Geschützt: Buchhandel

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

// Buchhandel

Sachbuchabend 2018

Carsten Schmidt: Glück (Duden 2018)
Dunja Ramadan: Khalid und das wilde Sprachpferd (Duden 2018)
Holger Volland: Die kreative Macht der Maschinen (Beltz 2018)
Peter Goes: Flüsse dieser Erde (Beltz 2018)
Dan Jones und Marina Amaral: Die Welt von Gestern in Farbe (Riva 2018)
Thomas Henry: Die Hausbar (Riva 2018)
Horst Graebe: Mehr vom Islam wissen (Patmos 2018)
Julia Callwey, Saskia van der Deelen, Vera Schäper: Hello Snow (Thorbecke 2018)
Der Entdeckeratlas (Kosmos 2018)
Reinhard Klimmt, Hans Zimmermann: Simplicissimus 1896 – 1930 (LangenMüller 2018)

Martin Klingst: Trumps Amerika (Reclam 2018)
Frédéric Lenoir: Offener Brief an die Tiere und alle, die sie lieben (Reclam 2018)
Lars-Broder Keil / Sven Felix Kellerhoff: Lob der Revolution (Theiss 2018)
Janet Mann: Geniale Giganten (Theiss 2018)
Julia Baird: Queen Victoria (Theiss 2018)
James Cook (Theiss 2018)
Eric Chaline: 50 Maschinen (Haupt Verlag 2018)
Adrian Möhl: Flora Amabilis (Haupt Verlag 2018)
Dieter Bednarz: Zu jung für alt (Edition Körber 2018)
Heike Henkel, Ulv Philipper: Fit auf 6 Pfoten (Meyer & Meyer 2018)
Jürgen Bruhn: Weltweiter ziviler Ungehorsam (Tectum Verlag 2018)

Karsten Brensing: Die Sprache der Tiere (Aufbau 2018)
Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele (Aufbau 2018)
Soshana Zuboff: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus (Campus 2018)
Unda Hörner: 1919 (Ebersbach und Simon 2018)
Frank Berzbach: Die Ästhetik des Alltags (Midas 2018)
Esther Perel: Die Macht der Affäre (HarperCollins 2019)
Dorothee Schmitz-Köster: Raubkind (Herder 2018)
Timo Lochocki: Die Vertrauensformel (Herder 2018)

Alles erfunden – alles wahr (Buchauswahl 2017)

Tilman Allert: Gruß aus der Küche. Soziologie der kleinen Dinge
(intelligente Alltagsbeobachtungen und -analysen in Happen für Kurzatmige)

Eva Baronsky: Manchmal rot (Roman)
(Unterhaltung, klar und deutlich erzählt für alle)

Ian Bostridge: Schuberts Winterreise
(eingehende Analysen der Schlager bis zur letzten Fermate für leidenschaftliche Zuhörer)

Verena Boos: Kirchberg (Roman)
(Lebenswenderoman, einfach und zart für Frauen)

Karsten Brensing: Das Mysterium der Tiere
(ein Wissensbuch für alle)

Evan S. Connell: Fabelhafte Mrs. Bridge (Roman)
(für alle, die wieder wissen wollen, warum wir eigentlich lesen)

Leonard Gardner: Fat City (Roman)
(großes Lesevergnügen für Männer, im Grunde schon ab 16)

Martin Geck: Luthers Lieder
(eine kulturwissenschaftliche Tiefenlotung für die, die wirklich schon alles zum Lutherjahr gelesen haben)

Jürgen Goldstein: Blau
(ein Geschenk im blauen Gewand)

Olga Grjasnowa: Gott ist nicht schüchtern (Roman)
(der große Gegenwartsroman)

Arlie Russell Hochschild: Fremd in ihrem Land
(für Leser von Eribon)

Gusel Jachina: Suleika öffnet die Augen (Roman)
(für unerschrockene Leserinnen, die reich belohnt werden)

Jedes Buch hat ein Gesicht (Böll, Friedrich, Piatti)
(reflexive Moderne oder was hatten wir für schöne Bücher)

Peter Krauss: Singt der Vogel, ruft er oder schlägt er?
(sehr praktisch: wenig Text, viel Bild)

