// Allgemein
Buchmarkt
Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragsammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965.
Erwin Barth von Wehrenalp. Über den Sachbuchautor. Voraussetzungen und Antriebe. In: Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragsammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965. S. 77-89.
Maik Bierwirth: Detlev von Liliencron und das Verlags- und Urheberrecht von 1901. In: Christian Meierhofer und Eric Scheufler (Hrsg.): Turns und Trends der Literaturwissenschaft. Literatur, Kultur und Wissenschaft zwischen Nachmärz und Jahrhundertwende im Blickfeld aktueller Theoriebildung. germanistik.ch Verlag für Literatur- und Kulturwissenschaft 2011. S. 129-146.
Ulf Diederichs: Annäherungen an das Sachbuch. Zur Geschichte und Definition eines umstrittenen Begriffs. In: Die deutschsprachige Sachliteratur. Hg. von R. Radler, München/Zürich 1978. S. 1-37.
Ulf Diederichs: Die Verwendung des Begriffes ‚Sachbuch‘. In: Berichte des Instituts für Buchmarkt-Forschung. Aussichten und Probleme des Sachbuchs. Eine Vortragssammlung. Verlag für Buchmarkt-Forschung: Hamburg 1965. S. 35-49.
Kurt Eigl: Schutzumschlag und äußere Gestalt des Sachbuches. In: Probleme des Sachbuches für die Jugend. Hersg. von Richard Bamberger. (= Schriften zur Jugendlektüre Bd. III). Wien 1966. S. 135-141.
Wolfgang R. Langenbucher: Zur Kritik des Sachbuches. Materialien und Thesen. In: Das Buch in der dynamischen Gesellschaft. Festschrift für Wolfgang Strauß zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Werner Adrian, Franz Hinze, Peter Meyer-Dohm und Christian Uhlig. Spee-Verlag: Trier 1970. S.83-96.
David Oels: Sachbuch. In: Erhard Schütz u.a (Hg.): Das BuchMarktBuch. Der Literaturbetrieb in Grundbegriffen. Reinbek: Rowohlt 2005. S. 323-327. *
Dörte Rehberg: Das besondere Buch. Der Buchkörper als Marketinginstrument in Zeit verschärfter Medienkonkurrenz. Hochschule der Medien. Stuttgart 2010 (= Stuttgarter Beiträge zur Verlagswirtschaft 4). URL: http://www.mediapublishing.org/images/stories/rehberg_volltext.pdf
Timothy W. Ryback: Hitlers Bücher. Seine Bibliothek – sein Denken. Fackelträger: Köln 2010.
Rudolf Schenda: Volk ohne Buch. Studien zur Sozialgeschichte der populären Lesestoffe 1770-1910. Frankfurt 1970.
Michael Schikowski: Geschrieben und verkauft. Das Sachbuch und sein Markt. In: Non Fiktion – Arsenal der anderen Gattungen. Hrsg. von D. Oels, S. Porombka, E. Schütz, 1. Jahrgang, Heft 1, 2006, S. 47 – 60.
ders.: Sozialgeschichtliche und ökonomische Grundlagen der Warengruppen. In: Klaus-Wilhelm Bramann, Michael Buchmann, ders. (Hrsg.): Warengruppen im Buchhandel – Grundlagen, Allgemeines Sortiment, Fachbuch. Edition Buchhandel Band 16. Bramann Verlag. Frankfurt 2011. S. 24 – 45.
Reinhard Wittmann: Geschichte des deutschen Buchhandels. Ein Überblick. München: Beck 1991.
Literaturbetrieb allgemein
Matthias Beilein, Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Literaturbetrieb in Deutschland. 3. Auflage. Neufassung. edition text + kritik: München 2009.
Konsumgeschichte allgemein
Arne Andersen: Der Traum vom guten Leben. Alltags- und Konsumgeschichte vom Wirtschaftswunder bis heute. Frankfurt 1999.
Werner Graf: Literarische Sozialisation. In: Klaus-Michael Bogdal und Hermann Korte: Grundzüge der Literaturdidaktik. München 5. Auflage 2010 (= dtv 30798). S. 49 – 60. *
Werner Graf: Zur Sachtextpräferenz männlicher Jugendlicher. In: Geschlecht und Lesen. Mediennutzung, hrsg. v. Norbert Groeben und Bettina Hurrelmann, Siegener Periodicum zur Internationalen empirischen Literaturwissenschaft (SPIEL), Jg. 23 (2004), H. 1,
S. 23-37.
Heinz-Gerhard Haupt, Claudius Torp (Hg.) Die Konsumgesellschaft in Deutschland 1890-1990. Ein Handbuch. Frankfurt 2009. *
Gerhard Schulze: Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Frankfurt: Campus 1992. *
Internetadressen:
