanow: Nomade auf vier Kontinenten. Auf den Spuren von Sir Richard Francis Burton. Frankfurt  2007.</p>
<p>Julia Friedrichs: Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen. Hoffmann und Campe: Hamburg 2008.</p>
<p>Christiane Hoffmann: Hinter den Schleiern Irans. Einblicke in ein verborgenes Land. Dumont: Köln 2008.</p>
<p>Annett Gröschner, Arwed Messmer: Verlorene Wege. Nürnberg 2009.</p>
<p>Christoph Schlingensief: So schön wie hier kann es im Himmel nicht sein. Köln 2009.</p>
<p>Volker Zastrow: Die Vier. Eine Intrige. Berlin 2009.</p>
<p>Benjamin von Stuckrad-Barre: Auch Deutsche unter den Opfern. Köln 2010.</p>
<p>Moritz von Uslar: Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung. Kiepenheuer &#038; Witsch: Köln 2010.</p>
<p>Julia Friedrichs: Ideale. Auf der Suche nach dem, was zählt. Hoffmann und Campe: Hamburg 2011.</p>
<p>Außerdem:</p>
<p>Herman Bang: Exzentrische Existenzen. Erzählungen und Reportagen. Insel: Frankfurt 2007. [die Reportagen erschienen zuerst in Zeitschriften ab 1880]</p>
<p>Sammlungen:</p>
<p>Reportagen zur Weltgeschichte. Hrsg. von Joachim G. Leithäuser. Stuttgart 1964.</p>
<p>Georg Brunhold: Nichts als die Welt. Reportagen und Augenzeugenberichte aus 2500 Jahren. Herausgegeben und um die „Bibliothek des Reporters“ ergänzt von Georg Brunhold. Begleitet von 12 Photoreportagen aus dem letzten Jahrzehnt. Berlin: Galiani 2009. </p>
<p><strong>Reportage (Sekundärliteratur)</strong></p>
<p>Ernst Glaeser: Fazit. Ein Querschnitt durch die deutsche Publizistik. Hamburg 1929.</p>
<p>Michael Haller: Die Reportage. Ein Handbuch für Journalisten. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH 1997. </p>
<p>Reiner Kunze: Wesen und Bedeutung der Reportage. Leipzig 1960. (= Beiträge zur Gegenwartsliteratur 17)</p>
<p>Matías Martínez: Erzählen im Journalismus. In: Christian Klein und Matías Martínez: Wirklichkeitserzählungen. Felder, Formen und Funktionen nicht-literarischen Erzählens. J. B. Metzler: Stuttgart 2009. S. 179-191.</p>
<p>Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. Hrsg. Von David Oels, Stephan Porombka, Erhardt Schütz. Reportage. 4. Jahrgang, 2009, Heft 1. </p>
<p>Stephan Porombka: Journalismus. In: Erhard Schütz u.a. (Hg.): Das BuchMarktBuch. Der Literaturbetrieb in Grundbegriffen. Reinbek: Rowohlt  2005. S. 160-168. *</p>
<p>Stephan Porombka: Journalistische Formate.. In: Thomas Anz (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände – Konzepte – Institutionen. Bd.2: Methoden und Theorien. Stuttgart, Weimar 2007, S. 194 – 198. </p>
<p>Dieter Schlenstedt: Die Reportage bei Egon Erwin Kisch. Berlin 1959. (= Germanistische Studien)</p>
<p>Erhard Schütz: Kritik der literarischen Reportage. Wilhem Fink: München 1977. (Buchausgabe der Diss. <em>Konstruktion der Wirklichkeit oder Faktenevidenz</em>)</p>
<p>Erhard Schütz: Egon Erwin Kisch – Faktograph oder Fiktio-Fürst? In: Andy Hahnemann, David Oels (Hg.): Sachbuch und populäres Wissen im 20. Jahrhundert. Frankfurt u.a. 2008, S. 183-202. *</p>
<p>Siegfried Weischenberg; Armin Scholl; Maja Malik: Die Souffleure der Mediengesellschaft Report über die Journalisten in Deutschland.  Konstanz: UVK  2006.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-sachbuchgeschichte-amerika/">Literaturverzeichnis Sachbuchgeschichte Amerika </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Literaturverzeichnis Formen allgemein</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/literaturverzeichnis-formen-allgemein/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 18:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SachBuchforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kauffmann, K. /Schütz, Erhard: Die lange Geschichte der kleinen Form. Beiträge zur Feuilletonforschung. Berlin 2000.
