Der abenteuerliche Grimmelshausen. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Beginn des 30jährigen Krieges vor 400 Jahren

Lesung aus dem Werk von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen

Grimmelshausens literarischer Welterfolg Der abenteuerliche Simplicissimus Deutsch beruht auf den Erlebnissen seiner Kindheit und seiner Zeit als Soldat. Bald darauf erschienen zwei weitere simplicianische Romane, die Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstörzerin Courage und Der seltsame Springinsfeld. In diesen Werken fährt Grimmelshausen allen Reichtum an Witz und Welt- und Menschenkenntnis auf. Als Mensch des Barock ist bei ihm des Fabulierens aus eigener Erfahrung und des Abenteuerns aus Literaturwissen kein Ende.

Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen (1622 bis 1667) ist mit der Zeit des 30jährigen Krieges eng verbunden. Was liegt also näher als sich der 400 Jahre zurückliegenden europäischen Katastrophe mit Grimmelshausen, einen ebenso umfassend gebildeten wie unterhaltsam satirischen Schriftsteller, zu nähern.

Als Auslöser des 30jährigen Krieges gilt der Aufstand der protestantisch-böhmischen Stände und der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618. Der Verlauf des Krieges, seine ungeheure Verwüstung und sein schließliches Ende im Westfälischen Frieden werden am Werk Grimmelshausens nachvollziehbar.

Michael Schikowski ist Lehrbeauftragter der Universität Düsseldorf und seit vielen Jahren als leidenschaftlicher Vorleser unterwegs.

Link zur Bücherliste

KulturGut Hirtscheid und hähnelsche buchhandlung Hachenburg
Matinee mit Kult-Imbiss und einem Glase teutschen Schaumweins
Sonntag, 15. April 2018
Ort: KulturGut Hirtscheid
Beginn 11.00 Uhr
Karten nur im Vorverkauf hähnelsche buchhandlung Hachenburg

Ennepetal, Kulturgemeinde
Mittwoch, den 16. Mai 2018
Ort: Aula des Reichenbach-Gymnasiums
Beginn: 19.30 Uhr

Leseabende zu: AustenBalzacBöllDie Schwestern BrontëDickensDostojewskiFalladaFontaneGrimmelshausenThomas MannMelvilleTolstoiTwain / Historische Abende: November 18. Texte zur Revolution in Deutschland –  „Heeresbericht“. Texte zum Ersten WeltkriegDer Deutsch-Französische Krieg 1870/71NapoleonOktober 17. Texte zur Russischen Revolution / Neuerscheinungen des Jahres / Sinn und Sinnlichkeit des Buches

 

Zu Michael Schikowski

// Leseabend

Napoleon – vom 18. Brumaire bis Waterloo. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

1799 stürzt der gerade mal dreißigjährige Napoleon Bonaparte das revolutionäre Direktorium. Dass dieser Staatsstreich zur Festigung der Errungenschaften der Revolution führt, ist nur einer der vielen Widersprüche, die mit dem Namen Napoleon verbunden sind.

Durch Napoleon etabliert sich ein neues politisches System, das die Reiche des alten Europa an Machtfülle weit übertrifft und schon 1815 als Machtfaktor verschwindet. – Nicht ohne zuvor die Ideen von 1789 in ganz Europa verbreitet zu haben.

Auch in den deutschen Ländern begann 1806, nach dem Zusammenbruch Preußens, ein komplexer Prozess von Widerstand und Übernahme der revolutionären Ideen. Wir werfen also auch einen Blick auf die deutschen Befreiungskriege, die mit der Schlacht bei Waterloo im Sommer 1815 an ihr Ende kamen.

Am Leitfaden berühmter Romane, aus denen vorgelesen wird, nähern wir uns an diesem Abend einer der faszinierendsten Gestalten der Weltgeschichte. Hinzu kommen die gefeierten Darstellungen der Historiker und Publizisten wie Friedrich Sieburg, Valeriu Marcu, Werner Hegemann und Johannes Willms.