Verzeichnis lieferbarer Bücher: www.buchhandel.de
Elektronische Bücher: www.libreka.de
Weitere:
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www.zweitausendeins.de
www.buechergilde.de
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Vergriffene Titel:
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Virtuelle Kataloge
Karlsruher Virtueller Katalog http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html
Erlanger Liste http://www.erlangerliste.de/ressourc/lit.html
Open Access http://www.open-access.net/
Bayerische Staatsbibliothek http://www.bsb-muenchen.de/Literatursuche.30.0.html
berliner allegroCatalog http://www.biblio.tu-bs.de/cgi-bin/acwww25u/maske.pl?db=bac
Bibliotheksservice Zentrum Baden-Württemberg http://titan.bsz-bw.de/cms/recherche/
Bibliothekssystem Universität Hamburg http://www.sub.unihamburg.
de/informationen/projekte/hans/hanst2.htm
Bibliotheksverbund Bayern http://bvba2.bib-bvb.de/V?RN=238693108
Deutsche Nationalbibliothek https://portal.d-nb.de/opac.htm?method=showOptions#top
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Literaturrecherche
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// Bücher
Adam Zamoyski
1812
Napoleons Feldzug in Russland
C. H. Beck 2012
Das beste Buch über den Russlandfeldzug Napoleons schrieb natürlich Tolstoi mit Krieg und Frieden. Gar nicht so knapp dahinter ist Zamoyskis voluminöse Darstellung der Ereignisse. Manchmal geht einem beim Lesen solcher dicken Bücher durch den Kopf, dass man es vielleicht nicht so überaus genau wissen wolle. Doch hier, bei diesem Buch, da will man es ganz genau wissen. Und Adam Zamoyski verschafft Überblick, fasst zusammen und erklärt die Motive der einzelnen Protagonisten. Und er ist ein großartiger Erzähler aus den Quellen.
Tolstoi schaltet im neunten Teil des Romans eine historische Reflexion ein und schreibt: „Millionen Menschen mußten also, aller ihrer Menschengefühle und all ihres Menschenverstandes bar, von Westen nach Osten ziehen und ihresgleichen totschlagen“. Das ist so erstaunlich, so rätselhaft und im Grunde unerklärlich, dass die Erzählung davon, wie es dazu kam, wie es verlief und endete, nur im Geflecht eines umfangreichen Buches möglich ist, das Überblick über die großen Verläufe gibt und Einblick in die einzelnen Schicksale.
// Allgemein
Übung zur praktischen Verlagsarbeit
WiSe 2014/15, Freitag Uhr 8.00 – 10.00
Dozent: Michael Schikowski
Wichtige Informationen:
Der die Übung begleitende Reader kann ab Oktober 2014 A & A Digital Print Center, Franziskanerstr. 1 in Bonn ausgedruckt bzw. abgeholt werden. Der Reader ist ein unverzichtbares Arbeitsmittel für diese Übung.
SPRECHSTUNDE nach Vereinbarung per Mail nach der Sitzung 9.45 Uhr in Raum AR IV, Bibliotheksraum im 2.OG
Link zum SEMINARPLAN (folgt)
Link zum LITERATURVERZEICHNIS
Seminarbeschreibung
Die genaue Kenntnis der Formen und Traditionen der Sachliteratur ist für jede praktische Tätigkeit in einem Verlag, ob es sich dabei um das Lektorat, die Presse, die Werbung oder den Vertrieb handelt, unerlässlich.
Im Zentrum der Übung stehen die Einzelveröffentlichungen der Sachliteratur, die sogenannten Sachbücher. Dabei werden die sprachlichen Merkmale der einzelnen Grundformen wie Biografie, Jugendsachbuch, Reportage, Ratgeber und Streitschrift benannt und auf ihre Funktion hin untersucht. Das Sachbuch wird als eigentümlicher Hybrid erläutert. Anhand der Grundformen, ihren Konjunkturen zumal, werden die Rezeptions- und Marktbedingungen der Sachliteratur innerhalb der Konsumgesellschaft erläutert.
Die Bibliothek verbrannter Sachbücher von 1933
In diesem Semester sollen die Sachbücher, die den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten 1933 zum Opfer fielen, den Schwerpunkt der Übung bilden. Der Kulturbruch des Faschismus wird in der Vernichtung kritischer Sachbücher besonders markant sichtbar.

