Die Kunst der schönen Bücher – ein Verlags- und Leseabend mit Michael Schikowski

An diesem Abend geht Michael Schikowski den phänomenalen Erlebnissen der schönen Bücher nach. Die einzigartige inhaltliche wie handwerkliche Qualität der Bücher der Anderen Bibliothek wie der von Faber und Faber steht dabei im Mittelpunkt. Michael Schikowski bespricht, erläutert und liest die zuletzt erschienenen Bücher dieser außergewöhnlichen Verlage.

Die Andere Bibliothek schreibt seit mehr als 34 Jahren Verlagsgeschichte. In ihr gehen Text und Buchgestalt eine sich reflektierende Verbindung ein, die jedes Buch zu einem besonderen Erlebnis des Kopfes und der Sinne machen. Neben der besonderen Berücksichtigung des Essays und der Reiseliteratur besitzt die Andere Bibliothek einen weiten und offenen Blick für die Literaturen der Welt, der Reportage und Feuilleton einschließt.

Zum Anhören: Olga Forsch, Russisches Narrenschiff. Übersetzt von Christiane Pöhlmann. Die Andere Bibliothek 2020. S. 138 – 141.

 

Der Verlag Faber und Faber aus der Buchstadt Leipzig pflegt schon lange mit illustrierten Büchern in hochwertiger Ausstattung die Kunst der schönen Bücher. In der Reihe der Graphischen Bücher werden die Erstlingswerke deutschsprachiger Autoren aufgelegt, kongenial illustriert von der ersten Riege der graphischen Kunst.

 

 

 

TERMIN:

Stiftsbuchhandlung Maschmann, Nottuln
Dienstag, den 14. Juli 2020
Beginn: 19 Uhr

Zu Michael Schikowski

Bücher zum Leseabend

Hörproben zum Leseabend

Weitere Leseabende: Jane AustenHonoré de BalzacÜber BeethovenHeinrich BöllDie Schwestern BrontëDaniel Defoe Charles DickensFjodor Dostojewski George EliotLouise Erdrich Hans FalladaLion FeuchtwangerGustave FlaubertTheodor FontaneGrimmelshausenThomas MannMark TwainHerman Melville MultatuliAnna SeghersLew Tolstoi

Historischer Leseabend: Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71
Weitere: November 18. Texte zur Revolution in Deutschland„Heeresbericht“. Texte zum Ersten WeltkriegNapoleonOktober 17. Texte zur Russischen Revolution / Neuerscheinungen des Jahres

// Leseabend

Lion Feuchtwanger. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Lesung aus dem Werk von Lion Feuchtwanger

Mit seinen historischen Romanen Jud Süß und Goya erlangt Lion Feuchtwanger Weltruhm. Bis ins Detail recherchiert er die historischen Details. Ziel ist dabei, wie Feuchtwanger selbst mitteilt, zu erkennen wieviel von der Vergangenheit in der eigenen Zeit atmet.

Während einer Vortragsreise Feuchtwangers durch die USA kommen die Nationalsozialisten an die Macht, deren Aufstieg er in seiner Wartesaal-Trilogie mit den Bänden Erfolg, Die Geschwister Oppermann und Exil beschreibt. Der Wartesaal ist der typische Transitraum der Zeit. Im Wartesaal fliehen oder erwarten die Menschen ihr Schicksal.

Der Leseabend widmet sich diesen beiden Seiten Feuchtwangers, dem Schriftsteller der Neuen Sachlichkeit und dem Verfasser historischer Welterfolge. Im Herbst 2018 erschienen erstmals seine Tagebücher (1906 bis 1940), die interessante Aufschlüsse über Leben und Werk geben.

An diesem Leseabend wird das Beste von Lion Feuchtwanger zu hören sein. Michael Schikowski ist seit vielen Jahren als leidenschaftlicher Vorleser unterwegs.

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Charles Dickens oder die großen Erwartungen. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Lesung aus dem Werk von Charles Dickens
150. Todestag in 2020

Charles Dickens ist der Schöpfer einer der bekanntesten Jungenfiguren der Weltliteratur: Oliver Twist. Wenn es einen Autor harter Zeiten und großer Erwartungen gibt – der es kategorisch ablehnte, dass man ihm an seinem Geburtsort Landport ein Denkmal errichte – dann ist dies Charles Dickens.

Charles Dickens musste bereits mit 12 Jahren sein Brot verdienen. Er arbeitete in einer Anwaltskanzlei, schrieb als Parlamentsberichterstatter für Zeitungen und schnell erkannte man in ihm den genialen Portraitisten des Londoner Lebens. Mit den Pickwickier schaffte er den ersten großen Erfolg als humoristischer Schriftsteller.


Oliver Twist bittet um einen Nachschlag. Illustration von George Cruikshank

Hörprobe aus Oliver Twist von Charles Dickens:

Gibt es etwa einen Zusammenhang zwischen harten Zeiten und großen Erwartungen? In Charles Dickens Romanen gibt es die Antwort darauf. Das Londoner Leben, das Leben der Moderne steigt aus Dickens Romanen auf, aber immer sind es seine Figuren wie der selbstgefällige Mr. Bumble, der wunderliche Mr. Pickwick oder der kleine Pip, die unvergesslich sind.

Die gerade aktuelle wirtschaftliche Entwicklung überrascht uns vielleicht nur deshalb, weil wir so vergesslich sind und glauben, dass Dickens Welt und Wirtschaft einem längst vergangenen Zeitalter angehört. Aber hat nicht Charles Dickens die wichtigste Maxime auch der heutigen Wirtschaft schon beschrieben: die Habgier?

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Der abenteuerliche Grimmelshausen. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Lesung aus dem Werk von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen

Grimmelshausens literarischer Welterfolg Der abenteuerliche Simplicissimus Deutsch beruht auf den Erlebnissen seiner Kindheit und seiner Zeit als Soldat. Das Buch erschien 1668, also vor 350 Jahren.

Bald darauf schrieb Grimmelshausen zwei weitere simplicianische Romane, die Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstörzerin Courage und Der seltsame Springinsfeld. In diesen Werken fährt Grimmelshausen allen Reichtum an Witz und Welt- und Menschenkenntnis auf. Als Mensch des Barock ist bei ihm des Fabulierens aus eigener Erfahrung und des Abenteuerns aus Literaturwissen kein Ende.

Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen ist mit der Zeit des Dreißigjährigen Krieges eng verbunden. Was liegt also näher als sich der 400 Jahre zurückliegenden europäischen Katastrophe mit Grimmelshausen, einen ebenso umfassend gebildeten wie unterhaltsam satirischen Schriftsteller, zu nähern.

Als Auslöser des Dreißigjährigen Krieges gilt der Aufstand der protestantisch-böhmischen Stände und der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618. Der Verlauf des Krieges, seine ungeheure Verwüstung und sein schließliches Ende im Westfälischen Frieden werden am Werk Grimmelshausens nachvollziehbar.

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