Helmut Koopmann: Zweckliteratur im frühen 19. Jahrhundert. In: Walter Hinck (Hrsg.): Textsortenlehre - Gattungsgeschichte. (= medium literatur 4. Hrsg. von Eberhard Lämmert) Quelle &#038; Meyer: Heidelberg 1977. S. 77 - 92.
Michael Schikowski: Das Sachbuch als unsachliche Erzählung. Die fünf Grundformen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kauffmann, K. /Schütz, Erhard: Die lange Geschichte der kleinen Form. Beiträge zur Feuilletonforschung. Berlin 2000.</p>
<p>Helmut Koopmann: Zweckliteratur im frühen 19. Jahrhundert. In: Walter Hinck (Hrsg.): Textsortenlehre - Gattungsgeschichte. (= medium literatur 4. Hrsg. von Eberhard Lämmert) Quelle &#038; Meyer: Heidelberg 1977. S. 77 - 92.</p>
<p>Michael Schikowski: Das Sachbuch als unsachliche Erzählung. Die fünf Grundformen des Sachbuchs. In: Non Fiktion. 3. Jahrgang, Heft 1/2, 2008, S. 144 – 154.</p>
<p>ders.: Hölderlins Hase. Beobachtungen des Sachbuchs im Umfeld von Roman, Essay, Fachbuch und Ratgeber In: Non Fiktion. 1. Jahrgang, Heft 2, 2006, S. 163 – 173.</p>
<p>ders.: Sachbuch, Ratgeber, Fachbuch - Unterschiede und Überschneidungen. In: Klaus-Wilhelm Bramann, Michael Buchmann, ders. (Hrsg.): Warengruppen im Buchhandel - Grundlagen, Allgemeines Sortiment, Fachbuch. Edition Buchhandel Band 16. Bramann Verlag. Frankfurt 2011. S. 63 - 91.</p>
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		<title>Beruf: Ritter - eine spannende Lesereise</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 12:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schikowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[LWL Museum für Archäologie Herne
Sonntag, 21. März 2010, Beginn Uhr 14.00

Stellen Sie sich vor, Sie erwachen eines Morgens als Ritter. Wären Sie Ihren Aufgaben auf einer Burg oder bei Hofe auf Anhieb gewachsen? Wie wurde man überhaupt Ritter und - wie blieb man es?
Überraschend immerhin, dass der Ritter nur in seltenen Fällen ein finsterer Haudegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>LWL Museum für Archäologie Herne<br />
Sonntag, 21. März 2010, Beginn Uhr 14.00</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-701" title="schneider" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/schneider-100x147.jpg" alt="" width="90" height="132" /></p>
<p><em>Stellen Sie sich vor, Sie erwachen eines Morgens als Ritter. Wären Sie Ihren Aufgaben auf einer Burg oder bei Hofe auf Anhieb gewachsen? Wie wurde man überhaupt Ritter und - wie blieb man es?</em></p>
<p>Überraschend immerhin, dass der Ritter nur in seltenen Fällen ein finsterer Haudegen ist. Vielmehr ist er ein Meister der Karriereplanung zu der ebenso Auslandsaufenthalte (Kreuzzüge) wie die Bewirtschaftung der eigenen aber unbeheizbaren Immobilie (Burg) gehört. Fühlen Sie sich den damaligen wirtschaftlichen Gepflogenheiten (Feindliche  Übernahme) und unkonventionellen Freelancern (Raubrittertum) <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-703" title="runciman" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/runciman-100x166.jpg" alt="" width="61" height="102" />gewachsen? Es ist gar nicht so einfach, sich bei den Damen durch geschmackvolle Berufsbekleidung (Rüstung) und einen leistungsstarken Firmenwagen (Pferd) hervorzutun. Auch damals waren schon Werte (Religion) und das Corporate Design (Wappen) der Schlüssel zum Erfolg. Der Rückzug aus dem aktiven Geschäft schließlich will ebenfalls sorgfältig vorbereitet sein, dass nicht etwa ein neues, flexibles und schnelles Betriebssystem (Bogenschützen) den Eindruck erweckt, der Recke und Ritter ließe kurzerhand sich zum alten Eisen werfen.  </p>
<p>Ob Sie durchgekommen wären? Am Ende dieser Veranstaltung werden Sie gut vorbereitet sein, wenn Sie eines Tages an König Artus Hof erwachen …</p>
