George Eliot. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Lesung aus dem Werk von George Eliot
200. Geburtstag von George Eliot am 22.11.2019

George Eliot ist die Autorin einiger der bedeutendsten Romane der Weltliteratur. Einmal zur Hand genommen, begleiten sie ihre Leserinnen und Leser ein Leben lang.

George Eliots (eigentlich Mary Anne Evans) Romane sind Ergebnis ihrer einzigartigen Beobachtungskunst. Sie ist die Schöpferin zahlreicher aufgeweckter und ungestümer Frauengestalten. Ihre Erzählkunst kennzeichnet differenzierte psychologische Einfühlung und eine überragende intellektuelle Durchdringung.

George Eliot arbeitete für Zeitschriften, übersetzte und begann erst spät Romane zu schreiben, die von Königin Victoria und Henry James bewundert und in Deutschland viel gelesen wurden. Sie durchdringt die zahlreichen Widersprüche der Victorianischen Gesellschaft, die zwischen Denken und Handeln, Glauben und Wissen, Arbeiten und Lieben bestehen.

Ihre stupende Lebensklugheit führte viele Besucher zu ihr, die sich Rat in privaten Angelegenheiten versprachen. Gleichwohl bleiben ihre Analysen des verborgenen Innenlebens ihrer Figuren mit dem Gang der Erzählung tief verwoben.

An einer Stelle schreibt sie: Das Geheimnis unserer Empfindungen liegt in seinen subtilen Beziehungen zu unserer eigenen Vergangenheit: Kein Wunder, dass es dem gleichgültigen Beobachter entgeht, der ebensogut seine Brille aufsetzen könnte, um Gerüche zu erkennen.

Zu ihren Meisterwerken zählen Adam Bede, Middlemarsh, Silas Marner, Die Mühle am Floss und Daniel Deronda, aus denen das Beste zu hören sein wird.

TERMINE:

Buchhandlung, Antiquariat und Café Eule, Brühl
Freitag, den 22. November 2019
Beginn: 20.00 Uhr

Buchhandlung Scheuermann, Duisburg
Dienstag, den 26. November 2019
Beginn: 19.30 Uhr

VHS Bonn „Kulturkalender 2019“
in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn
Donnerstag, den 12. Dezember 2019
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Haus der Bildung

 

Zu Michael Schikowski

Bücher zum Leseabend

Weitere Leseabende: Jane AustenHonoré de BalzacHeinrich BöllDie Schwestern BrontëDaniel Defoe Charles DickensFjodor DostojewskiGeorge EliotLouise Erdrich Hans FalladaLion FeuchtwangerTheodor FontaneGrimmelshausenVictor Hugo Franz Kafka – Gottfried Keller Jack LondonThomas MannMark TwainHerman Melville MultatuliRomain Rolland Anna SeghersLew Tolstoi

Ein historischer Leseabend: Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71
Weitere: November 18. Texte zur Revolution in Deutschland„Heeresbericht“. Texte zum Ersten WeltkriegNapoleonOktober 17. Texte zur Russischen Revolution / Neuerscheinungen des Jahres

 

// Leseabend

Lion Feuchtwanger. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Lesung aus dem Werk von Lion Feuchtwanger

Mit seinen historischen Romanen Jud Süß und Goya erlangt Lion Feuchtwanger Weltruhm. Bis ins Detail recherchiert er die historischen Details. Ziel ist dabei, wie Feuchtwanger selbst mitteilt, zu erkennen wieviel von der Vergangenheit in der eigenen Zeit atmet.

Während einer Vortragsreise Feuchtwangers durch die USA kommen die Nationalsozialisten an die Macht, deren Aufstieg er in seiner Wartesaal-Trilogie mit den Bänden Erfolg, Die Geschwister Oppermann und Exil beschreibt. Der Wartesaal ist der typische Transitraum der Zeit. Im Wartesaal fliehen oder erwarten die Menschen ihr Schicksal.

