Wilhelm Busch: Max und Moritz mit Michael Schikowski und Salonbrass Rodenkirchen
Eine Bubengeschichte in 7 Streichen
mit Michael Schikowski und Salonbrass Rodenkirchen
Max und Moritz von Wilhelm Busch ist für seinen Bild- und Wortwitz, aber auch den gelegentlich derben Humor unsterblich geworden. Die unverdrossen und bierernst vorgetragene Moral, die die Verse von der „Übeltäterei“ der Knaben begleiten, stehen in krassem Widerspruch zur Freude an der Überzeichnung der Episoden.
Zudem verabschiedet sich mit Max und Moritz von 1865 das Genre der Verserzählung endgültig von der Literaturbühne. Wir erleben hier den letzten Seufzer eines altehrwürdigen Genres. Danach hat das Moralische als Aufgabe der Literatur ausgedient.