Ein spannender Abend mit vielen überraschenden Einsichten und packenden Texten von Hugos Elenden, Fontanes Vor dem Sturm bis Tolstois Krieg und Frieden.

Leseabende zu: AustenBalzacBöllDie Schwestern BrontëDickensDostojewskiFalladaFontaneGrimmelshausenThomas MannMelvilleTolstoiTwain / Historische Abende: November 18. Texte zur Revolution in Deutschland –  „Heeresbericht“. Texte zum Ersten WeltkriegDer Deutsch-Französische Krieg 1870/71NapoleonOktober 17. Texte zur Russischen Revolution / Neuerscheinungen des Jahres / Sinn und Sinnlichkeit des Buches

Zu Michael Schikowski

Heeresbericht – Texte zum Ersten Weltkrieg

100. Jahrestag zum Ende des Ersten Weltkriegs am 11. November 2018

„Eine exzellent moderierte Tour d‘ Horizon.“
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

Thomas Kliemann: Der Krieg in den Köpfen. Wie ist die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ zu erklären? Ein Interview mit Christian Meierhofer und Michael Schikowski. General-Anzeiger Bonn. 24.03.2014

http://www.general-anzeiger-bonn.de/erster-weltkrieg/Wie-ist-die-Urkatastrophe-des-20-Jahrhunderts-zu-erklaeren-article1306772.html

Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit. Bis heute sind die Gründe für den Ersten Weltkrieg, sein Ende und die Novemberrevolution Gegenstand von Debatten. Welche Antworten finden wir in den literarischen Darstellungen des Ersten Weltkriegs und der anschließenden Aufstände?

Für die erzählerische Verarbeitung des Krieges steht vor allem Erich Maria Remarques Bestseller Im Westen nichts Neues. Dagegen ist der Antikriegsroman Heeresbericht von Edlef Koeppen weitgehend in Vergessenheit geraten. Sie alle erschienen nach dem Ende des Kriegs.

Gelesen werden Texte von Karl Kraus, Ernst Glaeser, Jaroslav Hasek, Victor Klemperer, Ernst Toller und Rosa Luxemburg. In die neueren Darstellungen des Ersten Weltkriegs wird ebenfalls ein Blick geworfen. Ein spannender Abend mit interessanten Büchern und überraschenden Perspektiven.

Leseabende zu: AustenBalzacBöllDie Schwestern BrontëDickensDostojewskiFalladaFontaneGrimmelshausenThomas MannMelvilleTolstoiTwain / Historische Abende: November 18. Texte zur Revolution in Deutschland –  „Heeresbericht“. Texte zum Ersten WeltkriegNapoleonOktober 17. Texte zur Russischen Revolution / Neuerscheinungen des Jahres / Sinn und Sinnlichkeit des Buches

Zu Michael Schikowski

Frankenstein. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Der berühmte Roman der Schauerliteratur Frankenstein von Mary Shelley entstand im Sommer 1817 in Lord Byrons Villa am Genfer See. Bereits im Jahr darauf erschien er anonym in einer ersten Fassung.

Aufgrund seiner Experimente gelingt es dem Naturwissenschaftler Viktor Frankenstein – er forscht an der katholischen Universität Ingolstadt –  aus Leichenteilen einen Menschen zusammenzusetzen und ihm neues Leben einzuhauchen.

Das so enstandende Monstrum begibt sich auf die Suche nach anderen Menschen und nach Liebe, erregt aber überall nur Abscheu. Es tötet, weil es nicht lieben darf.

Michael Schikowski ist Lehrbeauftragter der Universität Düsseldorf und seit vielen Jahren als leidenschaftlicher Vorleser unterwegs.

Leseabende zu: AustenBalzacBöllDie Schwestern BrontëDickensDostojewskiFalladaFontaneGrimmelshausenThomas MannMelvilleTolstoiTwain / Historische Abende: November 18. Texte zur Revolution in Deutschland –  „Heeresbericht“. Texte zum Ersten WeltkriegNapoleonOktober 17. Texte zur Russischen Revolution / Neuerscheinungen des Jahres / Sinn und Sinnlichkeit des Buches