Der Leseabend widmet sich diesen beiden Seiten Feuchtwangers, dem Schriftsteller der Neuen Sachlichkeit und dem Verfasser historischer Welterfolge. Im Herbst 2018 erschienen erstmals seine Tagebücher (1906 bis 1940), die interessante Aufschlüsse über Leben und Werk geben.

An diesem Leseabend wird das Beste von Lion Feuchtwanger zu hören sein. Michael Schikowski ist seit vielen Jahren als leidenschaftlicher Vorleser unterwegs.

Zu Michael Schikowski

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Charles Dickens oder die großen Erwartungen. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Lesung aus dem Werk von Charles Dickens
150. Todestag in 2020

Charles Dickens ist der Schöpfer einer der bekanntesten Jungenfiguren der Weltliteratur: Oliver Twist. Wenn es einen Autor harter Zeiten und großer Erwartungen gibt – der es kategorisch ablehnte, dass man ihm an seinem Geburtsort Landport ein Denkmal errichte – dann ist dies Charles Dickens.

Charles Dickens musste bereits mit 12 Jahren sein Brot verdienen. Er arbeitete in einer Anwaltskanzlei, schrieb als Parlamentsberichterstatter für Zeitungen und schnell erkannte man in ihm den genialen Portraitisten des Londoner Lebens. Mit den Pickwickier schaffte er den ersten großen Erfolg als humoristischer Schriftsteller.


Oliver Twist bittet um einen Nachschlag. Illustration von George Cruikshank

Gibt es etwa einen Zusammenhang zwischen harten Zeiten und großen Erwartungen? In Charles Dickens Romanen gibt es die Antwort darauf. Das Londoner Leben, das Leben der Moderne steigt aus Dickens Romanen auf, aber immer sind es seine Figuren wie der selbstgefällige Mr. Bumble, der wunderliche Mr. Pickwick oder der kleine Pip, die unvergesslich sind.

Die gerade aktuelle wirtschaftliche Entwicklung überrascht uns vielleicht nur deshalb, weil wir so vergesslich sind und glauben, dass Dickens Welt und Wirtschaft einem längst vergangenen Zeitalter angehört. Aber hat nicht Charles Dickens die wichtigste Maxime auch der heutigen Wirtschaft schon beschrieben: die Habgier?

Zu Michael Schikowski

Bücher zum Leseabend

 

Buchhandlung LesArt, Lohmar
Donnerstag, den 24. Oktober 2019
Beginn: 19.00 Uhr

 
 

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Thomas Mann. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Lesung aus dem Werk von Thomas Mann

Für viele gehört das Werk von Thomas Mann zu den unvergesslichen Leseerfahrungen, für andere ist er noch zu entdecken. Thomas Mann ist der Autor, der mit der Zeit, die seine Romane in Anspruch nehmen, herrlich unbesorgt umgeht. Und in der Tat, bei ihm sind Romane wie Musik eine Zeitkunst. Nicht allein darin ist Thomas Mann ein Verteidiger des 19. Jahrhunderts.

Thomas Mann hat mit seinen Romanen wie dem Zauberberg und dem Zyklus Joseph und seine Brüder Meisterwerke der Literatur geschaffen, deren besonderer Reiz nicht zuletzt im verschmitzten Humor liegt. Und darum lernen wir auch hier wieder: Literatur macht glücklich. Er habe, schreibt Heinrich Mann über den Bruder, nachdem dieser für die Buddenbrooks den Nobelpreis für Literatur erhielt, diesen nie wieder wirklich unglücklich erlebt.

Der Erzähler, der „raunende Beschwörer des Imperfekts“, hat bei Thomas Mann zwar noch seine feierliche Würde, die alle Fäden in der Hand haltende olympische Übersicht allerdings längst eingebüßt. Die Haltung bleibt, der Humor hilft.

Michael Schikowski stellt die großen und kleinen Romane Thomas Manns vor und liest aus ihnen. Dabei dürfen Königliche Hoheit, Der Erwählte und Felix Krull nicht fehlen.

Zu Michael Schikowski

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