Non Fiktion WiSe 2012/13

Übung zur praktischen Verlagsarbeit

WiSe 2012/13, Freitag Uhr 8.00 - 10.00
Dozent: Michael Schikowski

Wichtige Informationen:

Der die Übung begleitende READER kann Anfang
September 2012 im A & A Digital Print Center, Franziskanerstr. 1 in Bonn
ausgedruckt bzw. abgeholt werden.

SPRECHSTUNDE nach Vereinbarung per Mail nach der Sitzung 9.45 Uhr in Raum AR IV, Bibliotheksraum im 2.OG

Link zum SEMINARPLAN.

Link zum LITERATURVERZEICHNIS

Seminarbeschreibung

Die genaue Kenntnis der Formen und Traditionen der Sachliteratur ist für jede praktische Tätigkeit in einem Verlag, ob es sich dabei um das Lektorat, die Presse, die Werbung oder den Vertrieb handelt, unerlässlich.

Im Zentrum der Übung stehen die Einzelveröffentlichungen der Sachliteratur, die sogenannten Sachbücher. Dabei werden die sprachlichen Merkmale der einzelnen Grundformen wie Biografie, Jugendsachbuch, Reportage, Ratgeber und Streitschrift benannt und auf ihre Funktion hin untersucht. Das Sachbuch wird als eigentümlicher Hybrid erläutert. Anhand der Grundformen, ihren Konjunkturen zumal, werden die Rezeptions- und Marktbedingungen der Sachliteratur innerhalb der Konsumgesellschaft erläutert.

Sachliteraturgeschichte

In diesem Semester soll die Geschichte der deutschsprachigen Sachliteratur von 1820 bis heute im Mittelpunkt stehen. Die Geschichte der erzählenden Sachliteratur klärt über die sozialgeschichtlichen Grundlagen auch des heutigen Literaturbetriebs auf. Durch diese vorbereitenden Erkundungen werden die gegenwärtigen Produktions- und Kommunikationsbedingungen der Sachliteratur deutlich.

Formen

Wir wollen uns intensiv mit den Klassikern der Sachliteratur beschäftigen. Als weitere Einzelformen der Non Fiktion werden Reportagen, Ratgeber, Biografien, Autobiografien und Streitschriften besprochen. Im Reader finden sich dazu Beispieltexte, die in der Sitzung gemeinsam analysiert werden.

Methoden

Die Methoden, die auch in der Verlagspraxis eine Analyse der Sachliteratur erst ermöglichen, werden vorgestellt. Der methodische Zugriff kann durch die Erzähltheorie, Literatursoziologie, Kulturwissenschaft und und Diskurstheorie erprobt werden. Der Reader bietet dazu einführende Texte.

Leistungsnachweise

Teilnahmebedingung ist die Anfertigung eines Kurzreferats. Das Skript des Referats sollte eine Woche vorher abgegeben bzw. gemailt werden an michael.schikowski(at)t-online.de. Das Referat besteht in der Regel darin, einen Text aus dem Reader für das Seminar vorzubereiten.

Der Text muss genau gelesen werden. Fremdworte müssen erklärt werden, Personen, auf die im Text Bezug genommen wird, müssen dem Plenum erläutert werden. Der Text sollte für das Seminar zusammengefasst werden. Das Buch, aus dem der Text stammt, sollte aus der Bibliothek entliehen, der Text im Buch aufgesucht und im Kontext des Buches erläutert werden.

Die wichtigsten Kriterien für ein erfolgreiches Kurzreferat sind: sprachlicher Ausdruck, Gestaltung, Verständlichkeit, Interaktion mit dem Plenum.

Hausarbeit - Der Gegenstand der Hausarbeit ist in der Regel ein Text der populären Sachliteratur, der analysiert werden soll. Folgende Punkte sollten in der Hausarbeit berücksichtigt werden: Autor, Verlag, Buchkörper, zeitgeschichtlicher Hintergrund, Inhalt, Text, Rezeption. Besonders wichtig ist allerdings, dass die im Reader aufgeführten theoretischen Texte für die Textanalyse fruchtbar gemacht werden. Dabei kann je nach Eignung auch ein eigener Schwerpunkt in der Erzähltheorie, der Literatursoziologie, der Kulturwissenschaft oder der Diskurstheorie gewählt werden.

Weitere Hinweise

Ein erster Einstieg in die Arbeit am Text könnte das eigene Leseerlebnis sein. Gleichwohl gilt, dass für die Hausarbeit ein wissenschaftlicher Schreibstil verlangt wird, dem mündlichkeitsnahe bzw. auch in populären Sachbüchern gängige Formulierungen fehlen.

Über die formalen Anforderungen an eine Seminararbeit klären die Hinweise zur Anfertigung von literaturwissenschaftlichen Seminararbeiten auf, die auf der Institutshomepage unter http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/studium/downloads nachzulesen sind.

Für die schriftlichen Arbeiten zitiere ich Gabriela Ruhmann, Leiterin des Schreibzentrums der Ruhr-Universität Bochum:

“Auf fatale Weise unterschätzen Studierende die Komplexität und den Aufwand des Schreibprozesses. Dass die erwartete gedankliche und sprachliche Präzision nicht auf Anhieb, sondern nur durch mehrfaches inhaltliches, strukturelles und sprachliches Überarbeiten zu erzielen ist, gehört nicht zu ihrem Bild vom Schreiben.”

Eine Fehleinschätzung, die nicht allein für die Arbeit in einem Verlag zu ungünstigen Ergebnissen führt. Schreibarbeit, welcher Art sie auch sei, ist immer durch einen großen Aufwand gekennzeichnet. Aber es gibt Hilfe, die man in Anspruch nehmen sollte.

Hilfestellungen

Es ist möglich, die Zwischenergebnisse des Schreibprozesses und die Gliederung an michael.schikowski(at)t-online.de zu mailen und in der Sprechstunde zu besprechen. Dringend zu empfehlen ist außerdem, mit anderen Studierenden die Rohfassung der Hausarbeiten auszutauschen. Schließlich ist die Bereitschaft, die eigene Arbeit mehrfach zu überarbeiten, eine der wichtigsten Voraussetzungen für jeden erfolgreichen Schreibprozess.

Quelle des Zitats und der Hilfestellungen: Gabriela Ruhmann: Schreiben im Studium. In: Wissen was zählt. Hrsg. Interne Fortbildung und Beratung (IFB), Ruhr-Universität Bochum 2010. S. 96-101. Zitat S. 97.

// SachBuchforschung


Literaturverzeichnis Formen Biografie

Biografie (Primärliteratur)

Karl August Varnhagen von Ense. Biographische Denkmale. 5 Bände. 1824–1830 erschienen.

Herbert Eulenberg: Schattenbilder. Eine Fibel für Kulturbedürftige in Deutschland. Bruno Cassirer: Berlin 1910.

Herbert Eulenberg. Neue Bilder. Bruno Cassirer: Berlin 1912.

Herbert Eulenberg: Letzte Bilder. Bruno Cassirer: Berlin 1915.

Herbert Eulenberg: Die Hohenzollern. Bruno Cassirer: Berlin 1928.

Herbert Eulenberg: Heinrich Heine. Aufbau: Berlin 1947.

Valeriu Marcu: Das große Kommando Scharnhorsts. Die Geburt einer Militärmacht in Europa. Paul List: Leipzig 1928.

Valeriu Marcu: Lenin. Verschwörer und Diktator im Osten. 30 Jahre Russland. Paul List: Leipzig 1927.

Friedrich Sieburg: Napoleon. Die hundert Tage. Deutsche Verlagsanstalt: Stuttgart 1956.

Jürgen Neffe: Darwin. Abenteuer des Lebens. München: C. Bertelsmann 2008

Rüdiger Safranski: Friedrich Schiller oder die Erfindung des Deutschen Idealismus. München: Hanser 2004.

Barbara Beuys: Sophie Scholl. München: Hanser 2010.

Portraits

Valeriu Marcu: Schatten der Geschichte. 15 Europäische Profile. Hoffmann und Campe: Berlin und Hamburg 1926.

Ulrich Holbein: Narratorium. 255 Lebensbilder. Ammann: Zürich 2008.

Biografie (weitere):

James Boswell: Dr. Samuel Johnson. Leben und Meinungen. Mit dem Tagebuch einer Reise nach den Hebriden. Herausgegeben und übersetzt von Fritz Güttinger. Diogenes: Zürich 1981. (Erstmals unter dem Titel: The life of Samuel Johnson, LL.D. von 1791)

Jean Orieux: Das Leben des Voltaire. Aus dem Französischen von Julia Kirchner. Frankfurt: Insel 1968. (Erstmals unter dem Titel: Voltaire ou la royauté de l’ésprit Flammarion: Paris 1966)

Viktor Schklowski: Leo Tolstoi. Eine Biografie. Aus dem Russischen von Elena Panzig. Verlag Volk und Welt: Berlin 1980.