Die Geschichte der erzählenden Sachliteratur klärt über die sozialgeschichtlichen Grundlagen auch des heutigen Literaturbetriebs auf. Durch diese vorbereitenden Erkundungen werden die gegenwärtigen Produktions- und Kommunikationsbedingungen der Sachliteratur deutlich.
Formen
Wir wollen uns intensiv mit den Klassikern der Sachliteratur beschäftigen. Als weitere Einzelformen der Non Fiktion werden Reportagen, Ratgeber, Biografien, Autobiografien und Streitschriften besprochen. Im Reader finden sich dazu Beispieltexte, die in der Sitzung gemeinsam analysiert werden.
Methoden
Die Methoden, die auch in der Verlagspraxis eine Analyse der Sachliteratur erst ermöglichen, werden vorgestellt. Der methodische Zugriff kann durch die Erzähltheorie, Literatursoziologie, Kulturwissenschaft und und Diskurstheorie erprobt werden.

Leistungsnachweise
Teilnahmebedingung ist die Anfertigung eines Thesenpapiers für ein Kurzreferat, das in der Regel einen Text aus dem Reader für das Seminar vorzubereitet.
Der Text muss genau gelesen werden. Fremdworte müssen erklärt werden, Personen, auf die im Text Bezug genommen wird, müssen dem Plenum erläutert werden. Der Text sollte für das Seminar zusammengefasst werden. Das Buch, aus dem der Text stammt, sollte aus der Bibliothek entliehen, der Text im Buch aufgesucht und im Kontext des Buches erläutert werden.
Die wichtigsten Kriterien für ein erfolgreiches Kurzreferat sind: sprachlicher Ausdruck, Gestaltung, Verständlichkeit, Interaktion mit dem Plenum.

Hausarbeit – Der Gegenstand der Hausarbeit ist in der Regel ein Text der populären Sachliteratur, der analysiert werden soll. Folgende Punkte sollten in der Hausarbeit berücksichtigt werden: Autor, Verlag, Buchkörper, zeitgeschichtlicher Hintergrund, Inhalt, Text, Rezeption. Besonders wichtig ist allerdings, dass die im Reader aufgeführten theoretischen Texte für die Textanalyse fruchtbar gemacht werden. Dabei kann je nach Eignung auch ein eigener Schwerpunkt in der Erzähltheorie, der Literatursoziologie, der Kulturwissenschaft oder der Diskurstheorie gewählt werden.

Weitere Hinweise
Ein erster Einstieg in die Arbeit am Text könnte das eigene Leseerlebnis sein. Gleichwohl gilt, dass für die Hausarbeit ein wissenschaftlicher Schreibstil verlangt wird, dem mündlichkeitsnahe bzw. auch in populären Sachbüchern gängige Formulierungen fehlen.
Über die formalen Anforderungen an eine Seminararbeit klären die Hinweise zur Anfertigung von literaturwissenschaftlichen Seminararbeiten auf, die auf der Institutshomepage unter http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/studium/downloads nachzulesen sind.
Für die schriftlichen Arbeiten zitiere ich Gabriela Ruhmann, Leiterin des Schreibzentrums der Ruhr-Universität Bochum:
„Auf fatale Weise unterschätzen Studierende die Komplexität und den Aufwand des Schreibprozesses. Dass die erwartete gedankliche und sprachliche Präzision nicht auf Anhieb, sondern nur durch mehrfaches inhaltliches, strukturelles und sprachliches Überarbeiten zu erzielen ist, gehört nicht zu ihrem Bild vom Schreiben.“
Eine Fehleinschätzung, die nicht allein für die Arbeit in einem Verlag zu ungünstigen Ergebnissen führt. Schreibarbeit, welcher Art sie auch sei, ist immer durch einen großen Aufwand gekennzeichnet. Aber es gibt Hilfe, die man in Anspruch nehmen sollte.

Hilfestellungen
Es ist möglich, die Zwischenergebnisse des Schreibprozesses und die Gliederung an michael.schikowski(at)t-online.de zu mailen und in der Sprechstunde zu besprechen. Dringend zu empfehlen ist außerdem, mit anderen Studierenden die Rohfassung der Hausarbeiten auszutauschen. Schließlich ist die Bereitschaft, die eigene Arbeit mehrfach zu überarbeiten, eine der wichtigsten Voraussetzungen für jeden erfolgreichen Schreibprozess.
Quelle des Zitats und der Hilfestellungen: Gabriela Ruhmann: Schreiben im Studium. In: Wissen was zählt. Hrsg. Interne Fortbildung und Beratung (IFB), Ruhr-Universität Bochum 2010. S. 96-101. Zitat S. 97.