Der Sachbuchabend 2013

Vorgestellt wurden im Herbst 2013

Christian Kreiß
Profitwahn
Warum sich eine menschengerechtere Wirtschaft lohnt
Tectum 2013

Norman Davies
Verschwundene Reiche
Die Geschichte des vergessenen Europa
Konrad Theiss 2013

Anton Holzer
Die letzten Tage der Menschheit
Der Erste Weltkrieg in Bildern mit Texten von Karl Kraus
Primus 2013

Birgit Dankert
Astrid Lindgren
Eine lebenslange Kindheit
Lambert Schneider 2013

Claudia Huboi
Kritzeln, krakeln, schreiben
Das Buchstaben-Mitmachbuch für Kinder
Haupt 2013

Thomas Koebner
Roman Polanski
Der Blick der Verfolgten
Eine Biografie
Reclam 2013

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Hubert Böke
Die Trauersprechstunde
Was in der Trauer weiter hilft
Patmos 2013

Peter Schmidt
Der Junge vom Saturn oder wie ein autistisches Kind die Welt sieht.
Patmos 2013

Nam Nguyen
Sei ein Frosch! oder die Kunst, im Leben den richtigen Moment zu erwischen
Patmos 2013

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Sahah Leavitt
Das große Durcheinander Alzheimer, meine Mutter und ich
Beltz 2013

Elisabeth Raffauf
Das Mädchenbuch
Beltz 2013

Herbert Renz-Polster & Gerald Hüther
Wie Kinder heute wachsen
Die Natur als Entwicklungsraum
Beltz 2013

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John Darwin
Das unvollendete Weltreich
Aufstieg und Niedergang des Britischen Empire
Campus 2013

Malcolm Gladwell
David und Goliath
Die Kunst, Übermächtige zu bezwingen
Campus 2013

Oliver Janz
14
Der große Krieg
Campus 2013

Ian Morris
Krieg
Wozu er gut ist
Campus 2013

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// Sachbuchforschung

Buchkultur – Objekte, Institutionen, Praxen

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
WiSe 2017
4. Blockseminar
Dozent: Michael Schikowski

Dieses Seminar erläutert das Buch als gestalteten Gegenstand der Alltagskultur. Außerdem werden die das Buch verbreitenden Institutionen wie Verlage, Zwischenbuchhandel und Buchhandel erklärt und erläutert. Mit dem Buch sind eine ganze Reihe sozialer Praxen des Rückzugs, des öffentlichen Vortrags und der Aufbewahrung verbunden. Das Seminar versteht sich als Praxisseminar, das die Studierenden in die Lage versetzt, den gesamten Kulturbetrieb rund ums Buch zu verstehen.

Über die rasanten Veränderungen der Buchkultur im Umfeld der sich immer mehr durchsetzenden Digitalkultur herrscht Einigkeit. Damit gehen auch wichtige vormals als selbstverständlich erachtete Institutionen und Praxen verloren. Für eine zukünftige Germanistik des Zeitraums 1800 – 2000 wird es daher immer schwieriger, Texte als Bücher und Bücher als Objekte von Bibliotheken und Buchhandlungen nachzuvollziehen. Die Fülle der damit verbundenen sozialen Praxen mit ihrem erheblichen Einfluss auf den Literaturbetrieb geraten in Vergessenheit.

Seminargrundlage ist: Michael Schikowski: Im Buchhaus. Wohnzimmer, Bücherei, Buchhandlung. Bramann Verlag: Frankfurt 2017 (ISBN 978-3-934054-85-1) € 10,00.


Bölls Arbeitszimmer (Ausgestellt in der Kölner Stadtbibliothek)

In diesem Seminar bilden außerdem die Texte, die Heinrich Böll zur Buchkultur der BRD veröffentlichte, die Diskussionsgrundlage: Heinrich Böll: Werke. Kölner Ausgabe. Hrsg. von Árpád Benáth, Hans Joachim Bernhard, Robert C. Conrad, Frank Kinlay, J.H. Reid, Ralf Schnell, Jochen Schubert. Köln 2002 ff.

Das Selbstporträt Heinrich Böll (1951) Bd.5,
Der Klappentext, Bekenntnis zur Trümmerliteratur (1952), Gibt es die deutsche Story? (1953) Bd.6,
Der Schrei nach Schinken und Pralinen (1953), Selbstvorstellung (1953), Wir sind nicht restaurativ (1953) Bd.7,
Der Zeitgenosse und die Wirklichkeit (1954), Die fünf Stationen des jungen Schriftstellers, Doktor Murkes gesammeltes Schweigen Bd. 9,
Das Risiko des Schreibens (1956), Vorsicht! Bücher! (1959) Bd. 10,
Bücher verändern die Welt (1959), Verteidigung der Waschküchen (1959), Über den Roman (1960), Der Schriftsteller und der Wohlfahrtsstaat Bd. 12,
Frankfurter Vorlesungen (1964) Bd. 14,
Die Freiheit der Kunst (1966), Joseph Caspar Witsch (1967), Über die Gegenstände der Kunst (1968) Bd. 15,
Ende der Bescheidenheit, Schriftstellerschule der Nation Bd. 16,
Rede zur Verleihung des Nobelpreises (1972), Versuch über die Vernunft der Poesie Bd. 18,
Lesen macht rebellisch Bd. 20,
Was soll aus dem Jungen bloß werden Bd. 21,
Verdächtig vertraut (1981) Bd. 22,
Wir dickfellig-dünnhäutigen Dulder (1985), Nachwort zu „Ansichten eines Clowns“ (1985) Bd. 23

 

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LITERATURVERZEICHNIS Sachbuchforschung

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// Leseabend

Heeresbericht – Texte zum Ersten Weltkrieg

„Eine exzellent moderierte Tour d‘ Horizon.“
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

Thomas Kliemann: Der Krieg in den Köpfen. Wie ist die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ zu erklären? Ein Interview mit Christian Meierhofer und Michael Schikowski. General-Anzeiger Bonn. 24.03.2014

http://www.general-anzeiger-bonn.de/erster-weltkrieg/Wie-ist-die-Urkatastrophe-des-20-Jahrhunderts-zu-erklaeren-article1306772.html

Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit. Bis heute sind die Gründe für den Ersten Weltkrieg, sein Ende und die Novemberrevolution Gegenstand von Debatten. Welche Antworten finden wir in den literarischen Darstellungen des Ersten Weltkriegs und der anschließenden Aufstände?

Für die erzählerische Verarbeitung des Krieges steht vor allem Erich Maria Remarques Bestseller Im Westen nichts Neues. Dagegen ist der Antikriegsroman Heeresbericht von Edlef Koeppen weitgehend in Vergessenheit geraten. Sie alle erschienen nach dem Ende des Kriegs.

Gelesen werden Texte von Karl Kraus, Ernst Glaeser, Jaroslav Hasek, Victor Klemperer, Ernst Toller und Rosa Luxemburg. In die neueren Darstellungen des Ersten Weltkriegs wird ebenfalls ein Blick geworfen. Ein spannender Abend mit interessanten Büchern und überraschenden Perspektiven.

Zu Michael Schikowski

Hörproben zum Leseabend

Hier zum Überblick aller Leseabende:

Überblick aller Leseabende