Biografie (Sekundärliteratur)

Helgard Bruhns: Herbert Eulenberg. Drama. Dramatik. Wirkung. (Diss.) Aachen 1974.

Bernhard Fetz und Wilhelm Hemecker (Hrsg.): Theorie der Biographie. Grundlagentexte und Kommentar. Walter de Gruyter: Berlin/New York 2011.

Wilhelm Hemecker (Hrsg.): Die Biographie - Beiträge zu ihrer Geschichte. Walter de Gruyter: Berlin 2009.

Friedrich Hiebel: Essayistisches über die Biographie. ders.: Biographik und Essayistik. Zur Geschichte der schönen Wissenschaften. S. 155-282. Francke: Bern und München 1970.

Historische Belletristik. Ein kritischer Literaturbericht. Hg. Von der Schriftleitung der Historischen Zeitschrift. Oldenbourg: München und Berlin 1928.

Christian Klein (Hrsg.): Grundlagen der Biographik. Theorie und Praxis des biografischen Schreibens. Metzler: Stuttgart 2002.

Christian Klein: Biografie. In: Thomas Anz (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände –Konzepte – Institutionen. Bd.2: Methoden und Theorien. Stuttgart, Weimar 2007, S. 187 - 194.

Christian Klein (Hrsg.): Handbuch Biographie. Methoden, Traditionen, Theorien. Stuttgart, Weimar: Verlag J. B. Metzler 2009.

Siegfried Kracauer: Kritik der biographischen Mode: Die Biographie als neubürgerliche Kunstform. In: Siegfried Kracauer: Werke Bd. 5, Nr. 486. *

Helmut Kreuzer: Biographie, Reportage, Sachbuch. Zu ihrer Geschichte seit den zwanziger Jahren. (=Arbeitsblätter für die Sachbuchforschung #8)

Leo Lowenthal: Die biographische Mode. In: Ders.: Sociologica. Aufsätze. 2. unveränderte Auflage. 1974. S. 363-386.

Ludwig Marcuse: Die Emili-Ludwig-Front. In: Das Tage-Buch 12 (1931). S. 141-143.

André Maurois: Die Biographie als Kunstwerk. In: Neue Rundschau 40/1 (1929). S. 232-248.

Carl von Ossietzky: Die Historiker sind ernstlich böse. In: Die Weltbühne 24 (1928). Bd. 2. S. 877-879.

Helmut Scheuer: Biographie. Studien zur Funktion und zum Wandel einer literarischen Gattung vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung: Stuttgart 1979.

Michael Schikowski: Biografie. In: Klaus-Wilhelm Bramann, Michael Buchmann, ders. (Hrsg.): Warengruppen im Buchhandel - Grundlagen, Allgemeines Sortiment, Fachbuch, Edition Buchhandel Band 16. Bramann Verlag. Frankfurt 2011. S. 263 - 270.

Sebastian Ulrich: Im Dienste der Republik von Weimar. Emil Ludwig als Historiker und Publizist. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 49 (2001). S. 119-140.

Hans Wagener: Richard Friedenthal. Biographie des großen Biographen. Gerlingen: Bleicher 2002.

Rosmarie Zeller: Biographie und Roman. Zur literarischen Biographie der siebziger Jahre. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik. Hrsg. v. Helmut Kreuzer, Jg. 10/1980, H. 40 (Sachliteratur). S. 107-126.

Christian von Zimmermann: Biographische Anthropologie. Menschenbilder in lebensgeschichtlicher Darstellung (1830-1940). de Gruyter: Berlin 2006.

Christian von Zimmermann, Nina von Zimmermann (Hrsg.): Frauenbiographilk. Lebensbeschreibungen und Porträts. Gunter Narr Verlag: Tübingen 2005. (= Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft Bd. 63)

Literaturverzeichnis Formen Streitschrift

Streitschrift (nach Erscheinen)

Karl Marx, Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei. 1848.

Karl Gutzkow: Dionysius Longinus oder über den Schwulst in der neueren deutschen Literatur. 1878.

Julius Langbehn: Rembrandt als Erzieher. Hirschfeld, Leipzig 1890.

Theodor Herzl: Der Judenstaat. 1896.

Theodor Lessing: Der Lärm. Eine Kampfschrift gegen Geräusche unseres Lebens. Wiesbaden 1908.

