Rainer Maria Rilke. Eine Leseabend mit Michael Schikowski
Lesung zum Rilke-Jahr 2026

Rilkes Gedichte sind vielen ein Leben lang geläufig. Sie wirken bis heute. Die Intensität seiner Prosa strebte die vollkommene Erfassung des Gegenstands an. Der Weg dorthin führte Rilke über das handwerkliche Können, das jede Äußerung, gerade auch die Briefe, einschloss. Im Brief an einen jungen Dichter nennt er sein Programm: Wie ein erster Mensch zu sagen, was wir sehen und erleben und lieben.
Die Nähe zum Journalismus, zu dem er alle Gaben besaß, fürchtete er. Im Journalismus, der sich zu seiner Zeit zu einem Höhenflug anschickte, hätte er ein Auskommen gehabt. (hier zur Lesung des offenen Briefs an Maximilian Harden). Rilke entschied sich für ein prekäres und zugleich luxuriösem Dasein, wurde er doch vielfach ein Protegé der Reichen. Als Besucher von Tolstoi wurde er diesem lästig, als Sekretär Rodins produktiv. Auch in Worpswede hielt er sich auf, heiratete die Bildhauerin Clare Westhoff, und trennte sich bald darauf.
Neben einigen Gedichten werden vor allem die Prosawerke Rilkes wie die Geschichten vom lieben Gott, die unvergänglichen Briefe an einen jungen Dichter und die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge im Mittelpunkt dieses Abends stehen.
Buchhandlung buchkontext, Essen
Donnerstag, 19. Februar 2026
Beginn: 19 Uhr
Buchhandlung am Markt, Hennef
Dienstag, 3. März 2026
Beginn: 19 Uhr
VHS Bonn – Kulturkalender
Mülheimer Platz 1
Donnerstag, 5. März 2026
Beginn 19 Uhr
Buchhandlung Rheinschmökern, Krefeld
Sonntag, 8. März 2026
Beginn: 16 Uhr
Kulturring der Stadt Attendorn
im Alten Bahnhof
Mittwoch, 11. März 2026
Beginn 19.30 Uhr
Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek
Fulda, Heinrich von Bibra-Platz
Dienstag, 14. April 2026
Beginn 18 Uhr
Aus: Briefe an einen jungen Dichter von Rainer Maria Rilke:

