Alles erfunden – alles wahr (Buchauswahl 2018)

Zsuzsa Bánk: Weihnachtshaus

John Crowley: Ka. Das Reich der Krähen

Kathrin Gerlof: Nenn mich November

Esther Gerritsen: Der große Bruder

Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen: Der abenteuerliche Simplicissimus

James Leo Herlihy: Midnight Cowboy

Daniel Höra: Was wir nicht wollten

Unda Hörner: 1919. Das Jahr der Frauen

Timo Lochocki: Die Vertrauensformel

Friedrich Luft: Über die Berliner Luft

Thomas Mann: Der Zauberberg

Gianna Molinari: Hier ist noch alles möglich

Herfried Münkler: Der 30jährige Krieg

Sayaka Murata: Die Ladenhüterin

Caroline Ronnefeldt: Quendel

Vivek Shanbhag: Ghachar Ghochar

Edith Wharton: Die verborgene Leidenschaft der Lily Bart

Anne Youngson: Das Versprechen, dich zu finden

Soshana Zuboff: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus

// Allgemein

Alles erfunden – alles wahr (Buchauswahl 2016)

Die Bibel. Revidierte Lutherübersetzung
Bov Bjerg: Die Modernisierung meiner Mutter (Geschichten)
Matthias Brandt: Raumpatrouille (Geschichten)
Slavenka Drakulic: Dora und der Minotaurus (Roman)
Willem Elsschot: Käse (Roman)
Didier Eribon: Rückkehr nach Reims
Hans Fallada: Kleiner Mann – was nun? (Roman)
Georg Forster: Ansichten vom Niederrhein
John Fante: 1933 war ein schlimmes Jahr (Roman)
Susana Fortes: Warten auf Robert Capa (Roman)
Han Kang: Die Vegetarierin (Roman)
Kristin Hannah: Die Nachtigall (Roman)
Elizabeth Harrower: In gewissen Kreisen (Roman)
Kristin Helberg: Verzerrte Sichtweisen
Willem Frederik Hermans: Die Dunkelkammer des Damokles (Roman)
Karsten Krampitz: 1976. Die DDR in der Krise
Barbara Landes: Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers (Roman)
Christiane Laudage: Das Geschäft mit der Sünde
Leslie Maitland: Liebe ist stärker als die Zeit
Michael Ossorgin: Zeugen der Zeit (Roman)
Jordan Stratford: Adas & Marys unglaublich erfolgreiche Agentur
Gabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm (Roman)
Lew Tolstoi: Auferstehung (Roman)
Vendela Vida: Des Tauchers leere Kleider (Roman)
Philipp Winkler: Hool (Roman)
Sarit Yishai-Levi: Die Schönheitskönigin von Jerusalem (Roman)
Juli Zeh: Unter Leuten (Roman)

Sinn und Sinnlichkeit des Buches

IMG_1051Bücher sprechen zu uns – lange bevor wir sie lesen. Ihre Gestalt, ihr Format, ihre Farbe und ihr Material sind nicht zufällig. Das gut gemachte Buch ist nicht weniger deutbar als der gut gemachte Text. Ausgerechnet im Zeitalter der Digitalkultur erweisen sich die Texte als ‚bedingt‘.

Welche Unterschiede gibt es auf den ersten Blick? Wann bindet man Bücher in Leinen, wann in Papier und warum gibt es kaum Bücher in Kunststoff? Und welche Unterschiede gibt es auf den zweiten Blick? Was bedeuten gestrichene, was offene Papier? Was ist sonst noch vom Vorsatz bis zum Lesebändchen am Buch drum und dran?

Bücher sind nicht allein Werke, mit denen man sich still beschäftigt, sondern Dinge, deren Ausstattung viel über den Inhalt verrät.

Michael Schikowski ist für Buchhandlungen und Verlage tätig, seit einigen Jahren ist er Lehrbeauftragter für Buchkultur an der Universität Düsseldorf.

Leseabende zu: AustenBalzacBöllDie Schwestern BrontëDickensDostojewskiFalladaFontaneGrimmelshausenThomas MannTolstoiTwain / Historische Abende: November 18. Texte zur Revolution in Deutschland –  „Heeresbericht“. Texte zum Ersten WeltkriegDer Deutsch-Französische Krieg 1870/71NapoleonOktober 17. Texte zur Russischen Revolution / Neuerscheinungen des Jahres / Sinn und Sinnlichkeit des Buches

Bücher zum Leseabend.

Zu Michael Schikowski.