Julius Möbius: Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes. Verlag Carl Marhold 1900. (= Sammlung zwangloser Abhandlungen aus dem Gebiete der Nerven- und Geisteskrankheiten)

Heinrich Class: Wenn ich der Kaiser wär’ - politische Wahrheiten und Notwendigkeiten. Dieter’sche Verlagsanstalt, Leipzig 1913.

Herbert Eulenberg: Gegen Shaw. Eine Streitschrift mit einer Shaw-Parodie des Verfassers. C. Reißner: Dresden 1925.

Hans Sedlmayr: Verlust der Mitte. Die bildende Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts als Symptom und Symbol der Zeit. 1948.

Karlheinz Deschner: Kitsch, Konvention und Kunst. Eine literarische Streitschrift. List, München 1957.

Georg Picht: Die deutsche Bildungskatastrophe. (1964)

Joachim H. Bürger: Mann bist du gut. Was Männer den Frauen immer schon mal sagen wollten. Peter Erd Verlag 1990.

Frank Schirrmacher: Das Methusalem-Komplott. Karl Blessing Verlag, München 2004.

Eva Hermann: Das Eva-Prinzip. Für eine neue Weiblichkeit. Pendo, München 2006.

Holger Noltze: Die Leichtigkeitslüge. Über Musik, Medien und Komplexität. edition Körber-Stiftung. Hamburg 2010.

Gerlinde Unverzagt: Eltern an die Macht! Warum wir es besser wissen als Lehrer, Erzieher und Psychologen. Ullstein, Berlin 2010.

Weitere Streitschriften unter: Literaturverzeichnis Schbuchgeschichte Bevölkerungsentwicklung.

Streitschrift (Sekundärliteratur)

Richard Faber: Abendland. Ein politischer Kampfbegriff. Hildesheim 1978.

Karl Otto Hondrich: Enthüllung und Entrüstung. Eine Phänomenologie des poltischen Skandals. Suhrkamp: Frankfurt 2002.

Herfried Münkler: Mitte und Maß. Der Kampf um die richtige Ordnung. Rowohlt: Berlin 2010.

Benedikt Momme Nissen: Der Rembrandtdeutsche Julius Langbehn. Herder, Freiburg 1927.

Nautilus (d.i. Arthur Seemann): Billige Weisheit. Antidoton gegen Rembrandt als Erzieher. Leipzig 1890.

Eberhard Rathgeb: Die engagierte Nation. Deutsche Debatten 1945-2005. Hanser, München 2005.

Günther Rühle: Im voraus. In: Bücher, die das Jahrhundert bewegten. Zeitanalysen – wiedergelesen. Herausgegeben von Günther Rühle. Piper, München 1978. S. 9-11.

Günther Rühle: Das Gesicht des Jahrhunderts. In: Bücher, die das Jahrhundert bewegten. Zeitanalysen – wiedergelesen. Herausgegeben von Günther Rühle. Piper, München 1978. S. 224-246.

Literaturverzeichnis Formen Reportage

Reportage (Primärliteratur nach Erscheinen)

Bettine von Arnim: Dies Buch gehört dem König. Hrsg. von Wolfgang Bunzel. dtv: München 2008. [zuerst Berlin 1843]

Friedrich Engels: Die Lage der arbeitenden Klasse in England. Nach eigener Anschauung und authentischen Quellen. Dietz: Berlin 1971. [zuerst Verlag Otto Wigand: Leipzig 1845]

Else Spiller: Slums. Erlebnisse in den Schlammvierteln moderner Großstädte. Czernin Verlag: 2008. [zuerst 1911]

Egon Erwin Kisch: Der rasende Reporter. Leipzig 1925.

Joachim von Delbrück: Der Tag ohne Licht. Sechs Monate unter Bergleuten. Berlin 1928.

Heinrich Hauser: Friede mit Maschinen. Reclam: Leipzig 1928.

Erich Gottgetreu: Haben Sie gelesen, daß …? Reportagen. Berlin 1929.

Heinrich Hauser: Schwarzes Revier. Berlin 1930.

Egon Erwin Kisch: (berichtet:) Asien gründlich verändert. Berlin 1932.

Egon Erwin Kisch: Abenteuer in fünf Kontinenten. Reportagen. Zürich 1948.

Günter Wallraff: Industriereportagen. Rowohlt: Reinbek 1970.

Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex. Hoffmann und Campe: Hamburg 1985. Neuausgabe 2008.