<p>Vorgelesen werden Texte von Mark Twain, Sir Walter Scott, Wolfram von Eschenbach, Miguel Cervantes u.a.</p>
<p><a href="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/europa-im-mittelalterjpg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-702" title="europa-im-mittelalterjpg" src="http://www.immer-schoen-sachlich.de/uploads/europa-im-mittelalterjpg-100x147.jpg" alt="" width="78" height="115" /></a></p>
<p>Buchempfehlungen:</p>
<p>Arnulf Krause: Europa im Mittelalter. Wie die Zeit der Kreuzzüge unsere moderne Gesellschaft prägt. Campus 2008.</p>
<p>Karin Schneider-Ferber: Alles Mythos. 20 populäre Irrtümer über das Mittelalter. Theiss 2009.</p>
<p>Steven Runciman: Geschichte der Kreuzzüge. Beck 2008. [EA 1957]</p>
<p>Moderation: Michael Schikowski, Lesung Christoph Wortberg</p>
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		<item>
		<title>Das Leben ist ein Roman - Tolstoi</title>
		<link>http://www.immer-schoen-sachlich.de/das-leben-ist-ein-roman-tolstoi/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noname</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.immer-schoen-sachlich.de/?p=869</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Die Darbietung war grandios. Viele machten die Augen zu, lauschten konzentriert und genießerisch. Christoph Wortberg liest wunderbar - da hätten wir alle noch Stunden zuhören können! Mit Michael Schikowski als ruhig formulierender und interpretierender Widerpart – dies funktioniert unglaublich gut.&#8221;
Jens Bartsch, Buchhandlung Goltsteinstraße, Köln
&#8220;Christoph Wortberg beeindruckte nachhaltig mit der Lesung. Seine klare, akzentuierte, dynamische Leseweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Die Darbietung war grandios. Viele machten die Augen zu, lauschten konzentriert und genießerisch. Christoph Wortberg liest wunderbar - da hätten wir alle noch Stunden zuhören können! Mit Michael Schikowski als ruhig formulierender und interpretierender Widerpart – dies funktioniert unglaublich gut.&#8221;</em><br />
Jens Bartsch, Buchhandlung Goltsteinstraße, Köln</p>
<p><em>&#8220;Christoph Wortberg beeindruckte nachhaltig mit der Lesung. Seine klare, akzentuierte, dynamische Leseweise bereitete den Zuhörern großes Vergnügen.&#8221;</em><br />
Harmut Köhler, Kulturgemeinde Ennepetal</p>
<p>Leben und Werk des großen Leo Tolstoi wurde von der Suche nach dem richtigen Leben bestimmt. “Ich gab das Leben der konventionellen Welt auf”, schrieb er, “weil ich einsah, dass es kein Leben war, sondern eine Parodie aufs Leben.” </p>
<p>Welches Leben sollen wir leben? Mit dieser Frage hat sich der wohl bedeutendste russische Schriftsteller zeitlebens beschäftigt.</p>
<p>Seine großen Romane stehen im Mittelpunkt dieses Leseabends. Wer behauptet, dass “Anna Karenina” oder “Krieg und Frieden” unzeitgemäß seien, wird hier eines Besseren belehrt: In der Kathedrale wird auch der still, der seinen Glauben verloren hat. </p>
<p>Michael Schikowski erzählt aus Tolstois Leben, führt in die Romane ein und bietet Einblicke in ihren Entstehungsprozess. Christoph Wortberg liest einzelne Romanpassagen, die zeigen wie vielschichtig und zeitlos Tolstois Figuren die Frage zu beantworten suchen: Welches Leben ist das richtige?</p>
<p>Michael Schikowski ist Lehrbeauftragter der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und arbeitet im Vertrieb des Campus Verlags, Frankfurt. Christoph Wortberg ist Schauspieler und Schriftsteller und arbeitet das Drehbuchautor für Film und Fernsehen. </p>
<p>Bisher durchgeführt für:</p>
<p>Kulturgemeinde Ennepetal, 08.11.2010<br />
http://www.kulturgemeinde-ennepetal.de/</p>
<p>Buchhandlung in der Goltsteinstraße, Köln, 10.11.2010<br />
E-Mail: lit.goltsteinstrasse (at) t-online.de</p>
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