Jane Austen. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Lesung aus dem Werk von Jane Austen

Jane Austen schuf einige der lebendigsten Frauenfiguren der Weltliteratur, Frauen wie Elisabeth Bennet, Elinor Dashwood, Anne Elliot, Fanny Price und Emma Woodhouse. Mal nüchterne, mal ironische, mal neugierige Frauen. Im Sprechen dieser Frauen zeigt Jane Austen uns die Entdeckung des weiblichen Selbst.

Jane Austen ist eine der erfolgreichsten Autorinnen vom Anfang des 19. Jahrhundert – heute. Denn zu ihren Lebzeiten erschien kein einziger ihrer Romane unter ihrem Namen. Selbst innerhalb der Familie war ihre schriftstellerische Tätigkeit unbekannt, schob sie doch die Manuskripte, wenn man ihr Zimmer betrat, stets unter einen Stapel unverdächtiger Papiere.Verstand und Gefühl, ihren ersten Roman, ließ sie 1811 noch in drei kleinformatigen Büchern auf eigene Kosten drucken.

Ihrem Frühwerk Abtei von Northanger folgten die Romane Überredung, Stolz und Vorurteil, Mansfield Park und Emma. Ihre in diesen Romanen gezeigte unübertreffliche Beobachtungsgabe ließ Jane Austen zu einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen Englands werden.

Ihr unvergänglicher Ruhm beruht vor allem auf ihren brillanten Dialogen und humorvollen Charakterskizzen, von denen an diesem Leseabend gewiss die besten zu hören sein werden.

Buchhandlung Rheinschmökern, Krefeld
Sonntag, 25. August 2024
Beginn: 16 Uhr

 

Hörprobe aus Stolz und Vorurteil von Jane Austen:

 

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// Leseabend

Heeresbericht – Texte zum Ersten Weltkrieg

„Eine exzellent moderierte Tour d‘ Horizon.“
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

Thomas Kliemann: Der Krieg in den Köpfen. Wie ist die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ zu erklären? Ein Interview mit Christian Meierhofer und Michael Schikowski. General-Anzeiger Bonn. 24.03.2014

http://www.general-anzeiger-bonn.de/erster-weltkrieg/Wie-ist-die-Urkatastrophe-des-20-Jahrhunderts-zu-erklaeren-article1306772.html

Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit. Bis heute sind die Gründe für den Ersten Weltkrieg, sein Ende und die Novemberrevolution Gegenstand von Debatten. Welche Antworten finden wir in den literarischen Darstellungen des Ersten Weltkriegs und der anschließenden Aufstände?

Für die erzählerische Verarbeitung des Krieges steht vor allem Erich Maria Remarques Bestseller Im Westen nichts Neues. Dagegen ist der Antikriegsroman Heeresbericht von Edlef Koeppen weitgehend in Vergessenheit geraten. Sie alle erschienen nach dem Ende des Kriegs.

Gelesen werden Texte von Karl Kraus, Ernst Glaeser, Jaroslav Hasek, Victor Klemperer, Ernst Toller und Rosa Luxemburg. In die neueren Darstellungen des Ersten Weltkriegs wird ebenfalls ein Blick geworfen. Ein spannender Abend mit interessanten Büchern und überraschenden Perspektiven.

Zu Michael Schikowski

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