Marie-Luise Scherer: Ungeheuer Alltag. Rowohlt: Reinbek 1988.

Marie-Luise Scherer: Der Akkordeonspieler. Andere Bibliothek 2004.

Ilija Trojanow: Nomade auf vier Kontinenten. Auf den Spuren von Sir Richard Francis Burton. Frankfurt 2007.

Julia Friedrichs: Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen. Hoffmann und Campe: Hamburg 2008.

Christiane Hoffmann: Hinter den Schleiern Irans. Einblicke in ein verborgenes Land. Dumont: Köln 2008.

Annett Gröschner, Arwed Messmer: Verlorene Wege. Nürnberg 2009.

Christoph Schlingensief: So schön wie hier kann es im Himmel nicht sein. Köln 2009.

Volker Zastrow: Die Vier. Eine Intrige. Berlin 2009.

Ines Geipel: Seelenriss. Depression und Leistungsdruck. Klett-Cotta: Stuttgart 2010.

Benjamin von Stuckrad-Barre: Auch Deutsche unter den Opfern. Köln 2010.

Moritz von Uslar: Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung. Kiepenheuer & Witsch: Köln 2010.

Julia Friedrichs: Ideale. Auf der Suche nach dem, was zählt. Hoffmann und Campe: Hamburg 2011.

Marc Fischer: Die Sache mit dem Ich. Reportagen. Kiepenheuer & Witsch: Köln 2012.

Ines Geipel: Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens. Klett-Cotta: Stuttgart 2012.

Außerdem:

Herman Bang: Exzentrische Existenzen. Erzählungen und Reportagen. Insel: Frankfurt 2007. [die Reportagen erschienen zuerst in Zeitschriften ab 1880]

Sammlungen:

Reportagen zur Weltgeschichte. Hrsg. von Joachim G. Leithäuser. Stuttgart 1964.

Georg Brunhold: Nichts als die Welt. Reportagen und Augenzeugenberichte aus 2500 Jahren. Herausgegeben und um die „Bibliothek des Reporters“ ergänzt von Georg Brunhold. Begleitet von 12 Photoreportagen aus dem letzten Jahrzehnt. Berlin: Galiani 2009.

Reportage (Sekundärliteratur)

Ernst Glaeser: Fazit. Ein Querschnitt durch die deutsche Publizistik. Hamburg 1929.

Michael Haller: Die Reportage. Ein Handbuch für Journalisten. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH 1997.

Reiner Kunze: Wesen und Bedeutung der Reportage. Leipzig 1960. (= Beiträge zur Gegenwartsliteratur 17)

Matías Martínez: Erzählen im Journalismus. In: Christian Klein und Matías Martínez: Wirklichkeitserzählungen. Felder, Formen und Funktionen nicht-literarischen Erzählens. J. B. Metzler: Stuttgart 2009. S. 179-191.

Wolfgang Mönke: Das literarische Echo in Deutschland auf Friedrich Engels’ Werk “Die Lage der arbeitenden Klasse in England”. Akademie Verlag: Berlin 1965.

Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen. Hrsg. Von David Oels, Stephan Porombka, Erhardt Schütz. Reportage. 4. Jahrgang, 2009, Heft 1.

Stephan Porombka: Journalismus. In: Erhard Schütz u.a. (Hg.): Das BuchMarktBuch. Der Literaturbetrieb in Grundbegriffen. Reinbek: Rowohlt 2005. S. 160-168. *

Stephan Porombka: Journalistische Formate.. In: Thomas Anz (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände – Konzepte – Institutionen. Bd.2: Methoden und Theorien. Stuttgart, Weimar 2007, S. 194 – 198.

Dieter Schlenstedt: Die Reportage bei Egon Erwin Kisch. Berlin 1959. (= Germanistische Studien)

Erhard Schütz: Kritik der literarischen Reportage. Wilhem Fink: München 1977. (Buchausgabe der Diss. Konstruktion der Wirklichkeit oder Faktenevidenz)

Erhard Schütz: Egon Erwin Kisch – Faktograph oder Fiktio-Fürst? In: Andy Hahnemann, David Oels (Hg.): Sachbuch und populäres Wissen im 20. Jahrhundert. Frankfurt u.a. 2008, S. 183-202. *

Siegfried Weischenberg; Armin Scholl; Maja Malik: Die Souffleure der Mediengesellschaft Report über die Journalisten in Deutschland. Konstanz: UVK 2006.

Siehe auch: Literaturverzeichnis Sachbuchgeschichte Amerika