Catherine Lacey: Niemand verschwindet einfach so (Roman)
(ein „Ich-bin-dann-mal-weg“-Buch für Frauen, ohne Rückfahrkarte)

Michiko Kaiserin von Japan: Nur eine kleine Maulbeere (Gedichte)
(von der Hoheit, aber nicht zu hoch, für Liebhaber)

Susanne Niemeyer: Herr Wohllieb sucht das Paradies
(das Schwere leicht gesagt)

Andreas Reckwitz: Die Gesellschaft der Singularitäten
(Gegenwartsanalyse für Leute, die Komplexes verstehen wollen)

Beate Rössler: Autonomie. Ein Versuch über das gelungene Leben
(für alle, die in hochmoralischen Debatten sich nicht immer austricksen lassen wollen)

Jürgen Roth und Thomas Roth: Kritik der Vögel
(für Lachmöwen und alle Freunde der gefiederten Freunde)

Ralf Schlatter: Streingrubers Jahr (Roman)
(das kleine, feine und unvergessliche Geschenk)

J. David Simons: Ein feines Gespür für Schönheit (Roman)
(ein Buch für Männer)

Brian Southall: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band. Das Album, die Beatles und die Welt 1967
(gehört unter jeden Tannenbaum)

Reiner Stach: Kafka (3 Bände)
(Kafka total)

J. D. Vance: Hillbilly-Elegie
(für Leser von Eribon)

Lucas Vogelsang: Heimaterde. Eine Weltreise durch Deutschland.
(das ganz normale Leben in Nahaufnahmen, für Selbstdenker)

Artjom Wesjoly: Blut und Feuer (Roman)
(so nah an Revolutionen wie nie, für alle historisch Interessierten)

Barbara Zoeke: Die Stunde der Spezialisten (Roman)
(sorgt für Tränen bei blasierten Großstädtern)

Reclams neue Reihe: Reclam Sachbuch

Der Reclam Verlag schreibt in seiner Vorschau: „In den letzten Jahren aber ist die Universal-Bibliothek deutlich hinausgewachsen über eine reine Textbibliothek. Im typischen Reclam-Gelb erschienen immer mehr Sachbücher: zu Kunst und Musik, Gesellschaft und Politik, Geschichte und Religion. Diesen expandierenden Programmbereich fasst Reclam jetzt in Form einer Unterreihe der Universal-Bibliothek als Reclam Sachbuch zusammen.“

Wenn ein so traditionsreiches Haus wie Reclam nun im Herbst 2009 mit Reclam Sachbuch in einer eigenen Reihengestaltung an den Start geht, bedeutet dies sicherlich auch, dass der Begriff ‚Sachbuch‘ sich weiter etabliert. Denn vor zehn oder zwanzig Jahren hieße sie mit großer Wahrscheinlichkeit Reclam Monographie und wäre sich damit des Zuspruchs der geisteswissenschaftlichen Klientel des Verlags sicher. Hörte ich noch unlängst aus einem Lektorat, dass das Sachbuch doch lediglich ex negativo, als Non-Fiktion bestimmbar sei, ist nun Reclam ex abrupto mit Reclam Sachbuch am Start.

Aber sicher ist man in Ditzingen nicht ohne Grund auf den Gedanken gekommen, bei den Reclam-Titeln von Sachbüchern zu sprechen. Barbara Widmann, die Pressechefin von Reclam schreibt mir dazu: „Da in der gelben UB meist nur Klassiker vermutet werden, wurden unsere Sachbücher oft übersehen. Nun werden sie hoffentlich deutlich sichtbar und bekommen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.“ Nach dem Eichborn Verlag, dessen Andere Bibliothek hier schon einmal als heimliche Sachbuchreihe beschrieben wurde, nun also Reclam.

Man will bei Reclam mit den Büchern nicht nur in Hinsicht der Aufmerksamkeit wo hin, sondern auch innerhalb der Buchhandlung. Und so muss in Ditzingen einer darauf gekommen sein und vermutlich hat er gesagt: „Wenn wir nun unbedingt ins ‚Sachbuch‘ mit unseren Büchern wollen, dann schreiben wirs doch endlich auch drauf, auf die Bücher: Reclam Sachbuch!“ Wir werden sehen, ob dies nicht ex aequo weitere Verlage auf die Spur bringt.